Die Präsentation wird geladen. Bitte warten

Die Präsentation wird geladen. Bitte warten

Projektbeispiel „Einführung einer PM-Software“ - Musterlösung -

Ähnliche Präsentationen


Präsentation zum Thema: "Projektbeispiel „Einführung einer PM-Software“ - Musterlösung -"—  Präsentation transkript:

1 Projektbeispiel „Einführung einer PM-Software“ - Musterlösung -

2 1.Vorbemerkung zu Fallstudien In Fallstudien können unterschiedliche Vorgehensweisen miteinander kombiniert: Basket Method = Posteingangskorb-Übung (Ausgangslage: Unvollständige Information, keine Rücksprache möglich): Erfassen unterschiedlicher Situationen, Festlegung von Prioritäten in der Bearbei- tung, Erkennen von Möglichkeiten der Delegation Case Problem Method = Problemfindungsmethode (Ausgangslage: Problem in Informationen versteckt): Erkennen zugrunde liegender Probleme Incident Method =Vorfallsmethode (Ausgangslage: Schilderung eines menschlichen oder sachlichen Problems): Erkennen der für Entschei- dungen relevanten Informationen, Suche nach Informationen Case Study Methode = Harvard-Fallstudie (Ausgangslage: Umfangreiche Information über sich entwickelnden Geschäftsvorfall): Üben der Fähigkeit zur Problemanalyse und Entwicklung von Alternativen  siehe die Musterlösung

3 Fallstudien sind sorgfältig konzipierte Zusammenstellungen von Informa- tionen und Aufgabenstellungen, mit denen bestimmte Fähigkeiten trainiert werden sollen. Sie dienen entweder der Vertiefung von Inhalten oder zur übungsweisen Anwendung. Das bisher erworbene Methodenwissen soll auf ein Problem aus dem Projektalltag schrittweise angewendet werden. Noch zu vermittelndes Wissen kann dabei sukzessive eingearbeitet werden. Die Fallstudie soll modellhaft als Projekt definiert, geplant und durchgeführt. Dieses Vorhaben sollte auf Fakten gründen. Die Projekt kann in Form von Einzelarbeit oder Kleingruppenarbeit organisiert werden. Es schließt ab mit einer Präsentation der einzelnen Lösungsmöglichkeiten und ihrer Bewertung (Probepräsentation; in der Prüfung). Voraussetzung ist eine ausgearbeitete schriftliche Dokumentation.

4 Ein Projekt „Fallstudie“ läst sich folgendermaßen gliedern: 1. Projektvorbereitung 1.1. Impuls für ein Projekt 1.2 Projektantrag als Entscheidungsgrundlage stellen 1.3 Entscheidungen für Projekt 2. Projektstart: Start-Klausur bzw. Kick-off-Meeting zur Konflikt- vorbeugung 2.1 Vorläufiger Auftrag (Anforderungen an (techn.) Qualität, Termine, Kosten, Rahmenbedingungen 2.2 Projekttätigkeiten/Kosten (was, wer, wann) 2.3 Auftragskonsens und Entscheidung (Projektleitung, Team, Fach- bereiche) 3. Projektplanung: Planung von (technischen) Qualitätsanforde- rungen, Terminen, Kosten, Personalkapazität 3.1 Pflichtenheft= Summe aller Qualitätsanforderungen (Qualität: Markt,Wirtschaftlichkeit, Technik)

5 3.2 Projektplan = Summe aller Tätigkeiten (Arbeitpakete), Termin, Kosten 3.3 Projektorganisation = Summe aller Zuständigkeiten/Verantwort- lichkeiten Linie-Projekt 4. Projektabwicklung und -steuerung: Kontrolle der SOLL-IST- Abweichungen, Dokumentation, Entscheidungen vorbereiten 4.1 Qualität (Technik): Steuerung auf Basis des Pflichtenhefts (Anforderungen: SOLL-IST, Abweichungen) 4.2 Termine, Kosten, Personal: Steuerung auf Basis des (Standard-)Projektplans (Was ist zu tun, wer ist verantwortlich, wann erledigt, wie teuer?) 5. Projektabschlussbericht und Präsentation der Ergebnisse

6 Anmerkung: Bei der Gliederung muss nach heutigen Auffassungen mitgedacht werden, dass erfolgreiches Projektmanagement gleich bedeutend mit erfolgreichem Team-Management ist. Leistungsgegen- stand, Kooperation/Kommunikation und Bedürfnisse/Interesse des Einzelnen müssen zusammengebracht und aufeinander abgestimmt werden. Der Projektfortschritt erschöpft sich also nicht in der erfolg- reichen Bearbeitung des Sachproblems. Im Gegenteil wird oft der Projekterfolg in erster Linie durch menschliche Probleme gefährdet, in zweiter Linie durch fehlendes Methoden-Know how. Beides muss aber sinnvoll miteinander vermittelt werden.

7 Musterlösung 1.Informationen Ausgangssituation Der Projektstart ist für den geplant. Es gibt einen Projektleiter (PL), sechs Assistenten (AS), drei EDV-Experten (EE) und 30 Mitarbeiter (MA)

8 2. Aufgaben 2.1 Geben Sie an Hand der folgenden Abbildungen die Projektdaten in die PM-Software ein (ggf. Vorgänge in Arbeitpakete umformulieren). 2.2 Erzeugen Sie die notwendigen Graphiken. 2.3 Beantworten Sie sich (allein oder im Team) folgende Fragen (siehe dazu auch Vorlagen im Anhang): 1.Wann ist das Projekt (nach Plandaten) zu Ende? 2.Kann ein Kapazitätsabgleich ohne Zeitverschiebung durchgeführt werden? 3.Was passiert, wenn Sie einen ressourcengesteuerten Kapazitätsabgleich durchführen? 4.Vorgang Nr. …. verlängert sich um …. Tage. Welche Folgen hätte das für das Projekt? 5.Eine Ressource Assistent fällt vom …. bis …. aus. Welche Folgen hat das für das Projekt? 6.Was halten Sie von der Planung und was würden Sie verbessern? 7. Wie hoch schätzen Sie die geplanten Personalkosten für das Projekt (beachten Sie die unterschiedlichen Kostensätze)? 8. Wie organisieren Sie die Projektsteuerung?

9 PSP PM-Softwareeinführung Einführung PM-SW Konzepterstellung SW-Beschaffung MA-Schulung Situationsanalyse SW-Produkte vorauswählen SW-Produkte vorauswählen Testläufe simulieren Testläufe simulieren SW auswählen SW auswählen SW installieren SW installieren Kriterien entwickeln Kriterien entwickeln MA für Schulung auswählen MA für Schulung auswählen Schulungsplan erstellen Schulungsplan erstellen Schulungen durchführen Schulungen durchführen Schul. evaluieren und nacharbeiten Schul. evaluieren und nacharbeiten Workshops abhalten Workshops abhalten Konzept fertigstellen Konzept fertigstellen Entwicklung Beispielprojekt B Entwicklung Beispielprojekt B Rohkonzept erstellen Rohkonzept erstellen Externe Daten analysieren Externe Daten analysieren Workshops abhalten Workshops abhalten Daten aufbereiten Daten aufbereiten Entwicklung Beispielprojekt A Entwicklung Beispielprojekt A Daten des U. analysieren Daten des U. analysieren Praxisdurchlauf Durchlauf überwachen Durchlauf überwachen SW-Korrekturen eingeben SW-Korrekturen eingeben evaluieren u. nacharbeiten evaluieren u. nacharbeiten Daten eingeben Daten eingeben Organisation Dokumentation Überwachung Evaluation durchführen Evaluation durchführen Abschlußbericht anfertigen Abschlußbericht anfertigen Verwaltung SW am Beispiel testen SW am Beispiel testen Schulungskonzept entwerfen

10 Vorgangsliste PM-Softwareeinführung I VorgangsnameVorgängerEinsatzmittel Daten des Unternehmens analysieren1 AS externe Daten analysieren1.1AA2 AS Workshops für Info.-beschaffung abhalten1.1;1.2PL, 3 AS, 2 EE, 4 MA Daten aufbereiten1.33 AS Entwicklung Beispielprojekt A1.42 AS Rohkonzept erstellen1.42 AS, 1 EE Workshops für Info.-weitergabe abhalten1.5;2.1PL, 3 AS, 2 EE, 30 MA Konzept fertigstellen2.23 AS, 2 EE Entwicklung Beispielprojekt B2.22 AS Kriterien entwickeln2.21 AS, 2 EE SW-Produkte vorauswählen2.3;2.4;3.12 AS Testläufe simulieren3.21 AS, 2 EE SW auswählen3.3PL, 1 AS, 1 EE SW installieren3.42 EE SW am Beispiel testen3.51 AS, 2 EE weiter siehe nächste Seite Situationsanalyse Konzepterstellung SW-Beschaffung Dauer 3 Tage 10 Tage 3 Tage 10 Tage 5 Tage 3 Tage 15 Tage 10 Tage 8 Tage 20 Tage 10 Tage 5 Tage 4 Tage Nr PL: Projektleiter AS: Assistent EE: EDV-Experte MA: Mitarbeiter

11 Vorgangsliste PM-Softwareeinführung II Schulungen evaluieren und nacharbeiten4.41 AS Daten eingeben3.61 EE Durchlauf überwachen5.11 AS, 1 EE SW-Korrekturen eingeben5.22 EE, 1 AS evaluieren und nacharbeiten4.5;5.31 AS, 2 EE Verwaltung1.1AA1 AS Dokumentation1.1AA1 AS Überwachnung1.1AA1 AS Evaluation durchführen5.4;6.2;6.3PL, 2 AS Abschlußbericht anfertigen6.1;6.42 AS Fortsetzung von Vorseite Organisation Praxisdurchlauf Schulungskonzept entwerfen3.42 AS, 1 EE MA für Schulung auswählen3.4PL, 2 AS Schulungsplan erstellen4.1;4.21 AS, 2 EE Schulungen durchführen4.33 AS, 2 EE, 30 MA MA-Schulung 3 Tage 5 Tage 10 Tage 15 Tage 10 Tage 129 Tage 10 Tage 5 Tage 1 Tage 30 Tage

12 Anhang: Vorlagen

13 Projektstrukturplan „Bankfiliale“ PM Medien- versorgung B Betrieb M Umbau U K Kundeninfo Agentur- beauftragung Anzeigen- schaltung Verteilung Info-Blätter Kunden- betreuung Auftrags- bearbeitung HLS- Installation Elektro- versorgung Bereitstellung Infrastruktur Umbau Abschnitt 1 Umbau Abschnitt 2 Umbau Abschnitt 4 Umbau Abschnitt 3 Steuerung Dokumentation Kontrolle Planung Umbau Bankfiliale P

14 Einsatzmittelplanung Vorgangsliste„Bankfiliale" Nr. Kurzbezeichnung D FAZ FEZ SAZ SEZ GP FP D = Dauer FAZ = frühester Anfangszeitpunkt FEZ = frühester Endzeitpunkt SAZ = spätester Anfangszeitpunkt SEZ = spätester Endzeitpunkt GP = Gesamtpuffer FP = Freier Puffer

15 Vorgangsliste PM-Softwareeinführung I VorgangsnameVorgängerEinsatzmittel Daten des Unternehmens analysieren externe Daten analysieren Workshops für Info.-beschaffung abhalten Daten aufbereiten Entwicklung Beispielprojekt A Rohkonzept erstellen Workshops für Info.-weitergabe abhalten Konzept fertigstellen Entwicklung Beispielprojekt B Kriterien entwickeln SW-Produkte vorauswählen Testläufe simulieren SW auswählen SW installieren SW am Beispiel testen weiter siehe nächste Seite Situationsanalyse Konzepterstellung SW-Beschaffung DauerNr PL: Projektleiter AS: Assistent EE: EDV-Experte MA: Mitarbeiter

16 Vorgangsliste PM-Softwareeinführung II Schulungen evaluieren und nacharbeiten Daten eingeben Durchlauf überwachen SW-Korrekturen eingeben evaluieren und nacharbeiten Verwaltung Dokumentation Überwachnung Evaluation durchführen Abschlußbericht anfertigen Fortsetzung von Vorseite Organisation Praxisdurchlauf Schulungskonzept entwerfen MA für Schulung auswählen Schulungsplan erstellen Schulungen durchführen MA-Schulung

17 Einsatzmittelplanung Vorgangs-/ Arbeitspaketliste„Bankfiliale" Nr. Kurzbezeichnung D FAZ FEZ SAZ SEZ GP FP D = Dauer FAZ = frühester Anfangszeitpunkt FEZ = frühester Endzeitpunkt SAZ = spätester Anfangszeitpunkt SEZ = spätester Endzeitpunkt GP = Gesamtpuffer FP = Freier Puffer

18 Woche Balkenplan „Bankfiliale“: früheste Lage

19 Woche Balkenplan „Bankfiliale“: späteste Lage

20 Ressourcenhistogramm: Früheste Lage Personalbedarf (KE je Tag oder Woche) 1 KE = 1/2 Arbeitskraft Tag / Woche

21 Ressourcenhistogramm: Späteste Lage Personalbedarf (KE je Tag oder Woche) 1 KE = 1/2 Arbeitskraft Tag /Woche


Herunterladen ppt "Projektbeispiel „Einführung einer PM-Software“ - Musterlösung -"

Ähnliche Präsentationen


Google-Anzeigen