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Aufgaben, Tätigkeiten und Berichterstattung der Revisionsstelle www.pwc.ch/careers HSW Freiburg 9. Mai 2011.

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Präsentation zum Thema: "Aufgaben, Tätigkeiten und Berichterstattung der Revisionsstelle www.pwc.ch/careers HSW Freiburg 9. Mai 2011."—  Präsentation transkript:

1 Aufgaben, Tätigkeiten und Berichterstattung der Revisionsstelle HSW Freiburg 9. Mai 2011

2 PwC Vortragende Jörg Blättler, dipl. Wirtschaftsprüfer, PwC Zürich Claudia Michlig, dipl. Wirtschaftsprüferin, PwC Bern Seite 2 9. Mai 2011 Hochschule für Wirtschaft Freiburg

3 PwC Inhalt 1.PwC – wir über uns 2.Grundsätze der Revisionspflicht 3.Die ordentliche und die eingeschränkte Revision 4.Anforderungen an das Interne Kontrollsystem (IKS) 5.Revisionsaufsichtsbehörde (RAB) 6.Von der Prüfungsplanung zur Berichterstattung an die Generalversammlung 1.Prüfungsvorbereitung 2.Prüfungsplanung 3.Prüfungsdurchführung 4.Bericht an die Generalversammlung 7.Zusammenfassung 8.Ein paar Worte zu unserem Beruf Seite 3 9. Mai 2011 Hochschule für Wirtschaft Freiburg

4 PwC 1. PwC – wir über uns Wir liefern branchenspezifische Dienstleistungen in Wirtschaftsprüfung, Steuer- und Rechtsberatung und Wirtschaftsberatung, um für unsere Kunden Wert zu schaffen. Mehr als 161’000 Mitarbeitende in den Mitgliederfirmen innerhalb des PwC-Netzwerks in 154 Ländern teilen untereinander ihre Denkweisen, Erfahrungen und Lösungen, um so neue Perspektiven sowie praktischen Rat für unsere Kunden zu entwickeln. Seite 4 9. Mai 2011 Hochschule für Wirtschaft Freiburg

5 PwC Umsatz: CHF 704 Mio. PwC Switzerland Turnover: CHF 704m Durchschnittsalter: 34 Jahre 2,623 Mitarbeitende 58 Nationalitäten 15 Büros Seite 5 9. Mai 2011 Hochschule für Wirtschaft Freiburg

6 PwC Organisationsstruktur Detailhandel und Konsumgüter Industrielle Produktion Pharma- und Biotechnologie Banken und Asset Management Versicherungen Öffentlicher Sektor und Gesundheitswesen Technologie, Telekommunikation, Infocom und Medien Energie und Versorgung KMU Interne Dienstleistungen Business Development Finanz- und Rechnungswesen Informatik Marketing und Kommunikation Personalwesen Rechtsdienst Wissens- management Globales NetzwerkManagement BoardBeirat Swiss Oversight BoardVerwaltungsrat Wirtschafts- prüfung Steuer- und Rechts- beratung Wirtschafts- beratung Seite 6 9. Mai 2011 Hochschule für Wirtschaft Freiburg

7 PwC Market position in Switzerland 2009/10 = 2009/10 = 2008/09 Seite 7 9. Mai 2011 Hochschule für Wirtschaft Freiburg

8 PwC Inhalt 1.PwC – wir über uns 2.Grundsätze der Revisionspflicht 3.Die ordentliche und die eingeschränkte Revision 4.Anforderungen an das Interne Kontrollsystem (IKS) 5.Revisionsaufsichtsbehörde (RAB) 6.Von der Prüfungsplanung zur Berichterstattung an die Generalversammlung 1.Prüfungsvorbereitung 2.Prüfungsplanung 3.Prüfungsdurchführung 4.Bericht an die Generalversammlung 7.Zusammenfassung 8.Ein paar Worte zu unserem Beruf Seite 8 9. Mai 2011 Hochschule für Wirtschaft Freiburg

9 PwC 2. Grundsätze der Revisionspflicht Revisionspflicht von der Grösse des Unternehmens abhängig Die Grundsätze der Revisionspflicht sind im Aktienrecht enthalten (Art. 727 bis 731a OR) Verweis übrige Rechtsformen auf Aktienrecht KategorienKriterien Ordentliche Revision PublikumsgesellschaftenBörsenkotiert, Anleihensobligationen ausstehend, Beitrag von 20% zu Umsatz oder Bilanzsumme Wirtschaftlich bedeutende Unternehmen Bilanzsumme > CHF 10 Mio. 2 von 3 Kriterien in 2 Jahren überschritten Umsatz > CHF 20 Mio. Vollzeitangestellte > 50 Eingeschränkte Revision KMUAlle übrigen Unternehmen Unterform: Kleinstunternehmen mit < 10 Mitarbeitern Seite 9 9. Mai 2011 Hochschule für Wirtschaft Freiburg

10 PwC Mengengerüst RechtsformGesetzesbestimmungAnzahl AktiengesellschaftOR '000 GenossenschaftOR 90612'000 GmbHOR 81884'000 VereinZGB 69 b6'000 StiftungZGB 83 b gültig p '000 Seite Mai 2011 Hochschule für Wirtschaft Freiburg

11 PwC Betroffene Unternehmen Kleinunternehmen 294‘000 Wirtschaftlich bedeutende Unternehmen 5‘750 Publikumsgesellschaften 250 Seite Mai 2011 Hochschule für Wirtschaft Freiburg

12 PwC Anforderungen an die Revisionsstellen PrüfauftragAnforderungVoraussetzung Ordentliche Prüfung für Publikumsgesellschaften Staatlich beaufsichtigtes Revisionsunternehmen Zulassung Revisionsexperte Einhaltung Gesetzesvorschriften Versicherung Ordentliche Prüfung für wirtschaftlich bedeutende Unternehmen Zugelassener Revisionsexperte Unbescholtener Leumund Je nach Ausbildung bis 12 Jahre Fachpraxis Eingeschränkte PrüfungZugelassener Revisor Unbescholtener Leumund Ausbildungsvoraus- setzung und mind. 1 Jahr Fachpraxis Seite Mai 2011 Hochschule für Wirtschaft Freiburg

13 PwC Optimierungsmöglichkeiten Opting - in Opting - out Opting - up Ordentliche Revision Eingeschränkte Revision Keine Revision Seite Mai 2011 Hochschule für Wirtschaft Freiburg

14 PwC Inhalt 1.PwC – wir über uns 2.Grundsätze der Revisionspflicht 3.Die ordentliche und die eingeschränkte Revision 4.Anforderungen an das Interne Kontrollsystem (IKS) 5.Revisionsaufsichtsbehörde (RAB) 6.Von der Prüfungsplanung zur Berichterstattung an die Generalversammlung 1.Prüfungsvorbereitung 2.Prüfungsplanung 3.Prüfungsdurchführung 4.Bericht an die Generalversammlung 7.Zusammenfassung 8.Ein paar Worte zu unserem Beruf Seite Mai 2011 Hochschule für Wirtschaft Freiburg

15 PwC 3. Die ordentliche und die eingeschränkte Revision Zwei Arten der Revision - Unterschiede KriteriumOrdentliche RevisionEingeschränkte Revision Gegenstand der Prüfung Jahres- bzw. Konzernrechnung Antrag Verwaltungsrat bezüglich Verwendung Bilanzgewinn Internes Kontrollsystem Jahresrechnung Antrag Verwaltungsrat bezüglich Verwendung Bilanzgewinn Art der Prüfung Gemäss Schweizer Prüfungsstandards (PS) bzw. International Standards on Auditing (ISA) Befragungen, analytische Prüfungshandlungen und angem. Detailprüfungen Prüfsicherheit Hohe Zusicherung Weniger hohe Zusicherung Bestätigung Positive Bestätigung Negative Bestätigung Fachliche Anforderung Zugelassener Revisionsexperte Staatlich beaufsichtigtes Revisionsunternehmen Zugelassener Revisor Seite Mai 2011 Hochschule für Wirtschaft Freiburg

16 PwC Zwei Arten der Revision - Unterschiede KriteriumOrdentliche RevisionEingeschränkte Revision Berichterstattung Bericht an die GV Bericht an den VR (Rechnungslegung, IKS, Revision) Bericht an die GV Anzeigepflichten Meldung an VR von Verstössen gegen das Gesetz, die Statuten oder das Organisationsreglement Information der GV über wesentliche Verstösse gegen Gesetz und Statuten oder andere Verstösse, wenn VR nicht aktiv Benachrichtigung Richter, wenn VR Anzeige unterlässt (OR 728c/3) Unabhängigkeit Hohe Anforderungen (steuerliche Beratung zulässig) Rotation des Prüfungsleiters nach sieben Jahren Reduzierte Anforderungen Keine Rotation Seite Mai 2011 Hochschule für Wirtschaft Freiburg

17 PwC Aussage 1 Ein Sportverband beschäftigt seit mehreren Jahren rund 70 Funktionäre. Er benötigt CHF 30 Mio. jährliche Einnahmen zur Bestreitung seiner Löhne, Ausbildungs-, Marketing-und übrigen Kosten. Da der Verband den Verein als Rechtsform gewählt hat, sind für ihn die gesetzlichen Neuregelungen nicht relevant. Falsch. Der Verband überschreitet die Grössenkriterien von 50 Mitarbeitern und CHF 20 Mio. Umsatz und unterliegt somit neu der ordentlichen Revisionspflicht. Seite Mai 2011 Hochschule für Wirtschaft Freiburg

18 PwC Aussage 2 Ein kleines Architekturbüro, organisiert als GmbH, erzielt mit 7 Angestellten einen Umsatz von CHF 5 Mio. Es muss eine eingeschränkte Revision durchführen lassen. Richtig. Da das Unternehmen weniger als 10 Mitarbeiter beschäftigt, kann es aber auch auf eine eingeschränkte Revision verzichten. Dies jedoch nur, wenn sämtliche Gesellschafter dem Verzicht zustimmen (Opting out). Seite Mai 2011 Hochschule für Wirtschaft Freiburg

19 PwC Aussage 3 Die Aktiengesellschaft erfüllt die Voraussetzungen für eine eingeschränkte Revision. Aktionäre, die 10 % des Aktienkapitals vertreten, begehren eine ordentliche Revision anlässlich der Generalversammlung, Der Verwaltungsrat möchte die bisherige Revisionsstelle vorschlagen, kann er dies? Eventuell. Der Verwaltungsrat muss feststellen, ob die bisherige Revisionsstelle als Revisionsexperte registriert ist, dann ist dies möglich. Seite Mai 2011 Hochschule für Wirtschaft Freiburg

20 PwC Inhalt 1.PwC – wir über uns 2.Grundsätze der Revisionspflicht 3.Die ordentliche und die eingeschränkte Revision 4.Anforderungen an das Interne Kontrollsystem (IKS) 5.Revisionsaufsichtsbehörde (RAB) 6.Von der Prüfungsplanung zur Berichterstattung an die Generalversammlung 1.Prüfungsvorbereitung 2.Prüfungsplanung 3.Prüfungsdurchführung 4.Bericht an die Generalversammlung 7.Zusammenfassung 8.Ein paar Worte zu unserem Beruf Seite Mai 2011 Hochschule für Wirtschaft Freiburg

21 PwC 4. Anforderungen an das Interne Kontrollsystem Internes Kontrollsystem Bei der internen Kontrolle handelt es sich um die Gesamtheit aller vom Verwaltungsrat und der Geschäftsleitung angeordneten Vorgänge, Methoden und Massnahmen (Kontrollmassnahmen), die dazu dienen, einen ordnungsgemässen Ablauf des betrieblichen Geschehens sicherzustellen. Die organisatorischen Massnahmen der internen Kontrolle sind in die Betriebsabläufe integriert, das heisst, sie erfolgen arbeitsbegleitend oder sind dem Arbeitsvollzug unmittelbar vor- oder nachgelagert. Die interne Kontrolle wirkt unterstützend bei: der Erreichung der geschäftspolitischer Ziele durch eine wirksame und effiziente Geschäftsführung der Einhaltung von Gesetzen und Vorschriften (Compliance) dem Schutz des Geschäftsvermögens der Verhinderung, Verminderung und Aufdeckung von Fehlern und Unregelmässigkeiten der Sicherstellung der Zuverlässigkeit und Vollständigkeit der Buchführung der zeitgerechten und verlässlichen finanziellen Berichterstattung Seite Mai 2011 Hochschule für Wirtschaft Freiburg

22 PwC Gesetzesbestimmungen (In Kraft seit ) Art. 728a OR Die Revisionsstelle prüft, ob ein internes Kontrollsystem existiert. Die Revisionsstelle berücksichtigt bei der Durchführung und Festlegung des Prüfungsumfangs das interne Kontrollsystem. Art. 728b OR Die Revisionsstelle erstattet dem Verwaltungsrat einen umfassenden Bericht mit Feststellungen über die Rechnungslegung, das interne Kontrollsystem sowie die Durchführung und das Ergebnis der Revision. Art. 663b OR Der Anhang enthält u.a. Angaben über die Durchführung einer Risikobeurteilung. Im Fokus der Gesetzesrevision sind interne Kontrollen im Bereich Buchführung und finanzielle Berichterstattung Seite Mai 2011 Hochschule für Wirtschaft Freiburg

23 PwC Aussage 4 Der Finanzchef eines KMUs überprüft monatlich, ob seine Angestellten die Übereinstimmung von Buchhaltung und Bankauszügen kontrollieren. Nach erfolgter Abstimmung werden die Bankauszüge visiert. Es existiert keine Prozessdokumentation und keine Beschreibung der Kontrolle. Dies bedeutet, in diesem Prozess existiert kein internes Kontrollsystem. Falsch. Die Kontrolle wird durchgeführt und vom Vorgesetzten überwacht. Eine Dokumentation der Kontrolltätigkeiten ermöglicht aber erst die Überwachung und Prüfung. Sie ist abhängig von der Grösse des Unternehmens, den Risiken und der Komplexität der Prozesse. Seite Mai 2011 Hochschule für Wirtschaft Freiburg

24 PwC Aussage 5 Die Verwaltungsrat eines Schweizer KMUs traktandiert einmal jährlich das Thema „Risikobeurteilung“ und beschäftigt sich anlässlich eines Workshops systematisch mit dem von der Geschäftsleitung erstellten Risikokatalog. Er stellt sicher, dass Massnahmen umgesetzt werden. Im Anhang der Jahresrechnung wird dieser Prozess beschrieben. Die identifizierten Risiken müssen nicht genannt werden. Richtig. Für ein KMU ist dies ein sinnvolles Vorgehen. Das Gesetz verlangt „Angaben über die Durchführung einer Risikobeurteilung“. Die Praxis wird zeigen, wie umfangreich diese Angaben gemacht werden. Je nach Branche und Komplexität der Risiken sollte die Häufigkeit einer Risikobeurteilung erhöht bzw. ein Risikomanagement eingeführt werden. Seite Mai 2011 Hochschule für Wirtschaft Freiburg

25 PwC Inhalt 1.PwC – wir über uns 2.Grundsätze der Revisionspflicht 3.Die ordentliche und die eingeschränkte Revision 4.Anforderungen an das Interne Kontrollsystem (IKS) 5.Revisionsaufsichtsbehörde (RAB) 6.Von der Prüfungsplanung zur Berichterstattung an die Generalversammlung 1.Prüfungsvorbereitung 2.Prüfungsplanung 3.Prüfungsdurchführung 4.Bericht an die Generalversammlung 7.Zusammenfassung 8.Ein paar Worte zu unserem Beruf Seite Mai 2011 Hochschule für Wirtschaft Freiburg

26 PwC 5. Revisionsaufsichtsbehörde RAB – Entstehung Festgestellte Mängel / Lücken nach dem bisherigen Recht: Revisionspflicht im Wesentlichen von der Rechtsform abhängig. Abschaffung „Laienrevision“ mit Aktienrechtsrevision 1991 nur formell erreicht. Bilanzskandale und Unternehmenszusammenbrüche warfen Fragen nach der rechtzeitigen Erkennbarkeit von Manipulation und negativen Entwicklungen auf. „Expectation Gap“ zwischen Erwartung und tatsächlicher Möglichkeit der Revisionsstellen. Bisher v.a. Selbstkontrolle des Berufsstandes der Revisoren; wurde vom Kapitalmarkt zunehmend als ungenügend beurteilt. Handlungsbedarf besteht auf Grund internationalen Entwicklungen (US-amerikanischer Sarbanes-Oxley Act, EU-Recht). >>> Die genannten Lücken und Mängel führten zur Revision des OR sowie der Schaffung des Revisionsaufsichtsgesetzes in den Jahren 2007 und Seite Mai 2011 Hochschule für Wirtschaft Freiburg

27 PwC Revisionsaufsichtsbehörde RAB – Aufgaben Zulassung und Beaufsichtigung von Personen, die Revisionsdienstleistungen erbringen Registrierung von Revisoren, Revisionsexperten und staatlich beaufsichtigen Revisionsunternehmen Beaufsichtigung der Revisionsunternehmen, die börsenkotierte Unternehmen prüfen (Inspektionen alle 3 Jahre, firm, files) Sanktionen (Bussen bis 1 Mio. CHF, Gefängnis; Entzug der Zulassung) Jährlicher Tätigkeitsbericht (öffentlich) Zusammenarbeit mit anderen Aufsichtsbehörden, Börsen, Strafbehörden, Zivilgerichten und mit den ausländischen Revisionsaufsichtsbehörden Seite Mai 2011 Hochschule für Wirtschaft Freiburg

28 PwC Inhalt 1.PwC – wir über uns 2.Grundsätze der Revisionspflicht 3.Die ordentliche und die eingeschränkte Revision 4.Anforderungen an das Interne Kontrollsystem (IKS) 5.Revisionsaufsichtsbehörde (RAB) 6.Von der Prüfungsplanung zur Berichterstattung an die Generalversammlung 1.Prüfungsvorbereitung 2.Prüfungsplanung 3.Prüfungsdurchführung 4.Bericht an die Generalversammlung 7.Zusammenfassung 8.Ein paar Worte zu unserem Beruf Seite Mai 2011 Hochschule für Wirtschaft Freiburg

29 PwC 6.1. Prüfungsvorbereitung Seite Mai 2011 Hochschule für Wirtschaft Freiburg

30 PwC 6.2. Prüfungsplanung Definition des Prüfauftrages Klarheit über Art und Umfang des Auftrages schaffen Auftragsbedingungen des Abschlussprüfers (PS 210) Schriftlichkeit Klarheit über die Wahl und Beauftragung des Abschlussprüfers Wesentliche Bestandteile: Ziel der Abschlussprüfung, Feststellung der Verantwortung der Unternehmensleitung, Umfang und Gegenstand der Abschlussprüfung, Form der Berichterstattung, Honorar, Interne Revision, Mitwirkung anderer Prüfer oder Experten, etc. Folgeprüfungen: Abwägung Änderung oder Bestätigung Seite Mai 2011 Hochschule für Wirtschaft Freiburg

31 PwC Entwicklung Prüfstrategie – Risikobeurteilung (PS 300) Aspekte, welche der Abschlussprüfer bei der Entwicklung der Prüfstrategie / konkreten Vorgehensweise beachten muss: Kenntnisse von Tätigkeit und Umfeld des Unternehmens (PS 310) (Gesamtwirtschaftliche und branchenspezifische Faktoren, finanzielle Performance, allg. Kompetenzniveau der Unternehmensleitung) Verständnis des Rechnungswesen-Systems und der Internen Kontrolle (PS 401) (Rechnungslegungsgrundsätze, neue Normen, vorhandene Kenntnisse des Abschlussprüfers von RW-System und int. Kontrollen) Risiko (PS 400) und Wesentlichkeit (PS 320) (Einschätzung Risiken und Identifizierung wesentlicher Prüffelder) Art, Zeitpunkt und Umfang der Prüfung Prüfungsprogramm Umfang von Prüfungshandlungen Koordination, Anleitung, Überwachung und Durchsicht Input Elemente der Umsetzung Seite Mai 2011 Hochschule für Wirtschaft Freiburg

32 PwC Bestandteile des Prüfungsrisikos Prüfungsrisiko =Inhärentes Risiko xKontrollrisiko xAufdeckungsrisiko Wahrscheinlichkeit für die Abgabe eines uneingeschränkten Prüfungsurteils trotz Vorhandensein von wesentlichen falschen Angaben Wahrscheinlichkeit für das Auftreten wesentlicher falscher Angaben unter der Annahme fehlender interner Kontrollen Wahrscheinlichkeit für die Nichtaufdeckung wesentlicher falscher Angaben durch das Interne Kontrollsystem (IKS) Wahrscheinlichkeit für die Nichtaufdeckung wesentlicher falscher Angaben durch den Abschlussprüfer Vom Prüfer zu verantworten Durch Prüfer nicht beeinflussbar Durch Prüfer beeinflussbar Quelle: Handbuch der Wirtschaftsprüfung 2009, Band 2, Seite 121 Seite Mai 2011 Hochschule für Wirtschaft Freiburg

33 PwC Auswirkung der Wirtschaftskrise auf die Tätigkeit des Wirtschaftsprüfers Impairment Test aufgrund rückläufiger Umsätze (Beteiligungen / Sachanlagen) Erhöhte „Fraud“ Gefahr bei beispielsweise EBIT-abhängigen Bonifikationen des Managements Vermehrt Diskussionen zum Thema Going Concern Seite Mai 2011 Hochschule für Wirtschaft Freiburg

34 PwC 6.3. Prüfungsdurchführung Zeitliche Aspekte Prüfungsverfahren Funktionsprüfungen > IKS Aufbauprüfung / Wirksamkeitsprüfung Aussagenbezogene (ergebnisorientiere) Prüfungen Analytische Prüfungen (indirekt) / Einzelfallprüfungen (direkt) Lückenlose Prüfung versus Stichprobenprüfung Berücksichtigung der Wesentlichkeit Dokumentation Ausmass / Herkunft / Schlussfolgerung Seite Mai 2011 Hochschule für Wirtschaft Freiburg

35 PwC Wo erhalten wir Audit Comfort? Seite Mai 2011 Hochschule für Wirtschaft Freiburg

36 PwC 6.4. Bericht an die Generalversammlung (PS 700) Die Revisionsstelle: prüft Buchführung, Jahresrechnung und Gewinnverwendung (PS 200) prüft bei einer ordentlichen Revision die Existenz eines IKS (PS 890) plant und führt die Prüfung so durch, dass wesentliche Fehlaussagen in der Jahresrechnung mit angemessener Sicherheit erkannt werden (PS 320) stützt sich auf Analysen und Erhebungen, welche auf Stichproben beruhen (PS 530) beurteilt wesentliche Bewertungsentscheide und die Jahresrechnung als Ganzes prüft die Einhaltung der gesetzlichen Rechnungslegungsvorschriften und Rechnungslegungsnormen Seite Mai 2011 Hochschule für Wirtschaft Freiburg

37 PwC Bericht an die Generalversammlung (PS 700) Die Revisionsstelle: prüft nicht alles lückenlos sucht nicht nach deliktischen Handlungen prüft nicht die finanzielle und wirtschaftliche Lage des Unternehmens prüft nicht die Geschäftsführung kann keine Unternehmenszusammenbrüche verhindern ist kein “Super-Verwaltungsrat”, der die Oberaufsicht ausführt >>>Das Prüfungstestat ist stets ein Urteil über die Güte der Darstellung der finanziellen Lage und nie ein Urteil über die Qualität des Unternehmens selbst. Seite Mai 2011 Hochschule für Wirtschaft Freiburg

38 PwC Bericht an die Generalversammlung (PS 700) Standardisierter Text Entscheidungshilfe für den Aktionär Empfehlung zur Genehmigung der Jahresrechnung oder Rückweisung an den Verwaltungsrat Empfehlung kann mit oder ohne Einschränkung angegeben werden Prüfungstestat besteht aus einem Normalwortlaut – jede Abweichung davon ist gewollt: -Einschränkung: Wesentliche Verstösse gegen Buchführungs- und Rechnungslegungsvorschriften -Hinweis: Verstösse gegen Gesetze und Statuten -Zusatz: Weitere Angaben zur Prüfung und zum Prüfungsergebnis; meistens Zusatzinformationen, die den Aktionär vor Fehlinterpretationen schützen sollen > beeinflussen Prüfurteil nicht Seite Mai 2011 Hochschule für Wirtschaft Freiburg

39 PwC Inhalt 1.PwC – wir über uns 2.Grundsätze der Revisionspflicht 3.Die ordentliche und die eingeschränkte Revision 4.Anforderungen an das Interne Kontrollsystem (IKS) 5.Revisionsaufsichtsbehörde (RAB) 6.Von der Prüfungsplanung zur Berichterstattung an die Generalversammlung 1.Prüfungsvorbereitung 2.Prüfungsplanung 3.Prüfungsdurchführung 4.Bericht an die Generalversammlung 7.Zusammenfassung 8.Ein paar Worte zu unserem Beruf Seite Mai 2011 Hochschule für Wirtschaft Freiburg

40 PwC 7. Zusammenfassung Prüfer arbeiten eng mit den Unternehmen zusammen Die Prüfung ist ein kontinuierlicher Prozess, der die Unternehmung während des ganzen Jahres begleitet Die Prüfung ist getrieben von der Risikoeinschätzung über das Unternehmen, die internen Prozesse sowie die Rechnungslegung Gewissheit für Stakeholder, dass die finanzielle Berichterstattung inhaltlich korrekt ist Prüfer macht eine Aussage zur Qualität der finanziellen Berichterstattung – nicht zur Geschäftsführung oder zur Unternehmung als Ganzes Der Wirtschaftsprüfer trägt zum Vertrauen der Stakeholder in die Unternehmung bei Seite Mai 2011 Hochschule für Wirtschaft Freiburg

41 PwC Inhalt 1.PwC – wir über uns 2.Grundsätze der Revisionspflicht 3.Die ordentliche und die eingeschränkte Revision 4.Anforderungen an das Interne Kontrollsystem (IKS) 5.Revisionsaufsichtsbehörde (RAB) 6.Von der Prüfungsplanung zur Berichterstattung an die Generalversammlung 1.Prüfungsvorbereitung 2.Prüfungsplanung 3.Prüfungsdurchführung 4.Bericht an die Generalversammlung 7.Zusammenfassung 8.Ein paar Worte zu unserem Beruf Seite Mai 2011 Hochschule für Wirtschaft Freiburg

42 PwC 8. Ein paar Worte zu unserem Beruf: Aufgaben des Wirtschaftsprüfers Abschlussprüfung bei Aktiengesellschaften Prüfung von Konzernabschlüssen nach OR, Swiss GAAP FER, IFRS, US-GAAP Pflichtprüfung gemäss OR bei Gründungen, Kapitalerhöhungen (Sacheinlagen) und bei Kapitalherabsetzungen Kontrollstelle bei Personalvorsorgeeinrichtungen Expertisen in Buchführungs- und Bilanzierungsfragen (bei Gerichtsverfahren, Second Opinions, etc.) Beratung bei der Erstellung von Rechnungsabschlüssen und konsolidierten Jahresrechnungen Betriebs- und finanzwirtschaftliche Analysen und Gutachten Beratung in Finanzierungsfragen und Liquiditätsplanung Seite Mai 2011 Hochschule für Wirtschaft Freiburg

43 PwC Ein paar Worte zu unserem Beruf: Wie wird man dipl. WirtschaftsprüferIn? Mögliche Richtung nach dem FH-Abschluss Nicht nur Zahlen, sondern auch Prozesse, Systeme, Kontrollen Täglich mit Menschen zu tun – im Team, mit Kunden > hohe Sozialkompetenz gefordert Sehr steile Lernkurve (Unternehmen verschiedener Grössen, Branchen, etc.) Verbindung von Theorie und Praxis Weiterbildung zum dipl. Wirtschaftsprüfer – siehe Broschüre Zeitliche und örtliche Flexibilität, ca 80% der Tätigkeit ist bei den Kunden >> WIR SIND AM PULS DER WIRTSCHAFT << Seite Mai 2011 Hochschule für Wirtschaft Freiburg

44 PwC Thank you. This publication has been prepared for general guidance on matters of interest only, and does not constitute professional advice. You should not act upon the information contained in this publication without obtaining specific professional advice. No representation or warranty (express or implied) is given as to the accuracy or completeness of the information contained in this publication, and, to the extent permitted by law, PricewaterhouseCoopers AG, its members, employees and agents do not accept or assume any liability, responsibility or duty of care for any consequences of you or anyone else acting, or refraining to act, in reliance on the information contained in this publication or for any decision based on it. © 2011 PricewaterhouseCoopers AG. All rights reserved. In this document, “PwC” refers to PricewaterhouseCoopers AG which is a member firm of PricewaterhouseCoopers International Limited, each member firm of which is a separate legal entity. For further information or questions please see the following websites: Or contact: Claudia MichligJörg BlättlerPricewaterhouseCoopers AG Seite Mai 2011 Hochschule für Wirtschaft Freiburg


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