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Seniorenbelehrung Montag, 07.04.2003 Back to the basic Grundkenntnisse für die Beantwortung von Regelfragen und für die Praxis.

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Präsentation zum Thema: "Seniorenbelehrung Montag, 07.04.2003 Back to the basic Grundkenntnisse für die Beantwortung von Regelfragen und für die Praxis."—  Präsentation transkript:

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2 Seniorenbelehrung Montag, Back to the basic Grundkenntnisse für die Beantwortung von Regelfragen und für die Praxis

3 Vorbemerkungen Werte Sportkameradin, werter Sportkamerad! Bei den folgenden Ausführungen zu den Fußballregeln handeln es sich um Inhalte, die zum Grundwissen eines jeden Schiedsrichters gehören sollten und in theore- tischen Leistungsprüfungen häufig abgefragt werden. Die Zusammenfassung soll dazu dienen, sich (erneut) mit dem Basisstoff auseinander zu setzen und Fehler bei häufig gestellten Regelfragen zu vermeiden. Doch auch für die Praxis ist das „blinde“ Beherrschen von Grundregeln zwingend notwendig, um eine problem- freiere und souveräne Spielleitung abzugeben. Daher das Motto heute: „Back to the basic!“

4 Das Spielfeld Schlechte Bodenverhältnisse: Gelangt der Schieds- richter zu der Überzeugung, dass ein Meisterschafts- oder Pokalspiel wegen schlechter Bodenverhältnisse nicht ausgetragen werden kann, darf er auf demselben Platz anschließend kein Freundschaftsspiel leiten. Eckfahnen: Im Regeltext ist für Eckfahnen lediglich eine Mindesthöhe von 1,50 Meter, jedoch keine Maximal-höhe festgeschrieben. Hilfsfahnen: Auf nicht abgekreideten Spielfeldern sind zur Kennzeichnung der Strafräume zusätzlich acht (ins- gesamt 14) Fahnen einen Meter außerhalb der Begren- zungslinien aufzustellen.

5 Zu spät kommende Spieler (1) Um ein Spiel aufnehmen zu können, müssen von jeder Mannschaft mindestens sieben Spieler – von ihnen muss einer als Torwart erkennbar sein – auf dem Spiel-feld spielbereit anwesend sein. Das Zeichen kann während des laufenden Spiels er- folgen. Die Kontrolle der Ausrüstung ist vom Schieds- richter in der nächsten Spielunterbrechung durchzu- führen. Jeder Spieler, der nach Spielbeginn kommt, hat sich vor dem Betreten des Spielfeldes in Nähe der Mittel-linie beim Schiedsrichter anzumelden und dessen zustimmendes Zeichen zum Spieleintritt abzuwarten.

6 Zu spät kommende Spieler (2) Betritt ein zu spät kommender Spieler ohne Zustim-mung des Schiedsrichters das Feld, so sind das Spiel unter Beachtung der Vorteilsbestimmung zu unter-brechen und der fehlbare Spieler zu verwarnen. Da ein zu spät kommender Spieler zum Spiel gehört, kann er Spieltechnische Strafen verursachen und das Spiel ist mit einem indirekten Freistoß gegen die Mannschaft, der der betroffenen Spieler angehört, an der Stelle, wo sich der Ball zum Zeitpunkt der Unter- brechung befand, fortzusetzen. Die Kontrolle der Ausrüstung ist in einem solchen Fall vor der Spielfortsetzung vom Schiedsrichter durchzu- führen.

7 Verletzte Spieler (1) Verletzt sich ein Spieler während des laufenden Spiels, so hat ihn der Schiedsrichter in der Spielunterbrechung zu befragen, ob er eine Behandlung wünsche. Zur Pflege muss der verletzte Spieler das Spielfeld verlassen. Verlangt der Spieler eine Behandlung, erlaubt der Schiedsrichter bis zu zwei Mannschaftsbetreuern, das Spielfeld zu betreten. Ein verletzter Spieler darf erst auf das Feld zurück- kehren, wenn das Spiel wieder aufgenommen wurde.

8 Verletzte Spieler (2) Nach der Spielfortsetzung kann der Widereintritt des verletzten Spielers - während des laufenden Spiels: von irgendeiner Stelle der beiden Seitenlinien - während einer erneuten Spielunterbrechung: von irgendeiner Begrenzungslinie erfolgen. Wünscht der verletzte Spieler keine Behandlung und stimmt der Schiedsrichter deshalb dem Eintritt von Mannschaftsbetreuer nicht zu, und betreten diese das Spielfeld dennoch, muss der verletzte Spieler das Feld nicht verlassen. Die Betreuer sind vom Schiedsrichter zu ermahnen und der Vorgang ist im Spielbericht zu vermerken.

9 Ausschluss von Spielern (1) Die Machtbefugnisse des Schiedsrichters beginnen mit Betreten des Spielfeldes, um das Spiel zu leiten. Begeht ein Spieler vor dem Anstoß ein feldverweis- würdiges Vergehen, so ist er durch Zeigen der Roten Karten vom Spiel auszuschließen. Jeder ausgeschlossene Spieler hat den Innenraum zu verlassen. Die betroffene Mannschaft darf sich in einem solchen Fall vervollständigen; sie muss also nicht mit reduzier- ter Anzahl von Spielern beginnen. Wichtig ist hierbei, dass der Spielbeginn nicht verzögert werden darf.

10 Ausschluss von Spielern (2) Das Verhängen einer Spieltechnischen Strafe gegen die Mannschaft, der der fehlbare Spieler angehört, ist nicht möglich. Die Spielaufnahme erfolgt durch den Anstoß. Nach Spielbeginn ist der Ausschluss durch Zeigen der Roten Karte nur noch gegen gemeldete Auswechsel- spieler möglich. Ein vor Spielbeginn durch Zeigen der Roten Karte aus- geschlossener Auswechselspieler, der gemeldet war, darf nicht ersetzt werden.

11 Spielerwechsel (1) Vollzug der Auswechslung: Eine Auswechslung ist voll- zogen, wenn der einzuwechselnde Spieler das Spielfeld auf Höhe der Mittellinie mit Zustimmung des Schieds- richters betreten hat. Hierbei ist es irrelevant, ob der auszuwechselnde Spie-ler das Spielfeld bereits vollständig verlassen hat oder nicht. Mit dem Vollzug der Auswechslung kann der eingewech- selte Spieler spieltechnische Strafen (idF/dF) gegen seine Mannschaft verursachen. Bei Vergehen durch den ausgewechselten Spieler kann die Spielfortsetzung nach Spielunterbrechung zur Aus- sprache einer Persönlichen Strafe nur SR-Ball lauten.

12 Spielerwechsel (2) Es ist nicht möglich, dass ein eingewechselter Spieler einen Einwurf ausführen möchte, ohne vorher das Spiel- feld betreten zu haben. In Freundschaftsspielen haben sich die beiden Mann- schaften vor dem Spielbeginn auf die maximale Anzahl von Auswechslungen zu einigen und den Schiedsrichter darüber zu informieren. Kommt keine Einigung zustande oder wird es versäumt, den Schiedsrichter zu informieren, sind maximal drei Auswechslungen möglich. Ein Spielerwechsel oder der Tausch des Torwartes gegen einen Feldspieler ist nur während einer Spiel- unterbrechnung oder in der Halbzeitpause möglich.

13 Spielerwechsel (3) Der Schiedsrichter hat die Pflicht, vor Beginn der zweiten Halbzeit die Spielführer beider Mannschaften zu befragen, ob sie einen Spielerwechsel (keinen Tor- wartwechsel mit einem Feldspieler) vollzogen haben. Auf einen Wechsel des Torwartes in der Halbzeit hat der Spielführer der entsprechenden Mannschaft den Schiedsrichter aufmerksam zu machen. Versäumt der Spielführer es, den Schiedsrichter von einem Torwartwechsel in der Halbzeit zu benachrichti- gen, und stellt der Schiedsrichter einen solchen Wechsel erst fest, nachdem das Spiel in der zweiten Halbzeit wieder aufgenommen wurde, soll er das Spiel nicht unterbrechen, sondern sowohl den Spieler als auch den Torwart in der nächsten Spielpause verwarnen.

14 Kontrolle der Ausrüstung (1) Zur Kontrolle der Ausrüstung eines Spielers soll der Schiedsrichter das laufende Spiel nicht unterbrechen, sondern die nächste Spielruhe abwarten. Unterbricht der Schiedsrichter das Spiel dennoch, lautet die Spielfortsetzung immer SR-Ball. Stellt der Schiedsrichter bei seiner Überprüfung einen Mangel fest, muss der betroffenen Spieler das Spiel-feld verlassen, um seine Ausrüstung zu komplettieren oder in Ordnung zu bringen. Der Widereintritt kann nach der Ausrüstungskontrolle durch den Schiedsrichter nur mit dessen Zustimmung in einer Spielpause nach Spielfortsetzung erfolgen.

15 Kontrolle der Ausrüstung (2) Es ist unzulässig, dass der Schiedsrichter-Assistent die Kontrolle der Ausrüstung übernimmt und dem Schieds- richter im Idealfall ein Zeichen gibt, damit der Spieler wieder eintreten kann. Grund hierfür ist, dass der Schiedsrichter den Mangel an der Ausrüstung selbst festgestellt hat und nur er entscheiden kann, ob er ausreichend beseitigt wurde oder nicht. Ein Spieler wird wegen eines Mangels an seiner Aus- rüstung – auch im Wiederholungsfall – niemals mit einer Persönlichen Strafe belegt.

16 Abseits Wiederholt abseits stehende Spieler: Ein Spieler wird für das wiederholte Abseitsstehen niemals mit einer Persönlichen Strafe belegt. Irrtum des Schiedsrichters: Stellt der Schiedsrichter nach einer vermeintlichen Abseitsentscheidung fest, dass er sich geirrt hat, ist das Spiel mit SR-Ball an der Stelle fortzusetzen, an der sich der Ball zum Zeitpunkt des Pfiffs befand. Wird der Schiedsrichter von einem Spieler auf seinen Fehler aufmerksam gemacht, ist dieser Spieler zu ver- warnen oder des Feldes zu verweisen, wenn er dabei beleidigend wird.

17 Vergehen, die einen direkten Freistoß nach sich ziehen (1) 10 Vergehen: a) Vergehen, bei denen auch der Versuch strafbar ist: 1. Treten oder der Versuch 2. Beinstellen oder der Versuch 3. Schlagen oder der Versuch 4. Spucken/Werfen oder der Versuch

18 Anwendung der Vorteilsbestimmung (1) Der Schiedsrichter kann von einer Spielunterbrechung absehen, wenn dies von Vorteil für diejenige Mann-schaft ist, gegen die eine Regelübertretung begangen wurde. Tritt der zu erwartende Vorteil nicht ein, kann der Schiedsrichter unter den folgenden beiden Bedingun-gen den „verzögerten Pfiff“ anwenden und den ur- sprünglichen Verstoß doch noch mit einer Spieltech- nischen Strafe belegen: - der Ball befindet sich zum Zeitpunkt des Pfiffs noch im Spiel und - es sind nicht mehr als zwei bis drei Sekunden zwi- schen dem Vergehen und dem Pfiff vergangen.

19 Anwendung der Vorteilsbestimmung (2) Entscheidet der Schiedsrichter bei einem Vergehen, das eine Persönliche Strafe nach sich zieht, unter An- wendung der Vorteilsbestimmung auf „Weiterspielen“, so ist die Strafe in der nächsten Spielunterbrechung auszusprechen. Beim Aussprechen der Persönlichen Strafe ist durch Hinweise und Handzeichen allen Außenstehenden un- missverständlich klar zu machen, dass die Strafe für das Vergehen ausgesprochen wurde, das zunächst einen Vorteil nach sich gezogen hat.

20 Spielfortsetzungen und ihre Wirkungen (1) Wiederholung, da der SR-Ball eine „spielneutrale“ Spielfortsetzung ist.SR-Ball Tor. Anstoß.Wiederholung, da der Ball nach vorne gespielt werden muss.Anstoß Ausführung ins gegnerische Tor Ausführung ins eigene Tor Ausführung von Spielfortsetzungen ins eigene und ins gegnerische Tor:

21 Spielfortsetzungen und ihre Wirkungen (2) Tor. Anstoß.Eckstoß. Direkter Freistoß Abstoß. a) Von innerhalb des eigenen Strafraumes: Wiederholung. b) Anderenfalls: Eckstoß. Indírek- ter Frei- stoß Ausführung ins gegnerische Tor Ausführung ins eigene Tor

22 Spielfortsetzungen und ihre Wirkungen (3) Tor. Anstoß.Eckstoß (Gegenseite).Eckstoß. Tor. Anstoß.Wiederholung, da der Ball nicht im Spiel war.Abstoß Abstoß.Eckstoß.Einwurf Tor. Anstoß.Nicht möglich. Strafsto ß Ausführung ins gegnerische Tor Ausführung ins eigene Tor

23 Spielfortsetzungen und ihre Wirkungen (4) Es gibt fünf Stöße, aus denen ein Tor direkt erzielt werden kann (Anstoß, Direkter Freistoß, Strafstoß, Abstoß und Eckstoß). Aus einem „direkten Vorteil“ kann kein „direkter Nachteil“ entstehen!

24 Ort der Spielfortsetzung beim indirekten Freistoß (1) Grundsätzlich ist beim indirekten Freistoß Ort der Spiel- fortsetzung immer an der Stelle, wo sich das Vergehen ereignete. idF wo Vergehen (z.B. wo Abseits, Doppelberührung). 1.) Lediglich in Fällen, in denen ein Spieler das Spielfeld unerlaubt betritt oder widerbetritt bzw. unerlaubt ver- lässt, ist der indirekte Freistoß an der Stelle auszufüh- ren, wo sich der Ball zum Zeitpunkt des Vergehens be- fand. idF wo Ball bei Pfiff. Ausnahmen:

25 Ort der Spielfortsetzung beim indirekten Freistoß (2) 2.) Betritt ein Spieler, nachdem er sich aus taktischen Gründen einer Abseitsstellung entzogen hat, das Spiel- feld, bevor die Spielsituation abgeschlossen ist, wird der indirekte Freistoß an der Stelle der Begrenzungs-linie (in der Regel Torlinie) ausgeführt, an der der Spie-ler zu früh eintrat. idF wo Eintritt erfolgte (ggf. Torraumregel beachten). Wichtig: Aus diesem Grund ist bei Regelfragen, bei denen die Spieltechnische Strafe „Indirekter Freistoß“ lautet, stets auch der Ort der Spielfortsetzung anzugeben!!!

26 Freistöße und SR-Ball innerhalb des Torraumes Ein direkter oder indirekter Freistoß für die verteidi- gende Mannschaft innerhalb des Torraumes darf von jedem Punkt dieses Raumes aus ausgeführt werden. Der innerhalb des Torraumes für die angreifende Mann- schaft verwirkte indirekte Freistoß wird auf der parallel zur Torlinie verlaufenden Torraumlinie von dem Punkt ausgeführt, die dem Tatort am nächsten gelegen ist. Unterbricht der Schiedsrichter das Spiel, ohne das ein Regelverstoß vorlag, und befand sich der Ball zu diesem Zeitpunkt im Torraum, ist das Spiel mit SR-Ball auf der parallel zur Torlinie verlaufenden Torraumlinie von dem Punkt fortzusetzen, dem der Ball am nächsten war.

27 Schüsse von der Strafstoßmarke zur Spielentscheidung (1) 1.) Vergehen durch den Schützen  Der Ball geht ins Tor: Wiederholung des Schusses.  Der Ball wird vom Schützen verschossen oder der Torwart kann den Ball parieren: Kein Tor (Anwendung der Vorteilsbestimmung). Wichtig: Die Wiederholung des Schusses muss durch denselben Spieler (Schützen) erfolgen! Eine Torerzielung im Nachschuss ist nicht möglich!

28 Schüsse von der Strafstoßmarke zur Spielentscheidung (2) 2.) Vergehen durch den Torwart  Der Ball geht ins Tor: Tor (Anwendung der Vorteilsbestimmung)  Der Ball wird vom Schützen verschossen oder der Torwart kann den Ball parieren: Wiederholung des Schusses. Wichtig: Die Wiederholung des Schusses muss durch denselben Spieler (Schützen) erfolgen! Eine Torerzielung im Nachschuss ist nicht möglich!

29 Schüsse von der Strafstoßmarke zur Spielentscheidung (3) 3.) Vergehen durch den Schützen und den Torwart  Der Ball geht ins Tor: Wiederholung des Schusses.  Der Ball wird vom Schützen verschossen oder der Torwart kann den Ball parieren: Wiederholung des Schusses. Wichtig: Die Wiederholung des Schusses muss durch denselben Spieler (Schützen) erfolgen! Eine Torerzielung im Nachschuss ist nicht möglich!

30 Schüsse von der Strafstoßmarke zur Spielentscheidung (4) Zu jedem Zeitpunkt des Elfmeterschießens müssen von jeder Mannschaft dieselbe Anzahl von Spielern zur Ver- fügung stehen. Wird eine Mannschaft während des Elfmeterschießens durch Feldverweise oder Verletzungen dezimiert, so muss sich die gegnerische Mannschaft über den Spiel- führer um dieselbe Anzahl von Spielern reduzieren. Während des Elfmeterschießens ist keine Auswechslung mehr möglich, selbst wenn das Auswechselkontingent noch nicht erschöpft ist. Eine Ausnahme ist der Wechsel des Torwartes, wenn sich dieser verletzt hat. Sollte das Auswechselkontingent erschöpft sein, so muss ein Feld- spieler den Platz des Torwartes einnehmen

31 Schlussbemerkungen Vielen Dank für die Aufmerksamkeit! André Schröter


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