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Department of Psychobiology Dauer: 1 1/2 Stunden (maximal)Dauer: 1 1/2 Stunden (maximal) Keine Noten - nur bestanden versus nicht bestandenKeine Noten.

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1 Department of Psychobiology Dauer: 1 1/2 Stunden (maximal)Dauer: 1 1/2 Stunden (maximal) Keine Noten - nur bestanden versus nicht bestandenKeine Noten - nur bestanden versus nicht bestanden Inhalt: Grundlage sind die Folien zum SeminarInhalt: Grundlage sind die Folien zum Seminar Die Klausur findet statt am Donnerstag, den Zeit: Zeit: Ort: Konferenzraum Johanniterufer 15, TrierOrt: Konferenzraum Johanniterufer 15, Trier Format: Multiple ChoiceFormat: Multiple Choice Infos zur Klausur

2 Department of Psychobiology Verhaltensgenetik Sommersemester 2008 Seminar Biopsychologie – Ausgewählte Probleme

3 Department of Psychobiology Chromosomen bestehen aus verschiedenen Proteinen und aus einer sehr langen Sequenz von Desoxyribonukleinsäure (DNS) englisch: DNAChromosomen bestehen aus verschiedenen Proteinen und aus einer sehr langen Sequenz von Desoxyribonukleinsäure (DNS) englisch: DNADNA DNA besteht aus NukleotidenDNA besteht aus Nukleotiden 3 Bestandteile der Nukleotide: Zuckermoleküle (Desoxyribose), Phosphatgruppen und stickstoffhaltige Basen3 Bestandteile der Nukleotide: Zuckermoleküle (Desoxyribose), Phosphatgruppen und stickstoffhaltige Basen 4 Nukleinbasen der DNA: Adenin (A), Guanin (G), Cytosin (C), Thymin (T)4 Nukleinbasen der DNA: Adenin (A), Guanin (G), Cytosin (C), Thymin (T) DNA-Moleküle liegen in Doppelsträngen vor, die Basen jedes Nukleotids sind über Wasserstoffbrücken nach einer festen Regel miteinander verbundenDNA-Moleküle liegen in Doppelsträngen vor, die Basen jedes Nukleotids sind über Wasserstoffbrücken nach einer festen Regel miteinander verbunden Basenpaarung: A-T und G-C bilden jeweils komplementäre BasenpaareBasenpaarung: A-T und G-C bilden jeweils komplementäre Basenpaare Begriffe der Genetik

4 Department of Psychobiology Ferner ist die DNA verdrillt: DoppelhelixFerner ist die DNA verdrillt: Doppelhelix 10 Basenpaare pro Wendelgang10 Basenpaare pro Wendelgang Das Strukturmodell der DNADas Strukturmodell der DNA stammt von Watson und Crick (1953) Nobelpreis für Physiologie und Medizin 1962 Begriffe der Genetik

5 Department of Psychobiology Wiederholung: Begriffe der Genetik Gene bestehen aus Desoxyribonuklein- säure (DNA), einem fadenartigen, doppel-helikal angeordneten Makromolekül Die in der DNA enkodierte Information ist in der Sequenz von Nukleotiden gespeichert Ein Chromosom besteht aus einem (sehr langen) DNA Molekül Der Mensch besitzt 23 Chromosomenpaare, diese konstituieren das Genom Gene sind funktionale Einheiten chromosomaler DNA

6 Department of Psychobiology Wie kommt nun die Information der DNA aus der Zelle und wird in Proteine umgesetzt? Proteinbiosynthese:Proteinbiosynthese: –1. Schritt Transkription: ein Gen auf der DNA wird abgelesen und in ein mRNA-Molekül transkribiert. –2. Schritt Translation: die Übersetzung der Basensequenz der mRNA in die Aminosäuresequenz des Proteins, an den Ribosomen Begriffe der Genetik

7 Department of Psychobiology Einschub: RNA Vom Aufbau her ist die RNA (Ribonukleinsäure) der DNA ähnlich. RNA-Moleküle sind – im Gegensatz zur doppelsträngigen DNA – in der Regel einzelsträngig.Vom Aufbau her ist die RNA (Ribonukleinsäure) der DNA ähnlich. RNA-Moleküle sind – im Gegensatz zur doppelsträngigen DNA – in der Regel einzelsträngig. unterschiedliche Funktionen von RNA-Molekülen:unterschiedliche Funktionen von RNA-Molekülen: Übertragen genetischer Information Übersetzung dieser Information in Proteine Regulation der Genexpression katalytische Funktionen ähnlich einem Enzym Uracil ist eine der 4 Nukleinbasen der RNA. In der Basenpaarung tritt sie an die Stelle des Thymin.Uracil ist eine der 4 Nukleinbasen der RNA. In der Basenpaarung tritt sie an die Stelle des Thymin. Begriffe der Genetik

8 Department of Psychobiology Human Genome Project: 1990 initiiert 1990 initiiert Februar 2001 wurde ein erstes „rough draft“ vom International Human Genome Sequencing Consortium (IHGSC) und von Celera präsentiert Februar 2001 wurde ein erstes „rough draft“ vom International Human Genome Sequencing Consortium (IHGSC) und von Celera präsentiert 90% des Genoms sequenziert, Gene 90% des Genoms sequenziert, Gene Rohfassung wies Lücken auf Rohfassung wies Lücken auf Oktober 2004 Oktober 2004 „Finishing the euchromatic sequence of the human genome“ Nature 431, (2004) Über 99% des Humangenoms entziffert Über 99% des Humangenoms entziffert nur noch 341 Unterbrechungen nur noch 341 Unterbrechungen 2,85 Milliarden Nucleotide 2,85 Milliarden Nucleotide neue Schätzung: – Gene neue Schätzung: – Gene

9 Department of Psychobiology Die Unterschiede zwischen den Genomen von verschiedenen Menschen werden u.a. bestimmt durch einzelne Basendifferenzen (Single Nucleotide Polymorphism, SNP) (Chakravarti 2001, Hinds et al. 2005) Wieviel Variation / Unterschiede gibt es? SNPs sind die häufigste Form von DNA Variation im humanen GenomSNPs sind die häufigste Form von DNA Variation im humanen Genom Es gibt insgesamt etwa 10 Millionen Positionen, die zwischen Individuen variierenEs gibt insgesamt etwa 10 Millionen Positionen, die zwischen Individuen variieren

10 Department of Psychobiology Build 129, released on April 28, contained many instances where multiple human rs numbers mapped to the same location due to underclustering of new submitted SNPs (ss). This update fixes the underclustering problem. During this update many ss have been merged to preexisting refSNP (rs) numbers, thereby reducing the total number of rs.Build 129, released on April 28, contained many instances where multiple human rs numbers mapped to the same location due to underclustering of new submitted SNPs (ss). This update fixes the underclustering problem. During this update many ss have been merged to preexisting refSNP (rs) numbers, thereby reducing the total number of rs. RS counts for human:RS counts for human: –Total in Build 129 (April release): 18,045,964 –Total in Build 129 Update (Current release): 14,708,770 –New rs included since Build 129 (Current release): 28,780

11 Department of Psychobiology Strukturelle Variation Variationen, die größere DNA Abschnitte betreffen DNA-Abschnitt geht verloren Ein DNA-Abschnitt wird „eingebaut“ Die Abfolge eines DNA-Abschnitts kehrt sich um DNA-Abschnitte wiederholen sich

12 Department of Psychobiology Exkurs: Genstruktur / Mechanismen der Genregulation Welche funktionellen Konsequenzen ergeben sich aus genetischer Variabilität? Welche funktionellen Konsequenzen ergeben sich aus genetischer Variabilität? Genstruktur: Gene gliedern sich in folgende hauptsächliche Regionen : Regulatorische Region: Empfängt und reagiert auf Signale aus dem Genom selbst oder aus der Umwelt 5´ 3`

13 Department of Psychobiology Exkurs: Genstruktur / Mechanismen der Genregulation Welche funktionellen Konsequenzen ergeben sich aus genetischer Variabilität? Welche funktionellen Konsequenzen ergeben sich aus genetischer Variabilität? Genstruktur: Gene gliedern sich in folgende hauptsächliche Regionen : Exons: DNA Segmente, die in mRNA umgeschrieben werden. Konstituieren die eigentliche kodierende Region 5´ 3`

14 Department of Psychobiology Exkurs: Genstruktur / Mechanismen der Genregulation Welche funktionellen Konsequenzen ergeben sich aus genetischer Variabilität? Genstruktur: Gene gliedern sich in folgende hauptsächliche Regionen: Zwischen Genen befindet sich DNA, deren Funktion größtenteils unbekannt ist. Nur 1,2% des Genoms bestehen aus Exons! Introns: DNA Segmente unbekannter Funktion, eingestreut zwischen den Exons. Enthalten keine Information für das funktionelle Genprodukt. Werden transkribiert  aus dem primären Transkript “herausgespleisst” 5´ 3`

15 Department of Psychobiology 4. Einfluss einer bestimmten genetischen Variante, wenn diese signifikant häufiger in einer untersuchten Gruppe (im Vgl. zu einer Kontrollgruppe) auftritt 1. Phänotyp definieren / Gibt es einen generellen genetischen Einfluss auf den Phänotyp, der untersucht werden soll? 3. auf Varianten prüfen (ausreichende Prävalenz?) Gruppe A Gruppe B Assoziationsstudie 2. Kandidatengen(e) aussuchen: Kann man dem Phänotyp ein zu Grunde liegendes biologisches System zuordnen? Welche Gene sind beteiligt?

16 Department of Psychobiology Neurotransmitter System Kandidatengene Serotonerges System Serotonin Transporter (5HTT) 5HT-Rezeptoren Tryptophan Hydroxylase Dopaminerges System Dopamin Rezeptoren Dopamintransporter Tyrosin Hydroxylase Monoaminmetabolismus Monoamin Oxidase A Catechol-O-Methyltransferase Weitere Gene Glucocorticoidrezeptor GABA-A Rezeptor BDNF... Überblick Kandidatengene - Persönlichkeitsforschung

17 Department of Psychobiology Neurotrans- mitter System KandidatengenePolymorphismenPersönlichkeitseigenschaftPsychopathologie Serotonerges System Serotonin Transporter (5HTT) 44bp Insertion / Deletion in Promoterregion Short (s) / long (l) Allel Kurzes Allel assoziiert mit Neurotizismus ↑ Neurotizismus ↑ erhöhter Amygdalaaktivierung ↑ erhöhter Amygdalaaktivierung ↑ depressiven Episoden bei frühen Stresserfahrungen ↑depressiven Episoden bei frühen Stresserfahrungen ↑ Ängstlichkeit → Ängstlichkeit → 5HT1B Rezeptor G861C C-Allel assoziiert mit Antisozialem Alkoholismus ↑ Antisozialem Alkoholismus ↑ Antisozialer Persönlichkeitsstörung ↑ Antisozialer Persönlichkeitsstörung ↑ 5HT2C Rezeptor Cys23Ser 5HT2C 23Ser & DRD4 long repeat Träger erniedrigte „Persistance“ ↑ erniedrigte „Persistance“ ↑ Kandidatengene in der Persönlichkeitsforschung Quelle: Noblett & Coccaro (2005) Molecular Genetics of Personality Current Psychiatry Reports 7:

18 Department of Psychobiology Grenzen und Ausblick Persönlichkeit ist multideterminiert: komplexe Interaktion zwischen biogenetischen und Umweltvariablen, die ein nicht minder komplexes Spektrum von Persönlichkeits- dimensionen erzeugen.Persönlichkeit ist multideterminiert: komplexe Interaktion zwischen biogenetischen und Umweltvariablen, die ein nicht minder komplexes Spektrum von Persönlichkeits- dimensionen erzeugen. In neueren Studien zeigen sich immer häufiger signifikante Interaktionen zwischen genetischen Polymorphismen. Dieser Ansatz geht über den „Ein-Gen“ Ansatz hinaus, da er eine komplexere Dynamik zwischen verschiedenen Neurotransmitter- systemen berücksichtigt.In neueren Studien zeigen sich immer häufiger signifikante Interaktionen zwischen genetischen Polymorphismen. Dieser Ansatz geht über den „Ein-Gen“ Ansatz hinaus, da er eine komplexere Dynamik zwischen verschiedenen Neurotransmitter- systemen berücksichtigt. Forschungsansätze, die Gen-Gen Interaktionen einerseits und Gen-Umwelt Interaktionen andererseits berücksichtigen, legen einen erweiterten konzeptuellen Rahmen zu Grunde, welcher der Komplexität einer multideterminierten Persönlichkeit eher gerecht wird. Genetische Aspekte der Persönlichkeitsforschung

19 Department of Psychobiology DNA Microarray

20 Department of Psychobiology DNA Microarray Sammelbegriff für unterschiedliche Methoden  „GeneChip ® “ ist ein Sonderbegriff der Firma AffymetrixSammelbegriff für unterschiedliche Methoden  „GeneChip ® “ ist ein Sonderbegriff der Firma Affymetrix Vorgehen:Vorgehen: –auf einer Silicon/Glas-Platte (fingernagelgroß, ca. 1,3 X 1,3 cm) wird einsträngige DNA „befestigt“  verschiedene Techniken –diese einsträngige DNA kann sowohl künstlich hergestellt sein, als auch durch biochemische Verfahren „chipgerecht“ aufgearbeitet werden PhotolithographiePhotolithographie Pin Array (in situ Synthese)Pin Array (in situ Synthese)

21 Department of Psychobiology Photolithographie Auf dem Array werden kurze Verbindungsmoleküle kovalent befestigt, deren freies Ende jeweils durch eine photolabile Gruppe gegenüber Bindungsreaktionen geschützt istAuf dem Array werden kurze Verbindungsmoleküle kovalent befestigt, deren freies Ende jeweils durch eine photolabile Gruppe gegenüber Bindungsreaktionen geschützt ist Mittels Lichtmasken können die verschiedenen Spots selektiv belichtet werden. Nach Belichtung wird die protektive Gruppe am freien Ende des Verbindungsmoleküls abgespalten, dieses reagiert dann mit dem zuvor zugesetzten, gewünschten Nukleotid.Mittels Lichtmasken können die verschiedenen Spots selektiv belichtet werden. Nach Belichtung wird die protektive Gruppe am freien Ende des Verbindungsmoleküls abgespalten, dieses reagiert dann mit dem zuvor zugesetzten, gewünschten Nukleotid. Das freie Ende dieses Nukleotids ist wiederum durch eine photoreaktive Gruppe vor Anlagerung geschütztDas freie Ende dieses Nukleotids ist wiederum durch eine photoreaktive Gruppe vor Anlagerung geschützt Kettenlänge (Länge der Oligonukleotide) bei den meisten Anwendungen: 15 bis 35 NukleotideKettenlänge (Länge der Oligonukleotide) bei den meisten Anwendungen: 15 bis 35 Nukleotide Stephen Fodor

22 Department of Psychobiology in situ Synthese mRNA wird aus Zelle isoliert biochemische Besonderheit eukariotischer RNA: Poly-A tail am 3‘ Ende hier setzt der Primer (synthetisch hergestellter Oligo-dT-Nukleotid) an die Reverse Transkriptase (RT) ist ein Enzym, welches RNA zu DNA „umschreibt“ – setzt am Primer an, und verlängert dann die komplementäre Sequenz mithilfe synthetischer Einzelnukleotide durch alkalische Reaktion wird die instabile mRNA von der stabileren cDNA (complementary DNA) getrennt AAAAAn: Poly-A tail dTTTTTT 15 : 15 Desoxythymidin Patrick O. Brown

23 Department of Psychobiology Aufbereitung der Proben aus dem entnommenen Gewebe wird mRNA isoliertaus dem entnommenen Gewebe wird mRNA isoliert diese wird mittels reverser Transkriptase in einen (zur mRNA) komplementären Strang umgeschrieben  cDNA – steht für complementary DNAdiese wird mittels reverser Transkriptase in einen (zur mRNA) komplementären Strang umgeschrieben  cDNA – steht für complementary DNA cDNA wird mit einem fluoreszierenden Farbstoff markiert und auf den Chip aufgebrachtcDNA wird mit einem fluoreszierenden Farbstoff markiert und auf den Chip aufgebracht Überstand wird abgewaschenÜberstand wird abgewaschen Fluoreszenzsignal wird gemessenFluoreszenzsignal wird gemessen

24 Department of Psychobiology in situ Synthese

25 Department of Psychobiology Photolithographie

26 Department of Psychobiology mögliche Fragestellungen SNPs: ein Feld des Arrays trägt die Information über einen SNP – Patienten-DNA wird mit der gesunder Kontrollen verglichenSNPs: ein Feld des Arrays trägt die Information über einen SNP – Patienten-DNA wird mit der gesunder Kontrollen verglichen mRNA: durch welche Bedingung ändern sich die Expressionsraten von Genen? Welche Gene sind betroffen?mRNA: durch welche Bedingung ändern sich die Expressionsraten von Genen? Welche Gene sind betroffen?  hier häufig in situ Synthese: auf dem Chip befindet sich cDNA, als Probe wird mRNA biochemisch aufbereitet und aufgetragen  auch Chips, hergestellt durch Photolithographie – dann wird mRNA vor dem Auftragen in cDNA umgewandelt

27 Department of Psychobiology gelb: keine Unterschiede zwischen Patienten und Kontrollen bzw. zwischen zwei Bedingungen rot: Proben von Patienten (SNP Analyse) oder einer bestimmten Bedingung (Gen Expression) grün: Proben von gesunden Kontrollen (SNP Analyse) oder einer bestimmten anderen Bedingung (Gen Expression) Ablesen eines DNA Microassays

28 Department of Psychobiology Bis hier sind die Folien relevant für die Klausur. Alles, was ab hier kommt können sie sich natürlich trotzdem gerne ansehen. Viele Grüße und gutes Gelingen!!!

29 Department of Psychobiology Also: genomweite Assoziationsstudien Papassotiropoulos et al., Science 2006 Stichprobe: 341 junge Erwachsene (240 weiblich, 111 männlich; Alter: 22 Jahre (MW), range: Jahre) – –Lernen von 6 Wortlisten à 5 Wörtern – –episodischer Gedächtnistest: freier Abruf (unangekündigt) nach 5 Min. und 24 h US Kohorte: 256 gesunde Teilnehmer (171 weibl., 85 männl.; Alter: 55 Jahre (MW), range: Jahre) – –Auditory Verbal Learning Task – –Buschke’s Selective Reminding Test – –Wisconsin Card Sorting Test – –Paced Auditory Serial Attention Task Schweizer Kohorte 2: 424 junge Erwachsene (316 weibl., 108 männl.; Alter: 21 Jahre, range: Jahre) – –Präsentation von 10 semantisch unähnlichen Worten  free recall nach 10 Min. (episodisches Ged.) – –d2‘ Test (Aufmerksamkeit, Konzentration) – –Digit Span Task (Arbeitsgedächtnis)

30 Department of Psychobiology Genotypisierung anhand eines DNA Chips mit insgesamt 502,627 SNPs (synthetische Oligonukleotide, aufgetragen werden entnommene DNA Proben)Genotypisierung anhand eines DNA Chips mit insgesamt 502,627 SNPs (synthetische Oligonukleotide, aufgetragen werden entnommene DNA Proben) –die statistische Analyse der „signifikanten“ SNPs gemessen wird die Assoziation von SNPs mit dem episodischen Gedächtnisgemessen wird die Assoziation von SNPs mit dem episodischen Gedächtnis Vergleich anhand der Testergebnisse: die besten 50% mit den schlechtesten 50%  GesamtstichprobeVergleich anhand der Testergebnisse: die besten 50% mit den schlechtesten 50%  Gesamtstichprobe Vergleich der besten 25% mit den schlechtesten 25%  ExtremwerteVergleich der besten 25% mit den schlechtesten 25%  Extremwerte  2 SNPs, die signifikant mit Arbeitsgedächtnis assoziiert sind  rs (KIBRA); rs (CLSTN2) Kohorte 1 (Schweiz)

31 Department of Psychobiology Träger des T Allels in KIBRA:Träger des T Allels in KIBRA: –24% besser im freien Abruf nach 5 Min. (P= ) –19% besser im freien Abruf 24 Stunden nach Präsentation der Wörter (P=0.0008) als Non-Carrier für SNP rs in dieser Stichprobe ähnliche Resultate, aber insgesamt geringere Unterschiede, als für den KIBRA SNPfür SNP rs in dieser Stichprobe ähnliche Resultate, aber insgesamt geringere Unterschiede, als für den KIBRA SNP keine Unterschiede im direkten Abruf (Wiederholen der Wörter)  keine Konfundierung mit Aufmerksamkeit, Motivationkeine Unterschiede im direkten Abruf (Wiederholen der Wörter)  keine Konfundierung mit Aufmerksamkeit, Motivation Kohorte 1 (Schweiz)

32 Department of Psychobiology Kohorte 2 (US Amerikaner) signifikante Unterschiede zwischen Trägern des T-Allels des KIBRA SNP und Non-Carriern insignifikante Unterschiede zwischen Trägern des T-Allels des KIBRA SNP und Non-Carriern in – –Auditory Verbal Learning Task – –Buschke’s Selective Reminding Test keine Unterschiede in:keine Unterschiede in: – –Wisconsin Card Sorting Test (exekutive Funktionen) – –Paced Auditory Serial Attention Task (Arbeitsgedächtnis)  Unterschiede nur in Aufgaben, die sich auf das episodische Gedächtnis beziehen in dieser (älteren) Kohorte keine Zusammenhänge mitrs (CLSTN2)  in dieser (älteren) Kohorte keine Zusammenhänge mit rs (CLSTN2)

33 Department of Psychobiology Kohorte 3 (Schweiz) Präsentation von 10 semantisch unähnlichen Worten  freier Abruf nach 10 Min. (episodisches Ged.)Präsentation von 10 semantisch unähnlichen Worten  freier Abruf nach 10 Min. (episodisches Ged.)   nur bei diesem Test signifikante Unterschiede zwischen Trägern des selteneren Allels und Homozygoten Trägern des häufigeren Allels d2‘ Test (Aufmerksamkeit, Konzentration)d2‘ Test (Aufmerksamkeit, Konzentration) Digit Span Task (Arbeitsgedächtnis)Digit Span Task (Arbeitsgedächtnis)   keine Unterschiede zwischen den genetischen Gruppen

34 Department of Psychobiology Imaging Genomics das seltenere Allel des SNPs in KIBRA ist assoziiert mit einer schlechteren Leistung in Tests zum episodischen Gedächtnisdas seltenere Allel des SNPs in KIBRA ist assoziiert mit einer schlechteren Leistung in Tests zum episodischen Gedächtnis Leistung in Tests zum episodischen Gedächtnis korreliert mit Aktivität des HippocampusLeistung in Tests zum episodischen Gedächtnis korreliert mit Aktivität des Hippocampus  ist also vielleicht der KIBRA Genotyp mit der Aktivität des Hippocampus assoziiert?

35 Department of Psychobiology Gen Expressions Analyse

36 Department of Psychobiology Gen Expressions Analyse Segman et al Untersuchung an einer Stichprobe von Menschen, die ein akutes Trauma erlitten haben  hohe Prävalenz für die Entwicklung einer Post Traumatic Stress Disorder (PTSD)Untersuchung an einer Stichprobe von Menschen, die ein akutes Trauma erlitten haben  hohe Prävalenz für die Entwicklung einer Post Traumatic Stress Disorder (PTSD) Lebenszeit Prävalenz für PTSD: 9-14%Lebenszeit Prävalenz für PTSD: 9-14% gekennzeichnet durch:gekennzeichnet durch: –Wiedererleben des traumatischen Erleignis –Vermeidung –erhöhte Wachsamkeit und Erregbarkeit im Tierversuch kann nachgewiesen werden, dass akute Stressbelastung andauernden Einfluss auf eine Vielzahl biologischer Mechanismen nimmt (auch im Gehirn)im Tierversuch kann nachgewiesen werden, dass akute Stressbelastung andauernden Einfluss auf eine Vielzahl biologischer Mechanismen nimmt (auch im Gehirn) Stress beim Menschen?Stress beim Menschen?

37 Department of Psychobiology Glucocorticoide Zellmembran GR HSP GR HSP Kernmembran „An- und Abschalten“ der Gentranskription Der aktivierte GR verändert das Ablesen der DNA

38 Department of Psychobiology Schlafstörungen Depression Gastrointestinale Erkrankungen Posttraumatische Belastungsstörung Anorexia Nervosa Chronisches Müdigkeitssyndrom Burnout Fibromyalgie Rheumathoide Arthritis Atopische Dermatitis Kardiovaskuläre Erkrankungen Metabolisches Syndrom Einschub: Gesundheitsstörungen mit Stress- Bezug

39 Department of Psychobiology Fragestellung: Kann man beim Menschen in mononuklearen Zellen aus peripherem Blut ein „Expressions Muster“ von Genen finden, welches spezifisch für die Entwicklung oder Aufrecherhaltung von PTSD ist?

40 Department of Psychobiology Stichprobe Überlebende von Unfällen ( Min. nach dem Ereignis)Überlebende von Unfällen ( Min. nach dem Ereignis) Jahre18-65 Jahre Gruppe PTSD: nur die Personen, die in der Notaufnahme, nach einem Monat und/oder nach vier Monaten bei den Nachfolgeuntersuchungen eine PTSD (nach DSMIV) aufwiesen  N=24Gruppe PTSD: nur die Personen, die in der Notaufnahme, nach einem Monat und/oder nach vier Monaten bei den Nachfolgeuntersuchungen eine PTSD (nach DSMIV) aufwiesen  N=24 Kontrollgruppe: Überlebende, die zu keinem Zeitpunkt eine diagnostizierbare PTSD aufwiesenKontrollgruppe: Überlebende, die zu keinem Zeitpunkt eine diagnostizierbare PTSD aufwiesen Methoden:Methoden: –diagnostisches Interview zu PTSD in der Notaufnahme und nach 1 Woche, 1 Monat, 4 Monaten –Blutabnahme zu jedem dieser Zeitpunkte

41 Department of Psychobiology Gen Expressionsprofile: 4512 aktive Gene  bei diesen Genen sieht man Unterschiede in der Expressionsrate zwischen Gesunden und Kontrollen (Richtung der Veränderung ist an der Farbe zu erkennen)

42 Department of Psychobiology

43 Department of Psychobiology

44 Department of Psychobiology

45 Department of Psychobiology Zusammenfassung der Ergebnisse Es gibt eine Reihe von Genen, die nach dem Erleben eines Unfalls in ihrer Transkriptionsrate verändert werden.Es gibt eine Reihe von Genen, die nach dem Erleben eines Unfalls in ihrer Transkriptionsrate verändert werden. Es gibt unterschiedliche Expressionsmuster, durch die man zwischen Menschen, die in Folge eines Unfalls eine PTSD entwickeln und denen, die trotz Unfall keine PTSD entwickeln, unterscheiden kann.Es gibt unterschiedliche Expressionsmuster, durch die man zwischen Menschen, die in Folge eines Unfalls eine PTSD entwickeln und denen, die trotz Unfall keine PTSD entwickeln, unterscheiden kann. Außerdem gibt es Gene, die in ihrer Expressionsrate mit der Schwere der PTSD korrelierenAußerdem gibt es Gene, die in ihrer Expressionsrate mit der Schwere der PTSD korrelieren Viele dieser Gene haben eine Bedeutung für die Regulation endokriner und neuronaler ProzesseViele dieser Gene haben eine Bedeutung für die Regulation endokriner und neuronaler Prozesse


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