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Bayerische Landesanstalt für Landwirtschaft Munzert/AQU/06-06-1 Das neue Fachmodul Abfall - Wissenswertes für Kläranlagenbetreiber, Labore und Kreisverwaltungsbehörden.

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Präsentation zum Thema: "Bayerische Landesanstalt für Landwirtschaft Munzert/AQU/06-06-1 Das neue Fachmodul Abfall - Wissenswertes für Kläranlagenbetreiber, Labore und Kreisverwaltungsbehörden."—  Präsentation transkript:

1 Bayerische Landesanstalt für Landwirtschaft Munzert/AQU/06-06-1 Das neue Fachmodul Abfall - Wissenswertes für Kläranlagenbetreiber, Labore und Kreisverwaltungsbehörden - Arbeit und Überwachung mit dem Bayerischen Klärschlammnetz Bayerisches Landesamt für Umwelt Augsburg, 01. O6. 2006 Dr. Manfred Munzert Bayerische Landesanstalt für Landwirtschaft Abteilung Qualitätssicherung und Untersuchungswesen Freising-Weihenstephan

2 Bayerische Landesanstalt für Landwirtschaft Munzert/AQU/06-06-2 Warum ein Fachmodul Abfall? Klärschlamm (Bioabfall) Wertvolle NährstoffeUnerwünschte Schadstoffe (Sekundärrohstoffdünger)(Schwermetalle, organ. Schadst.) BodenuntersuchungKlärschlamm-Grenzwerte KlärschlammnährstoffeBegrenzung der Ausbringmengen NährstofffrachtenSchadstofffrachten Probenahme und Laborbefunde Kompetenz der Labore + Qualitätssicherung der Analytik Überprüfung und Sicherstellung durch Notifizierungsverfahren Fachmodul Abfall (FMA) Verfasser:Bund-/Länder-AG Abfall (LAGA) Zweck: Einheitlicher Vollzug des Notifizierungsverfahrens der Länder 1. Fassung vom 28.02. 2001 2. Fassung vom 01.08. 2005 seit 01.01.2006 verbindlich für Bayern und die meisten anderen Bundesländer

3 Bayerische Landesanstalt für Landwirtschaft Munzert/AQU/06-06-3 Wesentlicher Inhalt des FMA (alt und neu) 1. Anforderungen an die Untersuchungsstelle -generelle Verpflichtungen -personelle Voraussetzungen -betriebliche Vorausetzungen -gerätetechnische Voraussetzungen -Qualitätsmanagement Norm: DIN EN ISO/IEC 17025; auch Basis für Akkreditierung 2. Anforderungen an die zuständigen Stellen -Notifizierungsstellen -Kompetenzfeststellungsstellen -Ringversuchsveranstalter 3. Verfahrensablauf -Antragstellung -Ablauf des Audits -Notifizierungsbescheid -Wiederkehrende QS-Maßnahmen Bayern: LfL; Kompetenzfeststellung mit Unterstützung des LfU

4 Bayerische Landesanstalt für Landwirtschaft Munzert/AQU/06-06-4 Wesentlicher Inhalt des FMA (alt und neu) 4. Länderübergreifende Zusammenarbeit Ziele: -Erstnotifizierung wird von anderen Bundesländern übernommen (zum Vorteil der Labore und der Verwaltungen) -Gegenseitige Auskunftspflicht für die Notifizierungsstellen 5. Anhang -Einteilung in notifizierungsfähige Untersuchungsbereiche -Auflistung der Verfahren (Untersuchungsmethoden) Angaben wichtig für Notifizierungsbescheide, Datenbanken und Kontrollbehörden

5 Bayerische Landesanstalt für Landwirtschaft Munzert/AQU/06-06-5 Neuerungen beim FMA Gültig auch für Deponie- und Altholzverordnung bisher: Klärschlamm-, Bioabfall- und Altölverordnung Mindestzahl von 3 Mitarbeitern (inkl. Laborleitung) jetzt nur noch Sollvorschrift 3-jährige Aufzeichnungspflicht für Gerätewartungen Widerruf der Notifizierung aufgrund von nachuntersuchten Rückstellproben möglich Teilnahme an Ringversuchen im Abstand von 12-24 Monaten (bisher 12-15 Monate) Ringversuchsergebnisse präzisiert Dokumentation der Notifizierung zeitnah in der Datenbank ReSyMeSa Neuere DIN- u.a. Methoden zulässig AOX im Klärschlamm ein eigener Notifizierungsbereich (bisher bei Schwermetallen) Umstellung in Bayern ca. Ende 2006, wenn ReSyMeSa und Klärschlammnetz angepasst worden sind. Parameterbereiche Seuchen- und Phytohygiene bei Bioabfall um Prozessprüfungskriterien erweitert.

6 Bayerische Landesanstalt für Landwirtschaft Munzert/AQU/06-06-6 Akkreditierte bayer. Untersuchungsstelle Erstnotifizierte außerbayer. Untersuchungsstelle. AQS-Leitstelle München Notifizierungs- stelle LfL Freising Anfragen Antrag Unterlagen nach DIN ISO 17025 Bescheid Anfragen Antrag Erstnotifizierungsbescheid Bescheid Nicht akkreditierte bayer. Untersuchungsstelle Nicht erstnotifizierte außer- bayer. Untersuchungsstelle AQS-Leitstelle München Notifizierungs- stelle LfL Freising Keine Notifizierungs- möglichkeit Überprüfung aller Unterlagen + Laborbegutachtung Überprüfung aller Unterlagen keine Laborbegutachtung Anfragen Antrag Akkr.-Urkunde Prüfbericht Bescheid Ablauf der Notifizierung in Bayern Siehe auch www.LfL.bayern.de/labor_aktuell

7 Bayerische Landesanstalt für Landwirtschaft Munzert/AQU/06-06-7 Zusätzliche Regelungen zur Probenahme Die GemBek der StM vom 11.06.2004: Die Probenahme ist Teil der Untersuchung und obliegt grundsätzlich dem notifizierten Labor. Die LfL kann Ausnahmen zulassen und insbesondere die Betreiber von Abwasserbehandlungsanlagen für die Probenahme bestimmen... Bestehende Probenahmeberechtigungen -notifizierte Labore -Klärwerksbetreiber für Klärschlamm -Landwirte als Bodenprobenehmer für eigene Flächen Probenahmeberechtigung auf Antrag -Voraussetzungen: fachliche Qualifikation, kein Interessenskonflikt, kein Ausbringer von Klärschlamm -Bodenprobenahme: Teilnahme an Schulungsmaßnahme des LwA; Umsetzung eines Lfl-Merkblattes zur Bodenprobenahme -Dokumentation dieser Sondergenehmigung in Internet/ReSyMesa Näheres siehe LfL-Merkblatt zur Probenahme

8 Bayerische Landesanstalt für Landwirtschaft Munzert/AQU/06-06-8 Worauf Untersuchungsstellen zu achten haben Gültiger Notifizierungsbescheid der LfL - Umfang der Notifizierung (Untersuchungsbereiche) - Grundlagen für die Notifizierung - Gültigkeitsdauer - evtl. Auflagen - Rechtsbehelfsbelehrung - Gebührenforderung Urkunde mit Anlage - Urkunde: Kundeninformation - Anlage: Dokumentation der Untersuchungsmethoden (wichtig für Notifizierungsstellen anderer Bundesländer) Regelmäßige erfolgreiche Teilnahme an Ringversuchen (Fünf-Länder-Ring- versuche) zweimal in Folge erfolglose Teilnahme: Widerruf der Notifizierung Rechtzeitige Beantragung der Verlängerung der Notifizierung - Gültig längstens 5 Jahre, sonst Gültigkeitsdauer der Akkreditierung - Akkreditierte Labore Zeitbedarf für Reakkreditierung bedenken!

9 Bayerische Landesanstalt für Landwirtschaft Munzert/AQU/06-06-9 Worauf Kläranlagenbetreiber zu achten haben Voraussetzung für Verbringen von Klärschlamm auf landw. Flächen: Gültiger Untersuchungsbefund (Probenahme und Analytik) Schadstoffgrenzwerte nicht überschritten Überprüfungsmöglichkeit der Gültigkeit eines Befundes: - Liste der in Bayern nach Fachmodul Abfall, Bereich AbfKlärV und BioAbfV, notifizierten Labore, gültig ab 01.01.2006 http://www.lfl.bayern.de/labor_aktuell - Anfrage an bundesweite Datenbank ReSyMeSa Enthält zusätzliche Informationen über Notifizierung in anderen Bundesländern; Recherchen mit Selektionskriterien möglich http://www.luis-bb.de/resymesa - Klärschlammnetz des LfU Die LfL aktualisiert laufend die gültige Laborliste; nicht zugelassene Labore werden zurückgewiesen. Beachte: Umstellung auf neue AOX- Regelung noch nicht erfolgt. http://www.klaerschlamm.bayern.de/ Passwort erforderlich!

10 Bayerische Landesanstalt für Landwirtschaft Munzert/AQU/06-06-10 Worauf Kreisverwaltungsbehörden zu achten haben Landratsämter/kreisfreie Städte sind die entscheidenden Kontrollstellen. Überprüfung der Lieferscheine/Prüfberichte insbesondere auf 3 Kriterien: - Ist die Untersuchungsstelle in Bayern für alle Untersuchungsbereiche notifiziert? Klärung über Internet: LfL-Homepage oder ReSyMeSa (siehe oben) Beachte: Befunde gelten 6 Monate (Schwermetalle/AOX) bzw. 2 Jahre (PCB, Dioxine/Furane), daher auf LfL-Homepage eine 2. Liste mit Notifizierung vor dem 1.1.2006 - Erfolgte die Probenahme durch autorisierte Stelle? Angabe Labor: dafür notifiziert? Angabe Klärwerk: generelle Erlaubnis Angabe Landwirt (Boden): generelle Erlaubnis Sonstige Angaben: Person/Stelle dafür notifiziert? - Liegen Grenzwertüberschreitungen vor? Bei Zweifel an der Rechtmäßigkeit des Befundes die LfL einschalten!

11 Bayerische Landesanstalt für Landwirtschaft Munzert/AQU/06-06-11 Zusammenfassung Mit dem Fachmodul Abfall (FMA) wurde eine gemeinsame Basis für eine einheitliche und gegenseitig anerkennungsfähige Notifizierung der Untersuchungsstellen in den Bundesländern geschaffen. Die Labore müssen entweder eine FMA-konforme Akkreditierung oder ein AQS-Audit nach DIN EN ISO/IEC 17025 vorweisen. Die 1. Fassung des FMA datiert vom Februar 2001 und wurde von den Ländern nur zögerlich oder gar nicht umgesetzt. Die 2. Auflage vom 1. Au- gust 2005 wird nunmehr konsequenter von den Ländern angewandt. Auch Bayern (LfL) notifiziert seit 1.1.2006 nur noch nach FMA. Wesentlich am aktuell gültigen FMA ist, dass AOX als eigener Untersuchungs- bereich eingeführt wurde. Am Notifizierungsprozess wirkt die AQS-Leitstelle des LfU im Bereich der Kompetenzfeststellung (Systemprüfung) mit. Für die Probenahme gelten spezielle Regelungen für Bayern. Die LfL erlässt einen ausführlichen Notifizierungsbescheid; die wesentlichen Aussagen sind im Internet dokumentiert (LfL-Homepage, ReSyMeSa- Datenbank der Bundesländer, Bayerisches Klärschlammnetz des LfU) Untersuchungsstellen, Klärwerksbetreibern und Kreisverwaltungsbehörden werden Hinweise gegeben, worauf sie in ihrem Zuständigkeitsbereich besonders achten sollten.


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