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Einführung in die Entwicklungspsychologie – PD Dr. Christiane Papastefanou – WS 2002/2003 Medienbild.

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Präsentation zum Thema: "Einführung in die Entwicklungspsychologie – PD Dr. Christiane Papastefanou – WS 2002/2003 Medienbild."—  Präsentation transkript:

1 Einführung in die Entwicklungspsychologie – PD Dr. Christiane Papastefanou – WS 2002/2003 Medienbild

2 Einführung in die Entwicklungspsychologie – PD Dr. Christiane Papastefanou – WS 2002/2003 Manifestationen der Pubertät schnelles Körperwachstum (Höhe und Gewicht) Weiterentwicklung der Gonaden Entwicklung sekundärer Geschlechtsmerkmale (z.B. Achsel- und Schamhaare) Veränderungen im Körperverhältnis (Quantität und Verteilung von Muskeln und Fett) Veränderungen im respiratorischen und Kreislaufsystem (wachsende Stärke, Ausdauer)

3 Einführung in die Entwicklungspsychologie – PD Dr. Christiane Papastefanou – WS 2002/2003 Wachstumsbeschleunigung Gonadotrop-Hormon (Wachstumshormon) Hypophyse stimuliert Reifung von Ei- und Samenzellen Kortikotrop-Hormon (auf Nebennierenrinde gerichtet) Testosteron ? Östrogen ? gemeinsame Wirkung: Wachstumsbeschleunigung

4 Einführung in die Entwicklungspsychologie – PD Dr. Christiane Papastefanou – WS 2002/2003

5 Säkulare Akzeleration Historisch gesehen werden Menschen immer größer. Außerdem tritt die Geschlechtsreife im Durchschnitt immer früher ein. Ursachen verbesserte Ernährungslage (bes. wichtig: eiweißhaltige Kost) verbesserte gesundheitliche Versorgung Rückgang in körperlicher Arbeit (s.z.B. jugendliche Spitzensportler) freiere Einstellung zur Sexualität, frühere Aufklärung

6 Einführung in die Entwicklungspsychologie – PD Dr. Christiane Papastefanou – WS 2002/2003

7 Pubertätsstatus und Anpassung FrühreifeSpätreife Jungen zufriedener mit ihrem Körper Mädchen geringeres Selbstwertgefühl Mädchen höhere Depressivität, psychosomatische Beschwerden Jungen mehr extern. Verhaltens- störungen (Delinquenz, Abusus) sexuelle Erfahrungen in einem frühen Alter, hohes Ansehen bei Peers Mädchen zufriedener mit ihrem Körper Jungen höhere Unzufriedenheit Jungen höhere Depressivität Mädchen eher internalisierende Verhaltensprobleme (Depressivität) gegengeschlechtliche Kontakte setzen später ein, weniger beliebt

8 Einführung in die Entwicklungspsychologie – PD Dr. Christiane Papastefanou – WS 2002/2003

9 Jugendlicher Egozentrismus (Elkind, 1967) Frühadoleszente neigen dazu, ihre Aufmerksamkeit auf die eigene Person zu zentrieren; empfinden sich als einzigartig. imaginary audience: Frühadolezente verhalten sich so, als befänden sie sich vor einem imaginären Publikum, das genau so an ihrer Person interessiert ist wie sie selbst.

10 Einführung in die Entwicklungspsychologie – PD Dr. Christiane Papastefanou – WS 2002/2003 Stufen der sexuellen Entwicklung wenig oder kein Kontakt zum anderen Geschlecht leichtes Petting (Zungenkuss, Brustreizung) intensives Petting (manuelle Reizung der Genitalien) Koitus mit einem Partner Koitus mit mehreren Partnern

11 Einführung in die Entwicklungspsychologie – PD Dr. Christiane Papastefanou – WS 2002/2003 Aufklärung im Elternhaus (BZGA, 2001)

12 Einführung in die Entwicklungspsychologie – PD Dr. Christiane Papastefanou – WS 2002/2003 Koituserfahrung, mit 14 Jahren (BZGA, 2001)

13 Einführung in die Entwicklungspsychologie – PD Dr. Christiane Papastefanou – WS 2002/2003 Koituserfahrung, mit 17 Jahren (BZGA, 2001)

14 Einführung in die Entwicklungspsychologie – PD Dr. Christiane Papastefanou – WS 2002/2003 Determinanten des Sexualverhaltens Hormone Elternhaus Freunde Persönlichkeit Kultur

15 Einführung in die Entwicklungspsychologie – PD Dr. Christiane Papastefanou – WS 2002/2003 Bekanntheit des ersten Sexualpartners (BZGA, 2001)

16 Einführung in die Entwicklungspsychologie – PD Dr. Christiane Papastefanou – WS 2002/2003

17 Cliquenbildung Clique – besteht aus 5-6 Mitgliedern, meist gleichen Geschlechts, die gemeinsam etwas unternehmen, enge Kontakte Cliquen basieren auf Ähnlichkeit altershomogen, bedingt durch altersgetrennten Schulunterricht geschlechtshomogen (sex cleavage) in früher und mittlerer Adoleszenz, bedingt durch unterschiedliche Interessen, geschlechtsspezifische Sozialisation homogen in Bezug auf soziale Schichtzugehörigkeit homogen in Bezug auf kulturelle Zugehörigkeit ähnliche Einstellung gegenüber Schule, Leistung und Bildungszielen ähnliche Orientierung gegenüber der Jugendkultur

18 Einführung in die Entwicklungspsychologie – PD Dr. Christiane Papastefanou – WS 2002/2003

19 Funktionen von Peer-Beziehungen 1.Spaß haben, wichtig für emotionales Wohlbefinden 2.Übungsfeld zum Lernen sozial-kognitiver Fähigkeiten 3.Steigbügelhalter-Funktion für neue Intimitätsbeziehungen 4.Raum zum Ausprobieren von Identitäten, Erwerb einer provisorischen Identität 5.Lernen von Beziehungsfähigkeit (Bindung, Fairness, Verantwortlichkeit, Intimität) 6.Einüben prosozialer Motivation

20 Einführung in die Entwicklungspsychologie – PD Dr. Christiane Papastefanou – WS 2002/2003 Wahl von Bezugspersonen ( LJ)

21 Einführung in die Entwicklungspsychologie – PD Dr. Christiane Papastefanou – WS 2002/2003 Eltern und Peers im Vergleich Eltern bleiben Ansprechpersonen bei wichtigen Lebensfragen Eltern bleiben wichtiger emotionaler Rückhalt. Es wird zunehmend mehr Zeit mit Peers verbracht. Peers sind Ansprechpersonen für jugendtypische Themen Jugendliche wählen überwiegend Freunde, die von ihren Eltern akzeptiert werden. Gegen Ende der Jugend werden gegengeschlechtliche Partner/ Partnerinnen zu Enthüllungspartnern

22 Einführung in die Entwicklungspsychologie – PD Dr. Christiane Papastefanou – WS 2002/2003 Generationen-Konflikt? Eltern und Jugendliche haben heute ein positives, eher kameradschaftliches Verhältnis Aber Jugendliche sehen in ihre Eltern keine Personen mehr, an denen sie sich reiben können Konflikte kreise um alltägliche Reibereien, während die grund- legenden Werte relativ hoch übereinstimmen. Hauptstreitpunkt sind die Zuständigkeiten

23 Einführung in die Entwicklungspsychologie – PD Dr. Christiane Papastefanou – WS 2002/2003 Eltern-Kind-Konflikte im historischen Vergleich (Shell-Studie) 50er Jahre: Unpünktlichkeit, sich richtig waschen, naschen, Taschengeld, Jungenbekanntschaften 80erJahre: Unordentlichkeit, viele Dinge kaufen wollen, Schminken, Frisur, schlechter Umgang, Fernsehen

24 Einführung in die Entwicklungspsychologie – PD Dr. Christiane Papastefanou – WS 2002/2003 Entwicklungsaufgaben von Familien mit Jugendlichen Bewahrung der familialen Verbundenheit Umgestaltung der Eltern-Kind-Beziehung in eine symmetrische Beziehung Zugestehen höherer Autonomie gegenüber den Jugendlichen, Zurücknahme elterlicher Kontrolle


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