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Strausberg, 26.08.2014 Diskussion mit dem Nachhaltigkeitsbeirat zu Perspektiven nachhaltiger Politik Erfahrungen des Lokale Agenda 21-Beirates bei der.

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Präsentation zum Thema: "Strausberg, 26.08.2014 Diskussion mit dem Nachhaltigkeitsbeirat zu Perspektiven nachhaltiger Politik Erfahrungen des Lokale Agenda 21-Beirates bei der."—  Präsentation transkript:

1 Strausberg, Diskussion mit dem Nachhaltigkeitsbeirat zu Perspektiven nachhaltiger Politik Erfahrungen des Lokale Agenda 21-Beirates bei der Unterstützung einer nachhaltigen Kommunalentwicklung in der Stadt Strausberg Dr. Hans-Dieter Nagel Vorsitzender des Lokale Agenda 21-Beirates von Strausberg

2 Dokumente der Lokale Agenda in Strausberg Die Stadtverordnetenversammlung von Strausberg beschloss am die erste „Lokale Agenda 21 der Stadt Strausberg“ mit der Zielstellung, die Ver- besserung der ökonomischen und sozialen Lebens- bedingungen in der Stadt mit der langfristigen und nachhaltigen Sicherung der natürlichen Lebensgrund- lagen in Übereinstimmung zu bringen. Nachhaltigkeitsbericht 2007 Nachhaltigkeitsbericht Da sich seit 2001 wichtige natürliche und gesell- schaftliche Rahmenbedingungen verändert hatten, neue Nachhaltigkeitsprobleme wie der fortschreitende Klimawandel, zu hoher Ressourcenverbrauch und die demografische Entwicklung Antworten erfordern, wurde dem durch ein neues Strausberger Zukunfts- programm Rechnung getragen. Das zweite Programm „Lokale Agenda Strausberg 2020 – Programm für eine nachhaltige zukunftsfähige Entwicklung" wurde am von der Stadtverordnetenversammlung beschlossen. strausberg.de/neu/cms/upload/pdf/Lokale_Agenda/LokaleAgenda36_W eb.pdf

3 …Impulse aus der Lokalen Agenda beeinflussen die Kommunalpolitik, der Nachhaltigkeitsgedanke wird in den Entwicklungskonzepten verankert… neue Anforderungen : Klimawandel demografische Entwicklung Messbarkeit …..

4 Als Anregung und Vorbild diente das „Projekt 21 – Nachhaltigkeit messen und konsequent handeln“ aus Rheinland-Pfalz, dessen erster Schritt die Erarbeitung eines Nachhaltigkeitsberichtes darstellt. Herausgeber der Anleitung für den Nachhaltigkeitsbericht ist der Internationale Rat für kommunale Umweltinitiativen (ICLEI, 2007). Die Nachhaltigkeitsberichte für Strausberg 2007 und 2011 Die Nachhaltigkeitsberichte sollen eine grundlegende Orientierung bieten. Deshalb stellen sie nur einen verein- fachten Ausschnitt der komplexen Wirklichkeit dar. Sie können dabei helfen, anhand ausgewählter Anzeiger die Nachhaltigkeit kommunaler Entwicklungen zu überprüfen, zu bestätigen oder auch zu widerlegen. Nachhaltige Entwicklung ist nicht in erster Linie ein Zustand, sondern vielmehr ein Such- und Lernprozess. Die integrierte Betrachtung von Grundbedürfnissen und natürlichen sowie gesellschaftlichen Schutzgütern soll mit dazu beitragen, dass für die kommunale Entwicklung in Strausberg die nötige ganzheitliche Sicht verstärkt und aus Kompromissen von heute Lösungen für morgen entstehen.

5 Nachhaltigkeit messen meint Ziele definieren Indikatoren festlegen Erfolgskontrolle Dabei Herausforderungen annehmen und nicht bei der Auswahl bereits die „Erfüllbarkeit“ berücksichtigen. Es sollte / kann gelten, dass der Konkretheitsgrad der Festlegungen dem Handlungsraum oder Maßstab angemessen ist (Bund – Land – Kommune). Ein zyklisches Management ist Voraussetzung für einen erfolgreichen Nachhaltigkeitsprozess. Quelle:

6 Nachhaltigkeit messen meint Ziele definieren Indikatoren festlegen Erfolgskontrolle

7 Nachhaltigkeit messen meint Ziele definieren Indikatoren festlegen Erfolgskontrolle Beispiele für herausfordernde Zielstellungen aus dem 2014 Indikatorenbericht des Bundes, ähnliches ist für das Land Brandenburg noch zu entwickeln.

8 Nachhaltigkeit messen meint Ziele definieren Indikatoren festlegen Erfolgskontrolle „Lokale Agenda Strausberg 2020 Programm für eine nachhaltige zukunftsfähige Entwicklung Leitbild (Visionen) Handlungsfelder (Aktionen) Indikatoren (Kontrolle)

9 Leitbild Strausberg verwirklicht sein Integriertes Klimaschutzkonzept und setzt damit bis zum Jahr 2020 mindestens 20 % weniger klimaschädliches Kohlendioxid frei, indem Energie eingespart, effizient genutzt, die Kraft-Wärmekopplung in den Stadtwerken weiter ausgebaut und Brennstoffe durch erneuerbare Energieträger ersetzt werden. Die Stadt geht bei der Energieeinsparung (eigene Liegenschaften, Modernisierung der Straßenbeleuchtung) mit gutem Beispiel voran. Handlungsfelder / Nachhaltigkeitsziele Senkung des pro-Kopf-Energieverbrauchs in Strausberg um etwa 1 % pro Jahr, Verringerung des CO2-Ausstoßes in Strausberg jährlich um etwa Tonnen, Senkung des Stromverbrauchs um rund 3,5 % (auf 76,7 Mio. kWh), Verringerung des Wärmeverbrauchs um 9,2 % (auf rund 167,8 Mio. kWh), Senkung der CO2-Emissionen um mindestens 20 %, Senkung des Wärmebedarfs in den kommunalen Liegenschaften um 20 %, Anteil der erneuerbaren Energien am Primärenergieverbrauch bis 2020 auf 20 % zu steigern. Indikatoren Entwicklung des Stromverbrauchs (% im Vergleich zu 2009), Senkung der CO2-Emissionen bei der Stromerzeugung (% im Vergleich zu 2009) Anteil Bioenergie an der Fernwärmebereitstellung (%) Entwicklung der Photovoltaik: Anzahl Anlagen, installierte Leistung (kW).

10 CO2-Minderung um 70% gegenüber 1993 um 18% (20%) gegenüber 2009 Quelle: Stadtwerke Strausberg, 5. Energiekonferenz 2013

11 Seit 2009 findet in Strausberg jährlich eine Energiekonferenz statt, nächster Termin: 16. Oktober 2014

12 Gemeinsamens Projekt der Lokalen Agenda mit der Stadtverwaltung Strausberg Analyse und Bewertung der Bedeutung von Kleingewässern für die Landschaft, den Wasserhaushalt und die Biodiversität am Beispiel von Söllen, Teichen und Tümpeln in der Gemarkung Strausberg

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14 M38 Pommernpfuhl

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16 Einige Erfahrungen aus der Arbeit in Strausberg Nachhaltigkeit ist kein „Tagesordnungspunkt“ auf der Agenda, sondern ein permanentes Prinzip des Handelns. Die Kommune selbst sollte dabei Vorbild sein (Chefsache). Nachhaltigkeit erfordert mehr abrechenbare, auch herausfordernde Zielstellungen, und weniger Sonntagsreden. Zyklus von Vision – Aktion – Kontrolle. Nachhaltigkeit muss bei den Bürgerinnen und Bürgern „ankommen“, also verstanden werden. Dabei sollte deutlich werden, dass nachhaltiges Handeln auch für jeden Einzelnen von Vorteil ist, nicht nur für „Alle“. Nachhaltigkeit ist daher auch ein Bildungsauftrag und muss „gelernt“ werden. Nachhaltigkeit wird desto besser gelingen, desto mehr Bereiche der Gesellschaft (Unternehmen, Bildungsträger, soziale Netzwerke, Einwohner….) daran teilhaben.

17 Das Motto der Lokalen Agenda lautet Global denken – lokal handeln meint auch den Einkauf in der Nähe zu erledigen, bewusst die kurzen Wege den langen vorzuziehen, einheimische und lokal produzierte Produkte zu bevorzugen, sich an den Geschehnissen vor Ort zu beteiligen, zusammengefasst also bürgerschaftliches Engagement vor Ort und für den Ort Strausberg Herzlichen Dank für Ihre Aufmerksamkeit Anregungen und Hinweise bitte an


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