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Pädagogische Diagnose und individuelle Förderung im Mathematikunterricht RLFB Aschaffenburg 3.2.2015 13.30 – 16.30 Uhr.

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1 Pädagogische Diagnose und individuelle Förderung im Mathematikunterricht RLFB Aschaffenburg 3.2.2015 13.30 – 16.30 Uhr

2 Pädagogische Diagnose und individuelle Förderung im Mathematikunterricht 13.30Kurze Vorstellungsrunde Vortrag und Diskussion ca.14.30Kaffeepause Vorstellung ausgewählter Freiarbeitsmaterialien Begutachtung von Freiarbeitsmaterial 16.00Umsetzung an der Schule 16.15 - 16.30Abschluss, Feedback

3 RLFB Aschaffenburg3.2.2015 wolfram-thom.de Wolfram Thom  Lehrer für Mathematik/Physik am Gymnasium Donauwörth  Seminarlehrer für Pädagogik  Multiplikator für Offene Unterrichtsformen der ALP Dillingen  Redaktionsleitung: Freies Arbeiten am Gymnasium (D, M, B, WR)  ISB-Arbeitskreise „Unterrichtsmethodik und Computereinsatz im Mathematikunterricht“ „Pädagogische Diagnose und individuelle Förderung am Gymnasium“

4 RLFB Aschaffenburg3.2.2015 wolfram-thom.de Verabredungen Bitte treffen Sie nacheinander jeweils eine Verabredung mit jeweils einer Person, für „9 Uhr“ für „12 Uhr“ für „15 Uhr“. Suchen Sie sich dazu jeweils einen Gesprächspartner von einer anderen Schule und tragen Sie dessen Namen bei der Uhrzeit ein. Wenn Sie drei Verabredungen haben, setzen Sie sich bitte. Zeit: 2 Minuten

5 RLFB Aschaffenburg3.2.2015 wolfram-thom.de Pädagogische Diagnose - Ziele  Ermitteln von Informationen, die für eine gezielte Unterstützung des Schülers relevant sind.  Differenziertes Verstehen des Lernausgangspunkts.  Vorgehen anhand transparenter Kriterien.  Aktives Beteiligen des Schülers an diagnostischen Prozessen.

6 RLFB Aschaffenburg3.2.2015 wolfram-thom.de Pädagogische Diagnose - Möglichkeiten  Aufgaben für Diagnose nutzen (BMT, Ex, Schulaufgabe, …)  Lernwege sichtbar machen („Wie kommst du darauf?“)  Hausaufgaben einsammeln  Schüler gezielt beobachten  Gespräche führen – Feedback geben  Lerntagebücher auswerten  Selbstdiagnosen integrieren

7 RLFB Aschaffenburg3.2.2015 wolfram-thom.de Selbsteinschätzungsbogen Mathematik 6. Klasse Handout Seite 3

8 RLFB Aschaffenburg3.2.2015 wolfram-thom.de Formen der Selbsteinschätzung Fachkompetenz einschätzen  Offenlegung der Lernziele  Nachdenken über Lernstand  Einbeziehung der Eltern möglich

9 RLFB Aschaffenburg3.2.2015 wolfram-thom.de Selbsteinschätzungsbogen Mathematik 6. Klasse

10 RLFB Aschaffenburg3.2.2015 wolfram-thom.de Formen der Selbsteinschätzung Fachkompetenz einschätzen  Abfragen  Indikatoren oft schwammig  Schülersicht ≠ Lehrersicht  Mädchen unterschätzen sich – Buben überschätzen sich  Nachlernmöglichkeiten?  Offenlegung der Lernziele  Nachdenken über Lernstand  Einbeziehung der Eltern möglich

11 RLFB Aschaffenburg3.2.2015 wolfram-thom.de Formen der Selbsteinschätzung Fachkompetenz einschätzen  Abfragen  Abfragen + Aufgabenbeispiel

12 RLFB Aschaffenburg3.2.2015 wolfram-thom.de Selbsteinschätzungsbogen Mathematik 5. Klasse Lösung?

13 RLFB Aschaffenburg3.2.2015 wolfram-thom.de Formen der Selbsteinschätzung Fachkompetenz einschätzen  Abfragen  Abfragen + Aufgabenbeispiel  Abfragen + Aufgabenbeispiel + Lösung

14 RLFB Aschaffenburg3.2.2015 wolfram-thom.de Selbstdiagnose Lineare Funktionen Mathematik 8. Klasse Zu jeder Aussage findest du hier eine passende Aufgabe, mit deren Hilfe du dein Wissen überprüfen kannst. Handout Seite 4

15 RLFB Aschaffenburg3.2.2015 wolfram-thom.de Selbstdiagnose Lineare Funktionen Mathematik 8. Klasse Handout Seite 5

16 RLFB Aschaffenburg3.2.2015 wolfram-thom.de Selbstdiagnose Lineare Funktionen Mathematik 8. Klasse Handout Seite 6

17 RLFB Aschaffenburg3.2.2015 wolfram-thom.de Formen der Selbsteinschätzung Fachkompetenz einschätzen  Abfragen  Abfragen + Aufgabenbeispiel  Abfragen + Aufgabenbeispiel + Lösung  Abfragen + Aufgabenbeispiel + Lösung + Lernhilfe

18 RLFB Aschaffenburg3.2.2015 wolfram-thom.de Selbstdiagnose Lineare Funktionen Mathematik 8. Klasse

19 RLFB Aschaffenburg3.2.2015 wolfram-thom.de 19 Basiswissen und Sicherung des Basiswissens durch WADI Manfred Zinser 2009 Quelle: Bildungsserver Baden-Württemberg Diagnosebögen aus Baden-Württemberg

20 Handout Seite 7 Etwa 200 Diagnose- bögen für Jahrgangs- stufe 5-12

21 RLFB Aschaffenburg3.2.2015 wolfram-thom.de Ja, einmal. Ja, mehrmals. Ich habe bereits Diagnosebögen im Matheunterricht eingesetzt. Nein.

22 RLFB Aschaffenburg3.2.2015 wolfram-thom.de Formen der Selbsteinschätzung Fachkompetenz einschätzen  Abfragen  Abfragen + Aufgabenbeispiel  Abfragen + Aufgabenbeispiel + Lösung  Abfragen + Aufgabenbeispiel + Lösung + Lernhilfe Überfachliche Kompetenzen einschätzen  Abfragen

23 RLFB Aschaffenburg3.2.2015 wolfram-thom.de Handout Seite 9

24 RLFB Aschaffenburg3.2.2015 wolfram-thom.de Ja, einmal. Ja, mehrmals. Ich habe bereits überfachliche Diagnosebögen eingesetzt. Nein.

25 Handout Seite 10

26 RLFB Aschaffenburg3.2.2015 wolfram-thom.de

27 Ja, einmal. Ja, mehrmals. Ich habe bereits Lernpläne eingesetzt. Nein.

28 RLFB Aschaffenburg3.2.2015 wolfram-thom.de Pädagogische Diagnose in Mathematik - vorläufiges Fazit  Relativ zeitaufwändig  Wenig Ertragreich  Vor allem schwache Schüler mit Selbstdiagnose überfordert  Lernplan mit Diagnose vor der Schulaufgabe sinnvoll  Selbstdiagnose fördert Metakognition (Nachdenken über das eigene Lernen)  Überfachliche Diagnose einfacher und ertragreicher  Arbeitsplan hilfreich (von Eltern unterschrieben!)

29 RLFB Aschaffenburg3.2.2015 wolfram-thom.de Partnerarbeit: Stellen Sie sich Ihre Gedanken gegenseitig vor. Treffen Sie sich dazu mit Ihrer 15 Uhr-Verabredung. Zeit: 2 Minuten Einzelarbeit: Welche Folgerungen ziehen Sie für Ihren Mathe-Unterricht? Notieren Sie sich einige Stichpunkte. Zeit: 3 Minuten Pädagogische Diagnose in Mathematik - Folgerungen

30 RLFB Aschaffenburg3.2.2015 wolfram-thom.de Diagnose mit den Ampelkärtchen … gelingt mir meistens fehlerfrei. … gelingt mir immer fehlerfrei. … fällt mir manchmal etwas schwer. Eine quadratische Gleichung zu lösen … wenig Aufwand flexibel einsetzbar

31 RLFB Aschaffenburg3.2.2015 wolfram-thom.de Didaktischer Ort  Vorwissen aktivieren  Schwierige Frage beantworten  Meinungsbild einholen  Diagnose des Lernerfolgs Lerntheoretische Aspekte  Aktivierung aller Schüler  Motivierend  Transparenz Ampel-Methode Tipp  Bezug über www.memo.de (250 Stück für 6,50€)

32 RLFB Aschaffenburg3.2.2015 wolfram-thom.de INFÖ-Plattform www.foerdern-individuell.de

33 RLFB Aschaffenburg3.2.2015 wolfram-thom.de

34 Individuelle Förderung im Unterricht …im engeren Sinne (explizit) …im weiteren Sinne (implizit)  Einzelnachhilfe durch Lehrkraft  Einzelnachhilfe durch Schülerexperten  Individuell passendes Material (Papier, Computer, …)  …  Individuelle Verarbeitungsphasen im lehrergesteuerten, schüler- aktivierenden Unterricht Kooperatives Lernen

35 TPS Was sagt Ihnen diese Karikatur? Bitte denken Sie im Stillen darüber nach! Bitte tauschen Sie Ihre Gedanken mit Ihrem Nachbarn aus! Bitte teilen Sie uns allen Ihre Gedanken mit! 1min

36 RLFB Aschaffenburg3.2.2015 wolfram-thom.de S M S Selbst nachdenken Sich melden und mit dem Plenum austauschen 1 min Mit Nachbarn austauschen 1 min Think - Pair - Share Ich Du Wir

37 RLFB Aschaffenburg3.2.2015 wolfram-thom.de Bearbeitet jetzt bitte Aufgabe 3 im Buch S.45. Arbeitet zunächst 4 Minute alleine. Vergleicht euren Lösungsweg mit eurem Nachbarn. Anschließend werde ich jemanden aufrufen. Denkt bitte 1 Minute darüber nach und schreibt euch Stichpunkte auf. Tauscht euch 1 Minute mit eurem Nachbarn darüber aus. Anschließend werde ich jemanden aufrufen. Was wisst ihr ü ber proportionale Zuordnungen? Think - Pair - Share

38 RLFB Aschaffenburg3.2.2015 wolfram-thom.de Didaktischer Ort  Vorwissen aktivieren  Schwierige Frage beantworten  Mathematikaufgabe lösen  Erarbeitung einer Zusammenfassung Lerntheoretische Aspekte  Dreischritt: Einzelarbeit – Partnerarbeit – Plenum  Aktivierung aller Schüler  Vorgegebene Zeiten beruhigen schwächere Schüler  Partnergespräch gibt Sicherheit  Partnergespräch motiviert  Partnergespräch erhöht Lernerfolg Methode Think–Pair–Share (S-M-S-Methode) S Selbst denken M Mit Nachbarn austauschen S Sich melden

39 RLFB Aschaffenburg3.2.2015 wolfram-thom.de Individuelle Förderung im Unterricht …im engeren Sinne (explizit) …im weiteren Sinne (implizit)  Einzelnachhilfe durch Lehrkraft  Einzelnachhilfe durch Schülerexperten  Individuell passendes Material (Papier, Computer, …)  …  Individuelle Verarbeitungsphasen im lehrergesteuerten, schüler- aktivierenden Unterricht Freiarbeits- phasen

40 RLFB Aschaffenburg3.2.2015 wolfram-thom.de Individuelle Förderung durch Freiarbeitsphasen Freiarbeit =Selbstständiges Arbeiten an selbstgewählten Aufgaben, mit selbstständiger Lösungskontrolle

41 RLFB Aschaffenburg3.2.2015 wolfram-thom.de Ja, aber nicht so häufig. Ja, regelmäßig jede Woche. In meinem Matheunterricht gibt es Freiarbeitsphasen Nein bzw. nur ganz selten.

42 RLFB Aschaffenburg3.2.2015 wolfram-thom.de Aufgabenkarten Mathematik

43 RLFB Aschaffenburg3.2.2015 wolfram-thom.de Protokollierung Bearbeitete Aufgabenkarten Dippner Kathrin 501 503504 Gabler Fabian 502501505506 Grossi Chiara 501502 Henschel Selina 503504502501 Hirmer Michael 502501 Keller Juliana 501 504502 Keller Magdalena 501504502 Keller Nicole 501503504 Kurnoth Anna 503504502501 Lippert Lea 503505504506508 Mäser Alexander 501502 Intensivierung Mathematik 8c am 21.3.14

44 RLFB Aschaffenburg3.2.2015 wolfram-thom.de Einsatzort  Vor allem für Übungs- und Wiederholungsphasen Was ist frei?  Arbeitsmaterial (Thema, Übungsform, Fach)  Arbeitsplatz  Sozialform  Arbeitszeit Was ist nicht frei?  eingeschränktes Angebot  Pflichtaufgaben  Rücksicht auf andere (Lautstärke, Sozialform, Materialknappheit) Materialgeleitete Freiarbeit

45 RLFB Aschaffenburg3.2.2015 wolfram-thom.de Unregelmäßig  in Übungsphasen nach Bedarf: eine Stunde oder Teilstunde  vor Klassenarbeiten zur Wiederholung  nach Klassenarbeiten zur Verbesserung bzw. individuellen Übung  nach den Ferien Regelmäßig  regelmäßig in den Intensivierungsstunden  regelmäßig 1 - 6 Stunden pro Woche: mehrere Fächer im Stundenpool Organisationsformen von Freiarbeit

46 RLFB Aschaffenburg3.2.2015 wolfram-thom.de Standard:Aufgabenkarten - schriftlich - aktueller Stoff - prüfungsrelevant - Einzel- oder Partnerarbeit Ergänzung:Freiarbeitsmaterialien (Lernspiele) - meist mündlich - Kopfrechnen - Wiederholung Grundwissen - Einzel-, Partner- oder Gruppenarbeit (max. 4) Freiarbeit Mathematik

47 RLFB Aschaffenburg3.2.2015 wolfram-thom.de Aufgabe vorne, Lösung hinten  Gut für Routineaufgaben  Gut zum Wiederholen  Gut zur Prüfungsvorbereitung  Ausführlicher Lösungsweg auf der Rückseite  Hohe Schüleraktivität  Starke Binnendifferenzierung  SchülerInnen arbeiten schriftlich  Aufgaben(serie) passend zum Unterrichtsthema  Verschiedene Schwierigkeitsgrade  Einzel- oder Partnerarbeit Freiarbeit mit Aufgabenkarten (Mathematik)

48 RLFB Aschaffenburg3.2.2015 wolfram-thom.de Eine Aufgabenkarte für die 6. Klasse (wird einmal gefaltet)

49 RLFB Aschaffenburg3.2.2015 wolfram-thom.de Aufgabe und Lösung auf getrennten Karten  Immer dann, wenn der Lösungsansatz Nachdenken erfordert: z.B. bei Textaufgaben  Evt. dann, wenn die Lösung mit einem Blick zu erfassen ist (Keine Spannung mehr, auch bei zufälligem Blick auf Lösungsseite) Freiarbeit mit Aufgabenkarten (Mathematik)

50 RLFB Aschaffenburg3.2.2015 wolfram-thom.de Weitere Möglichkeiten  Hinweiskarten bei besonders schwierigen Aufgaben (gestufte Hilfe)  Allgemeine Hilfekarten („Formelsammlung“, Rezepte)  Schülerduden Mathematik, Mathematikbücher anderer Verlage,... Freiarbeit mit Aufgabenkarten (Mathematik)

51 RLFB Aschaffenburg3.2.2015 wolfram-thom.de Themen Klasse 6 601Bruchteile101 - 124 602Kürzen und Erweitern201 - 221 603Prozentdarstellung301 - 319 604Bruchzahlen401 - 425 605Dezimale Schreibweise501 - 532 606Umwandeln von Dezimalbrüchen601 - 618 607Relative Häufigkeit701 - 714 608Addition und Subtraktion von Brüchen801 - 819 609Addition und Subtraktion von Dezimalbrüchen901 - 915 610Multiplikation und Division von Brüchen1001 - 1030 611Verbindung der Rechenarten von Brüchen1101 - 1120 612Multiplikation von Dezimalbrüchen1201 - 1216 613Division von Dezimalbrüchen1301 - 1311 614Unendliche Dezimalbrüche1401 - 1412 615Verbindung der Rechenarten von Dezimalbr.1501 - 1522 616Sachaufgaben1601 - 1607 618Größenvergleich rationaler Zahlen1801 - 1815 619Flächeninhalte1901 - 1927 620Netze und Oberflächen2001 - 2011 621Volumeneinheiten2101 - 2107 622Volumen des Quaders2201 - 2210 623Volumen von Prismen2301 - 2316 624Rechnen mit rationalen Zahlen2401 - 2432 625Prozentangaben2501 - 2504 626Prozentwert2601 - 2606 627Grundwertberechnung2701 - 2704 628Prozentrechnen: Vermischtes2801 - 2818 629Zinsrechnen2901 - 2905 630Zusammenhang zwischen Größen3001 - 3007 631Proportionalitäten3101 - 3121

52 RLFB Aschaffenburg3.2.2015 wolfram-thom.de Aufgabenkarten Klasse 5-12 KlasseAnzahl 5650 6500 7265 8340 9200 10165 11250 12130 Summe2500

53 RLFB Aschaffenburg3.2.2015 wolfram-thom.de Kategorien der Aufgabenkarten xLeicht xxMittel xxxSchwer WhWiederholung ExpExpertenaufgabe

54 RLFB Aschaffenburg3.2.2015 wolfram-thom.de Woher bekommt man die Aufgabenkarten?  Von CD ausdrucken  Selbst erstellen / im Lehrerteam erstellen  Von MUED e.V. kopieren (www.mued.de) Über 1000 Unterrichtseinheiten für Mitglieder! Karteikästen (Pappe) bei www.hail.de 10 Stück für 18 € Download aller Aufgabenkarten 5-12  www.wolfram-thom.de/individuell.htm für die nächsten 14 Tage.

55 RLFB Aschaffenburg3.2.2015 wolfram-thom.de Spendensammlung für die Mathe-Fachschaft KlasseCDCD bis 12 57 €20 € 67 €15 € 75 €10 € 85 €8 € 95 €6 € 103 €5 € 113 €4 € Einnahmen ausschließ- lich für die Mathe- Fachschaft: - Freiarbeitsmaterial - Hausaufgabenfolien

56 RLFB Aschaffenburg3.2.2015 wolfram-thom.de Freies Arbeiten am Gymnasium Band 2 Mathematik (Nr. 330) 1.Auflage 1999 (G9-Lehrplan) 2.Auflage 2001 (G9-Lehrplan) 3.Auflage 2003 (Neubearbeitung für G8-Lehrplan Klasse 5+6) 9 € inkl. CD-ROM

57 RLFB Aschaffenburg3.2.2015 wolfram-thom.de Mindestanforderungen an ein Arbeitsmaterial  Beliebig häufige Verwendbarkeit  Selbstständige Kontrolle durch die Schülerin  Aufforderungscharakter  Anregung und Lenkung des Denkprozesses Weitere Merkmale eines guten Arbeitsmaterials  Erkennbarkeit der Arbeitsweise ohne Hilfe des Lehrers bzw. keine langen Arbeitsanweisungen  Unterstützung des Lernens mit vielen Sinnen  Korrespondieren von praktischem und intellektuellem Lernen  Zulassung alternativer Lernwege  Anregung zur selbstständigen Erweiterung oder Ergänzung  Leistungsbestätigung und Ermutigung Freiarbeitsmaterial - Lernspiele

58 RLFB Aschaffenburg3.2.2015 wolfram-thom.de  Vorsicht bei Hilferufen: zuerst an Nachbarn/Mitschüler verweisen  Selbst etwas arbeiten (Vorbild)  Einweisung in neues Material (oft individuell, selten im Plenum)  Einzelunterricht für diejenigen, die wegen Krankheit etwas versäumt haben  „Nachhilfe“ für schwächere SchülerInnen  Spezialaufgaben für sehr gute SchülerInnen Was macht der Lehrer/die Lehrerin?

59 RLFB Aschaffenburg3.2.2015 wolfram-thom.de Partnerarbeit: Stellen Sie sich Ihre Ideen gegenseitig vor. Treffen Sie sich dazu mit Ihrer 9-Uhr-Verabredung. Zeit: 2 Minuten Einzelarbeit: Welche Erfahrungen haben Sie mit Freiarbeit im Mathe-Unterricht? Notieren Sie sich einige Stichpunkte. Zeit: 3 Minuten

60 RLFB Aschaffenburg3.2.2015 wolfram-thom.de Weitere Fragen / Ideen zur Freiarbeit?

61 RLFB Aschaffenburg3.2.2015 wolfram-thom.de Vorstellung ausgewählter Freiarbeitsmaterialien QuartettPostkartenpuzzle

62 RLFB Aschaffenburg3.2.2015 wolfram-thom.de Begutachtung von Freiarbeitsmaterial  Bitte nehmen Sie sich die Zeit, einzelne Materialien genau anzuschauen.  Schlüpfen Sie in die Schülerrolle und beginnen Sie zu arbeiten.  Bitte räumen Sie das Material anschließend wieder auf.

63 RLFB Aschaffenburg3.2.2015 wolfram-thom.de Schüler/innen...... machen sich die Aufgabe zu eigen... empfinden Autonomie in der Bearbeitung... erleben sich emotional eingebunden „Lernerfolge in offenen/geöffneten Lernumgebungen hängen maßgeblich von der Qualität der Vorstrukturierung und den verfügbaren Hilfestellungen ab.“ Folgerungen  problemorientierte Lernaufgaben  Übertragung von Verantwortung für den Lernprozess  Anleitungen und Hilfen je nach Komplexität  Beteiligung der Schüler/innen an Planung und Organisation,  Beteiligung der Schüler/innen an Lernzieldiskussion und Leistungsbeurteilung Lit.: Hans-Günter Rolff: Unterrichtsentwicklung, Beltz-Verlag 2001 Bedingungen für motiviertes Lernen (Forschungsergebnisse)

64 RLFB Aschaffenburg3.2.2015 wolfram-thom.de Methode Verabredungen Partnergespräche mit verschiedenen Partnern Rasche Partnerzuweisung Spielerisches Element zur Verbesserung der Teamkompetenz Meine Verabredungen am 15.1.15 9 UhrJasmin 12 UhrLisa 15 UhrSebastian Jasmin Pia Lisa Sebastian W N O S

65 RLFB Aschaffenburg3.2.2015 wolfram-thom.de Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit! Kaffeepause


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