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Group-Office Version Pädagogischer Baustein: Binnendifferenzierung.

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Präsentation zum Thema: "Group-Office Version Pädagogischer Baustein: Binnendifferenzierung."—  Präsentation transkript:

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2 Group-Office Version Pädagogischer Baustein: Binnendifferenzierung

3 Group-Office Version Schulische Situation Die Heterogenität von Schülern und Lehrern führt im Schullalltag (nicht nur) der Gemeinschaftsschule zu Situationen, die eine gemeinsame Reflektion und klassenspezifische Handlungsschritte verlangen. Die Schüler bleiben länger in einem nicht selektiven Klassenverband. In binnendifferenziertem, handlungsorientiertem Unterricht arbeiten sie mit ihren unterschiedlichen Fähigkeiten und Fertigkeiten zusammen und unterstützen sich gegenseitig (Schüler helfen Schülern).

4 Group-Office Version Die Vision der ERS Püttlingen ist eine Schule mit hohem Aufforderungscharakter und vielen gemeinschaftsstiftenden Lernkontexten, in denen die Lerner ihre (teils verborgenen) Fähigkeiten und Potenziale entdecken und besser entfalten können.

5 Group-Office Version Unterschiedliche Verhaltensmuster familiäre Prägung und das soziale Umfeld die psychische und physische Disposition des Einzelnen das Temperament unterschiedliche Interessen, Vorlieben und Abneigungen gruppendynamische Entwicklung in der Klasse und der Schule

6 Group-Office Version Heterogene Leistungsfähigkeit Motivation Volition (Wille, Durchhaltevermögen) unterschiedliche Talente und Begabungen gute oder fehlende Lernstrategien Ängste, Leistungsdruck Desinteresse unterschiedliches Lerntempo unterschiedliche Auffassungsgabe verschiedene Lerntypen (visuelle, auditive, haptische, kinästhetische, etc.)

7 Group-Office Version Ziele des binnen- differenzierten Unterrichts Schüler unterscheiden sich durch ihr Temperament, ihre Vorlieben, ihre Abneigungen, ihre familiäre Prägung, ihre Talente, ihre Lernstrategien, ihre Ängste, ihren Willen … Ein Unterricht, der „alle über einen Kamm schert“, kann daher immer nur wenige Schüler erreichen.  Binnendifferenzierter Unterricht versucht die individuellen Voraussetzungen der Schüler deutlich stärker zu berücksichtigen und – vor allem! - zu nutzen.

8 Group-Office Version Feststellung der heterogenen Voraussetzungen Einbeziehung der Eltern Kontakt mit der Grundschule (z. B. Entwicklungsberichte) Gespräche mit den Schülern Auswertung mündlicher und schriftlicher Beiträge Analyse des Lerntyps Austausch mit den Schulsozialarbeitern Austausch in regelmäßig stattfindenden Lehrerkonferenzen

9 Group-Office Version Methoden kooperatives, selbstorganisiertes Lernen, zur Stärkung der Ich- und Wir-Kompetenz der Schüler (Wochenplanarbeit, Lernzirkel / Lernen an Stationen, Lesetagebücher, Projekte… Vermittlung individueller Lernstrategien: Lernen lernen handlungsorientierter / ganzheitlicher Unterricht: Lernen in sinnvollen, zum Handeln und Produzieren auffordernden Kontexten Arbeitsaufträge qualitativ, quantitativ, medial, bezüglich des Lerntyps differenziert

10 Group-Office Version Einsetzbarkeit und Vorteile der Methoden in nahezu allen Fächern möglich motivieren zur selbstständigen Organisation des Lernens und Übens kein „Abarbeiten“ einer Hausaufgabenliste, sondern interaktiver Lernort mit unterschiedlichen Aufgabentypen zunehmend geschützte Räume im Unterricht: Schüler arbeiten selbsttätig in Teams und lernen, sich in nicht exponierten Situationen zu entfalten, Lehrer sind in diesen Phasen Lernbegleiter, die nur leicht lenkend in das Geschehen eingreifen.

11 Group-Office Version Bewertung Handlungsprodukte / Ergebnisse und Prozesse werden getrennt voneinander bewertet. Mündliche Mitarbeit und schriftliche Leistungen können gleich gewichtet werden, z.B. mehr und mehr Präsentationen / Referate auch im Sinne des Lernens fürs Leben und der Persönlichkeitsstärkung. Die Bewertung beruht auf der Wertschätzung und dem Respekt vor den Facetten der komplexen Gesamtpersönlichkeit des Kindes oder Jugendlichen.

12 Group-Office Version Notwendige pädagogische Maßnahmen Die Lehrer einer Klasse beschließen ein gemeinsames pädagogisches Konzept mit Regeln und einem Sanktions- Eskalationsmodell. Ein Stufenkonzept wird vermieden, da Klassen zueinander heterogen sind (z.B. ruhige / disziplinierte problematische / instabile... Gruppen) Ziel ist ein gesundes, sich positiv entwickelndes Lernklima, das Kopf, Herz und Hand gleichwertig fordert (ganzheitlich, handlungsorientiert). Regeln geben jedem Sicherheit und Schutz. Der Handlungsrahmen für schwierige Situationen wird festgelegt, aber mit Freiräumen für positive Verstärker und motivierende Unterrichtsgestaltungen.


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