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Die Politische Entwicklung > Teilung Deutschlands nach dem Potsdamer Abkommen in vier Besatzungszonen; > drei westliche Besatzungszonen und die Ostzone.

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Präsentation zum Thema: "Die Politische Entwicklung > Teilung Deutschlands nach dem Potsdamer Abkommen in vier Besatzungszonen; > drei westliche Besatzungszonen und die Ostzone."—  Präsentation transkript:

1 Die Politische Entwicklung > Teilung Deutschlands nach dem Potsdamer Abkommen in vier Besatzungszonen; > drei westliche Besatzungszonen und die Ostzone > Aufbau kommunaler Selbstverwaltung; > Zulassung politischer Parteien > Gründung der Bundesländer im Westen (1. Schritt zur politischen Teilung); Grundlegung des föderalistischen Systems, das bis heute besteht > Beginn des Kalten Krieges und der Ost-West-Konfrontation > Währungsreform im Westen zur Beendigung der Inflation > Grundgesetz und 1949 Gründung der Bundesrepublik Deutschland; > erste freie Parlamentswahlen, Sieg der CDU/CSU; > Konrad Adenauer 1. Bundeskanzler; > FDP-Politiker Theodor Heuß 1. Bundespräsident : Schreiben nach der Katastrophe

2 Der Umgang mit der NS-Vergangenheit > Befürchtungen der Alliierten, dass es zu einem militärischen Widerstand des NS nach der Niederlage kommen könnte; sie erweisen sich rasch als unbegründet > Frage nach Kollektivschuld und Schuld des Einzelnen (Karl Jaspers und andere) > Re-education-Programme der Alliierten > Entnazifizierungsverfahren (die Persilscheine) > Abwehr und Ausgrenzung des Widerstands; displaced persons; Verweigerung der Wiedergutmachung (z.B. an Sinti und Roma); Verschwinden des jüdischen Lebens wird hingenommen > Erneute Etablierung der alten Führungseliten in Staat und Gesellschaft (Wirtschaft, Justiz, Verwaltung, Wissenschaft, Presse, Erziehungswesen, dann Politik und später Militär) > Verschweigen,Verdrängen > Demokratie ohne Demokraten ?

3 Gründung der BRD: Positive Momente > Das Grundgesetz – ein Rahmen, der gefüllt werden muss > Interessenverbände schaffen politisches Gleichgewicht; Kirchen, Gewerkschaften, Vereine werden zu einem wichtigen Bereich im Nachkriegsdeutschland > Eine kritische Öffentlichkeit entsteht (Freie Presse) > Eine kritische Kultur entsteht > Wirtschaftliche Intervention der Weltmächte: der Marshall Plan zum Wiederaufbau eröffnet materielle Lebensperspektiven

4 Der Dritte Weg Alfred Andersch ( ) Zeitschrift: Der Ruf Das junge Europa formt sein Gesicht Programm eines sozialistischen Humanismus = wirtschaftliche Gerechtigkeit + individuelle Freiheit + Demokratie; durchaus religiös geprägt Diese Verbindung prägt die Programme der politischen Parteien (auch der CDU), nicht aber die ökonomische Wirklichkeit in den Westzonen Intellektuelle Vordenker finden sich auch: Sartre, Camus

5 Die Innere Emigration > Spielte eine entscheidende Rolle in der Nachkriegsliteratur > Eigener Anspruch, in der Zeit des NS die Dichtung bewahrt und reingehalten zu haben > Diese Schriftsteller setzen sich in der Nachkriegszeit unmittelbar durch; sie sind der Antimoderne zuzurechnen, pflegen eine gehobene Gesinnungsprosa und setzen ihren Geist gegen den herrschenden Materialismus > Zu nennen sind: Hans Carossa ( ), Georg Britting ( ), Josef Weinheber ( ), Gertrud von le Fort ( ), Werner Bergengruen ( ) und Ernst Wiechert ( ) > Gründe ihres Erfolgs: - das bildungsbürgerliche Publikum teilt ihre ästhetischen Normen und Werte - sie halten Verarbeitungsmuster bereit, die den Einzelnen exkulpierten; NS wird der Moderne subsumiert - sie bieten ein größeres Identifikationspotential als die Exilautoren - sie leisten eine semantische Umcodierung (statt als Verbrechen wird der NS als Krise des Abendlandes gedeutet usw.)

6 Innere Emigration und Thomas Mann > Debatte um die Rückkehr Thomas Manns: Verlief nach einem bis heute wiederkehrenden Muster der Aufrechnung von politischen Taten des NS gegen persönlich erlittenes Unbill (das Mann nicht erlitten habe...) > Frank Thiess ( ): Vertreter der Inneren Emigration; Gegner Thomas Manns; Thiess schrieb: Es war schwerer, sich hier seine Persönlichkeit zu bewahren, als von drüben Botschaften an das deutsche Volk zu senden (...) > Hermann Hesse stellte sich auf die Seite Th. Manns > Thomas Mann antwortete, dass Bücher, die in Deutschland zwischen 1933 und 1945 veröffentlicht werden konnten, weniger als wertlos und nicht gut in die Hand zu nehmen seien

7 Die Exilliteratur bleibt draußen > Die meisten Exilautoren gingen nach dem Krieg nicht in die Westzonen, sondern in die SBZ (B. Brecht, A. Seghers, H. Mann stirbt kurz vor der Abreise dorthin) > Thomas Mann geht in die Schweiz, Alfred Döblin nach Frankreich > Den Autoren, die das andere Deutschland repräsentiert hatten, wurde in den Westzonen die Anerkennung verweigert > 1946: Nürnberger Kriegsverbrecherprozesse; sie zeigen die Uneinsichtigkeit der Täter (sie berufen sich auf Gehorsamspflicht und Befehlsnotstand); die Prozesse sind entmutigend für die Opfer wie auch für die Exilschriftsteller

8 Weitere Strömungen in der Nachkriegsliteratur > Magischer Realismus > Die junge Generation (Gruppe 47) > Traditionalistische Konzepte > Wiederkehr der Moderne: a) amerikanische Literatur; b) französischer Existentialismus; c) die Paradigmatisierung Franz Kafkas

9 Traditionalistische Konzepte Vertreter dieser Richtung: Gottfried Benn Ernst Jünger Georg Friedrich Jünger Erhard Kästner

10 Magischer Realismus Autoren dieser Richtung: Ernst Kreuder ( ) Hermann Kasack ( ) Elisabeth Langgässer ( )

11 Die junge Generation (Gruppe 47) Autoren: Alfred Andersch ( ) Heinrich Böll ( ) Wolfgang Borchert ( ) Walter Kolbenhoff ( ) Luise Rinser ( ) Wolfdietrich Schnurre ( ) Günther Weisenborn ( ) Wolfgang Weyrauch ( )

12 Sechs Strömungen der westdeutschen Nachkriegsliteratur ( SchriftstellerInnen - Überblick) > Magischer Realismus: Ernst Kreuder, Hermann Kasack, Elisabeth Langgässer > Die junge Generation (Gruppe 47): Alfred Andersch, Heinrich Böll, Wolfgang Borchert, Walter Kolbenhoff, Luise Rinser, Wolfdietrich Schnurre, Günther Weisenborn, Wolfgang Weyrauch >Traditionalistische Konzepte: Emil Barth, Gottfried Benn, Ernst Jünger, Friedrich Georg Jünger > Wiederkehr der Moderne: - Amerikanische Autoren: T.S. Eliot, William Faulkner, Ernest Hemingway, Eugen ONeill, Ezra Pound, John Steinbeck, Thornton Wilder, Tennessee Williams, Thomas Wolfe - Französischer Existentialismus: Albert Camus, Jean Cocteau, Jean-Paul Sartre - Paradigmatisierung Kafkas in Themen und Stil dt. Autoren aus mehreren Strömungen > Innere Emigration: Werner Bergengruen, Georg Britting, Hans Carossa, Gertrud von le Fort, Frank Thiess, Josef Weinheber, Ernst Wiechert > Exilliteratur: Alfred Döblin, Heinrich Mann, Thomas Mann

13 Personen auf einen Blick Konrad Adenauer ( ), Bundeskanzler von Theodor Heuss ( ), Bundespräsident von Karl Jaspers ( ), Philosoph Alfred Andersch ( ) Jean-Paul Sartre ( ) Thomas Mann ( ) Albert Camus ( ) Hermann Hesse ( ) Hans Carossa ( ) Werner Bergengruen ( ) Georg Britting ( ) Ernst Wiechert ( ) Josef Weinheber ( ) Alfred Döblin ( ) Gottfried Benn ( ) Ernst Jünger ( )


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