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Der Blick auf das Wesentliche 30. August 2015 „Mehrsprachig vorlesen“ Workshop mit „Vorleser/innen“ am 13. Mai 2013 in Mannheim Maria Ringler.

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Präsentation zum Thema: "Der Blick auf das Wesentliche 30. August 2015 „Mehrsprachig vorlesen“ Workshop mit „Vorleser/innen“ am 13. Mai 2013 in Mannheim Maria Ringler."—  Präsentation transkript:

1 Der Blick auf das Wesentliche 30. August 2015 „Mehrsprachig vorlesen“ Workshop mit „Vorleser/innen“ am 13. Mai 2013 in Mannheim Maria Ringler

2 Der Blick auf das Wesentliche 30. August 2015 Mehrsprachigkeit  Mehrsprachigkeit ist für viele Kinder selbstverständlicher Bestandteil ihres Alltag  Mehrsprachigkeit ist eine wertvolle Ressource  Jedes Kind hat das Recht mehrsprachig aufzuwachsen  Mehrsprachigkeit ist eine Herausforderung für die Professionalität in den (Bildungs-) Einrichtungen

3 Der Blick auf das Wesentliche 30. August 2015 Spracherwerb  Der erste Spracherwerb verändert das Denken und Handeln  Kinder lernen die Welt durch Sprache kennen (Erkenntnis)  Spracherwerb erfolgt über Interaktion und Nachahmung (Beziehung)  Spracherwerb gelingt durch Motivation und Zuneigung (Emotion)

4 Der Blick auf das Wesentliche 30. August 2015 Der „zweisprachige Sprachbaum“ aus „Kompetent mehrsprachig“ S. 40 ff

5 Der Blick auf das Wesentliche 30. August 2015 Mehrsprachiger Spracherwerb Mehrsprachig aufwachsen: - von Geburt an zwei-/ dreisprachig - im Kindergarten-/ Schulalter mehrsprachig werden: Erkenntnisse über Sprache müssen auf die Zweitsprache übertragen werden (Deutsch als Zweitsprache) Familien-Sprachen-Modelle: - 1 Person - 1 Sprache - Familiensprache - Außensprache - Schul-/ Arbeitssprache – Freizeitsprache u.v.a.

6 Der Blick auf das Wesentliche 30. August 2015 Mehrsprachiger Spracherwerb Starke und schwache Sprache(n): - Spracherwerb ist ein fortlaufender Prozess mit unterschiedlichen Ausprägungen der Sprachen Sprache und Identität: - die Sprache der eigenen Familie und Herkunftskultur bildet die Grundlage einer stabilen Identität Sprache und Wertschätzung: - jede Sprache hat gleich viel wert wird aber unterschiedlich wertgeschätzt - Wertschätzung verhindert Ausgrenzung

7 Der Blick auf das Wesentliche 30. August 2015 Sprachförderung und Familie  Eltern sind die ersten Sprachvermittler  Sprechanlässe im Familienalltag sind wichtig  Qualitativer Sprach-Input auch im Alltag  Eltern sollten mit ihrem Kind hauptsächlich in der Sprache kommunizieren, in der sie die beste Beziehung aufbauen können  Es gibt zahlreiche Modelle erfolgreicher mehrsprachiger Erziehung, aber kein Standardrezept

8 Der Blick auf das Wesentliche 30. August 2015 Alltags-/ Bildungssprache Alltags-Sprache = (BICS-Basic Interpersonal Communicative Skills)  ist Nähe-Sprache und nah am Mündlichen  erfährt Hilfe durch den Kontext (Situation, Handlung)  Sprache ist v.a. Mittel zur Kommunikation und Verständigung Bildungs-Sprache (Schulsprache) = (CALP-Cognitive Academic Language Proficiency)  ist Distanzsprache und hat Schriftförmigkeit  ist vermittelte Kommunikation (Medien, Begriffe, Abstraktion, Unterrichtssprache)  Sprache ist v.a. kognitives Werkzeug und Grundlage für die Aneignung fachlicher Inhalte

9 Der Blick auf das Wesentliche 30. August 2015 Gelebte Mehrsprachigkeit setzt voraus, dass…. … jedes Kind entscheiden kann, wann es welche Sprache(n) gebraucht … viele Sprachen in der Kita/ im Alltag hörbar und sichtbar sind … es sprachliche Vorbilder gibt („native speakers“) … Eltern als Experten mit Kompetenzen und Ressourcen wahrgenommen werden … Mehrsprachigkeit als gesellschaftliche Ressource gesehen wird und entsprechende Förderstrukturen geschaffen werden

10 Der Blick auf das Wesentliche 30. August 2015 „Literacy“  Der englische Begriff bezeichnet im engeren Sinn die Kompetenz, Lesen und Schreiben zu können,  Im weiteren Sinn bezieht er alle Erfahrungen und Grundfertigkeiten rund um Erzähl-, Sprach- und Schriftkultur mit ein.

11 Der Blick auf das Wesentliche 30. August 2015 Vorlesen und „Literacy“-Förderung  Die Erzählsprache der Erwachsenen ist variantenreicher als die Sprache im kindlichen Spiel  Vorlesen orientiert sich an Schriftsprache, d.h.: - mehr Adjektive - reichhaltiger Wortschatz - mehr seltene Wörter - komplexer Satzbau, mehr Nebensätze

12 Der Blick auf das Wesentliche 30. August 2015 Vorlesen unterstützt … das Text- und Sinnverständnis … das Erlernen der sprachlichen Abstraktionsfähigkeit … das Wahrnehmen unterschiedlicher Sprachniveaus und Sprachwelten … das Vertraut werden mit Büchern und Schriftsprache … die Konzentration und das sich einlassen können auf die eigene Fantasie … Gedächtnistraining, Vorstellungskraft, Emotionalität

13 Der Blick auf das Wesentliche 30. August Schritte beim Vorlesen Sprache verstehen (Zuhören) - Erzählen mit Bildern erleichtert das Verstehen - Vorlesen – ohne Bilder unterstützt die Entwicklung innerer Bilder Sprache produzieren (Wiedergabe) - Nacherzählen / Nachspielen der Geschichte - Verständnisfragen und weiterführende Fragen Weitergehende Beschäftigung (Verfestigung) - Lebensbezug zum Buch/ zur Geschichte herstellen - „Nebenschauplätze“ (Ratespiel, Kettengeschichte etc.) - Mal- und Bastelaktionen zur Geschichte

14 Der Blick auf das Wesentliche 30. August 2015 „Unsere Omas uns Opas erzählen in vielen Sprachen“ Ein Generationen übergreifendes Projekt zur Sprachförderung

15 Der Blick auf das Wesentliche 30. August 2015 Projektziele Kinder - Wertschätzung und Förderung der Familiensprache - Kontakt mit Großelterngeneration ermöglichen ältere Migrant/innen - Wertschätzung ihrer Ressourcen und Kompetenzen - Engagement für die eigene Community stärken - Einbindung ins deutsche Bildungssystem Kindergarten - zusätzliches Angebot/ spezifische Förderung (Literacy) - verbesserter Kontakt zu Familien

16 Der Blick auf das Wesentliche 30. August 2015 Inhalt / Durchführung Qualifizierung der „Omas / Opas“ - durch muttersprachliche Fortbildungen - Begleitung durch feste Kontaktperson Feste Kindergruppe - regelmäßige Angebote (1xWo) - Begleitung über ein Jahr Material- und Literaturauswahl - bilinguale Bücher/ Material zu Mehrsprachigkeit - interkulturelles Material

17 Der Blick auf das Wesentliche 30. August 2015 Inhalt / Durchführung Sprachfördernde Aspekte - Sensibilisierung für Sprachenvielfalt (Language Diversity) - Hinführung an Erzähl- und Schriftkultur (Literacy) - Aufgreifen der mehrsprachigen Realität (Lebensweltorientierung) - (Sprach-) Vorbilder für Kinder und Eltern (Bildungsmotivation)

18 Der Blick auf das Wesentliche 30. August 2015 Kosten Entwicklungskosten (Idee/ Konzeption) Personalkosten /Honorare (Begleitung und Qualifizierung) Aufwandsentschädigung „Omas“ / „Opas“ (Honorare, Fahrtkosten) Sachkosten (Material, Bücher, Verwaltungskosten)

19 Der Blick auf das Wesentliche 30. August 2015 Nachhaltigkeit Kosten für den Einsatz der „Omas“ und „Opas“ über das Projekt hinaus können von den Einrichtungen übernommen werden. Materialien und Bücher können ausgeliehen werden.

20 Der Blick auf das Wesentliche 30. August 2015

21 Der Blick auf das Wesentliche 30. August 2015

22 Der Blick auf das Wesentliche 30. August 2015

23 Der Blick auf das Wesentliche 30. August 2015

24 Der Blick auf das Wesentliche 30. August 2015


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