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Dipl. Volkswirt., Dipl. Jurist Felix Probst, Universität Passau, Lehrstuhl für Volkswirtschaftslehre mit Schwerpunkt Finanzwissenschaft Prof. Dr. Lüdeke.

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1 Dipl. Volkswirt., Dipl. Jurist Felix Probst, Universität Passau, Lehrstuhl für Volkswirtschaftslehre mit Schwerpunkt Finanzwissenschaft Prof. Dr. Lüdeke 1 Organisatorisches Heute letzte echte Übung. Nächste Woche kurze Besprechung von Wunschthemen, allgemeine Fragestunde.

2 Dipl. Volkswirt., Dipl. Jurist Felix Probst, Universität Passau, Lehrstuhl für Volkswirtschaftslehre mit Schwerpunkt Finanzwissenschaft Prof. Dr. Lüdeke 2 Aufgabe Stellen Sie die Auswirkungen der Streichung der Eigenheimzulage unter allokativen und distributiven Gesichtspunkten dar. Gehen Sie dabei auf den betroffenen Märkten von vollkommener Konkurrenz aus und beschränken sie sich auf die spezifische Inzidenz. (Sie dürfen zur Vereinfachung zusätzlich davon ausgehen, dass die Eigenheimzulage einkommensunabhängig gewährt wird.)

3 Dipl. Volkswirt., Dipl. Jurist Felix Probst, Universität Passau, Lehrstuhl für Volkswirtschaftslehre mit Schwerpunkt Finanzwissenschaft Prof. Dr. Lüdeke 3 Vertretbare Annahmen Eigenheimzulage wurde nach Quadratmetern gezahlt => Mengensubvention Eigenheimzulage wurde nach Wert des Eigenheims gezahlt => Wertsubvention Annahmen zu Elastizitäten: Mit Begründung fast alles vertretbar. Spezifische Inzidenz: Gesparte Subventionen werden stillgelegt

4 Dipl. Volkswirt., Dipl. Jurist Felix Probst, Universität Passau, Lehrstuhl für Volkswirtschaftslehre mit Schwerpunkt Finanzwissenschaft Prof. Dr. Lüdeke 4 Eigenheimzulage allokativ (ohne Marktversagen) W` neu K W` EZ P, W, K Xx EZ X* P* P EZbr P EZnet

5 Dipl. Volkswirt., Dipl. Jurist Felix Probst, Universität Passau, Lehrstuhl für Volkswirtschaftslehre mit Schwerpunkt Finanzwissenschaft Prof. Dr. Lüdeke 5 Gute Klausuridee: Unterscheidung in lang- und kurzfristige Auswirkungen W` neu K W` EZ P, W, K Xx EZ X* P* P EZ W` neu K W` EZ P, W, K Xx EZ X* P* P EZ

6 Dipl. Volkswirt., Dipl. Jurist Felix Probst, Universität Passau, Lehrstuhl für Volkswirtschaftslehre mit Schwerpunkt Finanzwissenschaft Prof. Dr. Lüdeke 6 Eigenheimzulage allokativ II Falls bislang kein Marktversagen vorlag, führt die Streichung der Eigenheimzulage zu einer allokativen Verbesserung in der Form des pinken Dreiecks. Es ist aber (mit Abstrichen) durchaus begründbar, dass von der Eigenheimzulage positve externe Effekte auf das Sozialsystem ausgehen: Haus dient als Alterssicherung – Hausbesitzer liegt im Alter Sozialamt nicht auf der Tasche!

7 Dipl. Volkswirt., Dipl. Jurist Felix Probst, Universität Passau, Lehrstuhl für Volkswirtschaftslehre mit Schwerpunkt Finanzwissenschaft Prof. Dr. Lüdeke 7 Exkurs: Eigenheimzulage allokativ II (mit ursprünglichem Marktversagen) W` neu = W int K W` EZ = W Ges P, W, K Xx EZ =x*XTXT P net P EZ = P* P brut W` ext = EB

8 Dipl. Volkswirt., Dipl. Jurist Felix Probst, Universität Passau, Lehrstuhl für Volkswirtschaftslehre mit Schwerpunkt Finanzwissenschaft Prof. Dr. Lüdeke 8 Exkurs: Die distributiven Auswirkungen einer unberechtigten Subvention (animiert) W` neu K W` EZ P, W, K Xx EZ X* P* P EZbr P EZnet = Besserstellung der Konsumenten

9 Dipl. Volkswirt., Dipl. Jurist Felix Probst, Universität Passau, Lehrstuhl für Volkswirtschaftslehre mit Schwerpunkt Finanzwissenschaft Prof. Dr. Lüdeke 9 Exkurs: Die distributiven Auswirkungen einer unberechtigten Subvention (Druckversion) W` neu K W` EZ P, W, K Xx EZ X* P* P EZbr P EZnet = Zuwachs PR = Zuwachs KR = EB (verpuffte Subvention

10 Dipl. Volkswirt., Dipl. Jurist Felix Probst, Universität Passau, Lehrstuhl für Volkswirtschaftslehre mit Schwerpunkt Finanzwissenschaft Prof. Dr. Lüdeke 10 Zurück zur Aufgaben: Die distributiven Auswirkungen der Streichung der Eigenheimzulage. W` neu K W` EZ P, W, K XX EZ X* P* P EZbr P EZnet = Verlust PR = Verlust KR = Wohlfahrtsgewinn

11 Dipl. Volkswirt., Dipl. Jurist Felix Probst, Universität Passau, Lehrstuhl für Volkswirtschaftslehre mit Schwerpunkt Finanzwissenschaft Prof. Dr. Lüdeke 11 Bei Interpretation als Steuer etwas bekannteres Ergebnis W` neu = W int K W` EZ = W Ges P, W, K XX*X* XTXT P* Gelb: Rückgang an Produzentenrente Grün: Rückgang an Konsumentenrente Pink: Wohlfahrtsverlust P EZnet P EZbr

12 Dipl. Volkswirt., Dipl. Jurist Felix Probst, Universität Passau, Lehrstuhl für Volkswirtschaftslehre mit Schwerpunkt Finanzwissenschaft Prof. Dr. Lüdeke 12 Distributive Auswirkungen Durch die Streichung der Eigenheimzulage werden (bei den von uns hier unterstellten Elastizitätsverhältnissen vor allem die Anbieter von Eigenheimen (Grundstücksbesitzer+Baufirmen), aber - in geringerem Umfang - auch die Nachfrager (Häuslebauer) belastet. Interpersonell sind unter den Konsumenten mit den potentiellen Eigenheimbesitzern vermutlich eher einkommensstarke Schichten betroffen. Echte Aussagen über die Belastungswirkungen lassen sich nur unter Berücksichtigung der Verwendung der eingesparten Mittel machen, was hier aber nicht gefragt ist (spezifische Inzidenz). Außerdem an eventuelle Rück- bzw. Querwälzungen denken:

13 Dipl. Volkswirt., Dipl. Jurist Felix Probst, Universität Passau, Lehrstuhl für Volkswirtschaftslehre mit Schwerpunkt Finanzwissenschaft Prof. Dr. Lüdeke 13 Exkurs: Vorwälzungen Die Arbeit in einer Automobilfabrik wird besteuert. Dadurch können Autos nur noch teurer angeboten werden. Wer noch ein Auto kaufen kann, muss diesen höheren Preis für Automobile bezahlen.

14 Dipl. Volkswirt., Dipl. Jurist Felix Probst, Universität Passau, Lehrstuhl für Volkswirtschaftslehre mit Schwerpunkt Finanzwissenschaft Prof. Dr. Lüdeke 14 Exkurs: Rückwälzung Staat Der Verkauf von Automobilen wird besteuert. Autos werden teurer und daher weniger nachgefragt. Dementsprechend werden weniger Arbeitsstunden benötigt. Die sinkende Arbeitsnachfrage führt zu sinkenden Löhnen (in Deutschland leider eher zu Arbeitslosigkeit)

15 Dipl. Volkswirt., Dipl. Jurist Felix Probst, Universität Passau, Lehrstuhl für Volkswirtschaftslehre mit Schwerpunkt Finanzwissenschaft Prof. Dr. Lüdeke 15 Exkurs: Querwälzung Autofahren wird teurer! Die Leute fragen mehr Bahnfahrten nach Bahnfahren wird auch teurer! Staat

16 Dipl. Volkswirt., Dipl. Jurist Felix Probst, Universität Passau, Lehrstuhl für Volkswirtschaftslehre mit Schwerpunkt Finanzwissenschaft Prof. Dr. Lüdeke 16 Exkurs: Querwälzung auf den Eisenbahnmarkt Menge Preis x neu p neu W neu = Mehrnachfrage wegen teurerer Autos K x alt W alt P alt

17 Dipl. Volkswirt., Dipl. Jurist Felix Probst, Universität Passau, Lehrstuhl für Volkswirtschaftslehre mit Schwerpunkt Finanzwissenschaft Prof. Dr. Lüdeke 17 Zurück zur Aufgabe: Rückwälzung auf den Arbeitsmarkt am Bau AA AN alt AN neu AA, AN, l l alt l neu x alt x neu

18 Dipl. Volkswirt., Dipl. Jurist Felix Probst, Universität Passau, Lehrstuhl für Volkswirtschaftslehre mit Schwerpunkt Finanzwissenschaft Prof. Dr. Lüdeke 18 Rückwälzung auf den Bau Durch den Wegfall der Eigenheimzulage werden weniger Häuser gebaut und damit auch weniger Arbeit am Bau benötigt. Infolgedessen werden weniger Bauarbeiter zu nunmehr niedrigeren Löhnen beschäftigt, was zu einem Rückgang der Arbeitnehmerrente in Form der gelben Fläche führt.

19 Dipl. Volkswirt., Dipl. Jurist Felix Probst, Universität Passau, Lehrstuhl für Volkswirtschaftslehre mit Schwerpunkt Finanzwissenschaft Prof. Dr. Lüdeke 19 Querwälzung auf den Mietmarkt X* p alt W` (alt) W` (neu) K` XSXS p neu P, W, K x

20 Dipl. Volkswirt., Dipl. Jurist Felix Probst, Universität Passau, Lehrstuhl für Volkswirtschaftslehre mit Schwerpunkt Finanzwissenschaft Prof. Dr. Lüdeke 20 Querwälzung auf den Mietmarkt Der Wegfall der Förderung des Baus von Eigenheimen führt zu einer Ausweitung der Nachfrage auf dem Mietmarkt. Infolgedessen steigen die Mieten. Betroffen von der Maßnahme sind also auch Altmieter!

21 Dipl. Volkswirt., Dipl. Jurist Felix Probst, Universität Passau, Lehrstuhl für Volkswirtschaftslehre mit Schwerpunkt Finanzwissenschaft Prof. Dr. Lüdeke 21 Zusammenfassung Allokativ sinnvoll, da wohl eher kein Grund für die bisherige Subvention bestand. Distributiv Anbieter stärker belastet als Nachfrager. Interpersonell auf diesem Markt mit Häuslebauern, Grundbesitzern und Baufirmen tendenziell eher reicher Leute betroffen Querwälzung auf den Mietmarkt lässt dort die Preise steigen. Rückwälzung auf den Arbeitsmarkt lässt die Löhne von Bauarbeitern sinken. Denkbarer Zusatz: Äquivalenzbesteuerung der Zersiedelung wird gestärkt.


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