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©IGMetall-Bezirk Küste Tabt.Schu/- 22.01.2001, Hamburg Tarifvertrag für die Zukunft.

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2 ©IGMetall-Bezirk Küste Tabt.Schu/ , Hamburg Tarifvertrag für die Zukunft

3 ©IGMetall-Bezirk Küste Tabt.Schu/ , Hamburg 21. Januar = ist ein Begriff aus dem Schwedischen. Er umschreibt die Gesamtheit der Voraussetzungen, um gute Arbeit unter guten Bedingungen zu guten Konditionen leisten zu können. = der Begriff ERTV ist auf die Küste beschränkt. Er scheint für viele sehr hölzern. Der Begriff ERA (gemeinsame EntgeltRahmenAbkommen) ist in den meisten Bezirken verankert. Er ermöglicht eine bessere Darstellung und scheint auch besser angenommen zu werden.

4 ©IGMetall-Bezirk Küste Tabt.Schu/ , Hamburg 21. Januar Ein neuer Vertrag für die Zukunft

5 ©IGMetall-Bezirk Küste Tabt.Schu/ , Hamburg 21. Januar Schlagzeilen Gemeinsam gehts besser – die Trennung von Kopf-und Handarbeit ist Steinzeit - die Trennung von Arbeitern und Angestellten auch Arbeit gerecht bewerten Leistung definieren und faireinbaren Lernen für die Zukunft – Sicherheit und Chancengleichheit Arbeit besser machen – Gute Arbeit organisieren Wir können mehr - Gute Arbeit braucht Beteiligung

6 ©IGMetall-Bezirk Küste Tabt.Schu/ , Hamburg 21. Januar Warum? Arbeiter und Angestellte arbeiten immer mehr in gemeinsamen Zusammenhängen die Arbeit verändert sich fortwährend, Anforderungen und Verantwortung steigen – die Entlohnung bleibt meistens auf der Strecke Entgelt und Leistung werden zunehmend entkoppelt Neue Ansprüche, Schutz- und Gestaltungsbe- dürfnisse entstehen und müssen tariflich geregelt werden Verständnis der Arbeit und Sprache insbesondere des LRTV stammen aus einer anderen Zeit / Welt?

7 ©IGMetall-Bezirk Küste Tabt.Schu/ , Hamburg 21. Januar Für den Erhalt des FlächenTV brauchen wir neue Tarifverträge, die aktuell und zukunfts-tauglich sind Unterstützung und Weiterentwicklung der gewerkschaftlichen Betriebspolitik Attraktive Tarifverträge für schöne Mitglieder oder schöne Tarifverträge für attraktive Mitglieder oder was hat eigentlich mit Mitgliederentwicklung zu tun? Und warum noch?

8 ©IGMetall-Bezirk Küste Tabt.Schu/ , Hamburg 21. Januar Arbeit gerecht bewerten Was sind die Probleme? Unterschiedliche Bewertungsmaßstäbe für Arbeiter und Angestellte Unterschiedliche Bewertung der Arbeit von Männern und Frauen Viele Kriterien die in der betrieblichen Praxis eine Rolle spielen, sind in den tariflichen Merkmalen nicht enthalten

9 ©IGMetall-Bezirk Küste Tabt.Schu/ , Hamburg 21. Januar Arbeit gerecht bewerten Was sind unsere Forderungen? Anforderungsgerecht eingruppieren Arbeits- und Anforderungsbeschreibung Neue Anforderungen aufnehmen Stufensystematik nach Erfahrungen ausrichten Beteiligungsrechte der Beschäftigten ausweiten Eingruppierungskonflikte abschließend im Betrieb lösen

10 ©IGMetall-Bezirk Küste Tabt.Schu/ , Hamburg 21. Januar Arbeit gerecht bewerten Was wird verhandelt? Summarisches System – keine Analytik Spreizung der Entgeltgruppen – unten / oben / Eckentgelt Eingruppierungsmerkmale Stufensystematik Eingruppierungsverfahren

11 ©IGMetall-Bezirk Küste Tabt.Schu/ , Hamburg 21. Januar EG A EG 5 EG 2 EG 3 EG 4 EG 6 EG 7 EG 8 EG 9 EG 10 EG 11 Arbeit gerecht bewerten I EG 1 EG 12

12 ©IGMetall-Bezirk Küste Tabt.Schu/ , Hamburg 21. Januar Arbeit gerecht bewerten II Eingruppierungsniveau EG 1 - EG 4 * eine politische Setzung! Wenn innerhalb eines definierten Zeitraums in dieser Entgeltgruppe keine definierte zusätzliche Beschäftigung stattfindet, entfällt die Gruppe.

13 ©IGMetall-Bezirk Küste Tabt.Schu/ , Hamburg 21. Januar Arbeit gerecht bewerten III Eingruppierungsniveau EG 5 - EG 8 * In den Entgeltgruppen 4 – 11 gilt jeweils der Grundsatz...oder auf anderem Wege erworben

14 ©IGMetall-Bezirk Küste Tabt.Schu/ , Hamburg 21. Januar Arbeit gerecht bewerten IV Eingruppierungsniveau EG 9 - EG 11 * In den Entgeltgruppen 4 – 11 gilt jeweils der Grundsatz...oder auf anderem Wege erworben

15 ©IGMetall-Bezirk Küste Tabt.Schu/ , Hamburg 21. Januar Z3=3weitere Merkmale Z2=2 weitere Merkmale Z1=1 weiteres Merkmal Arbeit gerecht bewerten V Stufensystematik Grundstufe Hauptstufe (Zeitstufe) Zusatzstufen, werden durch Erfüllen niveau- bezogener zusätzlicher Merkmale begründet. Merkmale sind: Flexibilität/ Verantwortung /Kooperation Übergangs- Stufe Entfällt nach X Jahren

16 ©IGMetall-Bezirk Küste Tabt.Schu/ , Hamburg 21. Januar Stufensystematik GrundstufeHauptstufeZ-Stufe 1Z-Stufe 2Z-Stufe 3 EG 11 Nach 3 Jahren in der Gruppe EG 101 MERKMAL EG 91 MERKMAL2 MERKMALE EG 8 Nach 2 Jahren in der Gruppe 1 MERKMAL2 MERKMALE3 MERKMALE EG 71 MERKMAL2 MERKMALE3 MERKMALE EG 61 MERKMAL2 MERKMALE3 MERKMALE EG 51 MERKMAL2 MERKMALE3 MERKMALE EG 4 Nach 1 Jahr in der Gruppe 1 MERKMAL2 MERKMALE3 MERKMALE EG 31 MERKMAL2 MERKMALE EG 2

17 ©IGMetall-Bezirk Küste Tabt.Schu/ , Hamburg 21. Januar Eingruppierungsverfahren (Vorschlag IG Metall) Arbeitgeber gruppiert ein AN/BR verlangt neue Ein- gruppierung Beteiligung BR Beteiligung AN Eingruppierung erfolgt ohne Widerspruch AN/BR widerspricht Par. Kommission evtl mit TVP Einigung Keine Einigung Tarifliche Einigungs- stelle

18 ©IGMetall-Bezirk Küste Tabt.Schu/ , Hamburg 21. Januar Leistung faireinbaren Was sind die Probleme? Leistungsbegriff wird schleichend umdefiniert Undefinierte bzw unbeeinflußbare Leistungs- vorgaben insbesondere im Angestelltensektor Traditionelle Leistungsentgeltsysteme sind auf dem Rückzug Flucht vom Leistungslohn in den Zeitlohn Unzulängliche Tarifbestimmungen erschwer-en die Regelung neuer Leistungsvereinba-rungen

19 ©IGMetall-Bezirk Küste Tabt.Schu/ , Hamburg 21. Januar Leistung faireinbaren Was sind unsere Forderungen? Leistung muß definiert und faireinbart werden Sie muß beeinflußbar und reklamierbar sein Leistungsbezugsgrößen tariflich festlegen Leistungs- und Zielvereinbarungen jeg-licher Art unterliegen der Mitbestimmung des BR Konflikte um Entgelt und Leistung müssen abschließend im Betrieb geregelt werden

20 ©IGMetall-Bezirk Küste Tabt.Schu/ , Hamburg 21. Januar Leistung faireinbaren Was wird verhandelt? Qualifizierbare Größen Quantifizierbare Größen Akkord Prämienentgelt Varioprämie Standardentgelt Budgetentgelt Zielvereinbarung Zeitentgelt Zielvereinbarung Bonusregelungen

21 ©IGMetall-Bezirk Küste Tabt.Schu/ , Hamburg 21. Januar Lernen für die Zukunft - Sicherheit und Chancengleichheit Was sind die Probleme? (1) Fachkräftemangel einerseits – Qualifizierungsdefizite andererseits Objektiv ist Qualifizierung immer nötiger, subjektiv ist sie oft mit Ängsten verbunden Angst vor Überforderung und Versagen Qualifizierung wird im Betrieb durchaus gefördert. Der Zugang ist aber oft auf Führungskräfte beschränkt

22 ©IGMetall-Bezirk Küste Tabt.Schu/ , Hamburg 21. Januar Lernen für die Zukunft - Sicherheit und Chancengleichheit Was sind die Probleme? (2) Sie wird oft als private Bringschuld der Beschäftigten gesehen Qualifizierung lohnt sich nicht Zentrales Problem für die berufliche Ent- wicklung von Frauen Anpassungsqualifizierung wird viel zu wenig gemacht Qualifizierung ist ein wesentliches Element der Beschäftigungssicherung

23 ©IGMetall-Bezirk Küste Tabt.Schu/ , Hamburg 21. Januar Lernen für die Zukunft - Sicherheit und Chancengleichheit Was sind unsere Forderungen? –1- Individueller Rechtsanspruch Jährliches Weiterbildungsbudget im Betrieb Initiativrecht des Betriebsrates Mitbestimmte Auswahl von Personen, Maß- nahmen Individuelle Beteiligungsrechte

24 ©IGMetall-Bezirk Küste Tabt.Schu/ , Hamburg 21. Januar Lernen für die Zukunft - Sicherheit und Chancengleichheit Was sind unsere Forderungen? –2- Recht auf Überprüfung des Anforderungs- profils, ggfs Höhergruppierung Finanzierung durch den Arbeitgeber – ggfs Eigenanteil der Beschäftigten Personalplanung und -entwicklung, Qualifizierungsplan

25 ©IGMetall-Bezirk Küste Tabt.Schu/ , Hamburg 21. Januar Arbeit besser machen Was sind die Probleme? Arbeitsorganisation und – gestaltung sind oft nicht menschengerecht Arbeitsumgebung und Anforderungen aus der Arbeit selbst führen oft zu gesundheitlichen Belastungen In den meisten Fällen haben die Beschäftigten selbst keine Beteili- gungs- und Reklamationsrechte

26 ©IGMetall-Bezirk Küste Tabt.Schu/ , Hamburg 21. Januar Belastungen und Erschwernisse müssen vorrangig vermieden werden Soweit sie (noch) nicht vermeidbar sind, sollen sie durch Zeitzuschläge (Reduzierung der Belastungszeit) abgegolten werden Abgeltung durch Kohle soll nach- rangig möglich sein Arbeit besser machen Was sind unsere Forderungen?

27 ©IGMetall-Bezirk Küste Tabt.Schu/ , Hamburg 21. Januar Menschen können mehr – Gute Arbeit braucht Beteiligung Was sind die Probleme? Anforderungen an Qualität, Menge, termingerechte Fertigung nehmen zu, die Beschäftigten haben aber keinen Anspruch an der Arbeitsinhalts – und Arbeits ablaufgestaltung mitzuwirken

28 ©IGMetall-Bezirk Küste Tabt.Schu/ , Hamburg 21. Januar Menschen können mehr – Gute Arbeit braucht Beteiligung Was sind unsere Forderungen? Arbeitsgestaltung (Aufgaben, Inhalte, Form), Arbeitsgegenstand und – um- gebung einschließlich der Betriebs- mittel sollen der Mitbestimmung des BR unterliegen Beschäftigte erhalten mehr Beteili- gungsrechte

29 ©IGMetall-Bezirk Küste Tabt.Schu/ , Hamburg 21. Januar Reform des FlächenTV Wer regelt was? Bei der Gestaltung eines neuen Vertrages zur Gestaltung der Arbeits-, Leistungs- und Entgeltbestimmungen muß neu überprüft werden, welche Elemente abschließend im FlächenTV geregelt werden, und.....welche Elemente durch Betriebsvereinba- rung oder durch ErgänzungsTV geregelt werden Die immer wieder neu entfachte Debatte um § 77.3 BetrVG braucht (auch) eine tarifpolitische Antwort!

30 ©IGMetall-Bezirk Küste Tabt.Schu/ , Hamburg 21. Januar Perspektive Wir werden jetzt zum Abschluß bringen Wir gewinnen damit die Regelungs- kompetenz in zentralen Feldern der Tarifpolitik wieder zurück Wir machen den Weg (Kopf) frei für die nächsten wichtigen Etappen in der Tarifpolitik der IG Metall

31 ©IGMetall-Bezirk Küste Tabt.Schu/ , Hamburg 21. Januar Zeitschiene und Prioritäten

32 ©IGMetall-Bezirk Küste Tabt.Schu/ , Hamburg 21. Januar Druck machen I kommt nicht von allein. Die Ver- handlungen zeigen, daß die AG-Verbände zwar mitmachen, aber beim Abschluß sparen wollen. Das Zauberwort heißt Kostenneu-tralität. Die Erwartung vieler Kolleginnen und Kollegen richtet sich auf die materielle Seite. D.H. die Arbeiter hoffen auf Besserstellung – manche Angestellten befürchten das dies zu ihren Lasten geht.

33 ©IGMetall-Bezirk Küste Tabt.Schu/ , Hamburg 21. Januar Druck machen II Die neue Qualität der gemeinsamen besteht in der Ausweitung von Beteiligungsrechten vor allem für die Be-schäftigten. Gerade diese Elemente werden nur durchsetzbar sein, wenn es gelingt dafür auch Druck zu machen.

34 ©IGMetall-Bezirk Küste Tabt.Schu/ , Hamburg 21. Januar AKTIONSRAHMENPLAN I Info-Kampagne Aktionsplanung Tatort Betrieb Arbeit und Leistung gestalten Tatort Betrieb Lernen für die Zukunft Tatort Betrieb Arbeit gerecht Bewerten und bezahlen Tarifbewegung 2002

35 ©IGMetall-Bezirk Küste Tabt.Schu/ , Hamburg 21. Januar Aktionsrahmenplan II Orientierung von Haupt- und Ehrenamtlichen auf Ziele, Inhalte und Durchsetzung des Schulung von Multiplikatoren Workshops zur Aktionsplanung in Betrieb und Verwaltungsstelle Vorbereitung Tatort Betrieb Erstellung von Propagandamaterial und PR - Konzept Info-Kampagne Aktionsplanung bis März 2001

36 ©IGMetall-Bezirk Küste Tabt.Schu/ , Hamburg 21. Januar Aktionsrahmenplan III Info über Themenkomplex in Betriebs- und oder Mitgliederversammlung Bestandsaufnahme der themenbezo- genen Situation im jeweiligen Betrieb Auswertung Arbeitsgestaltung und Beteiligung Auswertung Belastungen und Erschwernisse Auswertung Leistungsprofile, - verdichtung und Personalbesetzung Veröffentlichung der Ergebnisse und Abgleich mit – Konzept IG Metall Tatort Betrieb Arbeit und Leistung gestalten bis Juni 2001

37 ©IGMetall-Bezirk Küste Tabt.Schu/ , Hamburg 21. Januar Aktionsrahmenplan IV Tatort Betrieb Lernen für die Zukunft bis Juli 2001 Info über Themenkomplex in Betriebs- und oder Mitgliederversammlung Bestandsaufnahme der themenbezo- genen Situation im jeweiligen Betrieb Auswertung Fachkräfte / Personal- entwicklung Auswertung Entwicklungs- und Quali- fizierungsinteressen Auswertung Qualifizierungsplan Veröffentlichung der Ergebnisse und Abgleich mit – Konzept IG Metall

38 ©IGMetall-Bezirk Küste Tabt.Schu/ , Hamburg 21. Januar Aktionsrahmenplan V Tatort Betrieb Arbeit gerecht bewerten und be- zahlen bis November 2001 Info über Themenkomplex in Betriebs- und oder Mitgliederversammlung Bestandsaufnahme der themenbezo- genen Situation im jeweiligen Betrieb Auswertung Arbeitsgestaltung / An- forderungsprofile Auswertung Eingruppierung Auswertung Kostenneutralität Veröffentlichung der Ergebnisse und Abgleich mit – Konzept IG Metall

39 ©IGMetall-Bezirk Küste Tabt.Schu/ , Hamburg 21. Januar Aktionsrahmenplan VI Tarifbewegung 2002 ab Oktober 2001 Frühzeitige Forderungsdiskussion in der Tarifkommission mit Zuspitzung auf Thematisierung Entgelttabelle und Kostenneutralität Verknüpfung fair teilen, Beteiligung und Volumensdiskussion Frühzeitige Festlegung auf zentral koordinierte Verhandlungen Orientierung auf Arbeitskampfszenario

40 ©IGMetall-Bezirk Küste Tabt.Schu/ , Hamburg 21. Januar Terminübersicht* Multiplikatorenseminare 04.bis HB 07.bis NwNds 18.bis HH/MVP 21.bis SH MobilisierungsWorkshops 18.bis HH/SH/MVP 21.bis NwNds/UW * Soweit derzeit festgelegt Reg Tarifkommission SH u. MVP HH u. HB NwNds Verhandlung


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