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Semantische Netze im Wissensmanagement

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Präsentation zum Thema: "Semantische Netze im Wissensmanagement"—  Präsentation transkript:

1 Semantische Netze im Wissensmanagement
punkt. netServices

2 Die 5 Hauptziele eines Wissensmanagement-Systems
Schaffung kommunikationsfördernder Unternehmensstrukturen Etablierung intelligenter, integrationsfähiger IT-Systeme, die Informationen menschengerecht organisieren Unternehmensweite Verteilung auch des impliziten Wissens  Vermeidung von „Informationsinseln“ und Doppelarbeit Schaffung von Lernumgebungen  Vorhandenes Wissen besser nutzen und mediengerecht aufbereiten Förderung kreativer Prozesse  Aufzeigen innovativer Assoziationsmöglichkeiten

3 Welche Fragen der Mitarbeiter (wirklich) an eine Suchmaschine stellt...
Welche Fragen sollen mit Hilfe einer Suchmaschine beantwortet werden? Beispiele: Suche Welcher Kollege beschäftigt sich mit Thema X? Wer hat zum Thema X bereits ein Dokument erstellt? Welche Methode hilft bei Problem X? In welchen Dokumenten wird Methode X beschrieben? Was ist die beliebteste Ressource zum Thema X? In welcher Abteilung läuft was? Wie hängt Methode X mit Methode Y zusammen? DMS CMS ERP Collaboration CRM Workflow-Mgmt. BI

4 Warum hierarchische Verzeichnis-strukturen keine Lösung sind...
Die übliche Frage: In welchen Ordner bzw. zu welchen Navigations- punkt passt dieses Dokument? ? Menschen denken nicht in hierarchischen Strukturen, sondern assoziativ. Informationen werden kontextspezifisch bzw. abhängig vom Ziel miteinander verknüpft. Bereichsübergreifende Verwaltung von Information in Hierarchien ist unmöglich

5 Warum auch Verschlagwortung kein Ausweg ist...
Die Suche mittels Keywords kann nur von Usern durchgeführt werden, die ihre Bedeutung bereits kennen Keywords haben je nach Zusammenhang unterschiedliche Bedeutungen Die Pflege und Organisation der Schlagwortliste ist mühsam und wird unüberschaubar Die Schlagwörter selbst sind nicht miteinander assoziiert, es entsteht erst durch die Verknüpfung mit den Dokumenten selbst ein Zusammenhang

6 Suchtechnologien im Vergleich
Volltextsuche Thesaurus Semantische Netze (SN) System gibt alle Assets aus, die einen oder mehrere der Suchbegriffe beinhalten. Erstellung des Index voll- automatisch  geringere Erstellungskosten Darstellung der Ergebnisse in Listenform, (zumeist) schneller Zugriff auf ein Dokument System gibt alle Assets aus, die einen oder mehrere der Suchbegriffe beinhalten, sowie alle diejenigen, wo verwandte bzw. Synonyme oder optional auch über- oder untergeordnete Begriffe vorkommen Beispiel: Weiterführung eines Thesaurus: System orientiert sich nicht nur an „verwandten“ Begriffen, sondern an allen definierten, benannten Assoziationen. Suche gibt „semantische“ Wolke aus, Zusammen- hänge werden schneller erfasst Die Kombination der Technologien sollte für Intranet-Suchmaschinen fein gewählt werden

7 Semantische Netze und ihre Möglichkeiten...
intelligente, semantische Suchanfragen (assoziative Suche) Synergiemanagement (Wissenstransfer, effizienteres Kommunizieren auf Basis gemeinsamer Ontologien) Möglichkeit, Zusammenhänge schneller zu erkennen Schaffung von Räumen, die kreative Prozesse einleiten (Serendipity) Schaffung von Lernumgebungen Suche über verteilte Datenbanken (innerhalb der Organisation und organisationsübergreifend) Mit Hilfe sog. „Scopes“ können Informationen aus unterschiedlichen Blickwinkeln gesehen werden  Personalisierung SN können auf Basis der Topic Maps standardisiert und mit anderen SN verknüpft werden

8 Der Fokus wird erweitert
Volltextsuche: begriff Assoziative Suche: begriff

9 Wie intelligente, semantische Suchanfragen funktionieren...
Suche: nach Dokumenten über Manager in der Telekommunikationsbranche Eingabe: "Manager Handy„ Suche nutzt Beziehungen aus : 1. Manager Vorstandsvorsitzender ist ein Manager Geschäftsführer ist ein Manager Heinz Sundt ist ein Vorstandsvorsitzender .... 2. Handies Telekommunikationsunternehmen vertreiben Handies mobilkom ist ein Telekommunikationsunternehmen Ergebnis: Auch Dokumente, in denen Heinz Sundt erwähnt wird, obwohl die Wörter "Manager„ und „Handy" nicht vorhanden sind Häufig gestellte Suchanfragen werden individuell gespeichert und vorgeschlagen.

10 Synergiemanagement - Wie Abteilungen besser miteinander kommunizieren...
Dasselbe Objekt wird in zwei verschiedenen Abteilungen unterschiedlich bezeichnet Derselbe Begriff hat in zwei verschiedenen Abteilungen unterschiedliche Bedeutung Übergreifende Zusammenhänge werden mit Hilfe semantischer Netze schnell verstanden, bereichsübergreifende Kommunikation wird effizienter.

11 Der schnelle Überblick
Mitarbeiter können sich schnell zu einem Thema einlesen, Überblick über einen Kunden, ein Produkt oder eine Methode erlangen. Quelle:

12 Implizites Wissen explizieren - Trennung von Meta-Daten und Inhalten
Die von der Information getrennt existierende semantische Ebene kann in weiteren Anwendungen eingesetzt werden Querverweise, die in der Informationsebene verankert sind, können leicht verloren gehen (z.B. in HTML-Dokumenten, die entfernt werden) Die Trennung zwischen Inhalt und Struktur (die bereits Wissen über Zusammenhänge verkörpert) wird beim DB-Modellieren seit 30 Jahren verwendet, bei DM-Systemen wird Information nach wie vor zumeist hierarchisch gegliedert

13 Raum für kreative Prozesse schaffen „Serendipity“
Serendipity = Lösungen zu Problemen finden, nach denen NICHT gesucht wurde (Bsp. Archimedisches Prinzip, Batterie von A. Volta) Ein vorhandenes Assoziationsnetzwerk wird durch einen „Missing Link“ ergänzt, dadurch erfährt das Netzwerk einen qualitativen Quantensprung. Änderung des Blickwinkels wird ermöglicht. Jugend

14 Personalisierung - Setzen von Filtern mit Hilfe von „Scopes“
Berechtigungssystem Personalisierung Die Sichtweise des Technikers Wissensmanagement WIR-Gefühl Intranet CMS Prozessmanagement Collaboration Usability Suchfunktionen Feedbackmechanismen Lernumgebungen Systemintegration

15 Lernumgebungen mit Hilfe Semantischer Netze aufbauen
Lernen bedeutet „Erkennen von Zusammenhängen“, nicht „Auswendig Lernen“ Themen können mit Hilfe SN übersichtlich und schnell erfassbar gestaltet werden Mit Hilfe von Scopes können z.B. unterschiedliche Lernstufen modelliert werden Der Lernende kann „spielerisch“ im System umherwandern, Lernpfade selbst wählen ohne jemals den „Faden“ zu verlieren

16 Einführung semantischer Netze - Vorgehensmodell
Analyse des Userverhaltens Whitepaper: Argumente Pilotprojekt Vorauswahl von Dokumenten Quantitative Analyse Erstellung der Topic Map Präsentation des Pilotprojektes Nutzen wird klar dokumentiert Ausweitung auf andere Abteilungen Methoden- know-how weitergeben Identifikation synonymer Topics System- integration Verknüpfung der einzelnen Topic Maps Integration mit DMS Laufendes Monitoring & Feedback

17 Fragen zur Topic-Map bzw. Suchmaschine
Welche Suchanfragen stellen Mitarbeiter häufig ans System? Nach welchen „Zusammenhängen“ wird häufig gesucht? Gibt es unterschiedliches Suchverhalten unter den Usern (punktgenaue Suche/Suche nach Zusammenhängen)? Welche Datenbestände (in welchen Datenbanken) sind für Suchanfragen relevant? Welche Abteilungen tauschen häufig Informationen aus? Wie arbeiten sich Mitarbeiter in neue Themen ein? Wie werden Dokumente klassifiziert bzw. in den Navigationsbaum integriert? Wie wird das Berechtigungssystem integriert? Schlechte Klassifizierung und die Suche nach Informationen kostet ein Unternehmen mit Usern jährlich rund 10 Mio. Euro Jakob Nielsen, Usability Expert (www.useit.com)

18 Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit.
Dies ist die letzte Seite einer Präsentation.


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