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Arbeiten in virtuellen Strukturen Dipl. Wi.-Ing. Kathrin Elmerich Institut für Industriebetriebslehre und Industrielle Produktion Abteilung Arbeitswissenschaft.

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Präsentation zum Thema: "Arbeiten in virtuellen Strukturen Dipl. Wi.-Ing. Kathrin Elmerich Institut für Industriebetriebslehre und Industrielle Produktion Abteilung Arbeitswissenschaft."—  Präsentation transkript:

1 Arbeiten in virtuellen Strukturen Dipl. Wi.-Ing. Kathrin Elmerich Institut für Industriebetriebslehre und Industrielle Produktion Abteilung Arbeitswissenschaft der Universität Karlsruhe (TH) Tel. Gesch.: 0721 / Tel Priv.: 0721 / Assessment Center

2 2 Arbeiten in virtuellen Strukturen Assessment-Center Kommunikation, Motivation, Gruppenarbeit © Kathrin Elmerich Work-Life-Balance, Gesundheitsmanagement Assessment-Center – Feedbackregeln für das Geben - konstruktiv sein, d.h. Perspektiven für die Zukunft bieten; - beschreibend sein, d.h. man sollte Bewertungen und Interpretationen außen vor lassen. Außerdem ist Meckern, Schimpfen und Beleidigen völlig unangebracht. Kritik immer sachlich äußern! - konkret sein. Durch Verallgemeinerungen und pauschale Aussagen weiß der Betreffende nicht, wie er das Problem beseitigen kann. Außerdem ist es für den Beteiligten am einfachsten, das Feedback nachzuvollziehen, wenn das Ereignis möglichst konkret beschrieben wird. - subjektiv formuliert sein. Wenn man von seinen eigenen Beobachtungen und Eindrücken spricht und nicht von denen anderer, fällt es dem Beteiligten leichter, das Feedback anzunehmen. - nicht nur negativ sein. Man sollte stets daran denken, dass es schwer ist Kritik einzustecken. Daher ist es für den Beteiligten leichter, Verbesserungsvorschläge zu akzeptieren, wenn er merkt, dass man nicht nur herumkritisieren möchte, sondern auch die positiven Seiten sieht. Die "Sandwich-Theorie" empfiehlt, jede negative Kritik zwischen zwei Schichten von positiven Elementen zu betten.

3 3 Arbeiten in virtuellen Strukturen Assessment-Center Kommunikation, Motivation, Gruppenarbeit © Kathrin Elmerich Work-Life-Balance, Gesundheitsmanagement Assessment-Center – Feedbackregeln für das Nehmen - den anderen ausreden lassen. Man kann nicht wissen, was der andere sagen will, bevor er nicht zu Ende gesprochen hat. Allenfalls könnte man es vermuten. Deshalb gilt: Ausreden lassen! - sich nicht rechtfertigen oder verteidigen. Es ist wichtig, sich klar zu machen, dass der andere nie beschreiben kann, wie man ist, sondern immer nur, wie man auf denjenigen wirkt. Diese Wahrnehmung ist aber durch keine Klarstellung revidierbar. Man sollte die Meinung des anderen hinnehmen und, falls man möchte, auch daraus lernen. Es ist lediglich wichtig zu verstehen, was der andere meint, man sollte sich also nicht scheuen, Verständnisfragen zu stellen. - dankbar sein für Feedback, auch wenn es nicht in der richtigen Form gegeben wurde. Es hilft sich selbst und die Wirkung auf andere kennen zulernen und dadurch sicherer und kompetenter im Auftreten zu werden.

4 Arbeiten in virtuellen Strukturen Dipl. Wi.-Ing. Kathrin Elmerich Institut für Industriebetriebslehre und Industrielle Produktion Abteilung Arbeitswissenschaft der Universität Karlsruhe (TH) Tel. Gesch.: 0721 / Tel Priv.: 0721 / Kommunikation und Motivation

5 5 Arbeiten in virtuellen Strukturen Assessment-Center Kommunikation, Motivation, Gruppenarbeit © Kathrin Elmerich Work-Life-Balance, Gesundheitsmanagement Ausgangslage - Entwicklung hin zur Wissensgesellschaft - Veränderung der Kommunikation - Vermehrte Flexibilität - Fokus auf das Gut „Mensch“ - Veränderte Organisationsstrukturen erfordern neue Arbeitsformen und Anreizsysteme

6 6 Arbeiten in virtuellen Strukturen Assessment-Center Kommunikation, Motivation, Gruppenarbeit © Kathrin Elmerich Work-Life-Balance, Gesundheitsmanagement Zusammenhang Kommunikation, Motivation und Gruppenarbeit - Kommunikation: - Man kann nicht nicht kommunizieren - Motivation: - Individuelle Motivation durch direkte Ansprache ist unabdingbar - Gruppenarbeit: - Erfordert funktionierende Kommunikation und fortwährende Motivation Eine effektive Kommunikation, die als gegenseitige Verständigung und gemeinsame Schaffung einer Unternehmenskultur verstanden wird, ist Grundlage für die Kooperation, Motivation und einen kontinuierlichen Lernprozess

7 7 Arbeiten in virtuellen Strukturen Assessment-Center Kommunikation, Motivation, Gruppenarbeit © Kathrin Elmerich Work-Life-Balance, Gesundheitsmanagement Kommunikation – Definitionen (II) „Austausch von Informationen zwischen Menschen und/oder Maschinen“ (Rahn, 2002, S. 32) „Übermittlung und Vermittlung von Informationen durch Ausdruck und Wahrnehmung von Zeichen“ (Brockhaus, 1990, S. 211) Psychologen, Sprachwissenschaftler und Psychologen: - Kommunikation mehr als Übertragung von Informationen - Komplexer psychischer Prozess - Wahrnehmung, Emotion, Einstellung, Machtverteilung, Akzeptanz „ein wechselseitiger Ablauf von Mitteilungen zwischen zwei oder mehreren Personen als Interaktion“ (Watzlawick, 1972, S. 50)

8 8 Arbeiten in virtuellen Strukturen Assessment-Center Kommunikation, Motivation, Gruppenarbeit © Kathrin Elmerich Work-Life-Balance, Gesundheitsmanagement Kommunikation – Verbal und Nonverbal (I) „Verbale Kommunikation ist ein Dialog, der über Worte erfolgt“ (Franken, 2004, S. 150) Drei Dimensionen der Kommunikation - Syntaktisch - Semantisch - Pragmatisch Eigentliches Ziel: kommunikative Verständigung von Partnern - Verstehen - Akzeptanz Das gesprochene Wort wird unbewusst und bewusst von nonverbalen Mitteln begleitet  Eine kleine Übung Quelle: Franken, 2004

9 9 Arbeiten in virtuellen Strukturen Assessment-Center Kommunikation, Motivation, Gruppenarbeit © Kathrin Elmerich Work-Life-Balance, Gesundheitsmanagement Kommunikation – Modelle und Theorien Sender-Empfänger-Modell Psychologischer Ansatz von F. Schulz von Thun (4-Ohren-Modell) - Sachinhalt - Selbstoffenbarung - Beziehung - Appell Theorie der Transaktionsanalyse von E. Berne - Erwachsenen-Ich - Eltern-Ich - Kindheits-Ich „Was ist das Grüne in der Soße?“

10 10 Arbeiten in virtuellen Strukturen Assessment-Center Kommunikation, Motivation, Gruppenarbeit © Kathrin Elmerich Work-Life-Balance, Gesundheitsmanagement Motivation – Ausgangslage (I) Wie bringe ich andere zu einem bestimmten Handeln? Quelle: Franken, 2004

11 11 Arbeiten in virtuellen Strukturen Assessment-Center Kommunikation, Motivation, Gruppenarbeit © Kathrin Elmerich Work-Life-Balance, Gesundheitsmanagement Motivation – Ausgangslage (II) Motivation beantwortet die Frage nach dem WARUM des menschlichen Handelns Unternehmen müssen neben den körperlichen und geistigen Bemühungen ihrer Mitarbeiter weitere Aspekte nutzen: - Engagement - Kreativität  Die inneren individuellen Motive müssen aktiviert werden Human-Ressource-Motivation: - Anreize schaffen - Personalentwicklung - Identifikation fördern - Demotivation abschaffen Quelle: Franken, 2004

12 12 Arbeiten in virtuellen Strukturen Assessment-Center Kommunikation, Motivation, Gruppenarbeit © Kathrin Elmerich Work-Life-Balance, Gesundheitsmanagement Motivation - Theorien Inhalt-Ursache-Motivationstheorien: - Maslow (1954): Bedürfnispyramide - Herzberg (1967): Zwei-Faktoren-Theorie  Erfassung der Antriebsstruktur eines Individuums unabhängig von seiner sozialen Position Prozesstheorien: - Vroom:VIE-Theorie - Locke:Zieltheorie - Berthel:Leistungsdeterminantenkonzept  Befasst sich mit den kognitiven Vorgängen bei der Entscheidungsfindung (zwischen Motiv und dem aktiven Handeln) Quelle: Franken, 2004

13 13 Arbeiten in virtuellen Strukturen Assessment-Center Kommunikation, Motivation, Gruppenarbeit © Kathrin Elmerich Work-Life-Balance, Gesundheitsmanagement Motivation – Theorien (Maslow) 4. Stufe: Wertschätzungsbedürfnisse 1. Stufe: Grundbedürfnisse 2. Stufe: Sicherheitsbedürfnisse 3. Stufe: Kontaktbedürfnisse 5. Stufe: Bedürfnis nach Selbstver- wirklichung Defizitbedürfnisse (werden bei Mangelzuständen wirksam) Wachstums- bedürfnisse

14 14 Arbeiten in virtuellen Strukturen Assessment-Center Kommunikation, Motivation, Gruppenarbeit © Kathrin Elmerich Work-Life-Balance, Gesundheitsmanagement Motivation – Theorien (Herzberg II)

15 15 Arbeiten in virtuellen Strukturen Assessment-Center Kommunikation, Motivation, Gruppenarbeit © Kathrin Elmerich Work-Life-Balance, Gesundheitsmanagement Motivation – in der Unternehmenspraxis Regeln für die praktische Anwendung der Inhalts-Ursache- und Prozesstheorien der Motivation: - variable Entgeltsysteme und Restrukturierung des Arbeitsprozesses - Kontrolle als Motivationsinstrument Quelle: Franken, 2004

16 16 Arbeiten in virtuellen Strukturen Assessment-Center Kommunikation, Motivation, Gruppenarbeit © Kathrin Elmerich Work-Life-Balance, Gesundheitsmanagement Gruppenarbeit – Definition und Formen - „Gruppe“ wird nicht einheitlich definiert - Gruppe: - Ansammlung von zwei oder mehreren Personen - Zusammenschluss aufgrund ähnlicher Interessen, Aufgaben und/oder Zielen  „Mehrzahl von Person, die über eine längere Zeitspannen in direkter Interaktion zueinander stehen“ (Franken, 2004, S. 176)  „Eine Gruppe sind zwei oder mehrere Individuen, die ein gemeinsames Ziel verfolgen und dabei interdependent interagieren“ (Robbins, 2001, S. 266) - Unterscheidung nach verschiedenen Formen von Gruppen: - primär - sekundär - formell - informell

17 17 Arbeiten in virtuellen Strukturen Assessment-Center Kommunikation, Motivation, Gruppenarbeit © Kathrin Elmerich Work-Life-Balance, Gesundheitsmanagement Gruppenarbeit – Leistung, Vorteile vs. Nachteile Gruppen- zusammenhalt Gruppenleistung ist Bedingung für aber keine Garantie Erlebnis der Gruppenleistung = Verstärkung Quelle: Franken, 2004, S. 180 f.

18 18 Arbeiten in virtuellen Strukturen Assessment-Center Kommunikation, Motivation, Gruppenarbeit © Kathrin Elmerich Work-Life-Balance, Gesundheitsmanagement Gruppenarbeit – Entwicklung und Leistung (I) Gruppenbildung: 1.Formierung 2.Strukturbildung 3.Normierungsphase 4.Arbeitsphase 5.Auflösung „Forming“ Testphase Nahkampfphase „Storming“ „Performing“ Verschmelzungsphase Organisationsphase „Norming“ Quelle: Francis/Young,

19 19 Arbeiten in virtuellen Strukturen Assessment-Center Kommunikation, Motivation, Gruppenarbeit © Kathrin Elmerich Work-Life-Balance, Gesundheitsmanagement Gruppenarbeit – Konflikte Die Unterschiedlichkeit der Gruppenmitglieder birgt ein Konfliktpotenzial  Risiken des Diversity Managements!!! Sozialer Konflikt: - Spannungssituation UND - zwei oder mehrere Parteien versuch unvereinbare Pläne zu verwirklichen UND - werden dabei zu Gegnern Rollenkonflikte - Unvereinbarkeit verschiedener Rollen in einer Person - Unterschiedliche Erwartungen der Ausübung einer Rolle Normenkonflikte - Kollision von formellen und informellen Normen - Unsicherheit bezüglich der Verbindlichkeit von Normen (kann, soll, muss?) ABER: Konflikte können auch Entwicklungs- und Lernchancen bieten! Quelle: Franken, 2004

20 20 Arbeiten in virtuellen Strukturen Assessment-Center Kommunikation, Motivation, Gruppenarbeit © Kathrin Elmerich Work-Life-Balance, Gesundheitsmanagement Gruppenarbeit – Spezialfall Rollenkonflikt Quelle: Karl, 2005 Streitsüchtige Positive Alleswisser Redselige Schüchterne Ablehnende Dickfellige Erhabene Ausfrager

21 21 Arbeiten in virtuellen Strukturen Assessment-Center Kommunikation, Motivation, Gruppenarbeit © Kathrin Elmerich Work-Life-Balance, Gesundheitsmanagement Mögliche Fragestellungen Beschreiben Sie bitte das Vier-Ohren-Modell von Schulz von Thun. Wieso hat dieses Modell eine besondere Relevanz für die Unternehmenspraxis. Erläutern Sie dies bitte. Beschreiben Sie bitte die Inhalts-Ursache-Motivationstheorien. Nennen Sie bitte Konfliktformen bezüglich der Gruppenarbeit.

22 Arbeiten in virtuellen Strukturen Dipl. Wi.-Ing. Kathrin Elmerich Institut für Industriebetriebslehre und Industrielle Produktion Abteilung Arbeitswissenschaft der Universität Karlsruhe (TH) Tel. Gesch.: 0721 / Tel Priv.: 0721 / Work-Life-Balance und Gesundheitsmanagement

23 23 Arbeiten in virtuellen Strukturen Assessment-Center Kommunikation, Motivation, Gruppenarbeit © Kathrin Elmerich Work-Life-Balance, Gesundheitsmanagement Was bedeutet Work-Life-Balance? (I) (Seiwert, 2001) Balance Sinn Kultur Arbeit, Leistung Familie, Soziale Kontakte Körper, Gesundheit Selbstverwirklichung Erfüllung, Liebe Philosophie, Religion Zukunftsfragen Freunde Zuwendung, Anerkennung Ernährung Erholung Entspannung Fitness Lebenserwartung Beruf Geld, Erfolg Karriere Wohlstand Vermögen

24 24 Arbeiten in virtuellen Strukturen Assessment-Center Kommunikation, Motivation, Gruppenarbeit © Kathrin Elmerich Work-Life-Balance, Gesundheitsmanagement Was bedeutet Work-Life-Balance? (II) Historie von Work-Life-Balance: - Die Idee von Work Life Balance wurde Anfang der 90er Jahre entwickelt - Ausgehend von der Zunahme an gut ausgebildeten Frauen auf dem Arbeitsmarkt - Dazu kam der Wunsch von Männern nach aktiver Vaterschaft - Singles wünschten sich mehr Raum für das Privatleben Work-Life-Balance ist der Idealzustand der Lebensgestaltung mit dem Ziel, ein erfülltes Leben zu führen. (Seiwert, 2001)

25 25 Arbeiten in virtuellen Strukturen Assessment-Center Kommunikation, Motivation, Gruppenarbeit © Kathrin Elmerich Work-Life-Balance, Gesundheitsmanagement Work-Life-Balance – Die Notwendigkeit wird erkannt? Die heutige Zeit ist geprägt von folgenden Faktoren: - Entgrenzung zwischen dem beruflichen und dem privaten Lebensbereich - zeitlich und örtlich - Zeitknappheit (viele Anforderungen und viele Möglichkeiten) - Konkurrierende Anforderungen an den Menschen - Möglichkeit ständiger Verfügbarkeit des/der Einzelnen - Beschleunigung - Hohe Entwicklungsgeschwindigkeit, Wissen veraltet schnell - Flexibilität erforderlich - Schnelle und spontane Entscheidungen erforderlich - Technisierung, Informatisierung, Vernetzung - Mobilität ohne Bewegung

26 26 Arbeiten in virtuellen Strukturen Assessment-Center Kommunikation, Motivation, Gruppenarbeit © Kathrin Elmerich Work-Life-Balance, Gesundheitsmanagement Work-Life-Balance – Vorteile für die Unternehmen - Reduktion krankheitsbedingter Fehlzeiten - Steigerung der Motivation und Leistungsfähigkeit der Beschäftigten - Erhöhung der Produktivität und Arbeitsqualität - Personalgewinnung: - Work Life Balance ist häufig entscheidendes Kriterium an einen Wunsch-Arbeitgeber für High Potentials; - Erhalt von Personal

27 27 Arbeiten in virtuellen Strukturen Assessment-Center Kommunikation, Motivation, Gruppenarbeit © Kathrin Elmerich Work-Life-Balance, Gesundheitsmanagement Work-Life-Balance – Wodurch kann diese gestört sein? Zeitknappheit - am meisten Zeit wird für die Arbeit verwendet "Alle wirklich wichtigen Dinge in unserem Leben sind nicht dringend." (Seiwert, 2001 S.20) - Keine Zeit, übers Leben nachzudenken (Ziele und Wünsche definieren und reflektieren) Schnelle Veränderungen - Flexibilität (z.B. verschiedene Jobs) - permanentes Lernen (sonst fehlendes Wissen) Familie: „Bedrohte Art“ (manager magazin, 2001) - Wichtige emotionale Stütze, die verloren gehen kann - Wochenendbeziehungen - Freundschaften durch arbeitsbedingte Ortswechsel erschwert

28 28 Arbeiten in virtuellen Strukturen Assessment-Center Kommunikation, Motivation, Gruppenarbeit © Kathrin Elmerich Work-Life-Balance, Gesundheitsmanagement Work-Life-Balance – Wodurch kann diese gestört sein? (II) - Bedeutungsverlust von Wertesystem/Religion führt zu Unsicherheit - Konzentration zu sehr auf einen Bereich (meist Arbeit) - Sinnkrisen, Selbstzweifel, innere Leere - Vernachlässigung des Körpers (Ernährung, Ruhepausen,...) - Müdigkeit, Krankheit, Stress - Physische/psychische Probleme - Versuch, Dinge parallel zu tun - kritisch, kann wieder zu Problemen führen "In absehbarer Zeit wird die ungeteilte Aufmerksamkeit eines Menschen eines der wertvollsten Güter sein." (Seiwert, 2001, S.39)

29 29 Arbeiten in virtuellen Strukturen Assessment-Center Kommunikation, Motivation, Gruppenarbeit © Kathrin Elmerich Work-Life-Balance, Gesundheitsmanagement Gesundheitsmanagement – was bedeutet Gesundheit? Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) setzt eine Idealnorm, in der sie Gesundheit als Zustand eines vollkommenen körperlichen, psychischen und sozialen Wohlbefindens und nicht allein als das Fehlen von Krankheit und Gebrechen bezeichnet. (WHO 1991) In der Fachliteratur wird Gesundheit zunehmend als komplexes, mehrdimensionales, ganzheitliches, dynamisches und prozessuales Konzept begriffen. Gesundheit wird als dynamisches Gleichgewicht verstanden, was immer wieder in einen Prozess der Wechselwirkung zwischen dem einzelnen, seinem Verhalten und der Umwelt hergestellt werden muss.

30 30 Arbeiten in virtuellen Strukturen Assessment-Center Kommunikation, Motivation, Gruppenarbeit © Kathrin Elmerich Work-Life-Balance, Gesundheitsmanagement Gesundheitsmanagement – das Salutogenese-Konzept Krankheit und Gesundheit befinden sich auf einem Gesundheits- Krankheits-Kontinuum. Die Bewegung auf dem Gesundheits-Krankheits-Kontinuum wird durch Gesundheitsrisiken und Gesundheitsressourcen bedingt. Die Bewegung in Richtung auf das gesunde Ende des Kontinuums erfolgt nicht allein dadurch, dass man ein geringes Maß an bestimmten Gesundheitsrisiken aufweist. Erst die Gesundheitsressourcen tragen zu dieser Bewegung bei. Es wird zwischen internen und externen Ressourcen unterschieden.

31 31 Arbeiten in virtuellen Strukturen Assessment-Center Kommunikation, Motivation, Gruppenarbeit © Kathrin Elmerich Work-Life-Balance, Gesundheitsmanagement Gesundheitsmanagement – externe Ressourcen (Hornberger, 2004)

32 32 Arbeiten in virtuellen Strukturen Assessment-Center Kommunikation, Motivation, Gruppenarbeit © Kathrin Elmerich Work-Life-Balance, Gesundheitsmanagement Gesundheitsmanagement – interne Ressourcen (Hornberger, 2004)


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