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Aufbauseminar – Grundlagen des wissenschaftlichen Arbeitens Lehrstuhl für Internationale Unternehmensrechnung Lehrstuhl für Accounting, insb. Auditing.

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Präsentation zum Thema: "Aufbauseminar – Grundlagen des wissenschaftlichen Arbeitens Lehrstuhl für Internationale Unternehmensrechnung Lehrstuhl für Accounting, insb. Auditing."—  Präsentation transkript:

1 Aufbauseminar – Grundlagen des wissenschaftlichen Arbeitens Lehrstuhl für Internationale Unternehmensrechnung Lehrstuhl für Accounting, insb. Auditing Bochum, den 07. April 2014

2 2 Aufbauseminar | Bochum |  Auffrischung von eigentlich bekanntem Wissen  Zeitmanagement bei der Abschlussarbeit  Literaturrecherche und Quellenauswahl  Strukturierung einer Abschlussarbeit  Formale Anforderungen einer Abschlussarbeit Inhalt der Veranstaltung

3 3 Aufbauseminar | Bochum |  Auslaufen des Diplom-Studiengangs  Sämtliche Prüfungsleistungen inkl. der mündlichen Prüfung müssen bis zum 30.September 2014 abgeschlossen sein  Relevanz für die Diplomarbeit  Bearbeitungszeit 3 Monate  Verlängerung der Bearbeitungszeit nur in begründeten Ausnahmefällen möglich (z.B. zusätzlicher Mehraufwand durch weitere Analysen, die vorher nicht vereinbart waren)  Im Krankheitsfall sollte ein Attest beim Prüfungsamt eingereicht werden  Korrekturzeit der Abschlussarbeit beträgt i.d.R. 4 Wochen und hängt zusätzlich von der Verfügbarkeit des jeweiligen Erstprüfers ab.  Planen Sie daher Ihre Abschlussarbeit sorgfältig und nutzen Sie die Zeit sinnvoll Zeitmanagement

4 4 Aufbauseminar | Bochum |  Arbeitseinteilung für die Bearbeitungsphase  Einarbeitungsphase  Grobgliederung nach spätestens 3-4 Wochen mit dem Betreuer abstimmen  Viele verschiedene Quellen lesen und wichtige Passagen direkt notieren (inkl. zur Zitation benötigter Angaben)  Arbeits- bzw. Schreibphase  Ca. zwei Wochen vor Ende der Bearbeitungszeit sollte eine vollständige Textfassung vorhanden sein  Perfekte Texte gelingen nicht beim ersten Versuch; regelmäßiges kritisches Überarbeiten ist wichtig  Immer die Vorgaben bzgl. Seitenzahl im Hinterkopf behalten und bei wesentlichen Abweichungen Rücksprache mit dem Lehrstuhl halten (nicht erst einen Tag vor Abgabe) Zeitmanagement

5 5 Aufbauseminar | Bochum |  Arbeitseinteilung für die Bearbeitungsphase  Endspurt  Struktur bzw. die Schwerpunktsetzung der Arbeit nicht mehr in Frage stellen  Bestehenden Text überarbeiten  Redundanzen (Wiederholungen) vermeiden  Ist zu jeder Zeit ein roter Faden erkennbar?  Machen die Argumentationen und Schlussfolgerungen Sinn?  Stimmt die Gewichtung der Kapitel (ein Hauptteil sollte auch seinem Namen gerecht werden)  Wichtig: den Text von 2-3 (ggf. auch fachfremden) Personen Korrektur lesen lassen  Für den Druck empfiehlt sich das Druckzentrum der RUB (Uni-Verwaltung) Zeitmanagement

6 6 Aufbauseminar | Bochum |  Betreuung durch den Lehrstuhl  Regelmäßige Absprachen mit dem betreuenden Mitarbeiter sind wichtig und dringend zu empfehlen (insb. bei Gliederung und Schwerpunktsetzung)  Was man beachten sollte:  Hilfestellung muss aktiv eingefordert werden, der Betreuer fragt nicht nach  Es werden nur Hinweise gegeben, jeder ist für seine Inhalte selbst verantwortlich  Aber: man sollte es auch nicht übertreiben  Mindestens nach 3-4 Wochen eine ausführliche Gliederungsbesprechung  Grundsätzlich ist ein kurzes Gespräch alle zwei Wochen sinnvoll  Einfache Fragen vorher selbst recherchieren (spart Zeit und Nerven für alle Beteiligten)  Feedback: bitte Unterschiede bei den Lehrstühlen beachten Zeitmanagement

7 7 Aufbauseminar | Bochum |  Auswahl an Datenbanken mit zitierfähigen Quellen  - insb. deutsche Praktiker-Zeitschriften (WP, BB, KoR etc.)  https://beck-online.beck.de/default.aspx - Sammlung von Aufsätzen, Gesetzeskommentaren und allgemein normativer Literatur https://beck-online.beck.de/default.aspx  – umfangreiche Sammlung von Gesetzen und passender Literatur  (EBSCO Host) / – englischsprachige Artikel aus verschiedenen Fachgebieten, u.a. auch Wirtschaftsprüfung und Rechnungslegung (TAR, JAR, CAR etc.)  - sinnvoll für allgemeine Recherchen (sowohl deutsch als auch englischsprachige Quellen)  - öffentliche Datenbank für aktuelle (i.d.R.) englischsprachige Arbeitspapiere (meist noch nicht veröffentlicht) Literaturrecherche

8 8 Aufbauseminar | Bochum |  Verwendung von Onlinequellen  Onlinequellen sind solche Quellen, die nicht ohne weiteres gespeichert werden können (z.B. eine Homepage).  PDF-Dateien oder gedruckte Artikel die auch online verfügbar sind, zählen nicht als Onlinequellen  Grundsätzlich sparsam, d.h. nur wenn es gar nicht anders geht oder für illustrierende Beispiele  Wikipedia: Grundsätzlich sind alle Arten von Online-Lexika, die nicht von ausgewiesenen Experten (z.B. Professoren) erstellt werden, nicht als Quelle angemessen bzw. geeignet  Gabler Wirtschaftslexikon: Online-Lexikon mit professionalen Autoren und zitierfähigen Links (Sonderfunktion auf der Seite)  Wichtig: bei Arbeitspapieren immer prüfen, ob bereits eine neu Fassung existiert Literaturrecherche

9 9 Aufbauseminar | Bochum |  Quellenauswahl  Grundsätzlich keine pauschalen Grenzwerte, wie viele Quellen man verwenden sollte  Erfahrungswerte (!): die meisten Arbeiten bewegen sich in einer Spanne von 30 – 70 verschiedenen Quellen  Relevante Beurteilungskriterien sind:  Qualität der verwendeten Quellen  Aktualität der Quellen  Auswertung und kritische Verwendung von Quellen Literaturrecherche

10 10 Aufbauseminar | Bochum |  Einleitung (i.d.R. 1-2 Seiten)  Kurze Motivation des Themas (ggf. mit praktischen Beispielen)  Wichtig: Problemorientierung bzw. -stellung verdeutlichen (Warum ist die Thematik relevant?)  Erläuterung der weiteren Struktur der Arbeit (Gang der Untersuchung)  Keine Vorwegnahme von Ergebnissen  Theorieteil  Inhaltliche Grundlage für das weitere Verständnis der Arbeit  Definition von zentralen Begriffen und Konzepten  Man darf/muss ein gewisses Grundwissen voraussetzen Strukturierung einer Abschlussarbeit

11 11 Aufbauseminar | Bochum |  Hauptteil  Sollte bzgl. des Umfangs seinem Namen gerecht werden  Sachliche Analyse der zentralen Fragestellung der Arbeit (normativ oder empirisch)  Systematische Auswertung (nicht in Details verheddern)  Bei juristischen Fragestellungen (z.B. IFRS): Darstellungen auf Basis von Gesetzestexten; Erläuterungen und Interpretationen anhand von Sekundärquellen  Bei empirischen Fragestellungen:  Detaillierte Beschreibung der Vorgehensweise und Datenbasis  Argumentation erfordern Transferleistung, nicht jedes Argument lässt sich durch Quellen belegen (sehr vorsichtig formulieren!)  Grafiken und Abbildungen sollten angemessen beschriften und in den Text eingebettet werden, auch die Darstellungsform muss sinnvoll sein  Verwendete Daten digital aufbereiten (z.B. Excel) und der Arbeit beifügen Strukturierung einer Abschlussarbeit

12 12 Aufbauseminar | Bochum |  Kritische Würdigung  Diskussion wesentlicher Aspekte und keine Sammlung möglicher Kritikpunkte  Auch eigene Gedanken bzw. die eigene Meinung sollte, soweit möglich, durch Quellen gestützt werden  Eine kritische Diskussion muss immer sachlich sein und sollte sowohl pro- als auch contra-Argumente umfassen  Fazit (1-2 Seiten)  Kurz halten  Inhaltliche Zusammenfassung der Forschungsfrage und der zentralen Erkenntnisse der einzelnen Kapitel  Keine neuen Inhalte oder Ergänzungen  Ggf. Abschluss mit einem kurzen Ausblick Strukturierung einer Abschlussarbeit

13 13 Aufbauseminar | Bochum |  Die größten Stolperfallen in Abschlussarbeiten  Formale Richtlinien sind nicht nur eine Ergänzung  Sehr gute Inhalte sind noch keine Garantie dafür, dass die Arbeit auch bestanden ist  Was man beachten muss  Die Leitfäden der Lehrstühle sind exakt einzuhalten  Prof. Pellens: bochum.de/lehre/abschlussarbeiten.htmlhttp://www.iur.ruhr-uni- bochum.de/lehre/abschlussarbeiten.html  Prof. Ernstberger: bochum.de/accounting/Abschlussarbeit.htmlhttp://www.ruhr-uni- bochum.de/accounting/Abschlussarbeit.html  Fazit: Durch das Einhalten der Lehrstuhl-Formalia lassen sich keine „Pluspunkte“ gewinnen, aber gravierende „Maluspunkte“ bei der Bewertung verhindern! Formale Anforderungen

14 14 Aufbauseminar | Bochum |  Deckblatt Formale Anforderungen Wirtschaftswissenschaft en

15 15 Aufbauseminar | Bochum |  Gliederung der Arbeit Formale Anforderungen

16 16 Aufbauseminar | Bochum |  Gliederung der Arbeit Formale Anforderungen

17 17 Aufbauseminar | Bochum |  Verwendung von Abkürzungen Formale Anforderungen

18 18 Aufbauseminar | Bochum | Formale Anforderungen  Wissenschaftliche Ausdrucksweise  Rechtschreibung und Zeichensetzung sind unbedingt zu kontrollieren  Umgangssprache oder Floskeln sind unbedingt zu vermeiden  Juristische Begriffe sind durchgehend sauber und eindeutig zu verwenden (z.B. Geschäftsbericht vs. Jahresabschluss vs. Konzernabschluss vs. Einzelabschluss)  Absätze erleichtern den Lesefluss (z.B. am Ende eines Gedankens) sollten aber nicht zum Seiten füllen gebraucht werden (s.u.)

19 19 Aufbauseminar | Bochum |  Rechtschreibung und Ausdruck Formale Anforderungen

20 20 Aufbauseminar | Bochum |  Absätze und Zeilenabstand: Formale Anforderungen

21 21 Aufbauseminar | Bochum | Formale Anforderungen  Grafiken und Tabellen  Alle verwendeten Arten von Abbildungen sind zu nummerieren und eindeutig zu beschriften  Alle Abbildungen sind im Text zu erläutern  Abbildungen sollten in direkter Nähe zur Textpassage eingefügt werden und nicht wesentlich später/früher  Abbildungen sind in angemessener Größe auszuweisen, sodass alle Angaben, Beschriftungen und Legendeneinträge gut lesbar sind  Copy-Paste-Grafiken sind zu vermeiden, besser selber nachbauen

22 22 Aufbauseminar | Bochum | Formale Anforderungen

23 23 Aufbauseminar | Bochum | Formale Anforderungen

24 24 Aufbauseminar | Bochum |  Unglückliche Darstellungen: Formale Anforderungen

25 25 Aufbauseminar | Bochum | Formale Anforderungen  Anhang  Der Anhang hat lediglich ergänzenden Charakter und stellt keinen integralen Bestandteil der Arbeit dar  Die Arbeit muss auch ohne Zuhilfenahme des Anhangs vollständig nachvollziehbar sein  Angaben die zum Verständnis wesentlich sind, müssen direkt im Text aufgeführt werden

26 26 Aufbauseminar | Bochum | Formale Anforderungen  Literaturverzeichnis Beispiel – Leitfaden LS Ernstberger Beispiel – Leitfaden LS Pellens

27 27 Aufbauseminar | Bochum |  Literaturverzeichnis Formale Anforderungen

28 28 Aufbauseminar | Bochum | Formale Anforderungen  Zitation  I.d.R. spätestens am Ende jeden Absatzes muss eine Fußnote erscheinen  Eine komplette DIN-A4 Seite ohne Quellenangaben ist, mit Ausnahme von eigenen Auswertungen, nicht plausibel  Auch Allgemeinwissen oder Aspekte aus Vorlesungen dürfen nicht vorausgesetzt werden  Eine lückenhafte Zitation, d.h. schon einzelne Sätze ohne Quellennachweis, können zur Bewertung der Arbeit mit der Note 5,0 führen  Wörtliche Zitate sind extrem sparsam zu gebrauchen und lediglich bei Angaben, die man nicht in eigenen Worten ausdrücken kann, zu verwenden  Wörtliche Zitate sollten zudem kurz sein, d.h. keine Übernahme von längeren Textpassagen

29 29 Aufbauseminar | Bochum | Formale Anforderungen  Zitation  Indirekte Zitate müssen in eigenen Worten wiedergegeben werden. Grundsätzlich ist bereits eine Abwandlung eines einzelnen Wortes zulässig, wirkt sich aber stark negativ auf die Beurteilung aus  Es ist grundsätzlich die Primärquelle zu zitieren; d.h. bei Übernahme von Textpassagen, die selbst nur indirekte Zitate darstellen, ist zwingend die Originalquelle auszuweisen  Eine Fußnote kann auch mehrere Quellen umfassen, die inhaltlich die selbe Gesamtaussage zulassen  Eine unsaubere und unvollständige Zitation stellt einen wesentlichen Verstoß gegen die Grundregeln wissenschaftlichen Arbeitens dar und führt zwangsläufig zu einer Bewertung mit der Note 5,0

30 30 Aufbauseminar | Bochum | Formale Anforderungen  Zitation Quelle: Wikipedia Entnommen aus einer Arbeit Übereinstimmung: 75%

31 31 Aufbauseminar | Bochum | Formale Anforderungen


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