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© BMFSFJ 2011, www.pflege-charta.dePowerPoint-Präsentation Modul 3 Dauer der Präsentation Ca. 30 bis 40 Minuten Zielgruppe der Präsentation Heimleitungen.

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1 © BMFSFJ 2011, Modul 3 Dauer der Präsentation Ca. 30 bis 40 Minuten Zielgruppe der Präsentation Heimleitungen und Geschäftsführungen Pflegedienstleitungen Qualitätsbeauftragte Wohnbereichsleitungen Examinierte Pflegekräfte Anwendung der Präsentation durch Heimleitungen und Geschäftsführungen Pflegedienstleitungen Qualitätsbeauftragte Dozentinnen und Dozenten im Bereich Aus-, Fort- und Weiterbildung Arbeits- und Schulungsmaterialien zur Pflege-Charta Selbstbewertung mit dem Leitfaden zur Pflege-Charta Ergänzung zu Modul 3 Vorinformation für Dozentinnen und Dozenten Vorinformation

2 © BMFSFJ 2011, Modul 3 Selbstbewertung mit dem Leitfaden zur Pflege-Charta Seite 1

3 © BMFSFJ 2011, Modul 3 Was heißt Selbstbewertung in der Pflege? Wie passt die Pflege-Charta zu einer Selbstbewertung? Wie ist der Leitfaden zur Selbstbewertung aufgebaut? Beispiel Wie wird die Selbstbewertung durchgeführt? Wie können die Ergebnisse der Selbstbewertung genutzt werden? Tipps für die Durchführung Gliederung Seite 2

4 © BMFSFJ 2011, Modul 3 Knon, D., Groß, H. & Lobinger, W. (2005): Qualitätsmanagement in der Pflege Die Selbstbewertung ist eine umfassende, systematische und regelmäßige Überprüfung der Tätigkeiten und Ergebnisse durch den Führungskreis und ausgewählte Mitarbeiter einer Pflegeeinrichtung anhand zugrunde gelegter Kriterien. Was heißt Selbstbewertung in der Pflege? Seite 3

5 © BMFSFJ 2011, Modul 3 Die Pflege-Charta gilt als Maßstab für würdevolle Pflege. An diesem Maßstab können sich ambulante Dienste und stationäre Einrichtungen messen. Dafür gibt es einen Leitfaden für ambulante Dienste (74 Fragen) und einen für stationäre Einrichtungen (85 Fragen), der die Pflege-Charta in reflektierende Fragen übersetzt. Die Organisationen können die Selbstbewertung mit dem Leitfaden nutzen, um Stärken und Verbesserungsbereiche insbesondere im Hinblick auf grundlegende Rechte und handlungsleitende Werte zu identifizieren. Pflege-Charta und Selbstbewertung – wie passt das zusammen? Seite 4

6 © BMFSFJ 2011, Modul 3 Präambel der Pflege-Charta (Auszug) Jeder Mensch hat uneingeschränkten Anspruch auf Respektierung seiner Würde und Einzigartigkeit. Menschen, die Hilfe und Pflege benötigen, haben die gleichen Rechte wie alle anderen Menschen und dürfen in ihrer besonderen Lebenssituation in keiner Weise benachteiligt werden. Jeder Mensch hat Anspruch auf würdevolle Pflege Seite 5

7 © BMFSFJ 2011, Modul 3 Mithilfe des Leitfadens (ambulant/stationär) wird organisationsintern reflektiert, wie die Artikel der Pflege-Charta umgesetzt werden, wo Stärken und Verbesserungspotentiale bestehen. Daraus werden Handlungspläne mit kurz-, mittel- und langfristigen Zielen abgeleitet. Durchführung: Initiative durch Geschäftsführung, Heim- und Pflegedienstleitung, QM-Beauftragte. Die Selbstbewertung kann im Rahmen des Qualitätsmanagements durchgeführt werden. Beteiligung von 5 bis 7 Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen aus allen Bereichen. Externe Moderation empfehlenswert. Leitfaden zur Selbstbewertung mit der Pflege-Charta Seite 6

8 © BMFSFJ 2011, Modul 3 Auszug aus: Leitfaden zur Selbstbewertung auf Grundlage der Charta der Rechte hilfe- und pflegebedürftiger Menschen – Eine Handlungshilfe zur Umsetzung der Pflege-Charta in stationären Pflegeeinrichtungen, BMFSFJ 2008 Auszug: Leitfaden zur Selbstbewertung auf Grundlage der Pflege-Charta Seite 7

9 © BMFSFJ 2011, Modul 3 Wie werden die Privat- und Intimsphäre sowie Distanz- und Schamgrenzen der Bewohnerinnen und Bewohner gewahrt? (Frage zu Artikel 3) Beispielantworten: Bestandteil organisationsinterner Konzepte (z.B. Pflegekonzept, Verhaltensregeln, Einarbeitungskonzept, Verfahrensanweisung zu Eintritt in Bewohnerinnen- und Bewohnerzimmer, Heimvertragliche Regelung) Anwendung von Sichtschutz in Zwei-Personen-Zimmern Anwendung von Türklingeln an Bewohnerinnen- und Bewohnerzimmern Schilder Bitte nicht stören Raum zum Rückzug für alle Bewohnerinnen und Bewohner … Leitfaden – Beispielfrage Seite 8

10 © BMFSFJ 2011, Modul 3 Durchführung z.B. im Rahmen von Qualitätszirkeln Leitungsrunden Charta-Arbeitsgruppen (z.B. bestehend aus Leitungspersonal, Mitarbeiterschaft, Bewohnerinnen und Bewohnern, Patientinnen und Patienten, Heimbeirat und Angehörigen) internen Audits. Bearbeitung im Team (Akzeptanz der Mitarbeiterschaft höher, Ergebnisse vielfältiger) Vorhandene Strukturen und Prozesse nutzen (Trägerübergreifende oder einrichtungsbezogene Leitbilder, Pflege- und Betreuungskonzepte, Verfahrensanweisungen und Standards heranziehen.) Selbstbewertung – Durchführung Seite 9

11 © BMFSFJ 2011, Modul 3 Kurzfristig umsetzbare Maßnahmen (z.B. Anbringen von Klingeln an den Türen, Einführung von Bitte-Nicht-Stören-Schildern, Pflege-Charta als regelmäßiger Tagesordnungspunkt in Dienstbesprechungen, Durchführung von Schattentagen, Fortbildungsplanung anpassen) Zeitlich begrenzte Projekte zur Auseinandersetzung mit Werten im Alltag (z.B. Theater- und Plakataktionen, Wünsche-Buch) Umfassende Projekte zur (Neu-)Organisation zentraler Prozesse (z.B. Umstrukturierung von Wohnbereichen, konzeptuelle Veränderungen, an den Ergebnissen orientierter Personalentwicklungsplan) Handlungspläne – mögliche Ergebnisse Seite 10

12 © BMFSFJ 2011, Modul 3 Die Selbstbewertung zeigt häufig, dass viele Anforderungen der Pflege-Charta alltägliche Praxis sind. Aber insbesondere wertebezogene Verbesserungsbereiche können systematisch identifiziert werden. In einem weiteren Schritt können Handlungspläne erarbeitet werden, um Veränderungen in der Organisation anzustoßen. Die Ergebnisse können aktiv nach innen und außen kommuniziert werden. Sie tragen zur Transparenz der Qualität bei. Wie können die Ergebnisse der Selbstbewertung genutzt werden? Seite 11

13 © BMFSFJ 2011, Modul 3 Vorgehen in der Organisation transparent machen (z.B. Aushang, Zeitung, Mitarbeiterbesprechungen). Team bilden (4 bis 7 Personen), Team- bzw. Projektleitung bestimmen. Moderation festlegen (evtl. extern). 2 Arbeitstage reservieren (ggf. extern in Klausur gehen). Teammitglieder füllen den Fragebogen vorab zur eigenen Vorbereitung aus. Vereinbart werden sollten Prinzipien wie Offenheit, Selbst- und Fremdkritik sowie Bereitschaft, andere Sichtweisen anzunehmen und neue Ideen umzusetzen. Selbstbewertung mit der Pflege-Charta – Tipps für die Vorbereitung Seite 12

14 © BMFSFJ 2011, Modul 3 Bearbeiten Sie die Leitfragen zu den Artikeln nacheinander oder legen Sie fest, welche Sie bearbeiten werden. Wählen Sie eine Protokollantin bzw. einen Protokollanten. Diskutieren Sie und tragen Sie die Ergebnisse zunächst zu den bestehenden Maßnahmen und Angeboten in Ihrer Einrichtung zusammen. Nutzen Sie dazu die ausgefüllten Leitfäden der Teammitglieder sowie vorhandene Konzepte, Standards, Richtlinien Ihrer Organisation. Verwenden Sie z.B. Karteikarten und eine Metaplanwand um die Ergebnisse zu sammeln und anschließend zu strukturieren. Ergebnis des ersten Tages sollte mindestens eine Bündelung konkreter bestehender Instrumente/Methoden der Einrichtung sein. Selbstbewertung mit der Pflege-Charta – Tipps für die Durchführung 1. Tag Seite 13

15 © BMFSFJ 2011, Modul 3 Eine Person fasst die Ergebnisse des Vortrages zusammen, aktuelle Nachträge werden ergänzt. Bearbeiten Sie die Leitfragen zu den Artikeln wiederum nacheinander. Diskutieren Sie, in welchen Bereichen Verbesserungspotential oder akuter Handlungsbedarf besteht. Zu welchen Artikel-Leitfragen bestehen nicht ausreichend Maßnahmen? Nutzen Sie dazu wiederum die ausgefüllten Leitfäden der Teammitglieder. Ergebnis des zweiten Tages sollte eine Bündelung konkreter Verbesserungsbereiche und ein erster Handlungsplan mit ersten Ideen für Maßnahmen sein. Selbstbewertung mit der Pflege-Charta – Tipps für die Durchführung 2. Tag Seite 14

16 © BMFSFJ 2011, Modul 3 Probleme kann man niemals mit derselben Denkweise lösen, durch die sie entstanden sind. Albert Einstein Selbstbewertung mit der Pflege-Charta Seite 15


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