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1 Dipl. Volkswirt, Dipl. Jurist Felix Probst, Universität Passau, Lehrstuhl für Volkswirtschaftslehre mit Schwerpunkt Finanzwissenschaft Prof. Dr. Lüdeke.

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Präsentation zum Thema: "1 Dipl. Volkswirt, Dipl. Jurist Felix Probst, Universität Passau, Lehrstuhl für Volkswirtschaftslehre mit Schwerpunkt Finanzwissenschaft Prof. Dr. Lüdeke."—  Präsentation transkript:

1 1 Dipl. Volkswirt, Dipl. Jurist Felix Probst, Universität Passau, Lehrstuhl für Volkswirtschaftslehre mit Schwerpunkt Finanzwissenschaft Prof. Dr. Lüdeke Nachtrag zur Sprechstunde: W´gesamt Nutzungs menge (X) W N* K´ Crowding = Wohlfahrtsverlust durch Übernutzung =Wohlfahrtsgewinn durch Ausschluss N LF K ( Ausschließung) K´ ges N** + = Wohlfahrtsverlust durch Ausschluss

2 2 Dipl. Volkswirt, Dipl. Jurist Felix Probst, Universität Passau, Lehrstuhl für Volkswirtschaftslehre mit Schwerpunkt Finanzwissenschaft Prof. Dr. Lüdeke Nachtrag zur Vorlesung Fische Fischer Grenzfang (zusätzlich gefangene Fische pro weiterem Fischer) l F* Durchschnittsfang (durchschnittlich gefangene Fische) F Wohlfahrtsver- lust durch Überfischung

3 3 Dipl. Volkswirt, Dipl. Jurist Felix Probst, Universität Passau, Lehrstuhl für Volkswirtschaftslehre mit Schwerpunkt Finanzwissenschaft Prof. Dr. Lüdeke Aufgabe: Kommt es grundsätzlich ohne staatliches Eingreifen zu einem allokativ optimalen Niveau an innerer Sicherheit? Kann dies eventuell auch bei privater Organisation (Anwohner organisieren den Schutz ihrer Straße durch private Sicherheitsdienste) gewährleistet werden? Gehen Sie vor diesem Hintergrund auf den Zusammenhang von Nutzungs- und Bereitstellungsentscheidung ein und arbeiten Sie anhand geeigneter Graphiken.

4 4 Dipl. Volkswirt, Dipl. Jurist Felix Probst, Universität Passau, Lehrstuhl für Volkswirtschaftslehre mit Schwerpunkt Finanzwissenschaft Prof. Dr. Lüdeke Innere Sicherheit als Öffentliches Gut Nichtausschließbarkeit: Weitgehend gegeben, Ausschließung zumindest innerhalb des geschützten Pools kaum möglich. Nichtrivalität Weitgehend gegeben; dass auch ein anderer von meinem Polizisten profitiert schadet mir im Normalfall nicht. => Ziemlich reines Öffentliches Gut

5 5 Dipl. Volkswirt, Dipl. Jurist Felix Probst, Universität Passau, Lehrstuhl für Volkswirtschaftslehre mit Schwerpunkt Finanzwissenschaft Prof. Dr. Lüdeke Grundsätzliche Vorgehensweise: Bei fehlender Ausschließbarkeit ist immer die Bereitstellungsentscheidung betroffen. Fehlende Rivalität betrifft die Nutzungsentscheidung

6 6 Dipl. Volkswirt, Dipl. Jurist Felix Probst, Universität Passau, Lehrstuhl für Volkswirtschaftslehre mit Schwerpunkt Finanzwissenschaft Prof. Dr. Lüdeke Bereitstellungsentscheidung I: Exkurs: Horizontale Aggregation bei privaten Gütern P, W, K Menge W´ Hans W´ Berta W´ Klaus K´ P xHxH xBxB xKxK x Gesamt W Ges

7 7 Dipl. Volkswirt, Dipl. Jurist Felix Probst, Universität Passau, Lehrstuhl für Volkswirtschaftslehre mit Schwerpunkt Finanzwissenschaft Prof. Dr. Lüdeke Optimales Angebot ohne Staat? Bereitstellungsentscheidung mit vertikaler Aggregation als Folge der Nichtausschließbarkeit. P, W, K Menge W´ Hans W´ Berta W´ Klaus W´gesamt K1K1 X1*X1* K2K2 X2*X2* X2X2

8 8 Dipl. Volkswirt, Dipl. Jurist Felix Probst, Universität Passau, Lehrstuhl für Volkswirtschaftslehre mit Schwerpunkt Finanzwissenschaft Prof. Dr. Lüdeke Schlussfolgerung I. Bei Nichtausschließbarkeit kommt ohne Staatseingriff entweder gar kein, oder ein allokativ zu geringes Angebot zustande.

9 9 Dipl. Volkswirt, Dipl. Jurist Felix Probst, Universität Passau, Lehrstuhl für Volkswirtschaftslehre mit Schwerpunkt Finanzwissenschaft Prof. Dr. Lüdeke Die Einführung privater Sicherheitsdienste Großes Organisations- und Transaktionskostenproblem (auch innerhalb der einzelnen Straße ist Innere Sicherheit ein Öffentliches Gut) Privater Sicherheitsdienst interessiert sich nur für die eigenen Anwohner, folgen von Kriminalität für die Außenwelt bleiben unberücksichtigt!

10 10 Dipl. Volkswirt, Dipl. Jurist Felix Probst, Universität Passau, Lehrstuhl für Volkswirtschaftslehre mit Schwerpunkt Finanzwissenschaft Prof. Dr. Lüdeke Positive externe Effekte innerer Sicherheit K W int x P, W;K x1x1 p1p1 W ext x* P* W ges

11 11 Dipl. Volkswirt, Dipl. Jurist Felix Probst, Universität Passau, Lehrstuhl für Volkswirtschaftslehre mit Schwerpunkt Finanzwissenschaft Prof. Dr. Lüdeke Positive externe Effekte innere Sicherheit Die Menge an innerer Sicherheit fällt zu klein aus, weil positive externe Effekte naturgemäß unberücksichtigt bleiben. Diebstähle eigener Krimineller in der Nachbarstraße Verkauf von Drogen/Musik aus heimischer Produktion in die Nachbarstraße Zuschlupf für Steuerkriminelle etc. => Dezentrale Entscheidung führt aufgrund externer Effekte ohne Staatseingriff nicht zum Optimum, Besserstellungspotential in Höhe des pinken Dreiecks

12 12 Dipl. Volkswirt, Dipl. Jurist Felix Probst, Universität Passau, Lehrstuhl für Volkswirtschaftslehre mit Schwerpunkt Finanzwissenschaft Prof. Dr. Lüdeke Nutzungsentscheidung und innere Sicherheit Grundsätzlich Nichtrivalität Erst wenn mein eigenes Risiko steigt, weil mein Wachmann gerade anderswo jemanden verhaftet, kommt es zu Rivalitität in Form von Übernutzungskosten. Annahme: Private Wachleute interessieren sich kein bisschen für Verbrechen, die außerhalb ihrer Auftragszone liegen.

13 13 Dipl. Volkswirt, Dipl. Jurist Felix Probst, Universität Passau, Lehrstuhl für Volkswirtschaftslehre mit Schwerpunkt Finanzwissenschaft Prof. Dr. Lüdeke Die Nutzungsentscheidung (hier ohne Ausschlusskosten) W´gesamt Menge (mit)geschützter Bürger W, K,p N* K´ Crowding N mit Ausschluss p = Wohlfahrtsverlust durch Ausschluss

14 14 Dipl. Volkswirt, Dipl. Jurist Felix Probst, Universität Passau, Lehrstuhl für Volkswirtschaftslehre mit Schwerpunkt Finanzwissenschaft Prof. Dr. Lüdeke Nichtrivalität und Bereitstellung: Sind die GK der Nutzung gleich Null, kann allokativ für die zusätzlichen Nutzer nur ein Angebot zum Nulltarif sinnvoll sein. Bei echter Nichtrivalität macht also ein Ausschluss allokativ keinen Sinn, selbst wenn er möglich wäre. Wir haben es dann nicht mit mangelnder Ausschließbarkeit, sondern mit mangelnder Sinnhaftigkeit eines Ausschlusses zu tun. Zum Nulltarif bietet aber kein privater an => Bereitstellungsentscheidung ist wieder betroffen! Auch Nichtrivalität kann somit über Umwege eine staatliche Bereitstellung (nicht notwenigerweise eine staatliche Produktion) rechtfertigen.

15 15 Dipl. Volkswirt, Dipl. Jurist Felix Probst, Universität Passau, Lehrstuhl für Volkswirtschaftslehre mit Schwerpunkt Finanzwissenschaft Prof. Dr. Lüdeke Aufgabe (heute nur Teil I) Stellen Sie eine Pigoubesteuerung anhand eines beliebigen Gutes x dar. Sind Situationen denkbar in denen diese auch allokativ nicht zu einem optimalen Ergebnis führen? Ist eine Pigoubesteuerung des Verursachers immer das beste Mittel zur Internalisierung externer Effekte? Gehen Sie bei ihrer Antwort auch auf denkbare Alternativen ein.

16 16 Dipl. Volkswirt, Dipl. Jurist Felix Probst, Universität Passau, Lehrstuhl für Volkswirtschaftslehre mit Schwerpunkt Finanzwissenschaft Prof. Dr. Lüdeke Pigousteuer W, K, p x(q) K´ ext x* x1x1 K´ int W´ K´ ges } t } K´ int +t t t } p* p

17 17 Dipl. Volkswirt, Dipl. Jurist Felix Probst, Universität Passau, Lehrstuhl für Volkswirtschaftslehre mit Schwerpunkt Finanzwissenschaft Prof. Dr. Lüdeke Auswertung: Wenn die rote Fläche so groß wird, dass die verbleibende Produzentenrente nicht genügt, um die Fixkosten zu decken, scheidet der Anbieter komplett aus dem Markt aus. Dann führt eine Pigousteuer möglicherweise nicht mehr zum optimalen Ergebnis.


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