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Fabian Hötzel Finsteres Mittelalter ??? dagegen: Rezeption der Schriften des Aristoteles zahlreiche Universitätsgründungen.

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Präsentation zum Thema: "Fabian Hötzel Finsteres Mittelalter ??? dagegen: Rezeption der Schriften des Aristoteles zahlreiche Universitätsgründungen."—  Präsentation transkript:

1 Fabian Hötzel

2 Finsteres Mittelalter ??? dagegen: Rezeption der Schriften des Aristoteles zahlreiche Universitätsgründungen AUSLEGUNGSDEBATTEN (bis heute): Bibel wörtlich oder übertragen

3 (476) Zusammenbruch des Römischen Reiches) 586 Ende der Völkerwanderzeit 622 Mohammeds hedschra Frühmittelalter//Merowinger und Karolinger Grundherrschaft, Naturalwirtschaft, Klöster, Klerus 800 Karl der Grosse Hochmittelalter//Ottonen, Salier, Staufer (WÄRMEPERIODE) Rittertum, Lehnswesen, Handwerk und Handel, Fernhandel, Geldwirtschaft, Kreuzzüge Aristoteles, Scholastik, Universitäten, Zunftwesen, Investiturstreit, Inquisition, Reconquista Spätmittelalter (ENDE DER WÄRMEPERIODE) 1291 letzte Kreuzfahrerfestung fällt (Akko) 1347 Pest Schisma 1420 Jean dArc (Engl-F) 1450 Buchdruck Renaissance/Neuzeit 1453 Eroberung Konstantinopels 1492 Christoph Kolumbus 1517 Reformation und Bauernkriege Hexenverfolgung (Neuzeit!) 1570/ /1715 Höhepunkte der Kleinen Eiszeit(1530 bis 1850)

4 Aufschwung der handwerklichen Techniken Nutzung der Wasserkraft / Getreidemühlen/Sägemühlen/ Hammerwerke (bereits um 1000) Tierkraft durch Verbesserung des Zuggeschirrs 1115 Erstes Kohlebergwerk (Herzogt. Limburg) 1248 Baubeginn Kölner Dom 1266 Hanse Lübeck 1279 Rütli-Schwur 1295 Marco Polo bringt das Pasta-Rezept nach Italien 1309 militärischer Einsatz von Kanonen(Erstürmung Gibraltars) 1345 Mönch Berthold Schwarz In den Klöstern wurde tüchtig geforscht und experimentiert. So fand man Rezepte zum Goldschmieden, zum Glasschmelzen, zum Gießen oder zum Bau von Orgeln. Weitere Erfindungen waren: der Webstuhl mit Trittbrett, die Supportdrehbank, der Schraubstock, die Brille und das Papier. Deutschland galt im 14. Jh. geradezu als das Land der Technik.

5 Trivium: Grammatik (= die lateinische Sprache) Dialektik (= Logik) Rhetorik (= Rede- und Schreibkunst) Quadrivium: Arithmetik (= Mathematik, die Größen als solche) Geometrie (= Lehre der unbeweglichen Größen) Astronomie (inkl. Astrologie) (= Lehre der beweglichen Größen) Musik (Musiktheorie; = Lehre von den Proportionen zwischen den Größen) Ungefähr % der Studenten verlies die Universität nach den Trivium als Baccalaurei, etwa 20 % als Magister. Mehr als die hälfte blieb ohne Abschluss. Die meisten der Magister verließen ebenfalls nach ihrem Abschluss die Universität, während die verbliebenen sich den Fakultäten widmeten. Die Hauptfakultäten Theologie Jurisprudenz Medizin Doctor theologiae Doctor iuris Doctor medicinae Licentiatus theologiae Licentiatus iuris Baccalaureus Magister artium

6 Wichtiger waren: Alchemie, Astrologie und Astronomie Optik: Ägypten(11. Jhd.);Lesesteine 13. Jhd: Grosseteste/ Bacon: Wirkung von Linsen 1304 Dietrich von Freiberg: math. Berechnung Lichtbrechung und Reflexion Teleskop(NL) Weiterentwicklung Galilei (*1564) (Mikroskop) Leonardo da Vinci(*1452) :kennt Camera obscura, konvexe Brillengläser(Weitsicht), opt. Täuschung Mechanik DaVinci: Hebel- und Bewegungsgesetze (1497 Spinnmaschine) Galileo: freier Fall und Gravitation Da Vinci

7 Ptolemäisches Weltbild (Erde rund und Zentrum des Alls) Aristoteles als Autorität in naturkundlichen Fragen Die Erde ist rund (zB. Reichsapfel) und geozentrisch Die irrige Vorstellung über das mittelalterliche Weltbild lässt sich auf die Zeit der Aufklärung zurückführen. Diese Zeit war geprägt von dem Bemühen. sich von Kirchen- und Mönchstum abzugrenzen und die den Klerus generell als ungebildet und Wissenschaftsfeindlich abzustempeln. Das vermeintlich flache Weltbild passte so besonders gut als Objekt der Ironie. Vor der Aufklkärung glaubte niemand, dass die Menschen des Mittelalters sich die Erde als Scheibe vorgestellt hätten Geozentrisch contra heliozentrisch Göttliche Offenbarung Glaube muss dem Verstand zugänglich sein (Thomas v.Aquin) A a

8 Autoren aus Spätantike und Mittelalter, deren Werke deutliche Hinweise auf die Kenntnis der Kugelgestalt der Erde enthalten Ambrosius von Mailand, Basilius von Caesarea, Augustinus, Calcidius, Macrobius, Martianus Capella, Boethius, Cassiodor, Bischof Jornandes (oder Jordanes), Isidor von Sevilla, der Westgotenkönig Sisebut, der irische Mönch Dicuil, Bischof Virgil von Salzburg, Beda Venerabilis, Theodulf von Orléans, Hrabanus Maurus, Remigius von Auxerre (Rémy d'Auxerre), Erzpriester Leo aus Neapel, Notker der Deutsche von Sankt- Gallen, Gerbert d'Aurillac (Papst Sylvester II), Hermann der Lahme, Adam von Bremen, Guillaume de Conches, Pierre Abélard, Honorius Augustodunensis, Hildegard von Bingen, Abu-Idrisi, Bernardus Sylvester, Petrus Comestor, Thierry de Chartres, Gautier de Châtillon, Alexander Neckam, Alain de Lille, Ibn-Ru?d (Averroes), Mose ben Maimon (Maimonides), Lambert de Saint-Omer, Gervaise de Tilbury, Robert Grosseteste, Johannes de Sacrobosco, Thomas de Cantimpré, Gautier de Metz, Jean de Meung, Peire de Corbian, Vincent de Beauvais, Brunetto Latini, Alfonso el Sabio, Albertus Magnus, Thomas von Aquin, Robertus Anglicus, Juan Gil de Zámora, Perot de Garbelei, Berthold von Regensburg, Roger Bacon, Meister Eckehardt, Ristoro d'Arezzo, Marco Polo, Dante Alighieri, Cecco d'Ascoli, Brochard der Deutsche, Fazio degli Uberti, Jean de Mandeville, Konrad von Megenberg, Nicole Oresme, Geoffrey Chaucer, Christine de Pizan, Pierre d'Ailly, Alfonso de la Torre, Enea Silvio Piccolomini (Papst Pius II), William Caxton, Toscanelli, Martin Behaim, Christoph Columbus. Quellen: Rudolf Simek "Kugel oder Scheibe? - Das Bild von der Erde im Mittelalter" Spektrum der Wissenschaft, Sonderheft Spezial 2/2002

9 Johann Damaszenus/Gregor von Nyssa/ Albertus Magnus ONTOLOGIE Alles, was ist, hat das Sein und ist durch das Sein, aber es hat das Sein in verschiedener Weise. In höchster und eigentlicher Weise kommt es nur Gott zu: Nur er ist Sein. Alles andere Sein hat nur Teil am Sein und zwar entsprechend seinem Wesen. In allen geschaffenen Dingen muss also Wesen (essentia) und (Partizipation am) Sein/Existenz (esse) unterschieden werden. Eigenschaften (Akzidens) sind mit der Substanz verbunden, sind nicht Seiendes, sondern mit dem Seienden verbunden. Einzeldinge entstehen, wenn die Materie (inkl. Raum und Zeit) durch die Form (als causa) bestimmt wird.

10 Intellectus agens : abstrahieren und ordnen Der tätige Verstand kann durch Abstraktion (wörtl.: das Abziehen) der Formen (formae) aus den einzelbestimmten Dingen, deren Wesen- bzw. "Was"-heit ("quidditas") die Akzidenzien erkennen. Intellectus possibilis: rezeptiv/aufnehmen/speichern Für Plato ist unsere Existenz nur der Abklatsch (Schatten) einer Höheren Idee

11 Akzidentien (reale Eigenschaften)von Brot und Wein bleiben erhalten (Phänotyp) Substanz verändert sich (das ist möglich, weil die Substanz (durch das Formprinzip) in-formiert ist.) Die forma ist die causa (Ursache) für die Entstehung. (Letzte/Erste Ursache ist Gott!)

12 Die drei göttlichen Personen sind drei Subsistenzen (als Schnittmengen der Fülle Gottes) eines (göttlichen) Wesens (natura) mit drei verschiedenen Phänotypen (Akzidentien) Gott Vater: Der erste Beweger, Gott als causa efficiens et finalis; actus purus Gott Sohn: Emanation des Wortes Gottes (Fleischwerdung) Gott Heiliger Geist: die ewige Wirksamkeit Gottes


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