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Zusammengestellt von: AV Dipl.Sptl. FOL Friedrich GASTGEB Mag. Andreas VOCK.

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1 Zusammengestellt von: AV Dipl.Sptl. FOL Friedrich GASTGEB Mag. Andreas VOCK

2 Meisterlehren – Trainingskonzepte (Bsp.: Intervalltraining – E. Zatopek) Spezielle Trainingslehre Gesetzmäßigkeiten speziell für eine Sportart (Gerschler/ Reindell – Freiburger Intervalltraining) Allgemeine Trainingslehre Basistheorie für alle Sportarten – Toni Nett (BRD) - Dietrich Harre (DDR) (Adam – Rudern, Schwimmen, Radfahren…) Trainingswissenschaftliche Theorie wissenschaftliche Untermauerung durch interdisziplinäre Forschung

3 Lehre von den biologischen, pädagogischen und psychologischen Zusammenhängen im Rahmen der systematischen Vorbereitung auf sportliche (Höchst-) Leistungen Integrativer Wissensbereich (Biologie, Pädagogik, Psychologie, Physiotherapie, Soziologie, Biomechanik...)

4 Sportpraxis Trainingslehre Trainingswissenschaft Sport- biomechanik Sport- psychologie Sport- medizin Sport- soziologie Sport- pädagogik Biologie – Chemie - Physik Biomechanik – Psychologie – Medizin – Soziologie - Pädagogik

5 Unter dem Begriff Training versteht man die planmäßige und systematische Realisation von Maßnahmen (Trainingsinhalte und Trainingsmethoden) zur nachhaltigen Erreichung von Zielen (Trainingszielen) im und durch Sport. Systematisches Einwirken auf die die Leistungsstruktur kennzeichnenden Faktoren (leistungsbestimmende Faktoren).

6 Training ist offen für alle, vom Anfänger über den Fortgeschrittenen bis zum Spitzensportler, vom Schüler über den Jugendlichen, vom Aktiven bis zum Alterssportler, für den der seine Leistung steigern (bzw. abbauen) will, für den, der seine Fitness erhalten, aber auch für den, der sie wiederherstellen will. Man kann trainieren, um Ziele im Sport zu erreichen. Bsp.: ein spezielles sportliches Leistungsniveau oder Erfolge im sportlichen Wettkampf… Man kann trainieren, um Ziele durch Sport zu erreichen. Bsp.: gesundheitliche Ziele, Gewichtsreduktion, erzieherische Ziele im Schulsport

7 Planmäßigkeit und Systematik dokumentiert sich in..... Trainingszielen Trainingssteuerung (Trainingsplan, Trainingsaufzeichnungen, Trainingsauswertung) Tests, Aufbau- und Testwettkämpfe ärztliche Kontrolle und Betreuung Regenerationsmaßnahmen überlegte Ernährung usw.

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9 TECHNISCHE FÄHIGKEITEN PSYCHISCHE BASIS KONDITIONELLE BASIS TAKTISCHE FÄHIGKEITEN ORGANISATORISCHE BASIS TALENT ARBEIT

10 PHYSISCHE KOORDINATIVE PSYCHISCHE FÄHIGKEITEN KRAFT SCHNELLIGKEIT AUSDAUER INTRAPERSONELLES VERHALTEN

11 Fähigkeitskomplexe (HOHMANN, LAMES & LETZELTER, 2002) Ausdauer KoordinativeFähigkeiteni.e.S. Schnellig-keit Beweg-lichkeit Kraft Kondition Konditionelle (energetische) Fähigkeiten Koordinative (informationelle) Fähigkeiten

12 K A S Koo Bew

13 AUSDAUERKRAFT SCHNELLKRAFT KRAFTAUSDAUER SCHNELLKRAFTAUSDAUER SCHNELLIGKEITSAUSDAUER

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15 durch körperliche Belastung - Reiz Herzfrequenz ↑ Atemfrequenz ↑ Muskeldurchblutung ↑ Muskelkontraktilität ↑ Mobilisation der Energiedepots ↑ (Nor)Adrenalin ↑ Stressauslösung Alarmreaktion Anpassung Einstellung des Organismus auf ein höheres Funktionsniveau Erreichung eines konstanten inneren Milieus (Homöostase) Eintreten eines “steady states“ (Gleichgewicht Energieerzeugung – Energieverbrauch) Ermüdung Leistung ↓Michsäure (Laktat) ↑ Glykogen ↓Herzfrequenz ↑ Wiederherstellung Wiederaufbau der Energiedepots, Abbau von Stoffwechsel – Endprodukten, Rückkehr zum Ausgangsniveau Über- od. Superkompensation (= Trainingseffekt) Überschießende Reaktion des Organismus Aufbau einer erhöhten Leistungsfähigkeit !!! Anpassungsvorgänge in der Erholungsphase !!!

16 “Adäquater Trainingsreiz“ (Umfang / Intensität) ANPASSUNG (Adaptation) des Organismus Strukturell z.B.: Hypertrophie der Muskulatur Organische Form Funktionell z.B.: Verbesserung der Arbeitsweise Funktion Reiz Reaktion - Herz – Kreislaufsystem - Stoffwechselsystem - Muskulatur - ZNS - vegetatives NS - hormonelles System - Psyche… Anpassung: Organische und funktionelle Umstellung des Organismus auf ein höheres Leistungsniveau unter dem Einfluss äußerer Belastungen (überschwellige Trainingsreize)

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18 Übertraining 1… Abnahme d. Lf 2… Wiederanstieg d. Lf 3… Superkompensation

19 Sonne: Ursprung aller biologisch verwertbaren Energie Strahlungsenergie Pflanzen: verwenden die Sonnenenergie und speichern diese als Bindungsenergie Photosynthese !!! => Chemische Substanz: ATP Die Pflanzen nutzen diese Energie um aus CO 2 und H 2 O Kohlenhydrate, Aminosäuren und Proteine zu synthetisieren. Tierische Organismen (inkl. Menschen) nutzen die von den Pflanzen zur Verfügung gestellten Stoffe direkt als Nährstoffe. Synthesevorgänge der Pflanzen werden umgedreht (Endprodukte CO 2 u. H 2 O) Die freiwerdende Bindungsenergie wird zur Produktion von ATP verwendet => ATP als universeller Energieträger

20 ZS C ß- Oxy. Fettsäuren Acetyl -CoA AS ATP Glucose Pyruvat Acetyl -CoA + O2 Laktat - O2 Zelle Mitochondrium + O2 © Dr. Peter Brunner ATP Der menschliche Körper enthält insgesamt 85g ATP (=2 kcal). Ein Mensch der 2500 kcal am Tag umsetzt, produziert und verbraucht rund 65 kg (!!!) ATP. (vgl. Haber) Das Leben ist von der ausreichenden Verfügbarkeit von ATP abhängig. (mechanische Leistung, Erhalt der Zellstrukturen, Aktivität von Ionenpumpen…)

21 ATP P Energie ADP KH (Glucose) AEROB (mit O 2 ) H 2 O + CO 2 ANAEROB (ohne O 2 ) LAKTAT v 4 mmol Schwelle 2 mmol Schwelle Laktat in mmol Herzfrequenz in Schläge/min d P KP Fett anaerob alaktazid anaerob laktazid aerob A 0A 1A 2A 3A 4 Intensität niedrig Intensität sehr hoch Zeit

22 BEWEGUNG - MUSKELVERKÜRZUNG bzw. MUSKELSPANNUNG ENERGIEBEDARF – BEREITSTELLUNG - AUF MEHRERE ARTEN ATP - WENIGE ZUCKUNGEN – HÖCHSTE INTENSITÄT „ ALLES ODER NICHTS „ ANAEROB ALAKTAZID CRP - 4 – 8 SEKUNDEN BEI HÖCHSTER INTENSITÄT ANAEROB ALAKTAZID

23 ZUCKER – BIS ca.45 – 60 SEKUNDEN BEI SEHR HOHER INTENSITÄT LAKTAT / MILCHSÄURE ANAEROB LAKTAZID BIS ca. 60 MINUTEN JE NACH TEMPO bzw. INTENSITÄT WENIG BIS KEINE MILCHSÄURE A E R O B FETTE - je länger die Belastung, desto mehr greift Körper auf Fettverbrennung zu. Vorrangig ab 30 bis 45 MINUTEN BIS STUNDEN JE NACH TEMPO A E R O B

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25 VERBESSERUNG DER LEISTUNGSFÄHIGKEIT (des Trainingszustandes) IST EINE FOLGE DER ANPASSUNG DES ORGANISMUS AN ADÄQUATE (passende/richtige) TRAININGSREIZE (an eine entsprechende Belastung). Belastungssteuerung erfolgt über die Belastungskomponenten Reizintensität Reizumfang Reizdauer Reizdichte Trainingshäufigkeit

26 Kennzeichnet den individuellen Anstrengungsgrad, versucht die Qualität des Trainings zu erfassen. Angabe in... Lauftempo, Pulsfrequenz, in Prozent von einem Maximum (VO 2 max, V max, K max...), Gewicht, Sprunghöhe, Wurfweite, Frequenz, in Laktatwerten, Schwierigkeit einer Technik usw.

27 Kennzeichnet bei Belastungen, die aus mehreren Einzelreizen bestehen, das Verhältnis zwischen Belastung und Entlastung (Erholung); besonders bei Trainingsmethoden, die durch unvollständige Erholung gekennzeichnet sind (Intervalltraining, Fahrtenspiel). Wenig und kurze Pausen - hohe Dichte (Ausdauertraining) Viele und lange Pausen - geringe Dichte (Schnelligkeitstraining)

28 Gibt die Zeitspanne der Reizeinwirkung an; In Abhängigkeit von Intensität, Umfang und Dauer werden ganz bestimmte Energiebereitstellungsprozesse eingeleitet. Um bestimmte Anpassungen zu bewirken, bedarf es einer entsprechenden Reizdauer. Angabe in Sekunden, Minuten, Stunden usw.

29 Versuch der quantitativen Erfassung des Trainings; Menge des Trainings, (Mindestumfang ist notwendig!) Angabe in zurückgelegter Strecke (m, km), Anzahl der Wiederholungen, Summe der bewegten Gewichte, Gesamtbelastungszeit (mit + ohne Pausen),

30 Mit Hilfe der Belastungskomponenten (Variablen zur Steuerung der Belastung) kann für jeden Sportler eine, dem jeweiligen Trainingszustand (Belastbarkeit) entsprechende Trainingsbelastung gesetzt werden, die zu einer Überkompensation führt. Um aber längerfristig zu einer erhöhten Leistungsfähigkeit zu gelangen, bedarf es einer entsprechenden TRAININGSHÄUFIGKEIT

31 Anzahl der Trainingseinheiten pro Woche in Abhängigkeit von... Trainingsalter (Anfänger oder Spitzenathlet) Trainingszustand (gering oder stark belastbar) Regenerationsfähigkeit (hoch oder gering, bzw. welche begleitende Maßnahmen gibt es?) Sportart (Schwimmen oder Hochsprung) Trainingsinhalt (Ausdauer- oder Schnelligkeitstraining)

32 INTENSITÄT DICHTEDAUER UMFANG TRAININGS HÄUFIGKEIT STÄRKE ZEIT EINWIRKUNGSZEIT MENGE ZAHL LAUF m /sec VERHÄLTNIS BELASTUNG : PAUSE EINZELNER REIZ DAUER WOCHE KRAFT kg bzw.% ART DER PAUSE REIZSERIE KILO TONNEN TAG

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34 Kontinuierliche Dauermethode Trainingsmethoden: Dauerlauf regenerativ (Dauerlauf langlangsam) Dauerlauf leicht Dauerlauf mittel Dauerlauf schnell Charakteristik: Gleichbleibende Intensität Keine Belastungspausen Warnung: Mit der Dauer der Belastung beginnt der Puls automatisch zu steigen (muskuläre Müdigkeit; Flüssigkeitsverlust; Energieverlust) Langsames Erreichen des „steady states“

35 Variable Dauermethode Trainingsmethoden: Ext. Tempowechsellauf Ext. Fahrtenspiel Int. Tempowechsellauf Int. Fahrtenspiel Charakteristik: Spiel mit den Intensitäten Keine Belastungspausen Warnung: Langsames Erreichen der richtigen Intensität Nach Belastung Tempo bewusst herausnehmen

36 KONTINUIERLICHE METHODE GLEICHBLEIBENDE INTENSITÄT TRAINING : AUSDAUERTRAINING FETTABBAU INTENSITÄT : 50 – 70 % GLEICHBLEIBEND DAUER : 20 min. – einige STUNDEN PAUSE : KEINE WIRKUNG : AEROBE KAPAZITÄT SAUERSTOFFGLEICHGEWICHT VARIABLE METHODE WECHSELNDE INTENSITÄT AUSDAUERTRAINING ZUCKERABBAU 60 – 95 % WECHSELND 45 – 90 min. KEINE AEROBE KAPAZITÄT WECHSELMETHODE - FAHRTSPIEL

37 Intervallmethode Trainingsmethoden: Ext. Intervallmethode Int. Intervallmethode Charakteristik: Belastungspausen Warnung: Langsames Erreichen der richtigen Intensität Aktive lohnende Pausengestaltung Pause nicht zu lang KZI, MZI, LZI

38 LAUFKRAFT TRAINING AUSDAUERKRAFTAUSDAUER INTENSITÄT 60 – 80 %50 – 60 % DAUER 30 sec. und mehr 15 – 30 sec. UMFANG VIELE SERIEN DICHTE LOHNENDE PAUSE (UNVOLLSTÄNDIG) WIRKUNG AEROBE KAPAZITÄT WILLENSSPANNKRAFT ÜBERGANG VOM GRUNDLAGENAUSDAUERTRAINING ZUM GRUNDLAGENAUFBAUTRAINING

39 200 m Lauf t = ? (=X ) Formel : t /70/80 Beispiel: X = 30 sec : 60% = 50,0 sec. 70% = 42,8 sec. 80% = 37,5 sec. TRAININGSBELASTUNG : 12 – m

40 TRAININGSMETHODE FÜR DEN LEISTUNGSSPORT LAUFKRAFT TRAINING S / SA SK / MK / SKA / KA INTENSITÄT80 – 90 %60 – 80 % DAUER15 – 90 sec.10 – 20 sec UMFANG 10 – 12 WIEDERHOLUNGEN DICHTE2 – 10 min. BIS 90 sec. WIRKUNG ANAEROBE KAPAZITÄT LAKTATTOLERANZ SELBSTÜBERWINDUNG

41 Zeit Belastung Ermüdung

42 KURZ ALAKTAZID KLASSISCH

43 LANG LAKTAZID SÄUREVERTRÄGLICHKEIT ERHÖHUNG DER PUFFERKAPAZITÄT ANAEROBE KAPAZITÄT ANAEROBE MOBILISATIONSFÄHIGKEIT

44 ÜBERDISTANZ : 10 – 20 % ÜBER WKD UNTERDISTANZ : 10 – 20 % UNTER WKD WKD - WETTKAMPFDAUER

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46 DIE FÄHIGKEIT BEWEGUNGEN ÜBER EINEN LANGEN ZEITRAUM HINDURCH AUSFÜHREN ZU KÖNNEN OHNE NENNENSWERTE BEEINTRÄCHTIGUNG DER BEWEGUNG DURCH ERMÜDUNG ERMÜDUNGSWIDERSTANDSFÄHIGKEIT ( z. B. MARATHONLAUF) Verbesserung der REGENERATIONSFÄHIGKEIT

47 Sportartspezifisch:- Grundlagenausdauer (sportartunabhängig) - Spezielle Ausdauer Muskulaturbeteiligung: - Allgemeine Ausdauer (>1/6 der SM) - lokale Ausdauer Energiebereitstellung: - aerobe Ausdauer(genügend Sauerstoff) - anaerobe Ausdauer Zeitdauer:- Kurzzeitausdauer (KZA) 45´´ - 2´ - Mittelzeitausdauer (MZA) 2´ - 8´ - Langzeitausdauer (LZA) über 8´ (LZA I; LZA II; LZA III) Hauptbeanspruchung: - Kraftausdauer -Schnelligkeitsausdauer - Schnellkraftausdauer

48 * Vergrößerung des Herz – Lungenvolumens (Sportherz) * Erhöhung der Blutmenge * Senkung von Ruhe- und Arbeitspuls * Verbesserung der Sauerstoffaufnahme (VO 2 max (ml/kg/min)) * Verbesserung der Atmungsökonomie (Atemäquivalent) * Verbesserung der Kapillarisierung * Blutdrucksenkung * Erhöhung des HDL (guten) Cholesterins * Bessere Konzentration, besserer Schlaf, schnellerer Abbau von Stresshormonen * Schnellerer Abbau von Stoffwechselendprodukten …

49 V ERÄNDERUNG DURCH AUSDAUERTRAINING LEISTUNGSBESTIMMENDE PARAMETER UNTRAINIERT TRAINIERT HERZGEWICHT 250 – 300 g 350 – 500 g HERZVOLUMEN 600 – 800 ml ml / Kg Körpergewicht 900 – 1300 ml 14 – 17 ml / Kg Körpergewicht HERZFREQUENZ IN RUHE 70 / min 40 / min

50 UNTRAINIERTTRAINIERT SCHLAGVOLUMEN IN RUHE 60 – 70 ml 105 ml HERZMINUTEN – VOLUMEN IN RUHE 4200 – 4900 ml ca Liter 4200 ml ca. 4 Liter HERZFREQUENZ BEI HÖCHST – BELASTUNG STEIGERUNG BIS ZUM 3 FACHEN STEIGERUNG BIS ZUM 5 FACHEN SCHLAGVOLUMEN b. HÖCHSTBEL. ERHÖHUNG AUF DAS DOPPELTE ca. 120 – 140 ml ERHÖHUNG AUF DAS DOPPELTE ca. 200 ml HERZMINUTEN- VOLUMEN b. HÖCHSTBEL ml ca. 20 –25 l/min ml ca. 40 l/min

51 + Strauzenberg + Karvonen + Cooper Test (12min) + Hf max Test + PWC 130 / 150 / Conconi Test + Stufentest mit Laktatmessung + Spiroergometrie

52 REICHWEITE TEST Was ist die längste Strecke die ich laufen kann? SCHWELLENTEST Wie schnell um noch aerob zu sein ? Bei welchem Tempo 4 mmol Laktat

53 THF= RP+(HF max -RP)x Intensität in %(+/- 3 Schläge) Beispiel: Intensität:60% HF max :195 RP:55 THF=55+(195-55)x0,60 THF=55+84THF=139 Trainingsform Dauerlauf leicht Bandbreite 136 bis 142 HF

54 55% 65% 75% 85% 82% 100% Anaerobe Schwelle bedingteTrainingswirksamkeit keine Trainingswirksamkeit Dauerlauf leicht Dauerlauf mittel Extensives Fahrtspiel Extensiver Tempowechsellauf ! ACHTUNG !

55 Labortests (auf speziellen Ergometern) Feldstufentests Conconi Test Spiroergometrie

56 200m Intervalle – stufenweise. Temposteigerung Linearer Anstieg der HF

57 Ausdauer WK-MethodeWH-MethodeIntervallmethodeDauermethode Var. DMKont. DM DL reg DL leicht DL mittel DL schnell TWL ext TWL int FS ext FS int Ext. Intervall Int. Intervall Kont. DM: durchgehende Belastung; gleichbleibende Intensität Var. DM: durchgehende Belastung; wechselnde Intensität IM: Wechsel aus Belastungsphasen und unvollständigen, lohnenden Pausen WHM: Wechsel aus Belastungsphasen (höchste Intensität) und vollständigen Pausen WKM: Formen des Wettkampftempos durch Über- oder Unterdistanzwettkämpfen ACHTUNG: Die Trainingsmethoden der Ausdauer sind sportartenunabhängig und haben in allen Ausdauersportarten Gültigkeit. Sportartenspezifisch sind die zugeordneten Trainingsformen wie z.B. Dl reg, DL leicht...

58 REKOM (A 0) WSA (A 4) AUSDAUER GLA 1 (A 1) GLA 2 (A 3) GLA 1-2 (A 2) Kont. DM DLreg Kont. DM DL leicht DL lang Kont. DM DL mittel Var. DM FS ext. TWL ext. Kont. DM DL schnell Var. DM FS int. TWL int. IM Ext. Intervall IM Ext. Intervall Int. Intervall WHM WKM

59 TrainingsbereicheTrainingsformIntensitätBelastungsdauer Fitness Belastungsdauer Leistungssport REKOMDauerlauf regenerativ160-LA / HR: <70%HF max 55% +/- 3 Karvonen 10-20min50min GLA 1DL leicht DL langlangsam 160-LA / HR: 70-80% HF max 55-65% Karvonen Bis 45minBis 180min GLA 1-2DL mittel (FSext; TWLext) 180-LA / HR: 80-85% HF max 65-75% Karvonen Bis 30minBis 90min GLA 2DL schnell (FSint; TWLint) 200-LA / HR: >85% HF max 75-85% Karvonen Bis 20minBis 50min

60 DIE FÄHIGKEIT DES NERV – MUSKELSYSTEM EINEM WIDERSTAND ENTGEGENWIRKEN ZU KÖNNEN

61 Beispiel Liegestütz Arbeits- weisen Kontraktions formen Ansatz- Ursprung von Boden in Stütz überwindendkonzentrisch wird kleiner von Stütz auf Boden nachgebendexzentrisch wird größer Halten des Stützes haltendisometrisch bleibt gleich

62 Startkraft Maximalkraft Belastungsdauer Belastungsintensität 0% 100% AusdauerSchnelligkeit Kraft Kraftausdauer Ex- plo- siv- kraft Schnelligkeits- ausdauer Schnellkraft

63 DIE FÄHIGKEIT DES NERV – MUSKELSYSTEMS EINEM MAXIMAL GROSSEN WIDERSTAND ENTGEGENWIRKEN ZU KÖNNEN ( GEWICHTHEBEN KRAFTDREIKAMPF )

64 DIE FÄHIGKEIT WIDERSTÄNDE VERSCHIEDENSTER GRÖSSE MIT MAXIMAL SCHNELLER MUSKELKONTRAKTION ZU ÜBERWINDEN SPRUNGKRAFT WURFKRAFT STOSSKRAFT SCHLAGKRAFT SCHUSSKRAFT....

65 DIE FÄHIGKEIT WIDERSTÄNDE VERSCHIEDENSTER GRÖSSE EINEN ZEITRAUM HINDURCH ÜBERWINDEN ZU KÖNNEN ( z.B. RUDERN RAD/BERG)

66 Kraftzuwachs Vergrößerung des Muskelquerschnitts, leistungsfähige Beweglichkeit Steigerung der Schnelligkeit Erhöhung der Knochendichte Verstärkung der Sehnen, Bänder, Faszien u. Gelenkstrukturen Erhöhte Gelenkstabilisierung Verbesserte Haltung Verbesserte Schutzfunktion Verbesserte Versorgung der Gelenkstrukturen Effektive Rehabilitation nach Verletzungen und Erkrankungen (vgl. GOTTLOB 2001 S.1-33)

67 Figurverbesserung Verbesserung von Stoffwechsel u. Energiebereitstellung Kapillarisierung Verbesserung einiger Herz- Kreislauf- Parameter Günstige hormonelle Auswirkungen Leistungs- u. Lebensqualitätssteigerung beim alten Menschen Verbesserte Körperentwicklung und Leistungsfähigkeit beim Kind und Jugendlichen Günstige Auswirkungen auf Gehirnstoffwechsel und Psyche Krafttraining = Bodybuilding

68 Vergrößerung der Muskelmasse mehr Muskelfasern gleichzeitig zu rekrutieren d.h. die intramuskuläre Koordination (IK) verbessert sich (ohne Massenzunahme) Verbesserung der Technik der Übungen durch bessere intermuskuläre Koordination Erhöhung des ATP-, Creatinphosphat- und Glykogenvorrates im Muskel.

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70 Muskel Muskelfaser Myofibrillen Myofilamente Aktin u Myosin (Sarkomer)

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72 Z-Scheiben und Filamente geschädigt, gedehnt, gezerrt, ein- oder abgerissen  nach 24 Std. entzündlicher Prozess spürbar  Höhepunkt nach 2- 3 Tagen Überforderung des Muskels Keine Belastungen oder Sportmassagen !!

73 VORBEREITUNG DURCH ALLGEMEINE KÖRPERAUSBILDUNG BESTIMMUNG DES AUSGANGSWERTES MAXIMALKRAFTTEST

74 KraftausdauerMuskelaufbauSchnellkraft Maximalkraft (IK) Niedrige Intensität Mittlere Intensität Hohe Intensität AnfängerFortgeschritten % zur Maximalkraft 20 – 4o Wiederholungs zahl – 3 (-6) Sätze pro Muskelgruppe Pausen in min. 0, Tempo der Ausführung langsam bis zügig explosiv Subjektive Belastung bis zur lokalen oder totalen Ermüdung totale Ermüdung bei der letzten WH letzte WK so schnell wie erste totale Ermüdung bei der letzten WH Wirkung Verbesserung d. lokalen KA erster Muskelaufbau Muskelaufbau inter- u. intra musk. Koord. intramusk. Koord. Organisations- form Zirkel od. Stationstraining Split oder Stationstraining Splittraining Belastungskomponenten gelten als Orientierungsgrundlage !!!

75 KRAFTTRAINING - OHNE GERÄTE ( EIGENLAST ) - AN KRAFTMASCHINEN - MIT KURZ - bzw. SCHÜLERHANTELN - MIT TRAININGSPARTNER - MIT STANDARDISIERTER BELASTUNG ( MED. BÄLLE, LANGBÄNKE, RECKSTANGE usw. )

76 (ALLTAGSBELASTUNGEN) KRAFTAUSDAUER ENTWICKELT DIE BELASTBARKEIT UND DIE BELASTUNGSVERTRÄGLICHKEIT

77 OPTIMALE INTENSITÄT FÜR ANFÄNGER % DER MAXIMALKRAFT

78 RICHTWERTE FÜR ALLGEMEINES TRAINING KA I 30 – 50 % ( 25 – 30 WH) 4 – 6 x ( Serien ) PAUSE 30 sec. – 1 min. KA II 50 – 60 % ( 20 – 40 WH ) 6 – 8 x ( Serien ) PAUSE 1 min. EXTENSIVE INTERVALLMETHODE INTENSIVE INTERVALLMETHODE

79 Bodybuilding-Prinzipien –Last Repitition –Peak Contraction (2-3 Sek isometr. am Bew. Endpunkt) –Burns –Isolation Principle –Forced Repitition ( mit Partner) –Rest-Pause Training (4-6 x 1-3 WH dazw. ca 15“ P) –Negative Wh –Supersatz –....usw. Synonym: Submaximalkrafttraining, Hypertrophietraining…

80 SCHNELLKRAFT a) METHODE DER WIEDERHOLTEN LEICHTEN BIS MITTLEREN ANSPANNUNG b) SCHLAGMETHODE c) KONTRASTMETHODE

81 IN ABHÄNGIGKEIT VON DER SPORTDISZIPLIN IST BEI KAMPFSPORTARTEN HOHE STARTGESCHWINDIGKEIT SPIELSPORTARTEN HOHE FINALGESCHWINDIGKEIT KRAFTSPORTARTEN EXPLOSIVE KRAFTENTFALTUNG LEISTUNGSBESTIMMEND BEIM WETTKAMPFTRAINING RICHTET SICH DER CHARAKTER DES KRAFTANSTIEGES NACH ANFORDERUNG DER WETTKAMPFBEWEGUNG

82 ORGANISATIONSFORMEN STATIONSTRAINING SATZTRAINING KREISTRAINING

83 STATIONSTRAINING 1ZUGANG = 1 SERIE z.B. 80 % 6 x 6

84 SATZTRAINING SCHWERPUNKTTRAINING ARME, BEINE ODER RUMPF MIN. 2 ÜBUNGEN MAX. 4 ÜBUNGEN z.B. „ARME - SCHULTERGÜRTEL“ a)BANKDRÜCKEN b)LATISSIMUS ZIEHEN c)BUTTERFLY d)TRICEPSDIPS

85 EXTENSIVE INTERVALLMETHODE (KA, SKA) INTENSIVE INTERVALLMETHODE ( SK, MK) WIEDERHOLUNGSMETHODE (MK)

86 NACH DER DAUERLEISTUNGSMETHODE NACH DER EXTENSIVEN INTERVALLMETHODE NACH DER INTENSIVEN INTERVALLMETHODE NACH DER WIEDERHOLUNGSMETHODE

87 CHARAKTERISTIK DER ÜBUNGEN GANZKÖRPERÜBUNGEN ( + 2/3 d. ges. MUSKULATUR ) TEILKÖRPERÜBUNGEN ( 1/3 d. ges. MUSKULATUR ) MISCHÜBUNGEN ( - 2/3 d. ges. Muskulatur ) FREIE ÜBUNGEN - KOORDINATIV WERTVOLL GEFÜHRTE ÜBUNGEN - KEINE KOORDINATIVE AUSBILDUNG

88 Beweglichkeit ist die Fähigkeit, Bewegungen willkürlich mit der erforderlichen Schwingungsweite ausführen zu können Verwandte Begriffe: Gelenkigkeit : Schwingungsweite von Gelenken Dehnfähigkeit : Dehnbarkeit von Muskeln und Sehnen.

89 ... Fähigkeit zur Realisierung von möglichst großen Schwingungsweiten (Bewegungsamplituden) in einem oder mehreren Gelenken... Gelenkigkeit:betrifftGelenke Dehnfähigkeit: betrifft Muskeln, Sehnen, u. Bänder u. Bänder

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91 PH A A NORMALE BEWEGLICHKEIT BEUGUNG STRECKUNG NORMALE GELENKBEWEGLICHKEIT : A – ANATOMISCHE BEWEGUNGSGRENZE PH – PHYSIOLOGISCHE BEWEGUNGSGRENZE

92 MUSKULÄRE DYSBALANCE FEHL UND ÜBERBELASTUNG MANGELHAFTE GYMNASTIK VERLETZUNG INAKTIVITÄT ABSCHWÄCHUNG PHASISCHER MUSKELN VERKÜRZUNG TONISCHER MUSKELN MUSKULÄRE DYSBALANCE

93 DYNAMISCH FEDERN AKTIV PNF PASSIV YOGA BIOENERGETIK TAI -CHI STRETCHING RELAXATION VERBESSERUNG NACH AKTIVITÄTEN VOR AKTIVITÄTEN TRAINING WETTKAMPF MUSKELGEFÜHLSÜBUNGEN

94 dynamisch Stretching Schwunggymnastik statisch Passiv statische Dehnübungen Neuromuskuläre Dehnübungen Anspannungs- Entspannungs- Dehnen Aktives statisches Dehnen

95 BALLISTIC AND HOLD PASSIVE LIFT AND HOLD PROLONGED STRETCH ACTIVE PNF PASSIVE PNF RELAXATION METHOD (AMERCAN STRETCHING) NACH SÖLVEBORN

96 Die Abbildung zeigt das intramuskuläre Bindegewebe („Umhüllung“ der Muskelstrukturen liegend). Dieses Gewebe hat eine schutz- und eine kraft- übertragende Funktion. Die Schutzfunktion ergibt sich durch die Verstärkung der Netzstruktur nach exzentrischen Belastungen, um zukünftig der Muskelfaser bzw. dem gesamten Muskelgewebe einen erhöhten Schutz vor Überlastungen und somit vor Verletzungen zu bieten.

97 Die Übertragungsfunktion besteht aufgrund der Verbindung des Bindegewebes am Ende des Muskelstranges mit den Sehnen. Beim Zusammenziehen der Muskulatur wird die Kraft auf den Knochen übertragen. Somit werden Gelenksbewegungen ermöglicht. Das durch das Training entwickelte Bindegewebe bietet neben dem Muskeltonus (Muskelspannung) den eigentlichen Dehnwiderstand beim Beweglichkeitstraining!

98 ORIENTIERUNGSFÄHIGKEIT RHYTHMUSFÄHIGKEIT DIFFERENZIERUNGSFÄHIGKEIT GLEICHGEWICHTSFÄHIGKEIT REAKTIONSFÄHIGKEIT Umstellungsfähigkeit Kopplungsfähigkeit

99 Die koordinativen Fähigkeiten, sind Fähigkeiten die primär koordinativ (d.h. durch die Prozesse der Bewegungssteuerung und – regelung) bestimmt werden. Sie befähigen motorische Aktionen in vorhersehbaren (Stereotyp) und unvorhersehbaren (Anpassung) Situationen sicher und ökonomisch zu beherrschen und sportliche Bewegungen relativ schnell zu erlernen.

100 Variation der Bewegungsausführung Veränderung der äußeren Bedingungen Üben unter Zeitdruck Variation der Bewegungsaufnahme Üben nach Vorbelastung Zusätzliche Bewegungsaufgaben eingeschränkte optische Kontrolle Bewegungskombination Einsatz unterschiedlicher Geräte Veränderung der Unterstützungsfläche Veränderung der Zeit zur Lösung bestimmter Aufgaben Üben vor dem Spiegel, Üben mit Zusatzinformationen Ausführen komplizierter Bewegungen nach Vorbelastungsprogrammen oder am Ende einer Übungseinheit

101 Schnelligkeit ist die Fähigkeit aufgrund kognitiver Prozesse, maximaler Willenskraft und der Funktionalität des Nerv-Muskel- Systems höchstmöglichen Reaktions- und Bewegungsgeschwindigkeiten zu realisieren. Ist abhängig von... Nervensystem (schnelles Zeitprogramm) Art der Muskulatur Beherrschungsgrad der Bewegung Motivation maximaler Sprint (40-60m), Sprünge + Würfe (Speerwurf,Diskus..)

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104 Schnelligkeit = Schnelligkeitsausdauer DIE FÄHIGKEIT BEWEGUNGEN IN EINEM RELATIV HOHEN TEMPO ( UNTER EINGEHEN EINER SAUERSTOFFSCHULD ) ÜBER EINEN LÄNGEREN ZEITRAUM AUSFÜHREN ZU KÖNNEN ( z. B. 400 m LAUF SCHWIMMEN ) LAKTAT

105 INTENSIVES INTERVALLTRAINING HÜGELTRAINING SPRUNGLAUFTRAINING INS AND OUTS WIEDERHOLUNGSARBEIT (METHODE LANG ) TEMPOLÄUFE INS AND OUTS

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107 INTELLEKTUELLE FÄHIGKEITEN ANTRIEB MOTIVATION KONZENTRATIONSFÄHIGKEIT ANSTRENGUNGSBEREITSCHAFT DURCHHALTEVERMÖGEN MUT ENTSCHLOSSENHEIT WILLE ENTSCHEIDUNGSFREUDE AGGRESSIVITÄT EINSICHT SELBSTBEHERRSCHUNG EINORDNUNGSVERMÖGEN UNTERORDNUNGSVERMÖGEN ERFAHRUNGSGEWINNUNG ERFOLGSSTABILITÄT MISSERFOLGSSTABILITÄT DULDSAMKEIT VERZICHTFÄHIGKEIT AKTIV PASSIV

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109 sind Grundsätze sind verallgemeinerte Aussagen haben eine hohe Verbindlichkeit sind Leitlinien für die Trainingsplanung und das Trainingshandeln. Trainingsprinzipien geben Richtlinien vor, was unter bestimmten Bedingungen zu tun ist, um ein Ziel mit hoher Effektivität und möglichst hoher Wahrscheinlichkeit zu erreichen.

110 ! Prinzipien der Belastung: ! Prinzip des trainingswirksamen Reizes ! Prinzip der ansteigenden Belastung ! Prinzip der richtigen Belastungsfolge ! Prinzip der kontinuierlichen Belastung ! Prinzip der optimalen Relation von Belastung und Erholung ! Prinzip der variierenden Belastung ! Prinzipien der Spezialisierung ! Prinzip der Altersgemäßheit Prinzipien der Zyklisierung Prinzipien der Proportionalisierung

111 Reiz- schwelle % d. Anaerobe Schwelle % d. Maximalkraft % d. Wettkampfgeschw. 1. Unterschwelliger Reizabbauend 2. Überschwellig schwacher Reizerhaltend 3. Überschwellig starker Reizentwickelnd 4. Zu starker Reizstörend Reizstärke organische Reaktion Belastungsreiz muss bestimmte Stärke haben, um Reizschwelle zu überschreiten.

112 STÄNDIGE ERHÖHUNG DER TRAININGSANFORDERUNGEN METHODIK DER BELASTUNGSSTEIGERUNG 1.TRAININGSHÄUFIGKEIT (Anzahl der TR.EINH./Woche) 2.BELASTUNGSUMFANG (z.B: Kilometer/Zeitdauer....) 3.BELASTUNGSINTENSITÄT (z.B: Tempo,Widerstand) Anforderungen müssen in allen leistungsrelevanten Bereichen systematisch gesteigert werden. Gleichbleibende Reize führen zu einer Stagnation der Anpassungsprozesse

113 LINEARER BELASTUNGSANSTIEG BREITENSPORT - NACHWUCHS STUFENFÖRMIGER BELASTUNGSANSTIEG NACHWUCHS - AUFBAUTRAINING SPRUNGHAFTER BELASTUNGSANSTIEG LEISTUNGS - HOCHLEISTUNGSTRAINING

114 RICHTIGE REIHENFOLGE VON UNTERSCHIEDLICHEN BELASTUNGEN IN EINER TRAININGSEINHEIT VOLLSTÄNDIGE ERHOLUNG - KONZENTRATIONSÜBUNGEN - SCHNELLIGKEITS – und REAKTIONSÜBUNGEN - MAXIMALKRAFT – oder SCHNELLKRAFTÜBUNGEN UNVOLLSTÄNDIGE ERHOLUNG - SCHNELLIGKEITSAUSDAUER - KRAFTAUSDAUER - ALLGEMEINE AUSDAUER

115 REGELMÄSSIGE TRAININGSFOLGE über einen LÄNGEREN ZEITRAUM (ORGANISCHE ANPASSUNG) GRUNDREGEL : DIE GESCHWINDIGKEIT DES LEISTUNGSABFALLS ENTSPRICHT DER GESCHWINDIGKEIT DES LEISTUNGSAUFBAUES

116 Übertraining 1… Abnahme d. Lf 2… Wiederanstieg d. Lf 3… Superkompensation

117 Trainings- form Grundlagen- ausdauer I Grundlagen- ausdauer II Schnellkraft- Training Hypertrophie- Training Schnelligkeits- / Techniktraining Funktions- system / Energiebereit- stellung aerobeanaerobeanaerobe alaktazide u. laktazide Eiweißstoff- wechsel neuro- muskuläres ständigca. 1,5 – 2hca. 2 – 3h unvollständig ca. 12h* ca h*ca. 18h* fast voll- ständig % ca h*ca h*ca h*ca h*ca. 72h*vollständig Wiederherstell- ungsgrad Mindestzeitbedarf (in h) für Wiederherstellungsprozesse bei verschiedenen Trainingsformen vorrangig beanspruchter Systeme des Organismus

118 BEACHTUNG DER UNTERSCHIEDLICHEN DAUER DER REGENERATIONSPROZESSE ( NACH VERSCHIEDENEN TRAININGSBELASTUNGEN ) DER RICHTIGE WECHSEL bzw. DIE RICHTIGE FOLGE VON BELASTUNG ERMÖGLICHT : ERHÖHUNG VON UMFANG / INTENSITÄT ZUR SYSTEMATISCHEN LEISTUNGSVERBESSERUNG VERHINDERT : LEISTUNGSABFALL UND ÜBERFORDERUNG

119 ERMÜDUNG NIMMT IM TRAINING SCHLÜSSELFUNKTION EIN ! ERMÜDUNG IST IN HOHEM AUSMASS FÜR TRAININGSEFFEKT VERANTWORTLICH ! GRUNDREGEL : ERMÜDUNG RICHTIG DOSIERT UND FRÜHZEITIG ABGEBAUT FÖRDERT DIE LEISTUNGSFÄHIGKEIT ! NICHT BEWÄLTIGTE ERMÜDUNG ODER ÜBERFORDERUNG STÖRT DIE LEISTUNGSFÄHIGKEIT !

120 ÜBERFORDERUNG bzw. ÜBERTRAINING ENTSTEHT DURCH ZU HÄUFIG UND FALSCH GESETZTE TRAININGSBELASTUNG. SYMPTOME SCHMERZEN UNLUST LEISTUNGSSCHWÄCHE AGGRESSION WIDERWILLEN PSYCHISCHE ABNEIGUNG VERLETZUNGSANFÄLLIGKEIT GESUNDHEITLICHE STÖRUNGEN

121 Jede Sportart hat ein charakteristisches koordinatives bzw. konditionelles Anforderungsprofil. Die progressive Zielgerichtetheit im langfristigen Trainingsprozess äußert sich in einer zunehmenden Übereinstimmung der Übungen mit der Bewegungs- und Belastungsstruktur der Zielsportart. Allgemein entwickelnde Übungen: Schaffung einer guten konditionellen und koordinativen Grundlage (für spätere Spezialisierung) Spezialübungen (Aufbau von speziellen Leistungsformen, Verbesserung der sportlichen Leistungsfähigkeit) Wettkampfübungen (Komplexe sportartbezogene Verbesserung der Leistungskomponenten)

122

123 DURCH PERIODISIERUNG UND ZYKLISIERUNG ERGIBT SICH EIN GEPLANTER WECHSEL VON BELASTUNGS – und ERHOLUNGSPHASEN TRAININGSZIELE ÜBERGEORDNETE ZIELE TEILZIEL TEILFAKTOR

124 PERIODEN : VORBEREITUNGSPERIODE WETTKAMPFPERIODE ÜBERGANGSPERIODE ZYKLEN : MIKROZYKLUS ( 1 Woche ) MESOZYKLUS ( 4 – 6 Wochen ) MAKROZYKLUS (2-3 Mesozyklen)

125 MIKROZYKLUS : PLANUNG UND GESTALTUNG EINER TRAININGSWOCHE ZU BEACHTEN : GESAMTBELASTUNG WECHSELWIRKUNG LEBENSREGIME INDIVIDUELLE REAKTIONEN REGENERATIVE MASSNAHMEN

126 MESOZYKLUS - MITTELFRISTIGER TRAININGSABSCHNITT 4 – 6 WOCHEN TEILAUFGABEN SCHAFFUNG ALLGEMEINER KONDITIONELLER GRUNDLAGEN AUSBILDUNG SPEZIELLER FÄHIGKEITEN UND FERTIGKEITEN STABILISIERUNG BEREITS ENTWICKELTER FÄHIGKEITEN ABBAU BESTIMMTER FÄHIGKEITEN ( GEPLANT ! ) VORBEREITUNG AUF WETTKAMPF ODER ANDERES TRAININGSZIEL

127 Leistungsfähigkeit, Belastbarkeit und Anpassungsfähigkeit entsprechen dem biologischen Alter. Problem der Akzeleration und der Retardation Ausnützung der sensitiven Phasen Frühes Anfängeralter in technisch, koordinativ anspruchsvollen Sportarten (Eiskunstlauf, Gerätturnen, alpiner Skilauf)

128 DIE ALTERSSTUFENENTWICKLUNG

129 DAS VORSCHULALTER JAHRE GOLDENES ALTER DER KINDHEIT GROSSER BEWEGUNGS - und SPIELDRANG NEUGIER ( FRAGEALTER 4 / 5 JAHRE ) - WARUM ? SCHWACH AUSGEPRÄGTES LERNVERMÖGEN GEISTIGE ENTWICKLUNG AN DAS SPIEL GEBUNDEN SPIELEN LASSEN STEHT IM MITTELPUNKT DER PÄDAGOGISCHEN EINFLUSSNAHME

130 DAS VORSCHULALTER ERSTE LÖSUNG VOM ELTERNHAUS KINDERGARTEN - ERWEITERUNG DES SOZIALEN BEREICHES SOZIALE INTEGRATION VOM „ANSEHEN“ ABHÄNGIG GUTE SPIELER UND KÖNNER SIND BELIEBT STEIGERUNG DES SELBSTWERGEFÜHLES LEBENSJAHR - ERSTER GESTALTWANDEL WACHSTUMSSCHUB - AUFLÖSUNG DER KINDLICHEN PROPORTIONEN GUTE BEWEGLICHKEIT UND ALLGEMEINE AUSDAUER NOCH NICHT ENTWICKELT SCHNELLIGKEIT, KRAFT UND GEWANDTHEIT

131 DAS VORSCHULALTER FOLGEN FÜR DIE SPORTLICHE BETÄTIGUNG AUSNÜTZEN DES BEWEGUNGDRANGES UND DER NEUGIER UM VIELE BEWEGUNGEN ZU ERLERNEN ! LAUFEN - SPRINGEN - KRIECHEN - KLETTERN - STEIGEN BALANCIEREN - HÄNGEN - SCHWINGEN - SCHAUKELN ZIEHEN - SCHIEBEN - TRAGEN - WERFEN GELÄNDESPIELE - WALD - WIESE - ROBINSONSPIELPLATZ GERÄTEBAHN - HINDERNISTURNEN - BEWEGUNGSGESCHICHTE BEWEGUNGSAUFGABE - ALLES MÖGLICHE MIT BÄLLEN....

132 DAS FRÜHE SCHULKINDALTER 6 / JAHRE KENNZEICHNUNG UNGESTÜMES BEWEGUNGSVERHALTEN GROSSES SPORTINTERESSE GUTES PSYCHISCHES GLEICHGEWICHT OPTIMISMUS MUT UNBEKÜMMERTHEIT VEREINSBEITRITTE

133 DAS FRÜHE SCHULKINDALTER HOHE LEISTUNGSBEREITSCHAFT GUTES LAST – KRAFTVERHÄLTNIS GÜNSTIGE HEBEL VERBESSERTE KONZENTRATIONSFÄHIGKEIT GUTE INFORMATIONSAUFNAHME UND VERARBEITUNGSFÄHIGKEIT GUTES LERNALTER – JEDOCH – GERINGE STABILITÄT WIEDERHOLUNG WIEDERHOLUNG WIEDERHOLUNG

134 DAS FRÜHE SCHULKINDALTER GUTE VORAUSSETZUNGEN FÜR SCHNELLIGKEIT AUSDAUER SOWIE ENTWICKLUNG DER KOORDINATIVEN FÄHIGKEITEN UNGÜNSTIGE VORAUSSETZUNG FÜR ANAEROBE KAPAZITÄT BESONDERE BEACHTUNG BEI DER KRAFTARBEIT

135 DAS FRÜHE SCHULKINDALTER FOLGEN FÜR DIE SPORTLICHE BETÄTIGUNG ZEIT DES ERLERNENS VON VIELEN BASISTECHNIKEN IN VERSCHIEDENEN DISZIPLINEN GROBFORM UND FEINFORM SCHULUNG DER BEIDSEITIGKEIT POLYSPORTIVE SCHULUNG

136 DAS FRÜHE SCHULKINDALTER FOLGEN FÜR DAS TRAINING SCHNELLIGKEITSENTWICKLUNG KRÄFTIGUNG (eigene Körpergewicht) ERHALTUNG DER BEWEGLICHKEIT TRAINING MOTIVIEREND UND ERFOLGSERMÖGLICHEND GRUNDSTEIN ZUM LEBENSLANGEM SPORTTREIBEN

137 DAS SPÄTE SCHULKINDALTER PRÄPUBERTÄT 10 JAHRE - PUBERTÄT 11/ 12 12/13

138 DAS SPÄTE SCHULKINDALTER KENNZEICHNUNG BESTES MOTORISCHES LERNALTER LERNEN AUF ANHIEB VERBESSERUNG DES LAST – KRAFTVERHÄLTNISSES BREITENWACHSTUM MUSKELZUWACHS KRAFTZUWACHS

139 DAS SPÄTE SCHULKINDALTER GLEICHGEWICHTSORGAN UND ÜBRIGE ANALYSATOREN ERREICHEN OPTIMALE FUNKTION „ KATZENHAFTE GEWANDTHEIT „ TECHNISCH SCHWIERIGSTE BEWEGUNGEN MIT GROSSEN RÄUMLICHEN UND ZEITLICHEN ORIENTIERUNGSANFORDERUNGEN WERDEN GELERNT

140 DAS SPÄTE SCHULKINDALTER GERÄTTURNEN – AKROBATIK KOMBINATION VON TECHNIKELEMENTEN BEWEGUNGSBEDÜRFNIS UND „KÖNNEN WOLLEN“ MUT UND RISIKOBEREITSCHAFT FÖRDERT DIE MOTORISCHE ENTWICKLUNG SCHLÜSSELPHASE JETZT VERSÄUMTES IST SPÄTER SCHWER NACHZUHOLEN BESTES LERNALTER - TECHNIKSCHULUNG

141 DAS SPÄTE SCHULKINDALTER FOLGEN FÜR DAS TRAINING NEBEN VIELSEITIGEM TECHNISCHEN LERNEN GROB UND FEINFORMUNG DER SPEZIELLEN TECHNIKEN KEIN MINDERWERTIGES VIELERLEI EXAKTES LERNEN DER BEWEGUNG – SONST AUTOMATISIERUNG VON FALSCHEN TECHNIKEN LEGEN DER KOORDINATIVEN GRUNDLAGE FÜR SPÄTERE HÖCHSTLEISTUNGEN

142 ERSTE PUBERALE PHASE ZWEITER GESTALTSWANDEL (PUBESZENZ) 11/12 –13/14 12/13 –14/15

143 ERSTE PUBERALE PHASE KENNZEICHNUNG SPRUNGHAFTE VERÄNDERUNGEN IM „ MENSCH SEIN „ SEXUALITÄT AUFLÖSUNG DER KINDLICHEN STRUKTUR PROPORTIONSVERSCHIEBUNGEN WACHSTUM BIS ZU ÜBER 10 cm / JAHR GEWICHTSZUNAHME BIS 10 kg / JAHR HOHE PSYCHISCHE LABILITÄT VERARBEITUNG DER NEUEN SITUATION

144 ERSTE PUBERALE PHASE NEUER SCHUB IM LÖSEN VOM ELTERNHAUS VERHALTENSWEISE ALLES WIRD KRITISIERT UND IN FRAGE GESTELLT TRAINER VERTRAUEN DURCH FACHWISSEN UND MENSCHLICHES VERSTÄNDNIS WUNSCH NACH EIGENVERANTWORTUNG UND SELBSTÄNDIGKEIT

145 ERSTE PUBERALE PHASE DEMOKRATISCHES VERHALTEN WIRD VON DEN ANDEREN LEUTEN VERLANGT DISKREPANZ ZWISCHEN KÖNNEN UND WOLLEN KONFLIKTE MIT DER ERWACHSENENWELT DIE GRUPPE DER GLEICHALTRIGEN IST DAS MASS ALLER DINGE BANDENALTER PERSÖNLICHKEITSUMSTRUKTURIERUNG ÄNDERUNG DER INTERESSEN SPORTINTERESSE KANN ABNEHMEN VEREINSAUSTRITTE

146 ERSTE PUBERALE PHASE FOLGEN FÜR DAS TRAINING VERSCHLECHTERUNG DES LAST – KRAFTVERHÄLTNISSES KOORDINATIVE PROBLEME – ABER ENORME KONDITIONELLE BELASTBARKEIT WILLE ZUR LEISTUNG - SELBSTBESTÄTIGUNG BETEILIGUNG AN DER TRAININGSGESTALTUNG OFFENE AUSSPRACHE BEI KONFLIKTEN BELASTUNGEN AN SCHWANKENDE MOTIVATION ANLEHNEN BEI FEHLER IN DER BEHANDLUNG - ABBRUCH TECHNIKBEREICH – ERHALTUNG KONDITION – EXTENSIVE BELASTUNGEN - BEWEGLICHKEIT

147 ZWEITE PUBERALE PHASE ZWEITES GOLDENES LERNALTER ADOLESZENZ ZWEITES GOLDENES LERNALTER ADOLESZENZ 13/14 – 17/18 14/15 –18/19

148 ZWEITE PUBERALE PHASE KENNZEICHNUNG ABSCHLUSS DER ENTWICKLUNG VOM KIND ZUM JUGENDLICHEN VERRINGERUNG ALLER WACHSTUMS- UND ENTWICKLUNGSVORGÄNGE VERMEHRTES BREITENWACHSTUM - KRAFTZUWACH HARMONISIERUNG DER BEWEGUNG - KOORDINATION BEWEGUNGSENGRAMMSPEICHERFÄHIGKEIT HORMONELLE STABILISIERUNG FÜHRT ZUR PSYCHISCHEN STABILITÄT MOTORISCHE LERNFÄHIGKEIT UND TRAINIERBARKEIT ERMÖGLICHEN ENORME LEISTUNGSFORTSCHRITTE

149 ZWEITE PUBERALE PHASE FOLGEN FÜR DAS TRAINING PERFEKTIONIERUNG SPORTARTSPEZIFISCHER TECHNIKEN ERWERB DER DISZIPLINSPEZIFISCHEN KONDITION ALLMÄHLICHER ÜBERGANG ZUM ERWACHSENENTRAINING HINEINWACHSEN IN DIE JUNIOREN – bzw. KAMPFMANNSCHAFT EINTRITT INS HOCHLEISTUNGSALTER UND TRAINING IN VIELEN SPORTARTEN


Herunterladen ppt "Zusammengestellt von: AV Dipl.Sptl. FOL Friedrich GASTGEB Mag. Andreas VOCK."

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