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Der Einsatz von GIS im Erdkundeunterricht

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Präsentation zum Thema: "Der Einsatz von GIS im Erdkundeunterricht"—  Präsentation transkript:

1 Der Einsatz von GIS im Erdkundeunterricht
StR Thomas Krämer Cusanus-Gymnasium St. Wendel

2 Gliederung Definition und Einführung in GIS Mehrwert von GIS
GIS und Schule Definition und Einführung in GIS Mehrwert von GIS LK 12 Erdkunde – GIS-Projekt Ausblick

3 Ein Slogan aus den USA sagt ...
„Geography matters – GIS touches all our lives, every day!“ (www.esri.com/company/gis_touches/everyday.html) ?

4 Bedeutung von GIS im täglichen Leben:
„Der Tatsache, dass wir uns in unserer Umgebung zurechtfinden und uns gezielt von einem Ort zum anderen bewegen, können wir entnehmen, dass wir ein Geographisches Informationssystem in uns tragen, das wir in Anlehnung an mentale Karten (mental maps) als mentales Geographisches Informationssystem bezeichnen können. Unser mentales GIS hat allerdings vielfältige Grenzen, beispielsweise im Hinblick auf Datenmenge, Objektivität und Reproduzierbarkeit.“ Saurer/Behr (1997)

5 GIS steht für Geographische InformationsSysteme
Was ist ein GIS? GIS steht für Geographische InformationsSysteme GIS sind Computerprogramme zur Erfassung, Untersuchung, Veränderung und Präsentation von räumlichen Informationen. „Ein Geo-Informationssystem (GIS) ist ein rechnergestütztes System, das aus Hardware, Software, Daten und den Anwendungen besteht. Mit ihm können raumbezogene Daten digital erfasst und redigiert, gespeichert und reorganisiert, modelliert und analysiert sowie alphanumerisch und graphisch präsentiert werden.“ (Bill, R.)

6 Komponenten eines GIS Raumdaten (= Geometriedaten) Topographische Grunddaten „digitale Landkarten“ z.B. Landkarte des Saarlandes Sachdaten (= Attributdaten) ortsbezogene Informationen in Form von Tabellen Daten über Klima, Umwelt, Bevölkerung, Landnutzung, ... Geographische Informationssysteme kombinieren beide Datensätze

7 = Geobasisdaten, graphische Daten = Geofachdaten, Attributdaten
Architektur eines GIS Hardware: Computer, Peripheriegeräte (Scanner, Drucker, Plotter, Digitalisierbrett) Software: Betriebssystem, GIS Produkt (ArcView, Diercke-GIS, SchulGIS etc.) Geometriedaten = Geobasisdaten, graphische Daten topographische und themat. Karten, ... Datenbank-management-system: Erfassung Verwaltung Analyse Präsentation Sachdaten = Geofachdaten, Attributdaten Daten über Klima, Umwelt, Wirtschaft, Landnutzung, ... Anwendungen: Navigationssysteme, Routenplaner, Kataster, ... Spezielle Fachinformationssysteme GIS-Experte Entwurf: M. Dillschneider, verändert

8 GIS = Kombination von Raum- und Sachdaten
6 Millbrook Lane Chris Betz Millbrook Ln Y 2 Christian Carl Millbrook Ln Y 1 Chris McAfee Millbrook Ln Y 2 Dale Legere Millbrook Ln N 6 Donna Black Millbrook Ln Y 2 Doug Reinhart Sandberry Dr Y 1 Gary Walters Sandberry Dr Y 3 Holly Williamson 1200 Yamasee Dr Y 4 Jim Woods 980 Harrowfield Rd N 1 Jo-Ann Bushard Millbrook Ln N 2 Joe Redding Overhill Dr Y 4 Larry Yanich Kings Canyon Dr Y 3 Lee Rossman Bosham Ln Y 2 Marcia Augusta Quail Wood Dr Y 2 Mary Jo Fernandez 1432 Quail Wood Dr Y 1 Mike Donavan Quail Wood Dr Y 3 Mike Roads Cameron Forest Dr Y 3 Mike Serranno Red Hickory Ln Y 2 Donna Buccini 1780 Millbrook Ln Y 2 Jo-Ann Bro 1812 Millbr Y 2 Christian Carlson 1761 Millbrook Ln Y 1 Chris McGuire 1765 Millbrook Ln Y

9 Organisation der Raumdaten: Das Layerprinzip
Im Gegensatz zum Atlas ermöglichen GIS eine Darstellung, Betrachtung und Analyse des Untersuchungsraumes (z. B. Bundesrepublik Deutschland) nach dem Ebenen- oder Layerprinzip. (eng. layer: Schicht) Das bedeutet, dass verschiedene Karten eines Raumes beliebig übereinander gelegt werden und so neue Karten entstehen.

10 Arbeitsschritte beim Einsetzen von GIS
Datenpräsentation Datenerfassung Computer-programm Datenspeicherung Datenanalyse Dateninterpretation

11 Der ‘Mehrwert‘ von GIS - Erweiterung der Medien- und Methodenkompetenz -
Schülerorientierung  ’neues’ Informations- und Kommunikationsmedium (Medienträger)  Bezüge zur Alltagswelt (Satellitennavigation, GPS…)  Förderung von Forscherdrang und Entwicklung von Lösungsstrategien

12 Der ‘Mehrwert‘ von GIS - Erweiterung der Medien- und Methodenkompetenz -
Praxisorientierung  ’Arbeitswerkzeug’ in Wirtschaft, Verwaltung und Wissenschaft  soziale Kompetenzen (soft skills, z.B. Teamwork)  Schulung geographische Fachmethoden im Methodenverbund  Informationsgewinnung (Beobachten, Kartieren, Messen)  Informationsdarstellung (Karte, Diagramm, Strukturskizze, Bild, Text)  Informationsdeutung

13 Der ‘Mehrwert‘ von GIS - Erweiterung der Medien- und Methodenkompetenz -
Handlungsorientierung  „Lernen mit Kopf, Herz und Hand“  „Der Weg ist das Ziel !“ Förderung des vernetzten Denkens  aktive Wissenskonstruktion  mögliche Maßstabs- und Perspektivenwechsel  Verknüpfung von Heimatraum und Welt  fächerübergreifender propädeutischer Einsatz

14 GIS im Leistungskurs 12 Ein Unterrichtsprojekt mit WebGIS und DierckeGIS

15 Projektgestaltung Donnerstag, : Einführung + Arbeiten mit WebGIS Freitag, : Einführung in Diercke-GIS Dienstag, : Arbeiten mit dem Diercke GIS Freitag, : Erstellen eigener Projekte, Reflektion und Evaluation

16 Erstellung eines eigenen Projektes in Gruppen mit Diercke-GIS
Ausblick Klassenstufe 13: Erstellung eines eigenen Projektes in Gruppen mit Diercke-GIS - Datenerfassung - Datenspeicherung - Datenanalyse - Dateninterpretation - Datenpräsentation

17 Literatur Bill, R. (2002): Geo-Informationssysteme–Raumbezogene Informationen verarbeiten und anwenden. In: Geographie und Schule (2002), H. 139 Cremer-Andresen, Paul, und Björn Richter. (Moderator) (2004): GIS im Geographieunterricht - Verschiedene Aufsätze. In: Praxis Geographie (2004), H 2 Dillschschneider, Martin. (2005): „Geographische Informationssysteme (GIS) im Erdkundeunterricht der Klassenstufe 5“ – Projektorientierte Erarbeitung einer digitalen Karte des Schülereinzugsgebietes der Jahrgangsstufe 5 (Ludwigsgymnasium 2003). Pädagogische Arbeit im Rahmen der Zweiten Staatsprüfung für das Lehramt an Gymnasien und Gesamtschulen. Saarbrücken Saurer, H./ Behr, F.-J. (1997): Geographische Informationssysteme. Eine Einführung.Darmstadt: Wissenschaftliche Buchgesellschaft, S. 1


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