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Integriertes Stadtentwicklungskonzept für die Stadt Eckernförde Präsentation auf der Einwohnerversammlung am 21. Juni 2006.

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Präsentation zum Thema: "Integriertes Stadtentwicklungskonzept für die Stadt Eckernförde Präsentation auf der Einwohnerversammlung am 21. Juni 2006."—  Präsentation transkript:

1 Integriertes Stadtentwicklungskonzept für die Stadt Eckernförde Präsentation auf der Einwohnerversammlung am 21. Juni 2006

2 1.Aufgaben und Zielsetzungen des ISEK 2.Ergebnisse aus der Bestandsaufnahme und Analyse 3.Übergeordnete Leitlinien für die zukünftige Entwicklung 4.Entwicklungsziele für die Gesamtstadt 5.Entwicklungs- und Handlungsschwerpunkte der Stadtentwicklung 6.Entwicklungsziele/Leitlinien für die Entwicklungsgebiete 7.Empfohlene Stadtumbaugebiete und Impulsprojekte 8.Fortsetzung des Stadtumbauprozesses in Eckernförde Gliederung der Präsentation

3 Aufgaben und Zielsetzungen für das ISEK Eckernförde Voraussetzung für die Förderung durch Stadtumbau West nach § 171 BauGB (Förderung: 1/3 Bund, 1/3 Land, 1/3 Stadt) Analyse der Gesamtstadt und aller relevanter Themen („Vom Großen ins Kleine“) Erarbeitung von thematischen und räumlichen Entwicklungszielen und Handlungsschwerpunkten für die Stadtentwicklung bis 2016 Insbesondere Identifizierung von Fördergebieten nach BauGB Ganzheitliche Strategie für die zukünftige Entwicklung ISEK als Grundlage für die erforderlichen Entscheidungen durch die politischen Gremien ISEK als Grundlage für das zukünftige Handeln von Politik und Verwaltung sowie der Eckernförder Bürgerinnen und Bürger Aufgaben und Zielsetzungen

4 Chronologie des Verfahrens / Ablauf der Erarbeitung Beauftragung der steg Hamburg im Mai 2005 Öffentliche Auftaktveranstaltung im August 2005 u.a. Durchführung von 33 Expertengesprächen Begleitung der Erarbeitung durch Stadt und Land Präsentation auf der Einwohnerversammlung im Juni 2006 Chronologie des Verfahrens

5 Themen der Bestandsaufnahme und Analyse 1.Lage im Raum 2.Stadt- und Siedlungsstruktur 3.Grün- und Freiraumstruktur 4.Mobilität und Verkehr 5.Wirtschaft und Gewerbe 6.Tourismus und Kultur 7.Einzelhandel und Entwicklung der Innenstadt 8.Bildung und Soziales 9.Bevölkerungsstruktur und -entwicklung 10.Wohnraumversorgung (Wohnraumversorgungskonzept) Bestandsaufnahme und Analyse

6 Ergebnisse aus der Bestandsaufnahme und Analyse: Stärken und Schwächen auf gesamtstädtischer Ebene Identifizierung der spezifischen Stärken und Schwächen sowie der zentralen Herausforderungen für die künftige Entwicklung Aktuelle und zukünftige Stellung der Stadt im (über-)regionalen Wettbewerb als Tourismus-, Einzelhandels- und Gewerbestandort Entwicklung Eckernfördes als Wohnstandort, inkl. Empfehlungen für die weitere Entwicklung des Wohnungsmarktes Zusammenfassung der Ergebnisse von Bestandsaufnahme und Analyse in einer Zusammenschau der Defizite und Risken sowie der Potenziale und Chancen auf gesamtstädtischer Ebene Bestandsaufnahme und Analyse

7 Zusammenschau der Defizite und Potenziale auf gesamtstädtischer Ebene Defizite und RisikenPotenziale und Chancen Verschärfter Standort- wettbewerb mit anderen Städten und Regionen Vielzahl positiver harter und weicher Standortfaktoren Konkurrenz um Wirtschaftsansied- lungen, Wohnungsbauvorhaben, Infrastrukturmaßnahmen, Neubürger, Touristen und Investoren Konkurrenz mit dem Umland Konkurrenz mit den nahe gelegenen Mittel- und Oberzentren Kiel, Rends- burg und Schleswig Zentrale Lage der Stadt in der wirt- schaftlich starken K.E.R.N.-Region Lagevorteil durch Nähe zu Kiel, Rendsburg und Schleswig und HH Hohe Wohn- und Lebensqualität: Gute Wohnbedingungen, breites Kulturangebot, attraktive Altstadt Vielfältige Naturraumpotenziale und hohe Umweltqualität

8 Bestandsaufnahme und Analyse Zusammenschau der Defizite und Potenziale auf gesamtstädtischer Ebene Defizite und RisikenPotenziale und Chancen Wirtschaftlicher Strukturwandel Breite Wirtschafts- struktur Bedeutungsverlust Eckernfördes als Arbeitsort Bedeutungsverlust der Hafennutzungen Stellenabbau/Standortschließungen bei der Bundeswehr Ungenutzte Konversions- bzw. Brachflächen in prominenten Lagen (Hafen und Carlshöhe) Mittelständische ortsverbundene Traditionsunternehmen, breite Basis kleiner und mittlerer Unternehmen, kleinteiliger Facheinzelhandel in der Innenstadt TÖZ als Impulsgeber für wirtschaftli- che Innovation Gesunde kommunale Finanzlage Attraktives Umfeld für Unternehmen

9 Bestandsaufnahme und Analyse Zusammenschau der Defizite und Potenziale auf gesamtstädtischer Ebene Defizite und RisikenPotenziale und Chancen Gefährdung der zentralörtlichen Funktionen Vielfältige Entwicklungs- flächen im Stadtgebiet Bedeutungsverlust als Arbeitsort Verlust von Kaufkraft und Zentralität Schließung der Fachhochschule für Bauwesen Konkurrenz mit den nahe gelege- nen Mittel- und Oberzentren Kiel, Rendsburg und Schleswig Entwicklungsfähige Konversions- flächen in attraktiven Lagen Wohnbauflächenpotenziale im Be- stand und auf der „grünen Wiese“

10 Bestandsaufnahme und Analyse Zusammenschau der Defizite und Potenziale auf gesamtstädtischer Ebene Defizite und RisikenPotenziale und Chancen Wandel im TourismusTouristische Attraktivität und positives Image Verschärfte Konkurrenz im Ostseeraum Veränderungen in der Nachfrage / rückläufige Übernachtungszahlen Stark saisonale Ausrichtung z.B. der Gastronomie, Kultur und Freizeit Touristische Infrastruktur tlw. nicht mehr zeitgemäß Mangelnde Vernetzung von Angebo- ten und Anbietern Positives Image und lange Tradition als Seebad Alleinstellungsmerkmal: Nähe von Altstadt, Hafen und Strand (maritime Einmaligkeit) Landschaftliche Attraktivität und hoher Freizeitwert Bedeutungszunahme des Tages- tourismus

11 Bestandsaufnahme und Analyse Zusammenschau der Defizite und Potenziale auf gesamtstädtischer Ebene Defizite und RisikenPotenziale und Chancen Demographischer Wandel Bislang positive Bevölkerungsentwicklung Negative Bevölkerungsprognosen bis 2020, d.h. erwarteter Rückgang der Einwohnerzahl (- 3 bis - 5 %) Zunahme der älteren bzw. Rück- gang der jüngeren Bevölkerung Veränderung der Haushaltsgrößen Erforderliche Anpassung der Infra- strukturen und des Wohnungs- marktes Überörtliche Attraktivität in der Fern- wanderung: Wanderungsgewinne aus dem gesamten Bundesgebiet Bislang Bevölkerungswachstum bzw. nur -stagnation seit 2000 Prognosen positiver als für die benachbarten Städte Rendsburg und Schleswig

12 Bestandsaufnahme und Analyse Zusammenschau der Defizite und Potenziale auf gesamtstädtischer Ebene Defizite und RisikenPotenziale und Chancen Wohnungsmarkt kommt unter Druck Wirtschaftlich tragfähiger Wohnungs- und Immobilienmarkt Hohes Mietniveau Auslaufende Belegungsbindungen im geförderten Wohnungsbau Wachsender Bedarf an barrierear- men Wohnungen sowie Service- Wohnen Zunehmende Konkurrenz zwischen Bestands- und Neubauobjekten Attraktivität der Stadt als Wohnort Rege Bautätigkeit bis zum Jahr 2000 Geringe Leerstände / Fluktuation Umfangreicher Bestand an geförder- ten Wohnungen (auslaufende Bindungen) Flächenpotenziale für Neubau im Bestand und am Rand vorhanden

13 Bestandsaufnahme und Analyse Zusammenschau der Defizite und Potenziale auf gesamtstädtischer Ebene Defizite und RisikenPotenziale und Chancen Verkehrsbelastungen in Teilgebieten der Stadt Stadt der kurzen Wege und der guten Erreich- barkeit Durchgangsverkehre belasten die Innenstadt Saisonale Parkraumprobleme (Innenstadt / Strand) Gute überörtliche Anbindung (Straßen- und Schienennetz) Gut ausgebautes Straßennetz Attraktiver ÖPNV Kurze Wege aufgrund der Stadtstruktur

14 Fazit der Bestandsaufnahme und Analyse Eckernförde verfügt über eine Vielzahl von entwicklungsfähigen Potenzialen und Qualitäten Kommune steht vor großen Herausforderungen, insbesondere der Bewältigung und Gestaltung des wirtschaftlichen und demographi- schen Wandels, aber auch in der Profilierung für Wohnen, Arbeiten und Tourismus Die Potenziale der Stadt müssen gezielt und strategisch im Sinne einer integrierten Stadtentwicklung genutzt werden Infrastrukturen, Wohnungsmarkt und Wirtschaft müssen rechtzeitig an die veränderten bzw. sich verändernden Rahmenbedingungen angepasst werden Fazit der Bestandsaufnahme und Analyse

15 Übergeordnete Leitlinien für die zukünftige Entwicklung Drei übergeordnete Leitlinien sind bestimmend für die zukünftige Entwicklung der Stadt Eckernförde: 1. die weitere Profilierung des Standortes 2. die Gestaltung des demographischen Wandels sowie 3. die Bewältigung des Strukturwandels und der Umgang mit den Konversionsflächen Übergeordnete Leitlinien für die Stadtentwicklung

16 1. Profilierung des Standortes  Sicherung und Stärkung der Funktionen des Mittelzentrums für den Stadt-Umland-Bereich als Arbeits- und Ausbildungszentrum, Versorgungskern und Infrastrukturzentrum  Anpassung der Funktionen an den sich wandelnden Bedarf und Sicherung der Wirtschaftlichkeit der Infrastrukturen (z.B. Einzel- handel, Tourismus, Schulangebote)  Weitere Profilierung als attraktiver Wohn- und Tourismusstandort in der K.E.R.N.-Region  Ausbau der interkommunalen Zusammenarbeit und der regionalen Kooperation, z.B. bezüglich Wirtschaftsansiedlungen, Wohnungs- bau, Tourismus und Stadtmarketing  Nutzung vorhandener Flächenpotenziale zur Ansiedlung von bislang fehlenden Angeboten oder Infrastrukturen, z.B. durch Entwicklung der Konversionsflächen (z.B. Carlshöhe, Hafen) Übergeordnete Leitlinien für die zukünftige Entwicklung

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18 2. Gestaltung des demographischen Wandels  Leitbild: “Qualität statt Quantität“  Sicherung der Lebensqualität und Daseinsvorsorge  Erhöhung der Wohn- und Lebensattraktivität insbesondere für Senioren und Haushalte mit Kindern  Anpassung der Infrastrukturen sowie der Wohnungs- und Handelsangebote an die veränderte Altersstruktur der Bevölkerung  Nutzung der wirtschaftlichen Potenziale der Senioren- und Gesundheitswirtschaft  Einrichtung eines handlungsorientierten Monitoringsystems auf Basis des ISEK zur kontinuierlichen Beobachtung der weiteren Entwicklungen Übergeordnete Leitlinien für die zukünftige Entwicklung

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20 3. Bewältigung des Strukturwandels  Stärkung der Rolle Eckernfördes als Arbeitsplatzzentrum und Wirtschaftsstandort  Stärkung von neuen Dienstleistungen und innovativen Wirt- schaftsbereichen durch Nutzung der vorhandenen Potenziale, z.B. in der Senioren- und Gesundheitswirtschaft  Entwicklung der Konversions- und Brachflächen in prominenten Lagen im Sinne der weiteren Standortprofilierung sowie als Maßnahme zur Bewältigung des demographischen Wandels, z.B. durch attraktive Wohnbebauung, touristische Infrastrukturen oder zukunftsfähige Wirtschaftsbranchen  Stärkung der weichen Standortfaktoren Eckernfördes als Wettbewerbsvorteil für die Ansiedlung neuer Unternehmen bzw. neuer Arbeitsplätze (z.B. Wohnen, Freizeit und Natur, Bildung) Übergeordnete Leitlinien für die zukünftige Entwicklung

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22 Entwicklungsziele für die Gesamtstadt Aus der Bestandsaufnahme und Analyse ergeben sich übergeordnete Entwicklungsziele für die Gesamtstadt Entwicklungsziele als übergeordnete Zielsetzungen für alle Maßnahmen und Aktivitäten der Stadtentwicklung Erforderlich ist im Weiteren u.a. die Fortschreibung bzw. Aktualisierung des vorliegenden Leitbildes für Eckernförde Entwicklungsziele für die Gesamtstadt

23 Anpassung / Qualifizierung der Wohnungsbestände  Reaktion auf die veränderte Nachfrage, d.h. Anpassung an Alters- und Haushaltsstrukturen sowie Wohnansprüche  Förderung von „Wohnen im Bestand“ Kontinuierliche Flächenvorsorge  Bereitstellung von quantitativ ausreichenden und qualitativ hochwertigen Flächen für Wohnen und Gewerbe Innenentwicklung vor Außenentwicklung  Nutzung der vorhandenen Flächenpotenziale im Bestand (Konversionsflächen, Baulücken, Brachflächen, Bestand)  „Grüne Wiese“ nur bei wachsender Nachfrage Entwicklungsziele für Eckernförde Entwicklungsziele für die Gesamtstadt

24 Priorität von Landschaftsplanung und Umweltschutz  Weiterhin enge Abstimmung zwischen Bauleit- und Land- schaftsplanung im Sinne einer integrierten Stadtentwicklung  Sicherung und weitere Erschließung der ökologischen und landschaftlichen Qualitäten Förderung des Tourismus  Kontinuierliche Verbesserung der touristischen Infrastruktur  Ergänzung / Erweiterung der Angebotsstruktur  Verbesserung der Kooperation bzw. Außendarstellung Sicherung der sozialen Wohnraumversorgung  Sicherung von ausreichendem Wohnraum für finanz- schwache Haushalte  Anpassung der Wohnungsbestände an veränderte rechtliche Rahmenbedingungen (z.B. Hartz IV) Entwicklungsziele für Eckernförde Entwicklungsziele für die Gesamtstadt

25 Verbesserung der Kooperation und Kommunikation  Ressortübergreifende Zusammenarbeit in der Verwaltung  Beteiligung / Einbindung von kommunalen Akteuren  Regionale / interkommunale Zusammenarbeit  Bildung von öffentlich-privaten Partnerschaften Stärkung und Weiterentwicklung der Innenstadt  Stärkung der zentralen und überörtlichen Funktionen  Erweiterung der Angebotsstruktur und Erschließung der Po- tenziale des Hafens  Verbessertes und abgestimmtes Stadtmarketing Zukunftsfähige Verkehrsplanung  Weitere Verbesserung des ÖPNV, Fortsetzung der Verkehrs- beruhigung sowie Neu- und Umgestaltung einzelner Bereiche, Reduzierung der Belastungen durch Durchgangsverkehre  Förderung der „Stadt der kurzen Wege“ Entwicklungsziele für Eckernförde Entwicklungsziele für die Gesamtstadt

26 Entwicklungs- und Handlungsschwerpunkte Identifizierung von Entwicklungsgebieten Die Handlungserfordernisse sowie die Entwicklungspotenziale verdichten sich in Teilräumen der Stadt, die zu vier Entwicklungs- gebieten zusammengefasst werden: A: Der nordwestliche Stadtbereich mit der ehemaligen Kaserne Carlshöhe und ihrem Umfeld; B: Der Stadtbereich westliches Borby mit den Wohngebieten Kurt- Pohle-Straße, Ostlandstraße, Saxtorfer Weg, Norderstraße / Riese- byer Straße (GWU-Siedlung); C: Die Innenstadt mit den angrenzenden Stadtbereichen Hafen, Norder- hake/Noor, Kurgebiet/Kurpromenade; D: Der Bereich Eckernförde Südwest mit den Wohngebieten Diestel- kamp/Wulfsteert, Möhlenkamp, Bismarckstraße/Johannes-Hensen- Platz, Karl-Samwer-Ring, dem ehemaligen FH-Gelände sowie dem potenziellen Neubaugebiet Schiefkoppel.

27 Entwicklungs- und Handlungsschwerpunkte A B C D

28 Entwicklungsziele / Leitlinien für die Entwicklungsgebiete Nach der Identifizierung der Entwicklungs- und Handlungsschwer- punkte für die zukünftige Eckernförder Stadtentwicklung und der Festlegung von vier Teilbereichen als besondere Entwicklungs- gebiete, werden strategische Zielsetzungen für die Entwicklung dieser Gebiete als Leitlinien formuliert. Hinweis: Konkrete Handlungs- und Maßnahmeempfehlungen für die Entwicklungsgebiete bzw. für die einzelnen Teilbereiche sowie Handlungsempfehlungen für die nächsten Schritte zur Umsetzung sind im ISEK ausführlich wiedergegeben. Leitlinien für die vier Entwicklungsgebiete

29 Entwicklungsziele / Leitlinien für die Entwicklungsgebiete Entwicklungsgebiet A: Neue Carlshöhe / Grasholz Entwicklung zu einem mischgenutzten Stadtquartier und attraktiven Eingangsbereich in die Stadt Stärkung der Wohnfunktion sowie Verbesserung der Nahversorgung und Ansiedlung von Wohnfolge- einrichtungen und sozialer Infrastruktur Weiterentwicklung des Gewerbegebietes Nord sowie Ansiedlung von innov. Gewerbe auf der Carlshöhe Nutzung der vorhandenen Natur- und Freiraum- potenziale, insbesondere Noor und Carlshöhe Verbesserung bzw. Attraktivitätssteigerung der Verbindungen als Beitrag zur „Stadt der kurzen Wege“

30 Entwicklungsziele / Leitlinien für die Entwicklungsgebiete

31 Entwicklungsgebiet B: Borby West Qualifizierung der einzelnen Wohngebiete als Beitrag zum „Wohnen im Bestand“ und Nutzung von Flächenpotenzialen als Beitrag zur Innenentwicklung Enge Abstimmung mit den Wohnungseigentümern bei der Anpassung der Wohnungsbestände an veränderte Nachfrage (z.B. GWU) Aufwertung und Gestaltung des Wohnumfeldes (z.B. im halböffentlichen Raum) Verbesserung der Spiel- und Freizeitmöglichkeiten für Kinder und Jugendliche Verbesserung bzw. Attraktivitätssteigerung der Verbindungen als Beitrag zur „Stadt der kurzen Wege“

32 Entwicklungsziele / Leitlinien für die Entwicklungsgebiete

33 Entwicklungsgebiet C: Innenstadt-Hafen-Noor Stärkung der Innenstadt in ihren überörtlichen Funk- tionen (Mittelzentrum) durch Sicherung und Weiterent- wicklung z.B. von Nahversorgung, Kultur und Freizeit Optimierung des Alleinstellungsmerkmals Maritimes Zentrum/Erlebniswelt Strand-Innenstadt-Hafen als Beitrag zur Profilierung des Standortes Behebung städtebaulicher Mängel und Missstände in baulicher und funktioneller Hinsicht, z.B. Entwicklung von Brachflächen und Umnutzung von Gebäuden Realisierung von attraktiven „Leuchtturm-Projekten“ an den Scharnierstellen des Entwicklungsbereiches (Hafenspitze, Rundspeicher, Stadthafen, Noor-Über- gang, ehemalige Bauschule, Exer-Parkplatz) Schaffung einer Verbindung zwischen Hafen und Noor

34 Entwicklungsziele / Leitlinien für die Entwicklungsgebiete

35 Entwicklungsgebiet D: Eckernförde Süd-West Aufwertung und Weiterentwicklung des Wohnstand- ortes Eckernförde Südwest Qualifizierung der Wohnungsbestände und des Wohnumfeldes im Sinne der Förderung von „Wohnen im Bestand“ Bedarfsorientierte Nutzung der Potenzialflächen für die Stadtentwicklung (Schiefkoppel und FH-Standort) Verbesserung der Verbindungen der Wohngebiete untereinander und zu überörtlichen Infrastrukturen Nutzung der Freiraumqualitäten in diesem Bereich (Windebyer Senke, Domslandmoor und Noor)

36 Entwicklungsziele / Leitlinien für die Entwicklungsgebiete

37 Impulsprojekte und Stadtumbaugebiete Fazit der räumlichen Analyse: Impulsprojekte und Stadtumbaugebiete Vielzahl von Entwicklungsmöglichkeiten aber auch Breite der Handlungsbedarfe in Eckernförde Zukunftsfähige Entwicklung nur durch eine integrierte und koordinierte Stadtentwicklung Gezielte Nutzung der vorhandenen Potenziale und Stärken Eckernförde kann die Herausforderungen bewältigen, die sich aus dem demographischen Wandel und dem wirtschaftlichen Struktur- wandel ergeben, und sich als attraktiver und wettbewerbsfähiger Standort zukunftsfähig profilieren

38 Impulsprojekte und Stadtumbaugebiete Standorte für Impulsprojekte im gesamten Stadtgebiet vorhanden Insbesondere die Flächen am Hafenrand (Hafenspitze, Stadthafen), der Übergangsbereich zwischen Binnenhafen und Noor, die südliche Altstadt und die ehemalige Kasernenanlage Carlshöhe Hier sind die erheblichen städtebaulichen Funktionsverluste am deutlichsten spürbar, gleichzeitig eignen sich die Flächen aufgrund ihrer Lage besonders zur Herstellung nachhaltiger Strukturen Die gezielte Entwicklung dieser Potenzialflächen ist von über- geordneter Bedeutung für die gesamtstädtische Entwicklung Daher wird die Festlegung dieser Flächen als Stadtumbaugebiete nach § 171a ff. BauGB empfohlen, um sowohl die Fördermittel nutzen als auch die entsprechenden Rechtsinstrumente anwenden zu können Empfehlung für drei Stadtumbaugebiete nach BauGB

39 Impulsprojekte und Stadtumbaugebiete Empfohlene Stadtumbaugebiete

40 Fortsetzung des Stadtumbauprozesses in Eckernförde Zeitlich begrenzte öffentliche Debatte über die Ergebnisse und Empfehlungen des ISEK Fortschreibung bzw. Aktualisierung des Leitbildes der Stadt Erarbeitung von gebietsbezogenen Strategien für die empfohlenen Gebiete zur gezielten Bestandsentwicklung, z.B. für Innenstadt / Kieler Straße, Entwicklung der Wohnquartiere, Standort der FH, Quartiersentwicklung Diestelkamp, Neubaugebiet Schiefkoppel, Wohnbauflächen im Bestand Einleitung des Verfahrens zur Auswahl und Festlegung der zukünftigen Stadtumbaugebiete Empfehlungen für das weitere Vorgehen

41 Fortsetzung des Stadtumbauprozesses in Eckernförde Beratung und Prüfung der Empfehlungen des ISEK für die Stadtumbaugebiete in der Verwaltung und in der Politik Beteiligung der Träger öffentlicher Belange (TÖB) sowie der jeweils betroffenen Akteure in den Gebieten (vor allem Eigentümer, Gewerbetreibende und Wohnungswirtschaft), inkl. Abwägung der öffentlichen und privaten Belange sowie Erstellung eines vorläufigen Kosten- und Finanzierungsplans für die Gebiete Festlegung der Stadtumbaugebiete gemäß § 171b BauGB auf Grundlage der Entscheidungen aus den o.g. Beratungen durch die Ratsversammlung und ortsübliche Bekanntmachung der Fest- legung. Die räumliche Abgrenzung sollte so erfolgen, dass sich die Maßnahmen zweckmäßig durchführen lassen Erarbeitung von teilräumlichen Entwicklungskonzepten für die Stadtumbaugebiete durch Beauftragung geeigneter Büros Auswahl und Festlegung der Stadtumbaugebiete:

42 Fortsetzung des Stadtumbauprozesses in Eckernförde Alle Informationen und Erkenntnisse aus der gesamtstädtischen Analyse des ISEK liegen vor Jetzt sind die Akteure in der Stadt gefordert, diese Ergebnisse zu diskutieren und zu bewerten Auf Grundlage des ISEK sollte ein konkretes und verbindliches Handlungs- und Maßnahmenprogramm für die Stadtentwicklung in den kommenden ca. zehn Jahren mit Prioritätensetzung erarbeitet werden Dieser Prozess sollte auf einer breiten Basis stattfinden, um möglichst viele Ideen, Ressourcen und Kompetenzen einzubinden Fortsetzung des Stadtumbauprozesses in Eckernförde

43 Es gibt viel zu tun, aber die Chancen stehen gut für die Zukunft von Eckernförde!

44 Und jetzt sind Sie dran …

45 Danke für Ihre Aufmerksamkeit!

46 Schulterblatt Hamburg Fon 040 – Fax040 – Webwww.steg-hh.de Kontakt


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