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Venus Venus ist benannt nach der römischen Liebesgöttin, vergleichbar der griechischen Aphrodite. Lange Zeit galt sie als mögliche kosmische Schwester.

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Präsentation zum Thema: "Venus Venus ist benannt nach der römischen Liebesgöttin, vergleichbar der griechischen Aphrodite. Lange Zeit galt sie als mögliche kosmische Schwester."—  Präsentation transkript:

1 Venus Venus ist benannt nach der römischen Liebesgöttin, vergleichbar der griechischen Aphrodite. Lange Zeit galt sie als mögliche kosmische Schwester der Erde, da sie sehr ähnliche physikalische Daten wie die Erde hat: - Durchmesser ca km, also fast Erddurchmesser - Masse 0,95 der Erdmasse - Dichte 5,2 g cm -3, ähnlich der Erde

2 Größenvergleich mit der Erde

3 Die Atmosphäre Als sich im Jahre 1978 die beiden PIONEER-Sonden der Venus näherten, sahen sie nur die undurchdringliche Atmosphäre des Planeten. Diese besteht zu großen Teilen aus CO 2, enthält aber auch Schwefelsäurewolken. Da sie unter hohem Druck steht (am Boden 92 Bar, das entspricht einem Druck von 900 m Wasser im Erdozean), wurde die ersten gelandeten Sonden verätzt, zerquetscht und auch geglüht, denn die Temperatur beträgt ca. 440 °C.

4 Woher stammen dann die genauen Karten? Die Sonde Magellan kartierte in den 90er Jahren die Venus mit Radarmessungen.

5 Woher stammen dann die genauen Karten? Die Sonde Magellan kartierte in den 90er Jahren die Venus mit Radarmessungen. Wer war Magellan???

6 Nebenbei: Magellan war (beinahe) der erste Weltumsegler Wozu diente 1519 diese Fahrt von 5 Schiffen, bei der drei Jahre später von 237 Mann ganze 18 zurückkehrten?

7 Venus als innerer Planet

8 Eigenheiten der Venus Sie ist erstmal ähnlich wie die Erde, hat aber einen kleineren Kern und eine dickere Kruste. Daher keine Plattentektonik. Und wegen der hohen Temperaturen natürlich keine Ozeane. Besonderheit: die Atmosphäre rast mit 400 km/h um den Planeten. Noch eine Besonderheit: Ihr Umlauf um die Sonne dauert 226 Erdentage, in 243 Erdentagen dreht sie sich 1x rückläufig um ihre Achse. Das heißt, ein Venustag dauert länger als ein Venusjahr und die Sonne geht im Westen auf. Die Rotation ist übrigens gut auf die Erde abgestimmt; bei jeder unteren Konjunktion zeigt Venus der Erde die gleiche Seite.

9 Die Venusbahn und die Erdbahn Da die Venusbahn um 3,4° gegen die Erdbahn geneigt ist, stehen Erde, Venus und Sonne nur selten exakt auf eine Linie (Venustransit vor der Sonne). Ein Venustransit (von lateinisch transitus tritt in etwa 243 Jahren nur viermal auf - nach 8, weiteren 121½, weiteren 8 und weiteren 105½ Jahren. Nach den Venusdurchgängen der Jahre 1874, 1882 und 2004 fand der letzte am 6. Juni 2012 statt. Der nächste wird sich erst wieder am 11. Dezember 2117 ereignen.

10 Warum waren die Transite früher wichtig? Man nutzte sie, um die Entfernung der Erde zur Sonne, die Astronomische Einheit AE zu bestimmen. Wie geht das?

11 Warum waren die Transite früher wichtig? Nur ein wenig Neuntklässlermathematik mit damals viel logistischem Aufwand.

12 Warum waren die Transite früher wichtig? Zwei Beobachter peilen exakt zur gleichen Zeit den Mittelpunkt der Venus vor der Sonne an. Dann sind alle Winkel des Dreiecks bekannt.

13 Warum waren die Transite früher wichtig? Zwei Beobachter peilen exakt zur gleichen Zeit den Mittelpunkt der Venus vor der Sonne an. Dann sind alle Winkel des Dreiecks bekannt. Die Entfernung der Beobachter voneinander (kürzeste Strecke durch den Globus hindurch) ist ebenfalls bekannt (weiße Strecke im Dreieck).

14 Warum waren die Transite früher wichtig? Zwei Beobachter peilen exakt zur gleichen Zeit den Mittelpunkt der Venus vor der Sonne an. Dann sind alle Winkel des Dreiecks bekannt. Die Entfernung der Beobachter voneinander (kürzeste Strecke durch den Globus hindurch) ist ebenfalls bekannt (weiße Strecke im Dreieck). Dann kann man mit dem Sinussatz die Länge der roten Strecken ausrechnen. Was war denn eigentlich der Sinussatz 

15 James Cook im Jahre 1769 James Cook führte in den Jahren um 1769 gründliche Kartierungen der Südsee durch und ließ den damaligen Venustransit auf der Insel Tahiti vermessen. Wichtig war der Bau exakt gehender Chronografen, damit die Zeitgleichheit der Messungen gesichert werden konnte. Quarzuhren oder gar Funkuhren gab‘s noch nicht, alles war rein mechanisch …


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