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Otto v. Bismark vs. Die Soziale Frage - 19. Jahrhundert: Die schlechten Bedingungen für Arbeiter führen zu Streiks, Protesten und der Bildung der Arbeiterbewegung.

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1 Otto v. Bismark vs. Die Soziale Frage Jahrhundert: Die schlechten Bedingungen für Arbeiter führen zu Streiks, Protesten und der Bildung der Arbeiterbewegung. - Nach der Wirtschaftsdepression 1873 sieht Reichskanzler Otto v. Bismark die Gesellschaftsordnung gefährdet durch die politischen Forderungen der sozialistischen und solzialdemokratischen Parteien - Freiheit der Arbeitnehmer soll aber nicht durch Mindestlöhne, Verkürzung der Arbeitszeiten etc beschränkt werden. - Bismark sieht Handlungsbedarf, da Massenelend und sozialrevolutionäre Gefahr wachsen. - Sozialpolitische Maßnahmen sollen o Arbeiterbewegung entmachten o Gefühl der Verpflichtung der Arbeiter dem Staat gegenüber schaffen o Arbeiterschaft in den monarchischen Staat integrieren und so den inneren Zusammenhalt des Staates garantieren

2 Krankenversicherungs-gesetz Juni 1883: Der Reichstag verabschiedet ein Gesetz über die Krankenversicherung für Arbeiter, nicht für Angestellte - Versicherungspflicht für gewerbliche Arbeiter, wenn: o länger als eine Woche beschäftigt o nicht mehr als 2000 Mark Jahreseinkommen - Beiträge: 1/3 Arbeitgeber 2/3 Arbeitnehmer - Leistungen: Trägt Kosten der ärztlichen Behandlung und Medikamente Ab 3. Tag und bis zu 13 Wochen 50% des Lohnes als Krankengeld (höchstens 2 Mark täglich) - Besonderes: Anspruch blieb auch bei Wechsel des Arbeitsplatzes bestehen

3 Unfallversicherungs-gesetz - 6. Juli 1884 : Gesetz über Unfallversicherung tritt in Kraft und schafft Beitragspflicht nur für Unternehmer - Entschädigung des Verunglückten ab der 14. Woche (nach Ablauf der Krankenversicherung) - Leistungen: o Kosten der Behandlung o 2/3 des Arbeitslohnes als Rente bei Erwerbsunfähigkeit o Witwen erhielten 20% des Lohnes bei tödlichem Unfall - Branchen: Fabriken, Bergwerke und Steinbrüche Später auch Forst- und Landwirtschaft

4 Alters- und Invalidenversicherung Mai 1889 : Verabschiedung des Gesetzes über Alters- und Invalidenversicherung - Versicherungspflicht für gewerbliche Arbeiter, mit nicht mehr als 2000 Mark Jahreseinkommen - Beiträge:  50 Mark jährlicher Grundbetrag vom Staat  Übriger Betrag je zur Hälfte von Arbeitgeber und –nehmer(durchschnittlich 1,7 % des Lohnes) - Anspruch:  Rente ab 70 Jahren nach 30 Beitragsjahren  Bei Verminderung der Arbeitsfähigkeit um 2/3 nach fünf Jahren Beitragszahlungen - Leistungen:  Rente errechnet sich aus Versicherungsdauer und bisherigem Lohn.  Invalidenrente 1/3 des bisherigen Durchschnittslohnes

5 Ergebnisse - Kritik der Sozialdemokraten und Arbeiter- bewegung, die die Gesetze nicht als Ersatz für politische Reformen akzeptierten. - Liberalen kritisierten die Gesetze als zu arbeiterfreundlich und verborgenen „Staats- sozialismus“ - Soziale Absicherung der Arbeiter als Aufgabe des Staates Vorbild für andere europäische Staaten - 4,7 Millionen Arbeitskräfte waren nun versichert

6 Quellen:


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