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Lawinen… …oder der weisse Tod Eine Präsentation im Fach Geographie von Andreas Sutter, 4Mb.

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1 Lawinen… …oder der weisse Tod Eine Präsentation im Fach Geographie von Andreas Sutter, 4Mb

2 Inhalt 1.Definition 2.Individualität 3.Entstehung von den 2 Haupttypen 4.Schutzmassnahmen 5.Zerstörungskraft 6.Gefahrenstufenkarte 7.Quellen

3 1. Definition Definition nach dem Wörterbuch: –Lawinen sind große Massen von Eis oder Schnee, die von Bergen ins Tal gleiten oder stürzen. Der Begriff Lawine wird heute oft auch im Zusammenhang mit anderen abrutschenden Materialen verwendet (z.B. Gerölllawine, Schlammlawine usw.) sowie für Dachlawinen. Ferner gibt es in der Physik verschiedene Vorgänge wie Durchbruchvorgänge in Halbleitern oder Gasen, die als Lawine bezeichnet werden (Elektronenlawine, Lawinenmultiplikation, Lawineneffekt). Das Wort kommt ursprünglich aus dem Latein (labina)  „Rutschen“ „Gleiten“ Das Wort wird von den Alemannen übernommen  „Lawine“ Der frühste nachgewiesene Lawinenabgang stammt aus dem Jahre 218 v.Chr., als Hannibal etwa 20‘000 Mann durch eine Lawine bei der Alpenüberquerung verlor.

4 2. Individualität 2 grobe Unterscheidungen: Lockerschneelawinen und Schneebrettlawinen Im Allgemeinen ist die Bildung und Auslösung von der Hangneigung, Wetter- und Temperaturschwankungen, Neuschneemenge und der Bodenbeschaffenheit (bewachsen oder kahl) abhängig. Lawinen sind also immer orts- und mengenabhängig und können deshalb nie genau berechnet werden! Vergleich zum lebenden Individuum: braucht Respekt und Freiheit

5 3. Lockerschneelawine Wird meist nach grossen Neuschneemengen ausgelöst Anriss ist eher punktuell Hat eine kleine Anfangsgeschwindigkeit und kleine Anfangsschneemasse  Ist in flachen Hängen relativ harmlos  In steilen Hängen dagegen extrem gefährlich  Bildung einer Staublawine Staublawinen: >300km/h – Opfer sterben durch ersticken Können grosse Distanzen zurücklegen

6 3.1 Staublawine 1 Durch zunehmende Geschwindigkeit wird immer mehr Schnee und Luft aufgenommen  Luftdruckschwankungen, die grosse Zerstörungskräfte haben

7 3.2 Schneebrettlawine Wird bei labilen Schneeschichten ausgelöst Können schon durch minimale Zusatzgewichte niedergehen (ein Schneesportler genügt oft) Breiter Abriss Hat schnell hohe Geschwindigkeiten Extreme Schneedichte bis 500t/m 3  sehr zerstörerisch Können zu Staublawinen werden, wenn sie lange genug „fliessen“

8 4. Schutzmassnahmen Passive und aktive Massnahmen Passive: –Evakuierungen, Bauverbote für Häuser in Gefahrenzonen, Prävention allgemein Aktive: –Wälder sind am effektivsten  stützen den Boden und den Schnee –Netze, Gitter, Windbrecher (gegen Schneeverfrachtungen) aus Stahl oder Holz –Vorbeugende Sprengungen abgesperrter Zonen  kontrollierter, aber nicht gefahrloser Abgang

9 4.1 Schutzmassnahmen

10 5. Zerstörungskraft

11 6. Gefahrenstufenkarte 2 1: gering Die Schneedecke ist allgemein gut verfestigt und stabil. Auslösung ist allgemein nur bei grosser Zusatzbelastung ² an sehr wenigen, extremen Steilhängen möglich. Spontan sind nur Rutsche und kleine Lawinen möglich. Keine Gefährdung. Allgemein sichere Verhältnisse. 2: mässig Die Schneedecke ist an einigen Steilhängen ¹ nur mässig verfestigt, ansonsten allgemein gut verfestigt. Auslösung ist insbesondere bei grosser Zusatzbelastung ², vor allem an den angegebenen Steilhängen möglich. Grosse spontane Lawinen sind nicht zu erwarten. Kaum Gefährdung durch spontane Lawinen. Mehrheitlich günstige Verhältnisse. Vorsichtige Routenwahl, vor allem an Steilhängen der angegebenen Exposition und Höhenlage. 3: erheblich Die Schneedecke ist an vielen Steilhängen ¹ nur mässig bis schwach verfestigt. Auslösung ist bereits bei geringer Zusatzbelastung ² vor allem an den angegebenen Steilhängen möglich. Fallweise sind spontan einige mittlere, vereinzelt aber auch grosse Lawinen möglich. Exponierte Teile vereinzelt gefährdet. Dort sind teilweise Sicherheitsmassnahmen zu empfehlen. Teilweise ungünstige Verhältnisse. Erfahrung in der Lawinenbeurteilung erforderlich. Steilhänge der angegebenen Exposition und Höhenlage möglichst meiden. 4: gross Die Schneedecke ist an den meisten Steilhängen ¹ schwach verfestigt. Auslösung ist bereits bei geringer Zusatzbelastung ² an zahlreichen Steilhängen warscheinlich. Fallweise sind spontan viele mittlere, mehrfach auch grosse Lawinen zu erwarten. Exponierte Teile mehrheitlich gefährdet. Dort sind Sicherheitsmassnahmen zu empfehlen. Ungünstige Verhältnisse. Viel Erfahrung in der Lawinenbeurteilung erforderlich. Beschränkung auf mässig steiles Gelände / Lawinenauslaufbereiche beachten. 5: sehr gross Die Schneedecke ist allgemein schwach verfestigt und weitgehend instabil. Spontan sind viele grosse Lawinen, auch in mässig steilem Gelände zu erwarten. Akute Gefährdung. Umfangreiche Sicherheitsmassnahmen. Sehr ungünstige Verhältnisse. Verzicht empfohlen.

12 7. Quellen Bilder gesucht via: © Graphik 1 : © Angaben 2 :


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