Die Präsentation wird geladen. Bitte warten

Die Präsentation wird geladen. Bitte warten

1 10.Oktober 2006 17. Internationale Binnenschiffahrts- Gefahrgut- Tage Sicherung in Binnenhäfen Dipl.-Ing. Andreas Wiegand Basell Polyolefine GmbH.

Ähnliche Präsentationen


Präsentation zum Thema: "1 10.Oktober 2006 17. Internationale Binnenschiffahrts- Gefahrgut- Tage Sicherung in Binnenhäfen Dipl.-Ing. Andreas Wiegand Basell Polyolefine GmbH."—  Präsentation transkript:

1 1 10.Oktober Internationale Binnenschiffahrts- Gefahrgut- Tage Sicherung in Binnenhäfen Dipl.-Ing. Andreas Wiegand Basell Polyolefine GmbH

2 2 10.Oktober 2006 Sicherung in Binnenhäfen Globale Präsenz): Produktion in 21 Ländern Verkauf in mehr als 120 Ländern Technologische Führungsrolle 6,600 Mitarbeiter, jährlicher Umsatz €8.5 Milliarden Gesamt Produktion 6,630 Kt Globale Marktposition 1. bei Polypropylene 1. bei Advanced polyolefins 1. bei in PP- Lizenzen 7. bei Polyethylene Die Basell im Weltmaßstab

3 3 10.Oktober 2006 Sicherung in Binnenhäfen Die Basell Polyolefine GmbH produziert an ihrem Standort in Wesseling bei Köln im wesentlichen Kunststoff-Granulate, die zu einer Vielzahl von Produkten, wie z. B. Kraftstoffbehälter für Fahrzeuge, Rohre, Flaschen, Folien und andere Gegenstände des täglichen Bedarfs weiterverarbeitet werden. Rheinhafen Godorf

4 4 10.Oktober 2006 Sicherung in Binnenhäfen Im Jahre 2005 wurden in den von Basell genutzten beiden Hafenbecken 321 Binnenschiffe mit ca t Gefahrgütern der Klassen 2 und 3 beladen und 617 Binnenschiffe mit ca t entladen. Das Sicherungskonzept besitzt deswegen großen Stellenwert.

5 5 10.Oktober 2006 Sicherung in Binnenhäfen Nach den Ereignissen vom 11. September 2001 hielt es die internationale Gesetzgebung jedoch für erforderlich, auch für den Transport gefährlicher Güter im Binnenschiffsverkehr Maßnahmen zur Sicherung gegen mögliche terroristische Aktivitäten zu entwickeln Auf der Basis entsprechender Empfehlungen der Vereinten Nationen wurden Maßnahmen zur Sicherung - im englischen beschrieben mit Security, im Unterschied zur klassischen Safety (Sicherheit) - in ein neues Kapitel 1.10 des ADNR aufgenommen

6 6 10.Oktober 2006 Sicherung in Binnenhäfen Ziel dieser neuen Vorschriften ist es, das Risiko des Diebstahls oder des Missbrauchs gefährlicher Güter für terroristische Zwecke, durch den Personen, Güter oder die Umwelt gefährdet werden können, zu minimieren Einen absoluten Schutz gibt es hier aber ebenso wenig wie bei den klassischen Risiken, die der Transport gefährlicher Güter mit sich bringt

7 7 10.Oktober 2006 Sicherung in Binnenhäfen Sicherheitsvorkehrungen der Unternehmen der chemischen Industrie gegen Terroranschläge Maritime Security Umsetzung der Kapitel V und XI des SOLAS Maritime Security Sicherheit im Seeverkehr durch Anti-Terrormaßnahmen ISPS- Code A.16 ADNR 2005 Kapitel 1.10 GGVBinSch Basell betreibt Hafenanlagen, die sowohl dem ADNR, Kap. 1.10, als auch dem ISPS- Code, A. 16 unterliegen

8 8 10.Oktober 2006 Sicherung in Binnenhäfen Basell Polyolefine GmbH Werk Wesseling Sicherungsplan gemäß Kapitel 1.10 des ADR/RID/ADNR erstellt durch die Basell Polyolefine GmbH 1. Schutzziel und Geltungsbereich gültig ab Getrennte Rechtsbereiche und unterschiedliche Zuständigkeiten von Behörden Plan zur Gefahrenabwehr Hafenanlage nach ISPS-Code erstellt und genehmigt für die zertifizierte Hafenanlage der Basell ab

9 9 10.Oktober 2006 Sicherung in Binnenhäfen Unterschiede in der Umsetzung von Sicherungskonzepten für die Betreiber von Umschlagseinrichtungen in Häfen: ISPS- Code zuständige Behörde DA Hafensicherheit Zertifizierung Sicherungskonzept Genehmigung PFSP durch DA Festlegung von 3 Gefahrenstufen mit entspr. Massnahmen Auslösung erhöhte Gefahrenstufe nur durch die DA Präzise Hinweise für Trainings Kap ADNR zuständige Behörde StAfA keine Zertifizierung des Sicherungskonzeptes Sicherungsplan erstellt ‚ Unternehmen keine Gefahrenstufen und Massnahmenzuordnung Auslösung erhöhte Gefahr nicht klar definiert Allgemeine Empfehlungen für Trainings

10 10 10.Oktober 2006 Sicherung in Binnenhäfen Durch die DA Hafensicherheit wurde unsere Umschlagsanlage nach dem ISPS- Code überprüft und zertifiziert

11 11 10.Oktober 2006 Sicherung in Binnenhäfen Durch das Fortbildungszentrum (FZH) in Hamburg wurden zwei PFSO für Basell ausgebildet

12 12 10.Oktober 2006 Sicherung in Binnenhäfen Grundlagen der Sicherungskonzepte nach dem PFSP und Kap ADNR Beschränkung Zugangs- und Zufahrtsmöglichkeiten Technische Sicherungsmassnahmen Meldeprozedere/Empfang von Schiffen (z.B. Namensliste gem. PFSP) Zugangskontrollverfahren/Organisierung von Personalwechseln Personenüberwachung / Überwachung Umschlagsmassnahmen Anforderungen ISPS auch für ADNR-Schiffe im Hafenbecken Meldeprozedere bei Störungen und Ereignissen Sonderfestlegungen für erhöhte Gefahrenstufen Kontrolle der Betriebseinrichtungen Schadensabwehr- und Schadensbegrenzungseinrichtungen

13 13 10.Oktober 2006 Sicherung in Binnenhäfen Kap (f) ADNR Verfahren zur Bewertung und Erprobung der Sicherungspläne und Verfahren zur wiederkehrenden Überprüfung Nach PFSP vorgenommene Überprüfungen, Inhalt und Zeitpunkt von Schulungen und Übungen sind vom PFSO zu dokumentieren Eine Betriebsstelle bei Basell für Hafenanlagen zuständig, Kombinierung der Ausbildungs- und Trainingsmassnahmen gemäß ISPS- ADNR ist möglich Vorgaben für Ausbildung und Trainings

14 14 10.Oktober 2006 Sicherung in Binnenhäfen Was ist für den Betreiber von Verladeeinrichtungen üblicherweise ein Security- Ereignis ? Verdächtige Aktivitäten auf dem Betriebsgelände Vermeintlich fremde Person(en) innerhalb abgesperrter Bereiche Diebstahl oder versuchter Diebstahl Missbrauch von Ladegütern und Einrichtungen Graffiti Sachbeschädigung

15 15 10.Oktober 2006 Sicherung in Binnenhäfen Was wird von jedem Mitarbeiter in einer Hafenanlage erwartet? Wissen, was ein Security- Ereignis/Sicherheitsrisiko ist Meldewege kennen und anwenden Bei Gefahrgut besonders sensibel und wachsam sein Richtiges Handeln will jedoch trainiert sein!

16 16 10.Oktober 2006 Sicherung in Binnenhäfen Handlungsempfehlung der BR Düsseldorf, DA Hafensicherheit zur Erprobung des PFSP mittels jährlichen Übungen

17 17 10.Oktober 2006 Sicherung in Binnenhäfen Sicherungsplan nach Kap ADNR gilt nur für Sicherung von Gefahrguttransporten für gefährliche Güter mit hohem Gefahrenpotential Port Facility Security Plan gilt unabhängig von Gefahrgut nur für Hafenanlagen mit Seeschiffsverkehr Gefahrenstufe 2 Gefahrenstufe 3 erhöhte Gefahrenlage Normallage Gefahrenstufe 1

18 18 10.Oktober 2006 Sicherung in Binnenhäfen Checkliste für erhöhte Sicherungslage gem. Kap ADNR Meldung über erhöhte Sicherungslage eingegangen : ………… Tag ………… Uhrzeit Auslösende Stelle für erhöhte Sicherungslage ……………………………………………….. Meldeaktivitäten (Wesseling oder Knapsack): Uhrzeit - Wesseling: Verständigung des Notfalleiters……… - Knapsack: Verständigung Notfallmanager/Leiter ZEL……… - Verständigung des Gefahrgutbeauftragten (ADR /RID/ADNR) ……… - Verständigung des Eisenbahnbetriebsleiters (nur RID) ……… - Verständigung des Port Facility Security Officer (PFSO) (ADNR) ……… - Verständigung des Leiters Werkssicherheit (ADR/RID)……… - Einberufung weiterer Bereitschaftsdienste gemäß RRL, Aktionsplan 3 ……… Rücksprache mit externen Stellen / Behörden durch Notfallstab (Wesseling oder Knapsack) - Staatliches Amt für Arbeitsschutz / Bereich Gefahrgutüberwachung ……… Checklisten für erhöhte Sicherungs-bzw. Gefahrenlagen als Bestandteil des Sicherungsplanes nach Kap ADNR Massnahmeplan für Gefahrenstufen 2 und 3 durch DA Hafensicherheit im PFSP konkret, jedoch ohne Checklisten, vorgegeben

19 19 10.Oktober 2006 Sicherung in Binnenhäfen Notfallleiter Stabsleiter Pressesprecher Lage Logistik Öffentlichkeitsarbeit HSE / S Notfallorganisation der Basell bei Eintritt einer erhöhten Gefahrenlage nach ISPS/ADNR PFSO SSO

20 20 10.Oktober 2006 Sicherung in Binnenhäfen Die Mitglieder eines Notfallstabes sind : mit ihrer Stellung und den Grundsätzen ihrer Tätigkeit in entsprechenden Lagen vertraut in der Lage zweckmäßige Massnahmen zur Schadensabwehr einzuleiten haben Sicherheit in der Abwicklung Schadenslagen und damit auch in der Führung des Stabes und in der Stabstechnik können mit den notwendigen Hilfsmitteln im Stab umgehen kennen die Anforderungen an die Notfallkommunikation erkennen die Aufgabenabgrenzung zwischen allen Beteiligten Voraussetzung: regelmäßiges Training und Informationsvermittlung Grundsätze der Tätigkeit eines Notfallstabes

21 21 10.Oktober 2006 Sicherung in Binnenhäfen Rahmenrichtlinie für betriebliche Schadensereignisse Basell Polyolefine GmbH Werk Wesseling SEF -Arbeitssicherheit / Gefahrenabwehr Werkfeuerwehr Auflage 11i Materielle, technische und organisatorische Voraussetzungen zur Beherrschung von Gefahrenlagen

22 22 10.Oktober 2006 Sicherung in Binnenhäfen Entscheidung des Basell- Notfallmanagementes: Durchführung einer Gemeinschaftsübung mit aktiven Komponenten für die DA Hafensicherheit und den zuständigen Polizeidienststellen unter Einbeziehung weiterer Stellen wie Berufsfeuerwehr Köln, Staatliches Amt für Arbeitsschutz, die HGK als Betreiber des Rheinhafens, einer Schiffsbesatzung sowie weiterer Nutzer des Hafens.

23 23 10.Oktober 2006 Sicherung in Binnenhäfen Szenario des Trainings: Erhöhung auf die Gefahrenstufe 2 für den von Basell genutzten Teil des Rheinhafens durch die DA Hafensicherheit Einberufung des Basell- Notfall- Kernstabes Durchführung aller Massnahmen nach dem PFSP für die Gefahrenstufe 2 Reaktion des Notfallstabes auf weitere Eskalationen der Lage durch Vermutung eines bevorstehenden terroristischen Anschlages bis zur Auslösung einer Gefahrenstufe 3

24 24 10.Oktober 2006 Sicherung in Binnenhäfen Der Port Facility Security Officer (PFSO) übernimmt mit dem Notfalleiter gemeinsam die Führung im Notfallstab

25 25 10.Oktober 2006 Sicherung in Binnenhäfen Stabsarbeit unter Mitwirkung von Verbindungsbeamten der Polizei und der Berufsfeuerwehr Köln

26 26 10.Oktober 2006 Sicherung in Binnenhäfen Permanente Bestreifung in und um das Hafengelände durch die Basell- Werkssicherheit nach Bekanntgabe der Gefahrenstufe 2

27 27 10.Oktober 2006 Sicherung in Binnenhäfen Präsenz und Übernahme der Führungsrolle durch die Polizei nach Einbeziehung in die fiktive Gefahrenlage

28 28 10.Oktober 2006 Sicherung in Binnenhäfen Nach Übernahme der Leitung durch die Polizei bedürfen jede Veröffentlichung die Abstimmung mit deren Pressestelle

29 29 10.Oktober 2006 Sicherung in Binnenhäfen Beunruhigung durch ein von der Besatzung auf dem Schiff aufgefundenes elektrisches Messgerät als „fiktiver Sprengkörper“

30 30 10.Oktober 2006 Sicherung in Binnenhäfen Polizeiliche Überprüfungen auf dem Schiff ergab für die Übung glücklicherweise Entwarnung

31 31 10.Oktober 2006 Sicherung in Binnenhäfen Schlussfolgerungen aus dem Notfalltraining nach dem ISPS- Code Über die gesamte Gefahrenlage ist ein ständiger Informationskontakt zwischen den beteiligten Betriebsstellen und der DA Hafensicherheit zu gewährleisten Der Port Security Facility Officer des Unternehmens im Notfallstab und der Ship Security Officer müssen ausreichende Kontakte halten

32 32 10.Oktober 2006 Sicherung in Binnenhäfen Schlussfolgerungen aus dem Notfalltraining nach dem ISPS- Code Die Einbeziehung eines Verbindungsbeamten der Polizei in die Arbeit des betrieblichen Notfallstabes ist unverzichtbar Insofern die Polizei die Leitung der Schadensabwehr betreffs der Sicherungslage übernimmt, hat sich der betriebliche Notfallstab mit allen Handlungen, einschliesslich der Öffentlichkeitsarbeit, dieser unterzuordnen.

33 33 10.Oktober 2006 Sicherung in Binnenhäfen Schlussfolgerungen aus dem Notfalltraining nach dem ISPS- Code Massnahmen der Gefahrenstufe 2 sollten ein ausreichendes Sicherheitsniveau gewährleisten, jedoch grundsätzlich Umschlagsprozesse in der Hafenanlage noch nicht negativ beeinträchtigen. Erst bei der Gefahrenstufe 3 sollten Restriktionen, Eingriffe in Verladeprozesse oder gar Sperrungen durchgeführt werden. Der betriebliche Notfallstab kann jedoch bei Gefahr im Verzuge auch ohne die DA entsprechende Massnahmen anweisen

34 34 10.Oktober 2006 Sicherung in Binnenhäfen Schlussfolgerungen aus dem Notfalltraining nach dem ISPS- Code Trainings für erhöhte Sicherungslagen sollten parallele Handlungen vor Ort und im Notfallstab beinhalten um das flexible Reagieren auf sich verändernde Lagen zu ermöglichen Die Festlegungen aus unserem PFSP haben sich nach dem Ergebnis unseres Trainings grundsätzlich bewährt und erscheinen praktisch umsetzbar

35 35 10.Oktober 2006 Sicherung in Binnenhäfen Jeder Mitarbeiter ist ein „Security- Mitarbeiter“ !!! Einfache Handlungs- anweisungen: Aufmerksam zu sein Security- Ereignisse erkennen und zu melden


Herunterladen ppt "1 10.Oktober 2006 17. Internationale Binnenschiffahrts- Gefahrgut- Tage Sicherung in Binnenhäfen Dipl.-Ing. Andreas Wiegand Basell Polyolefine GmbH."

Ähnliche Präsentationen


Google-Anzeigen