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Bilingualer Geschichtsunterricht am bayerischen Gymnasium - Von der Theorie zur Praxis RLFB Universität Bamberg 19. März 2009 Kontakt:

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1 Bilingualer Geschichtsunterricht am bayerischen Gymnasium - Von der Theorie zur Praxis RLFB Universität Bamberg 19. März 2009 Kontakt:

2 Was heißt „bilingual“? Ab welcher Jgst. kann man bilingual unterrichten? Welche Kompetenzen sollen Schüler im Sachfach erwerben?

3 Themen 1.Fragen der Unterrichtsplanung 2.Fragen der Unterrichtsdurchführung 3.Fragen der Leistungsmessung 4.Bilingualer Sachfachunterricht: Ein Blick in die Praxis

4 Themen 1.Fragen der Unterrichtsplanung 2.Fragen der Unterrichtsdurchführung 3.Fragen der Leistungsmessung 4.Bilingualer Sachfachunterricht: Ein Blick in die Praxis

5 1. Fragen der Unterrichtsplanung Wo will ich hin?Wie erreiche ich mein Ziel? - Ziele des bSU - Themenwahl 1.1 Didaktische Grundentscheidungen 1.2 Methodische Grundeinstellungen 1.3 Materialauswahl - Rolle der Muttersprache - Lern- und Arbeitsstrategien - z. B. Rolle der Authentizität

6 1. Fragen der Unterrichtsplanung 1.1 Didaktische Grundentscheidungen Verhältnis Fremdsprache + Sachfach Didaktisch Nachholbedarf, da Orientierung an Fremdsprachendidaktik Einstieg meist im zweiten Lernjahr aber Abhängig von der Organisationsform Verhältnis der Didaktiken abhängig vom Einstiegsjahr

7 1. Fragen der Unterrichtsplanung 1.1 Didaktische Grundentscheidungen Ziele des bilingualen Sachfachunterrichts Sachfachkompetenz Fremdsprachenkompetenz Interkulturelle Kompetenz Primat des Sachfachs! aber: Einsatz der Fremdsprache ≠ Beschränkung auf Medienwechsel ! Bsp : Unterschiedliche Erinnerungskultur in Deutschland und Frankreich Primat des Sachfachs! aber: Einsatz der Fremdsprache ≠ Beschränkung auf Medienwechsel ! Bsp : Unterschiedliche Erinnerungskultur in Deutschland und Frankreich Verbesserung der Fremdsprachen- Fähigkeiten! Fremdsprache ≠ Primärziel, aber lt. DESI-Studie sind bilingual unterrichtete Schüler besser in der Fremdsprache! Verbesserung der Fremdsprachen- Fähigkeiten! Fremdsprache ≠ Primärziel, aber lt. DESI-Studie sind bilingual unterrichtete Schüler besser in der Fremdsprache! Grund: differenzierte komparatistische Semantik; Bsp.: fédéralisme – Föderalismus – Federalism RFA – BRD – Western Germany économie sociale de marché Soziale Marktwirtschaft social free market economy Grund: differenzierte komparatistische Semantik; Bsp.: fédéralisme – Föderalismus – Federalism RFA – BRD – Western Germany économie sociale de marché Soziale Marktwirtschaft social free market economy Förderung und Ausbildung interkultureller Kompetenz durch permanente sachliche Auseinandersetzung mit fremden Denkmustern Ferner: Europakompetenz Völkerverständigung Förderung und Ausbildung interkultureller Kompetenz durch permanente sachliche Auseinandersetzung mit fremden Denkmustern Ferner: Europakompetenz Völkerverständigung

8 1. Fragen der Unterrichtsplanung 1.2 Methodische Grundentscheidungen Die Rolle der Muttersprache „Wer bilingual sagt, muss auch zweisprachig meinen“. Keine kategorische Ersetzung der Muttersprache durch die Fremdsprache Sprachliche Gründe: - Rolle der Muttersprache für den Spracherwerb - Terminologische Zweisprachigkeit als Lernziel - sprachlicher Schwierigkeitsgrade eines Sachinhalts Inhaltliche Gründe: - Komplexität führt zu unnötiger Belastung der Lernenden - Zweisprachigkeit als intendierter Unterrichtsinhalt z. B. Röhmputsch vs. La nuit des longs couteaux

9 1. Fragen der Unterrichtsplanung 1.3 Materialauswahl Ideal: Authentische Materialien in der Zielsprache

10 1. Fragen der Unterrichtsplanung 1.3 Materialauswahl Probleme bei der Materialauswahl  in unteren Jgst. sind authentische Materialien oft zu anspruchsvoll  zu große oder zu geringe inhaltliche Tiefe  zu geringe Anschaulichkeit  Verfügbarkeit je nach Fach unterschiedlich

11 1. Fragen der Unterrichtsplanung 1.3 Materialauswahl Materialmodifikation  Bearbeiten von authentischen Materialien im sprachlichen Bereich - Vereinfachung (z. B. Kürzen, Ersetzen von Begriffen oder Syntagmen) - Elaboration (z. B. Ergänzen um zusätzliche Informationen, Definitionen, Erläuterungen, Abbildungen etc.)  Kontroverse: didaktischer Umgang mit Modifikationen wie - Kenntlichmachen Textmodifikation (Glaubwürdigkeit, Motivation)

12 1. Fragen der Unterrichtsplanung 1.3 Materialauswahl Materialentwicklung  Einsatz vollkommen selbst erstellter Materialen nur, wenn authentisches Material nicht greifbar ist.  Allerdings große Abhängigkeit vom Fach (z. B. Deutsche Geschichte)  Richtnorm für Fachwortschatz und Ideomatik/Syntagmatik: Muttersprachenniveau

13 1. Fragen der Unterrichtsplanung 1.3 Materialauswahl Fazit zum Umgang mit Material im bilingualen Sachfachunterricht  sprachliche und inhaltliche Authentizität  Nutzung von Medienvielfalt zur Aktivierung möglichst vieler Lernkanäle  Vielfalt von anschaulichen Materialien um Verständnis zu erleichtern: Arbeitsblätter, Rollenspielkarten, Graphiken, Abbildungen usw.  konsequenter Einsatz schüleraktivierender Materialien  klare Abgrenzung vom reinen Fremdsprachenunterricht

14 Themen 1.Fragen der Unterrichtsplanung 2.Fragen der Unterrichtsdurchführung 3.Fragen der Leistungsmessung 4.Bilingualer Sachfachunterricht: ein Blick in die Praxis

15 2. Fragen der Unterrichtsdurchführung 2.1 Code switching  C. s soll verhindern, dass die Kommunikation im Unterricht zusammenbricht  bei gravierenden unerwarteten Verständnisproblemen kann ggf. ein vollständiger Wechsel in die Muttersprache erforderlich sein  nach Klärung von Verständnisproblemen bzgl. des Sachfachinhalts Rückkehr in die Fremdsprache  Vorsicht! Code switching ≠ language hopping (Lehrkraft und Schüler!) Definition: C s. bezeichnet den spontanen Wechsel in die jeweils andere Sprache, ohne dass dies ursprünglich geplant war.

16 2. Fragen der Unterrichtsdurchführung 2.2 Fehlerkorrektur in der mündlichen Kommunikation Grundsatz: Bewertet werden nur Sachfachleistungen  keine Bewertung von fremdsprachlichen Leistungen (Problem: eloquente Leistungen sehr guter Schüler verpuffen!)  Entscheidungshilfe für Korrektur von sprachlichen Fehlern: Authentitätsprinzip: 1. Beiträge sind inhaltlich falsch 2. Beiträge sind sprachlich unverständlich

17 Themen 1.Fragen der Unterrichtsplanung 2.Fragen der Unterrichtsdurchführung 3.Fragen der Leistungsmessung 4.Bilingualer Sachfachunterricht: ein Blick in die Praxis

18 3. Fragen der Leistungsmessung 3.1 Aufgabenstellung die Aufgabenstellung orientiert sich an der Tradition des Sachfachs die Aufgabenstellung berücksichtigt die neue Aufgabenkultur (sachfachspezifische EPA-Richtlininen), insbesondere die drei Anforderungsebenen die Aufgabenstellung differenziert nicht nur das Lernalter (Unter-, Mittel-, Oberstufe), sondern auch die Spracherwerbsphase (VORSICHT! Keine unangemessene Milde!)

19 3. Fragen der Leistungsmessung 3.1 Aufgabenstellung Tipps: Grundlage ist die GSO! (sinngemäße) Übertragung der EPA-Operatoren des Sachfachs in die Zielsprache nenne, beschreibe, vergleiche etc. in z. B. exposez, décrivez, comparez Anschauliche Materialien und motivierende Aufgaben mit Blick auf die Fremdsprachendidaktik ohne die Sachfachspezifik zu vernachlässigen!

20 3. Fragen der Leistungsmessung 3.2 Korrektur und Bewertung  Grundsatz: bewertet werden die Leistungen des Sachfachs!  entsprechend sinnvoll ist eine transparente Korrektur mit Trennung von sprachlichen und sachlichen Fehlern  dennoch gilt: sprachliche Verstöße müssen gekennzeichnet werden  keine offensichtliche Milde bei der Korrektur aufgrund der Fremdsprache! Aber: angemessene Fehlertoleranz im Einzelfall Beispiel: „Wagnisqualität“ honorieren!

21 Themen 1.Fragen der Unterrichtsplanung 2.Fragen der Unterrichtsdurchführung 3.Fragen der Leistungsmessung 4.Bilingualer Sachfachunterricht: Ein Blick in die Praxis

22 4. Ein Blick in die Praxis 4.1 Bilingualer Sachfachunterricht in Bayern Bilingualer Unterricht in Bayern Zweisprachige ZügeZweisprachige Jahrgangsstufen Zweisprachige Module Sonstige Formen

23 4. Ein Blick in die Praxis 4.2 Tipps und Tricks für den Einstieg Informationen zu Didaktik und Methode Hinweise zu rechtlichen Rahmenbedingungen Zahlreiche Unterrichtsmaterialien für die Fächer Geschichte, Geographie, Wirtschaft und Recht Literaturhinweise


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