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Fh salzburg Tiroler Passivhaustagung - Ebbs, 27.06.2003 © Dr. Bernhard Zimmer Holz - der Werkstoff der Zukunft für den Passivhausbau! Ressourcen, Ökologie,

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Präsentation zum Thema: "Fh salzburg Tiroler Passivhaustagung - Ebbs, 27.06.2003 © Dr. Bernhard Zimmer Holz - der Werkstoff der Zukunft für den Passivhausbau! Ressourcen, Ökologie,"—  Präsentation transkript:

1 fh salzburg Tiroler Passivhaustagung - Ebbs, © Dr. Bernhard Zimmer Holz - der Werkstoff der Zukunft für den Passivhausbau! Ressourcen, Ökologie, geeignete Holzarten Dr. Bernhard Zimmer FH Holztechnikum Kuchl, Salzburg Fachhochschulgesellschaft mbH Markt 136 A-5431 Kuchl

2 fh salzburg Tiroler Passivhaustagung - Ebbs, © Dr. Bernhard Zimmer Die Grenzen des Wachstums die Weltbevölkerung wächst weiter

3 fh salzburg Tiroler Passivhaustagung - Ebbs, © Dr. Bernhard Zimmer Die Grenzen des Wachstums Energie- und Ressourcenverbrauch steigen weiter an

4 fh salzburg Tiroler Passivhaustagung - Ebbs, © Dr. Bernhard Zimmer Die Grenzen des Wachstums die mit dem Energie- und Ressourcen-verbrauch gekoppelten Emissionen steigen ebenfalls weiter an

5 fh salzburg Tiroler Passivhaustagung - Ebbs, © Dr. Bernhard Zimmer Globalisierung der Umweltpolitik Verminderung aller klimarelevanten Emissionen Steigerung der Ressourcenproduktivität Ökologieorientierte Produktpolitik –Material-Intensitäts-Analyse (MAIA) –Produkt-Ökobilanz –Eco-Labelling –...

6 fh salzburg Tiroler Passivhaustagung - Ebbs, © Dr. Bernhard Zimmer Sustainability - Nachhaltige Entwicklung

7 fh salzburg Tiroler Passivhaustagung - Ebbs, © Dr. Bernhard Zimmer Sustainability - Nachhaltige Entwicklung

8 fh salzburg Tiroler Passivhaustagung - Ebbs, © Dr. Bernhard Zimmer Sustainability - Nachhaltige Entwicklung

9 fh salzburg Tiroler Passivhaustagung - Ebbs, © Dr. Bernhard Zimmer Primärenergieverbrauch in Deutschland (Quelle: Daten zur Umwelt 2000)

10 fh salzburg Tiroler Passivhaustagung - Ebbs, © Dr. Bernhard Zimmer Energieeffiezientes Bauen Umsetzung der im Kyoto-Protokoll definierten Reduktion der Treibhausgas-Emissionen in Österreich aufgeteilt auf einzelne Gruppen: – 4,0 Mio t/Jahr bei Raumwärme und sonstige Kleinverbraucher – 2,1 Mio t/Jahr bei Energieerzeugung – 3,7 Mio t/Jahr beim Verkehr – 1,25 Mio t/Jahr in der Industrie – 0,4 Mio t/Jahr in der Landwirtschaft

11 fh salzburg Tiroler Passivhaustagung - Ebbs, © Dr. Bernhard Zimmer Energieeffizientes Bauen Energieeffizientes Bauen zielt heute primär darauf ab, den Energieverbrauch (Heizwärmebedarf) während der Nutzungsphase des Gebäudes zu reduzieren. Es existieren unterschiedliche Konzepte mit unterschiedlichen Standards: – gesetzlicher Standard –Energiesparhaus –Niedrigenergiehaus –Minenergie-Haus –3-Liter-Haus –Passivhaus –Null-Heizenergiehaus –Null-Energiehaus

12 fh salzburg Tiroler Passivhaustagung - Ebbs, © Dr. Bernhard Zimmer Energieeffizientes Bauen Je geringer der Heizenergiebedarf umso höher werden die Anforderungen an: –Ausrichtung, Planung, Konstruktion, Bauphysik –Baustoffe (Wärmeleitfähigkeit, Wärmekapazität, etc.) –Wandaufbauten, Fenster und Türen –Anschlußdetails –Qualität in der Ausführung –Haustechnik –Nutzerverhalten

13 fh salzburg Tiroler Passivhaustagung - Ebbs, © Dr. Bernhard Zimmer Der Lebensweg: von der Wiege bis zur Bahre

14 fh salzburg Tiroler Passivhaustagung - Ebbs, © Dr. Bernhard Zimmer Die Sachbilanz Erfassung aller Input- und Outputströme –Energie –Betriebsstoffe –Hilfsstoffe –Emissionen aller Art

15 fh salzburg Tiroler Passivhaustagung - Ebbs, © Dr. Bernhard Zimmer Die Wirkungsabschätzung am Input orientierte Wirkungskategorien –Ressourcenverbrauch –Naturraumbeanspruchung (land use) am Output orientierte Wirkungskategorien –Global Warming Potential (GWP 100 ) –Ozonabbaupotential –Versauerungspotential –Eutrophierungspotential –Ökotoxizität –Humantoxizität –...

16 fh salzburg Tiroler Passivhaustagung - Ebbs, © Dr. Bernhard Zimmer Holz - Baustoff mit Tradition und Zukunft Wald und Holz sind in besonderer Weise eng mit der Menschheitsgeschichte verbunden. Holz ist einer der ältesten Roh-, Bau-, Werkstoffe und Energieträger und dadurch dem Menschen vertraut wie kein anderer 1. Holz ist der wichtigste nachwachsende Rohstoff. Holz ist ein Kohlenstoffspeicher und weist damit, gegenüber anderen Rohstoffen nicht zu ersetzende Vorteile für eine nachhaltige Entwicklung auf. 1 Schulz, Horst (1993): Die Entwicklung der Holzverwendung im 19., 20. und 21.Jahrhundert. Holz Roh- Werkstoff, 51:

17 fh salzburg Tiroler Passivhaustagung - Ebbs, © Dr. Bernhard Zimmer Holz im Bauwesen

18 fh salzburg Tiroler Passivhaustagung - Ebbs, © Dr. Bernhard Zimmer Moderner Holzbau - ein Beispiel

19 fh salzburg Tiroler Passivhaustagung - Ebbs, © Dr. Bernhard Zimmer

20 fh salzburg Tiroler Passivhaustagung - Ebbs, © Dr. Bernhard Zimmer Holz - Rohstoff mit Tradition und Zukunft Im wichtigsten nach-wachsenden Natur- und Rohstoff Holz steckt also aufgrund des chemischen und strukturellen Aufbaus des Holzes auch für die Zukunft ein enormes Potential für eine breite und zukunftsfähige Produktpalette, die Produkte aus fossilen und nicht nachwachsenden Rohstoffen ablösen werden.

21 fh salzburg Tiroler Passivhaustagung - Ebbs, © Dr. Bernhard Zimmer Holz - der moderne Baustoff Holz verfügt über ein breites technologisches Potenzial –hohe Festigkeiten bei geringem Gewicht –hohe natürliche Dauerhaftigkeit (konstruktiver Holzschutz) –geringe Wärmeleitfähigkeit –breite Produktpalette an Holzwerkstoffen Holz hat ein sehr gutes ökologisches Profil –nachwachsender Rohstoff –Kohlenstoffspeicher –geringer Energieaufwand bei der Be- und Verarbeitung –lässt sich problemlos in die natürlichen Kreisläufe zurückführen.

22 fh salzburg Tiroler Passivhaustagung - Ebbs, © Dr. Bernhard Zimmer Moderne Holzwerkstoffe

23 fh salzburg Tiroler Passivhaustagung - Ebbs, © Dr. Bernhard Zimmer Holz der nachwachsende Rohstoff Rohholz Kartoffeln Weizen Reis Mais Gerste Roggen Hafer 0 0,5 1,0 1,5 2,0 [Mrd. t] HFM 2,5 Erntemengen weltweit (1999)

24 fh salzburg Tiroler Passivhaustagung - Ebbs, © Dr. Bernhard Zimmer Globale Jahresproduktion 1999 Holz ist der mengenmäßig wichtigste Rohstoff die Nutzungspotentiale sind bislang bei weitem nicht ausgeschöpft Rundholz Nutzholz Zement Stahl Kunststoff Aluminium Mrd. m 3 3,6 1,9 1,2 0,10 0,16 Mrd. t 2,1 1,1 1,5 0,8 0,17 0,02 0,01 Quelle: FAO, BDZ, SSV, vke, StBA

25 fh salzburg Tiroler Passivhaustagung - Ebbs, © Dr. Bernhard Zimmer Holz - Zusammensetzung Eine Tonne Holz atro : –500 kg Kohlenstoff –430 kg Sauerstoff – 60 kg Wasserstoff – 10 kg andere Elemente

26 fh salzburg Tiroler Passivhaustagung - Ebbs, © Dr. Bernhard Zimmer Holzbildung durch Photosynthese Photosynthese: 6 CO H 2 O C 6 H 12 O O H 2 O Modellrechnung zur Berechnung der Massenströme beim Aufbau von Holz: 8,4 CO H 2 O C 8,4 H 12 O 5,4 + 8,7 O H 2 O

27 fh salzburg Tiroler Passivhaustagung - Ebbs, © Dr. Bernhard Zimmer Sachbilanz der Photosynthese Holzproduktion durch Photosynthese Sonnenenergie MJ Wasser Nährelemente N, P, K, Mg, Ca Wasser 541 kg Sauerstoff 1392 kg Holzmasse atro (Nadelholz) 1000 kg Wasser 1082 kg Kohlendioxid 1851 kg

28 fh salzburg Tiroler Passivhaustagung - Ebbs, © Dr. Bernhard Zimmer Sachbilanz der Holzproduktion Prozessenergie (Sonne): MJ/t atro

29 fh salzburg Tiroler Passivhaustagung - Ebbs, © Dr. Bernhard Zimmer Kohlenstoffspeicher Holz

30 fh salzburg Tiroler Passivhaustagung - Ebbs, © Dr. Bernhard Zimmer Das Treibhauspotential (GWP 100 )

31 fh salzburg Tiroler Passivhaustagung - Ebbs, © Dr. Bernhard Zimmer Kohlenstoffspeicher Holz Beispiel: GWP 100 für Furnierschichtholz (Kerto)

32 fh salzburg Tiroler Passivhaustagung - Ebbs, © Dr. Bernhard Zimmer Holz braucht keine langen Transportwege Holz wächst dezentral und braucht deshalb keine langen Transportwege

33 fh salzburg Tiroler Passivhaustagung - Ebbs, © Dr. Bernhard Zimmer Hohe Rohstoffausnutzung Die während der Produktion anfallenden Resthölzer sind entweder Rohstoff für andere Produkte oder können zur Energieerzeugung eingesetzt werden.

34 fh salzburg Tiroler Passivhaustagung - Ebbs, © Dr. Bernhard Zimmer Energieeffizienz Die Holzbe- und -verarbeitung ist energieeffizient; der Anteil an erneuerbaren Energieträgern ist überdurchschnittlich groß.

35 fh salzburg Tiroler Passivhaustagung - Ebbs, © Dr. Bernhard Zimmer Holz ist Energieträger

36 fh salzburg Tiroler Passivhaustagung - Ebbs, © Dr. Bernhard Zimmer Holz bietet jederzeit die Alternative der –stofflichen –energetischen Verwendung bzw. Verwertung

37 fh salzburg Tiroler Passivhaustagung - Ebbs, © Dr. Bernhard Zimmer Energieaufwand im Vergleich

38 fh salzburg Tiroler Passivhaustagung - Ebbs, © Dr. Bernhard Zimmer Kohlenstoffspeicher Holzprodukte

39 fh salzburg Tiroler Passivhaustagung - Ebbs, © Dr. Bernhard Zimmer Fazit (Thesen) Holz wird unter einmalig ökologischen Bedingungen produziert, wobei die Wälder zugleich einzigartige und vielfältige Wohlfahrtswirkungen erbringen. Holz ist ein nachwachsender und nachhaltig verfügbarer Rohstoff. Holz ist umweltfreundlich und mit geringem Energieaufwand bereitzustellen, zu bearbeiten, mehrfach zu nutzen und zu entsorgen. Holz ist kreislauffähig. Holz hat stoffliches und energetisches Potential. Holz erfüllt alle technischen und konstruktiven Anforderungen an einen modernen Baustoff. Holz ist dem Menschen vertraut und angenehm, Holz ist menschenfreundlich.

40 fh salzburg Tiroler Passivhaustagung - Ebbs, © Dr. Bernhard Zimmer Haus 21 = Passivhaus ? Wie sieht das Haus 21, das Haus des 21 Jahrhunderts, das weitgehend die Kriterien einer nachhaltigen Entwicklung erfüllt, aus? Das Haus 21 wird über den gesamten Lebenszyklus dem komplexen Ansatz der Nachhaltigkeit (Ökonomie-Ökologie-Soziales) gerecht: –Nachhaltigkeitskriterien fließen bereits bei der Planung ein. –alle verwendeten Bau- und Werkstoffe weisen ihre Umweltverträglichkeit über LCAs nach. –die Nutzungsphase ist hinsichtlich Energie- und Ressourceneinsatz optimiert (Wartungsintervalle, Langlebigkeit, etc.) –das End-of-Life des Gebäudes ist bereits mit in die Planung eingeflossen. Demontage, Wiederverwendung, -verwertung ist geklärt und es entstehen keine problematischen Abfälle

41 fh salzburg Tiroler Passivhaustagung - Ebbs, © Dr. Bernhard Zimmer Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit !


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