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VGR und Datenkunde Modul 5 Finanzierungs- und Vermögensrechnung.

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Präsentation zum Thema: "VGR und Datenkunde Modul 5 Finanzierungs- und Vermögensrechnung."—  Präsentation transkript:

1 VGR und Datenkunde Modul 5 Finanzierungs- und Vermögensrechnung

2 Modul 5Oettl: VGR und Datenkunde2 Finanzierungsrechnung Die Finanzierungsrechnung beschreibt das finanzielle Verhalten der Sektoren sowie die Finanzierungsstrukturen Gibt ein statistisches Gesamtbild des Anlage- und Finanzierungsverhaltens der am wirtschaftlichen Geschehen beteiligten Personen und Banken Ist ein Instrument zur Untersuchung der Anlagegewohnheiten der privaten Haushalte, der institutionellen Anleger und der übrigen Wirtschaftseinheiten

3 Modul 5Oettl: VGR und Datenkunde3 F Finanzielle Transaktionen F.1: Währungsgold und Sonderziehungsrechte F.2: Bargeld und Einlagen F.3: Wertpapiere und Finanzderivate F.4: Kredite F.5: Anteilsrechte F.6: Versicherungstechnische Rückstellungen F.7: Sonstige Forderungen/Verbindlichkeiten

4 Modul 5Oettl: VGR und Datenkunde4 F.1: Währungsgold und SZR Forderungen, denen im Kontensystem keine Verbindlichkeit gegenübersteht Währungsgold Bei Transaktionen mit Währungsgold handelt es sich um den Kauf und den Verkauf von Währungsgold zwischen Währungsbehörden Monetisierung bzw. Demonetisierung von Gold wird im Konto III.3.1, sonstige reale Vermögensänderungen gebucht

5 Modul 5Oettl: VGR und Datenkunde5 F.1: Währungsgold und SZR Sonderziehungsrechte SZR ist ein vom Internationalen Währungsfonds geschaffenes Reservemedium, das den Mitgliedern des IWF zur Ergänzung der bestehenden Währungsreserven zugeteilt wird Garantieren ihren Inhabern das Recht, andere Währungsreserven, insbesondere Devisen, zu erhalten Veränderungen des SZR-Bestandes einer Währungsbehörde können durch Transaktionen mit SZR eintreten, indem SZR an den IWF oder andere Teilnehmer am SZR-System gezahlt oder von diesen empfangen werden

6 Modul 5Oettl: VGR und Datenkunde6 F.2: Bargeld und Einlagen Bargeld Die in Umlauf befindlichen Noten und Münzen, die üblicherweise als Zahlungsmittel verwendet werden Nicht zum Bargeld zählen die Zentralbankbestände an eigenen Banknoten und Gedenkmünzen, die nicht üblicherweise als Zahlungsmittel verwendet Bargeld kann von allen Sektoren und der übrigen Welt gehalten werden

7 Modul 5Oettl: VGR und Datenkunde7 F.2: Bargeld und Einlagen Sichteinlagen (F.22) Einlagen (in Landes- oder Fremdwährung) bei Banken, deren sofortige Umwandlung in Bargeld verlangt werden kann oder die durch Scheck, Überweisung, Lastschrift oder ähnliche Verfügungen übertragbar sind Können von allen Sektoren und der übrigen Welt gehalten werden Als Verbindlichkeiten kommen Sichteinlagen im wesentlichen bei der Zentralbank, den Kreditinstituten und der übrigen Welt vor

8 Modul 5Oettl: VGR und Datenkunde8 F.2: Bargeld und Einlagen Sonstige Einlagen (F.29 ) Einlagen (in Landes- oder in Fremdwährung), bei denen es sich nicht um übertragbare Sichteinlagen handelt Können nicht jederzeit als Zahlungsmittel verwendet werden und es ist nicht ohne nennenswerte Beschränkung oder Gebühr möglich, ihre Umwandlung in Bargeld zu verlangen oder sie zu überweisen oder zu übertragen Termineinlagen, Spareinlagen, Sparbücher, Sparbriefe oder Einlagenzertifikate, Einlagen, die auf einem Sparvertrag beruhen, von Bausparkassen, Kreditgenossenschaften u.ä. ausgegebene Einlagenpapiere, bestimmte Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber dem IWF

9 Modul 5Oettl: VGR und Datenkunde9 F.3: Wertpapiere und Finanzderivate Forderungen in der Form von Inhaberpapieren, die in der Regel begebbar sind und an Sekundärmärkten gehandelt werden und mit deren Besitz für die Inhaber keinerlei Eigentumsrecht an den institutionellen Einheiten verbunden ist Hierzu gehören z.B. Wechsel, Anleihen, Einlagenzertifikate, Commercial Paper, handelbare derivative Finanzinstrumente

10 Modul 5Oettl: VGR und Datenkunde10 F.3: Wertpapiere und Finanzderivate Wertpapiere (F.33) Garantieren ihrem Inhaber ein festes oder vertraglich festgelegtes variables regelmäßiges Geldeinkommen in Form von Zahlungen auf Kupons (Zinsen) und/oder Zahlung eines bestimmten Festbetrages zu einem oder mehreren festgelegten Zeitpunkt Untergliedert in Geldmarktpapiere F.331 Kapitalmarktpapiere F.332

11 Modul 5Oettl: VGR und Datenkunde11 F.3: Wertpapiere und Finanzderivate Geldmarktpapiere F.331 Kurzfristige Wertpapiere, deren ursprüngliche Laufzeit in der Regel höchstens ein Jahr beträgt Schatzwechsel, Schatzanweisungen und sonstige kurzfristige Staatspapiere Von Kapitalgesellschaften ausgegebene marktfähige kurzfristige Wertpapiere (Commercial Paper), gezogene und eigene Wechsel oder Einlagenzertifikate Bankakzepte Ein Bankakzept garantiert dem Inhaber, dass die finanzielle Kapitalgesellschaft, die es akzeptiert hat, die Zahlung leistet

12 Modul 5Oettl: VGR und Datenkunde12 F.3: Wertpapiere und Finanzderivate Kapitalmarktpapiere F.332 Langfristige Wertpapiere ohne Anteilsrechte, deren ursprüngliche Laufzeit in der Regel mehr als ein Jahr beträgt Inhaberschuldverschreibungen Nachrangige Anleihen Anleihen mit unendlicher Laufzeit Floating Rate Notes Deep discount bonds sowie Null-Kupon-Anleihen Wandelschuldverschreibungen Vorzugsaktien ohne Beteiligung am Liquidationserlös

13 Modul 5Oettl: VGR und Datenkunde13 F.3: Wertpapiere und Finanzderivate Finanzderivate F.34 Basieren auf einem anderen Instrument oder sind aus einer anderen Vereinbarung abgeleitet. Bei dem Instrument handelt es sich in der Regel um ein anderes finanzielles Aktivum, in bestimmten Fällen jedoch auch um eine Ware oder einen Index Handelbare Optionen, Optionsscheine, Termingeschäfte, Swaps, Forward Rate Agreements

14 Modul 5Oettl: VGR und Datenkunde14 F.4: Kredite Forderungen, die entstehen, wenn Gläubiger Mittel an Schuldner entweder direkt oder unter Zwischenschaltung eines Vermittlers ausleihen und die entweder in einem nicht begebbaren Titel oder gar nicht verbrieft sind Zu den Krediten zählen u.a. Salden auf Kontokorrentkonten, Verpflichtungen aus Finanzierungsleasing und Teilzahlungskauf, Hypothekarkredite, Konsumentenkredite, revolvierende Kredite, Ratenkredite

15 Modul 5Oettl: VGR und Datenkunde15 F.4: Kredite Kurzfristige Kredite F.41 Kredite, deren ursprüngliche Laufzeit in der Regel höchstens ein Jahr beträgt sowie jederzeit rückzahlbare Kredite Langfristige Kredite F.42 Kredite, deren ursprüngliche Laufzeit in der Regel mehr als ein Jahr beträgt

16 Modul 5Oettl: VGR und Datenkunde16 F.5: Anteilsrechte Forderungen, in denen Eigentumsrechte an Kapitalgesellschaften oder Quasi- Kapitalgesellschaften verbrieft sind Damit ist in der Regel ein Anspruch auf einen Anteil am Gewinn und auf einen Anteil an den Eigenmittel im Falle der Liquidation verbunden

17 Modul 5Oettl: VGR und Datenkunde17 F.5: Anteilsrechte Anteilsrechte ohne Investmentzertifikate F.51 Aktien und andere Formen der Beteiligung an Unternehmen ohne Investmentfonds, in denen Eigentumsrechte an Kapitalgesellschaften oder Quasi-Kapitalgesellschaften verbrieft sind Investmentzertifikate F.52 Kapitalanteile, die von Investmentfonds ausgegeben werden, deren einziger Unternehmenszweck darin besteht, die aufgenommen Mittel am Geldmarkt, am Kapitalmarkt und/oder in Immobilien anzulegen

18 Modul 5Oettl: VGR und Datenkunde18 F.6: Versicherungstechnische Rückstellungen Rückstellungen, die von Versicherungsgesellschaften, selbständigen Pensionskassen sowie betrieblichen Pensionsrückstellungen für Forderungen von Versicherungsnehmern und Leistungsempfängern gebildet werden

19 Modul 5Oettl: VGR und Datenkunde19 F.7: Sonstige Forderungen und Verbindlichkeiten Forderungen, die durch eine finanzielle oder nichtfinanzielle Transaktion entstehen, bei der ein zeitlicher Abstand zwischen der betreffenden Transaktion und der entsprechenden Zahlung besteht Entstehen durch vorzeitige oder verspätete Zahlungen für Gütertransaktionen, Verteilungstransaktionen oder im Sekundärhandel mit finanziellen Aktiva Gegentransaktionen für Vorauszahlungen bzw. für ausstehende fällige Zahlungsansprüche

20 Modul 5Oettl: VGR und Datenkunde20 III.2: Finanzierungskonto Finanzielle Transaktionen zwischen institutionellen Einheiten werden im Finanzierungskonto der betreffenden Sektoren verbucht Finanzielle Transaktionen sind Transaktionen in Bezug auf finanzielle Vermögenswerte (Forderungen und Verbindlichkeiten) zwischen institutionellen Einheiten sowie zwischen diesen und der übrigen Welt

21 Modul 5Oettl: VGR und Datenkunde21 Finanzierungskonto Linke Seite: Geldvermögensbildung Erwerb abzüglich der Veräußerung von finanziellen Vermögenswerten Nettoerwerb von Forderungen Rechte Seite: Finanzierung Aufnahme abzüglich der Tilgung von Verbindlichkeiten Nettoaufnahme von Verbindlichkeiten Saldo: rechte Seite Finanzierungsüberschuss (+) oder –defizit (-)

22 Modul 5Oettl: VGR und Datenkunde22 Finanzierungskonto Österreich

23 Modul 5Oettl: VGR und Datenkunde23 Finanzierungssaldo Österreich Finanzierungssaldo VGR 6,900 Mrd. Euro Kontenabfolge 2,833 Mrd. Euro Finanzierungskonto 2,943 Mrd. Euro Erstmals seit 1982 ein Überschuss!

24 Modul 5Oettl: VGR und Datenkunde24 Finanzierungskonto nichtfinanz. Kapitalgesellsch.

25 Modul 5Oettl: VGR und Datenkunde25 Finanzierungstransaktionen nichtfinanz. Kapitalgesellsch. Finanzierungssaldo Finanzierungskonto -4,9 Mrd. Euro Mittelaufnahme über Kredite: 6,8 Mrd. Euro Aktien: 6,6 Mrd. Euro

26 Modul 5Oettl: VGR und Datenkunde26 Nichtfinanzielle Kapitalgesellschaften

27 Modul 5Oettl: VGR und Datenkunde27 Finanzierungskonto Kapitalgesellschaften

28 Modul 5Oettl: VGR und Datenkunde28 Finanzierungssaldo Kapitalgesellschaften Kontenabfolge -3,781 Mrd. Euro Finanzierungskonto -3,576 Mrd. Euro

29 Modul 5Oettl: VGR und Datenkunde29 Finanzierungskonto Staat

30 Modul 5Oettl: VGR und Datenkunde30 Finanztransaktionen Staat Finanzierungssaldo Kontenabfolge -3,995 Mrd. Euro Finanzierungskonto -3,861 Mrd. Euro Finanzierungsbedarf gedeckt durch Anleihen 4,5 Mrd. Euro Kredite 2,2 Mrd. Euro

31 Modul 5Oettl: VGR und Datenkunde31 Finanzierungskonto private Haushalte und pOE

32 Modul 5Oettl: VGR und Datenkunde32 Finanzierungstransaktionen private Haushalte und pOE Finanzierungssaldo Kontenabfolge 10,607 Mrd. Euro Finanzierungskonto 10,382 Mrd. Euro Geldvermögensbildung 18,3 Mrd. Euro Mehr als ein Drittel (6,8 Mrd. Euro) floss in Investitionen in handelbare Wertpapiere Kapitalmarktpapiere, Anteilsrechte, Investmentzertifikate Ein Fünftel (3,6 Mrd. Euro) wurde für den Erwerb von Investmentzertifikaten verwendet Ansprüche gegenüber Lebensversicherungen und Pensionskassen 5,8 Mrd. Euro

33 Modul 5Oettl: VGR und Datenkunde33 Geldvermögensbildung privater Haushalte

34 Modul 5Oettl: VGR und Datenkunde34 Finanzierungskonto übrige Welt

35 Modul 5Oettl: VGR und Datenkunde35 Finanzierungssaldo übrige Welt Finanzierungskonto übrige Welt -3,016 Mrd. Euro Kontenabfolge -2,832 Mrd. Euro Finanzierungskonto Österreich 2,943 Mrd. Euro VGR ,900 Mrd. Euro

36 Modul 5Oettl: VGR und Datenkunde36 Finanzierungsströme

37 Modul 5Oettl: VGR und Datenkunde37 Geldvermögensrechnung OeNB erstellt Geldvermögensrechnung In der gleichen Gliederung wie das Finanzierungskonto Linke Seite: Geldvermögen Rechte Seite: Verpflichtungen Saldo: Nettogeldvermögen

38 Modul 5Oettl: VGR und Datenkunde38 Geldvermögensrechnung 2005

39 Modul 5Oettl: VGR und Datenkunde39 Sektorale Geldvermögensrechnung

40 Modul 5Oettl: VGR und Datenkunde40 Nichtfinanzielle Kapitalgesellschaften Finanzanlagen Ende ,3 Mrd. Euro 46% in Anteilsrechten und 38% in Finanzanlagen (Bankeinlagen, festverzinslichen Wertpapieren, Investmentzertifikate) Finanzielle Verpflichtungen 350,8 Mrd. Euro 55% Verschuldung aus Kreditaufnahmen und Wertpapieremissionen 5,6fache des Betriebsüberschusses bzw. 1,5fache der Bruttowertschöpfung Anteilsrechte 39% Relation Fremdkapital zu Eigenkapital 130%

41 Modul 5Oettl: VGR und Datenkunde41 Sektorale Geldvermögensrechnung

42 Modul 5Oettl: VGR und Datenkunde42 Sektorale Geldvermögensrechnung

43 Modul 5Oettl: VGR und Datenkunde43 Sektorale Geldvermögensrechnung

44 Modul 5Oettl: VGR und Datenkunde44 Private Haushalte Finanzvermögen Ende 2005: 356,3 Mrd. Euro Fast 240% des verfügbaren Nettoeinkommens (150,5 Mrd. Euro laut II.2 Konto der sekundären Einkommensverteilung) Einlagen und Anleihen 55% 32% Anteil der Finanzprodukte, die von Investmentfonds, Versicherungen und Pensionskassen ausgegeben wurden Nettogeldvermögen 223,4 Mrd. Euro Rund das 1,5fache des verfügbaren Nettoeinkiommens

45 Modul 5Oettl: VGR und Datenkunde45 Geldvermögensrechnung übrige Welt

46 Modul 5Oettl: VGR und Datenkunde46 Internationale Vermögensposition Darstellung erfolgt nach den Vorgaben des Balance of Payments Manual 5 des IWF Weist das marktbewertete Finanzvermögen sowie die Finanzverpflichtungen der österreichischen Volkswirtschaft gegenüber dem Ausland zu einem Berichtsstichtag aus Nettovermögensposition als Differenz von Aktiva und Passiva

47 Modul 5Oettl: VGR und Datenkunde47 IVP und GFR Internationale Vermögensposition IVP und Gesamtwirtschaftliche Finanzierungsrechnung GFR IVP ist ein spezieller Ausschnitt bzw. eine spezielle Zusammenfassung aus dem Datenmaterial der GFR IVP konzentriert sich auf den Ausschnitt grenzüberschreitender Finanzbeziehungen

48 Modul 5Oettl: VGR und Datenkunde48 Internationale Vermögensposition Direktinvestitionen Portfolioinvestitionen Sonstige Investitionen Offizielle Währungsreserven

49 Modul 5Oettl: VGR und Datenkunde49 Internationale Vermögensposition Direktinvestitionen Langfristige Kapitalleistungen eines Landes, die dem Ausland mit der Absicht zugeführt werden, unmittelbar Einfluss auf die Geschäftstätigkeit des kapitalnehmenden Unternehmens zu gewinnen oder einem Unternehmen, an dem der Investor bereits maßgeblich beteiligt ist, neue Mittel zur Verfügung zu stellen Nur Beteiligungen im Umfang von mindestens 10% des Nominalkapitals werden gewertet Beteiligung muss einen Gegenwert von mindestens Euro erreichen

50 Modul 5Oettl: VGR und Datenkunde50 Internationale Vermögensposition Portfolioinvestitionen Grenzüberschreitende Wertpapierinvestitionen in Anteilscheine, langfristige festverzinsliche Wertpapiere und Geldmarktpapiere

51 Modul 5Oettl: VGR und Datenkunde51 Internationale Vermögensposition Sonstige Investitionen Sämtliche Finanzinstrumente, die nicht unter Direktinvestitionen, Portfolioinvestitionen, Finanzderivate oder Währungsreserven fallen Dazu zählen insbesondere Bargeld, Sicht- und Termineinlagen sowie lang- und kurzfristige Kredite

52 Modul 5Oettl: VGR und Datenkunde52 Internationale Vermögensposition Währungsreserven Dienen als relativ rasch mobilisierbare Finanzreserve einer Volkswirtschaft Sie müssen der effektiven Kontrolle der zuständigen Währungsbehörde unterworfen sein und sich auf hoch liquide, marktfähige und kreditwürdige in ausländischer Währung denominierte Forderungen gegenüber nicht im Währungsgebiet Ansässigen sowie auf Gold, Sonderziehungsrechte und die Reserveposition beim IWF beziehen

53 Modul 5Oettl: VGR und Datenkunde53 Internationale Vermögensposition

54 Modul 5Oettl: VGR und Datenkunde54 Internationale Vermögensposition

55 Modul 5Oettl: VGR und Datenkunde55 Internationale Vermögensposition Internationalisierungsquote Setzt die Summe des Auslandsvermögens und der Auslandsverpflichtungen in Bezug zum BIP und dient als Kennzahl für den Grad der Internationalisierung einer Volkswirtschaft

56 Modul 5Oettl: VGR und Datenkunde56 Internationale Vermögensposition

57 Modul 5Oettl: VGR und Datenkunde57 Direktinvestitionen OeNB erhebt Daten über eine Befragung Direktinvestitionen 2004 Österreichische Direktinvestitionen im Ausland und ausländische Direktinvestitionen in Österreich, Stand per Ende 2004 Österreichische Direktinvestitionen: Mio. Euro Ausländische Direktinvestitionen:

58 Modul 5Oettl: VGR und Datenkunde58

59 Modul 5Oettl: VGR und Datenkunde59 Direktinvestitionen

60 Modul 5Oettl: VGR und Datenkunde60 Direktinvestitionen

61 Modul 5Oettl: VGR und Datenkunde61 III.3 Konto sonstiger Vermögensänderungen Erfasst Veränderungen der Aktiva und Verbindlichkeiten, die nicht mit dem Sparen oder freiwilligen Vermögenstransfers zusammenhängen III.3.1: Konto sonstiger realer Vermögensänderungen Erfasst u.a. Katastrophenschäden, Zuwachs- an freien Tier- und Pflanzenbeständen, Abbau natürlicher Vermögensgüter Saldo entspricht Reinvermögensänderung durch sonstige reale Vermögensänderungen III.3.2: Umbewertungskonto Erfasst Veränderungen des Wertes der Aktiva und Verbindlichkeiten, die auf Preisänderungen zurückzuführen sind Saldo entspricht Reinvermögensänderung durch Umbewertung

62 Modul 5Oettl: VGR und Datenkunde62 IV. Vermögensbilanz Aufstellung der eigenen Vermögenswerte (Aktiva) und der ausstehenden Verbindlichkeiten (Passiva) zu einem bestimmten Zeitpunkt Saldo ist das Reinvermögen Volksvermögen für die gesamte Volkswirtschaft S.1 Die Vermögensbilanz erfasst nur wirtschaftliche Vermögenswerte Humanvermögen und Naturvermögen (Luft, offene Meere) werden nicht erfasst

63 Modul 5Oettl: VGR und Datenkunde63 Aktiva ESVG unterscheidet drei Gruppen von Aktiva AN.1: produzierte Vermögensgüter Entstehen als Ergebnis eines Produktionsprozesses AN.2: nichtproduzierte Vermögensgüter Umfassen nichtproduziertes Sachvermögen und immaterielle nichtproduzierte Vermögensgüter AF: Forderungen Umfassen Bestände an Zahlungsmitteln, finanziellen Ansprüchen und wirtschaftlichen Werten, die finanziellen Ansprüchen von ihrer Art her nahekommen

64 Modul 5Oettl: VGR und Datenkunde64 AN.1: produzierte Vermögensgüter AN.11: Anlagegüter Sachanlagen Wohnbauten, Nichtwohnbauten, Ausrüstungen, Nutztiere Immaterielle Anlagegüter Suchbohrungen, Computerprogramme, Urheberrechte AN.12: Vorräte AN.13: Wertsachen Edelmetalle, Edelsteine, Antiquitäten, Kunstgegenstände

65 Modul 5Oettl: VGR und Datenkunde65 AN.2: nichtproduzierte Vermögensgüter AN.21: nichtproduziertes Sachvermögen Grund und Boden, Bodenschätze, freie Tier- und Pflanzenbestände, Wasserreserven AN.22: immaterielle nichtproduzierte Vermögensgüter Patente, Nutzungsrechte, aktivierter Firmenwert AF: Forderungen und Verbindlichkeiten Gliederung entspricht der Gliederung der finanziellen Transaktionen

66 Modul 5Oettl: VGR und Datenkunde66 Nachrichtlicher Ausweis In der Vermögensbilanz sind zwei Positionen nachrichtlich auszuweisen Dauerhafte Konsumgüter Ausländische Direktinvestitionen Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, die Gegenstand ausländischer Direktinvestitionen in einem anderen Land sind Sachvermögen gehört nicht zu den Direktinvestitionen

67 Modul 5Oettl: VGR und Datenkunde67 Vermögensbilanzen IV.1: Bilanz am Jahresanfang Aktiva: Vermögensgüter AN und Forderungen AF Passiva: Verbindlichkeiten AF Saldo: Reinvermögen B.90 IV.2: Änderung der Bilanz Aktiva: Vermögensgüter AN und Forderungen AF Passiva: Verbindlichkeiten AF Saldo: Reinvermögensänderung insgesamt durch Sparen und Vermögensübertragungen (Konto III.1.1) Sonstige reale Vermögensänderungen (Konto III.3.1) Umbewertungen (Konto III.3.2) IV.3: Bilanz am Jahresende

68 Modul 5Oettl: VGR und Datenkunde68 Vermögensbilanz 2000 für Österreich WIFO (Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung) erstellte erstmals Vermögensbilanzen für das Jahr 2000 nach dem Konzept des ESVG

69 Modul 5Oettl: VGR und Datenkunde69 Fortsetzung Kontenabfolge III.1.1: Reinvermögensänderung III.1.2: Sachvermögensbildung III.2: Finanzierung III.3.1: Sonst.Vermögensänd. III.3.2: Umbewertung IV.1: Bilanz am Jahresanfang IV.2: Änderung der Bilanz Reinvermögensänderung durch Sparen und Vermögenstransfers Finanzierungssaldo Sparen Reinvermögensänderung durch Sonst. Vermögensänderungen Reinvermögensänderung durch Umbewertung IV.3: Bilanz am Jahresende + = Reinvermögensänderung

70 Modul 5Oettl: VGR und Datenkunde70 Kontrollfragen 1.Das Geldvermögen des Sektors Staat belief sich Endes des Jahres 2003 auf 75 Mrd. Euro, denen Verpflichtungen im Ausmaß von über 173 Mrd. Euro gegenüberstanden. 1.Interpretieren Sie die Differenz. 2.Die Verpflichtungen bestehen vor allem aus Wertpapieren (143 Mrd. Euro) und Krediten (38 Mrd. Euro). Interpretieren Sie diese Größen auch im Hinblick auf die Finanzierungsstruktur des Sektors. 2.Im Jahre 2003 kam es bei den privaten Haushalten zu einer Geldvermögensbildung im Ausmaß von 15 Mrd. Euro, davon 7 Mrd. bei Einlagen und 2 Mrd. bei Anteilsrechten. Der Finanzierungssaldo belief sich auf 10 Mrd. Euro. Interpretieren Sie diese Zahlen auch im Hinblick auf das Anlageverhalten der privaten Haushalte.

71 Modul 5Oettl: VGR und Datenkunde71 Kontrollfragen 3.Das Geldvermögen des Sektors private Haushalte belief sich Ende des Jahres 2004 auf 330 Mrd. Euro nach 309 Mrd. Euro Ende Das Nettogeldvermögen erreichte Ende Mrd. Euro nach 200 Mrd. Euro Ende Interpretieren Sie die Entwicklung auch im Hinblick auf die Verpflichtungen der privaten Haushalte. 4.Die Geldvermögensbildung Österreichs erreichte im Jahre 2004 ein Volumen von 114,0 Mrd. Euro nach 78,8 Mrd. Euro im Jahre Diesen standen auf der Finanzierungsseite 113,6 Mrd. Euro (2004) bzw. 79,8 Mrd. Euro (2003) gegenüber. Interpretieren Sie diese Veränderungen auch im Hinblick auf den Finanzierungssaldo. 5.Was ist eine Internationalisierungsquote? Welche Aussage erlaubt sie? 6.Interpretieren Sie die internationale Vermögensposition Österreichs.


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