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Geschichte der deutschen Lyrik vom 17. bis 21. Jahrhundert Prof. E. Geulen Neuere deutsche Literaturwissenschaft Sprechstunde: Dienstags 18-19.30 Uhr Modul.

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1 Geschichte der deutschen Lyrik vom 17. bis 21. Jahrhundert Prof. E. Geulen Neuere deutsche Literaturwissenschaft Sprechstunde: Dienstags Uhr Modul B3 Vorlesung 3 Das 18. Jahrhundert II

2 Gegenstände der Vorlesung: 1.Rekapitulation der letzten Sitzung 2.Allgemeines zur Epoche der Empfindsamkeit 3.Formgeschichtliche Neuerungen antiker Strophenmaße (Pyra und Lange; Klopstock) 4.Der Blick als Medium der Empfindsamkeit: Klopstock, „Das Rosenband“ (Reader Nr. 26) vs. Goethe, „Mit einem gemalten Band“ (Reader Nr. 30) 5.Matthias Claudius, „Wiegenlied beim Mondschein zu singen“ (Reader Nr. 29)

3 ad 2) Allgemeines zur Epoche der Empfindsamkeit ( ) Empfindsamkeit als Kommunikationsform Themen: Liebe, Freundschaft, Natur Kontexte: Die Lese- und Briefkultur des 18. Jahrhunderts Zum Problem des “Natürlichen” Kontexte: Umstrukturierung der Familie, Pietismus Das Verhältnis von Aufklärung und Empfindsamkeit (Gegensatz, Einheit oder Kompensation?) Kontext: Anthropologie im 18. Jahrhundert. Beispiele: Johann Caspar Lavaters Physiognomik (1772) und Karl Philipp Moritz “Magazin der Erfahrungsseelenkunde” ( )

4 Lavater: „Von der Physiognomik“ Physiognomik ist die Wissenschaft, den Charakter (nicht die zufälligen Schicksale) des Menschen im weitläuftigsten Verstande aus seinem Aeußerlichen zu erkennen; Physiognomie im weitläuftigen Verstande wäre also alles Aeußerliche an dem Körper des Menschen und den Bewegungen desselben, in sofern sich daraus etwas von dem Charakter des Menschen erkennen läßt. So viele verschiedene Charaktere der Mensch zugleich haben kann, das ist, aus so vielen Gesichtspunkten der Mensch betrachtet werden kann, so vielerley Arten von Physiognomien hat Ein und eben derselbe Mensch. Daher begreift die Physiognomik alle Charaktere des Menschen, die zusammen einen completen Totalcharakter ausmachen, in sich. Sie beurtheilt den physiologischen, denTemperamentscharakter, den medicinischen, den physischen, den intellectuellen, den moralischen, den habituellen, den Geschicklichkeitscharakter, den gesellschaftlichen oder umgänglichen, u.s.w.

5 ad 3) Formgeschichtliche Neuerungen: die antike Odenstrophe: Klopstock, Reader Nr. 27 ad 5) Matthias Claudius, „Wiegenlied beim Mondschein zu singen“, Reader, Nr. 29 ad 4) Der Blick im empfindsamen Gedicht: Klopstock vs. Goethe : „Das Rosenband“ Nr. 26 und „Kleine Blumen, kleine Blätter“ Nr. 31

6 Barthold Hinrich Brockes, Der Punct, Reader Nr. 14 Klopstock, Frühlingsfeyer, Reader Nr. 28 Goethe, Prometheus, Reader Nr. 33 Goethe, Römische Elegie V und VII Schiller, Die Dichter der alten und der neuen Welt Zur Vorbereitung der nächsten Sitzung:


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