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Bundesamt für Kommunikation Buchhaltungskurs 15.6.2006.

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Präsentation zum Thema: "Bundesamt für Kommunikation Buchhaltungskurs 15.6.2006."—  Präsentation transkript:

1 Bundesamt für Kommunikation Buchhaltungskurs

2 2 I Was ist Buchhaltung? Unter Buchhaltung versteht man… die Buchführung eines Unternehmens oder einer Organisation. den Vorgang der Belegverarbeitung. die Abteilung, die für die Abwicklung der Buchführung zuständig ist. Lektion 1Lektion 2Lektion 3Lektion 4Lektion 5

3 3 I Was ist Buchhaltung? Organisation der Buchhaltung Je nach Grösse der Organisation kann es sinnvoll sein, die Buchhaltung in Teilbereiche zu untergliedern. Verbreitet ist die Aufteilung in: Finanzbuchhaltung: Verbucht Vorgänge, die zur Bilanzierung und Gewinn- und Verlustrechnung nötig sind. Debitorenbuchhaltung: Verarbeitet die Forderungen an Kunden. Kreditorenbuchhaltung: Verarbeitet die Verbindlichkeiten gegenüber Lieferanten. Anlagenbuchhaltung: Verwaltet Güter des Anlagevermögens. Lohnbuchhaltung: Wickelt die Lohn- und Gehaltsabrechnungen ab. Kostenrechnung: Steuert die Kostenpolitik. Lektion 1Lektion 2Lektion 3Lektion 4Lektion 5

4 4 I Wozu braucht man Buchhaltung? Die Buchhaltung ist die Grundlage der Rechnungslegung und damit der wichtigste Teilbereich des Rechnungswesens, da alle anderen Teilbereiche (z.B. Kostenrechnung oder Planrechnung) auf den Ist-Daten der Buchhaltung beruhen oder sie zumindest benötigen. Lektion 1Lektion 2Lektion 3Lektion 4Lektion 5

5 5 I Unterschied zwischen einer einfachen und einer doppelten Buchhaltung? In der einfachen Bruchhaltung ist immer nur ein Konto von einem Vorfall betroffen. In der doppelten Buchhaltung müssen immer zwei Konten betroffen sein. Lektion 1Lektion 2Lektion 3Lektion 4Lektion 5Lektion 1Lektion 2Lektion 3Lektion 4Lektion 5

6 6 I Was versteht man unter Aktiv- und Passivkonten? Was sind T-Konten? Da unter dem Jahr normalerweise keine Bilanzen erstellt werden, trägt man alle Geschäftsvorfälle die während dem Jahr passieren in T-Konten ein. Lektion 1Lektion 2Lektion 3Lektion 4Lektion 5Lektion 1Lektion 2Lektion 3Lektion 4Lektion 5

7 7 I Was versteht man unter Aktiv- und Passivkonten? Aktivkonten Die Aktiva - auch Aktivseite oder Aktiven genannt - bilden einen Bestandteil der Bilanz. Die Aktiva werden üblicherweise auf der linken Seite einer Bilanz aufgezeigt. Ihr Gegenstück bilden die Passiva, die auf der rechten Seite der Bilanz ausgewiesen werden. Die Aktivseite zeigt die Mittelverwendung auf, Passiva die Mittelherkunft. Die Aktiva unterteilt sich in der Regel in Anlagevermögen, Umlaufvermögen und die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten. Weitere Posten oder Unterteilungen sind möglich. Lektion 1Lektion 2Lektion 3Lektion 4Lektion 5Lektion 1Lektion 2Lektion 3Lektion 4Lektion 5

8 8 I Was versteht man unter Aktiv- und Passivkonten? Passivkonten Die Passiva - auch Passivseite oder Passiven genannt - bilden einen Bestandteil der Bilanz. Die Passiva werden üblicherweise auf der rechten Seite einer Bilanz aufgezeigt. Ihr Gegenstück bilden die Aktiva, die auf der linken Seite der Bilanz ausgewiesen werden. Die Passivseite zeigt die Mittelherkunft auf, die Aktivseite zeigt die Mittelverwendung. Die Passiva unterteilen sich i.d.R. in Eigenkapital, Rückstellungen, Verbindlichkeiten und passive Rechnungsabgrenzungsposten. Weitere Posten oder Unterteilungen sind möglich. Lektion 1Lektion 2Lektion 3Lektion 4Lektion 5Lektion 1Lektion 2Lektion 3Lektion 4Lektion 5

9 9 I Was ist eine Bilanz? Wie erstellt man diese? Die Bilanz (ital. bilancia, Waage, im Sinne von Balkenwaage; lat. bilanx, etwa Doppelwaage) ist eine Aufstellung von Herkunft und Verwendung des Kapital an Hand eines Unternehmens erläutert. Die Bilanz ist die Gegenüberstellung von Vermögen und Kapital mit dem Ziel, das Eigenkapital als Restgrösse zu ermitteln. Lektion 1Lektion 2Lektion 3Lektion 4Lektion 5Lektion 1Lektion 2Lektion 3Lektion 4Lektion 5Lektion 1Lektion 2Lektion 3Lektion 4Lektion 5

10 10 I Was ist eine Schlussbilanz Die Schlussbilanz ist die Bilanz, die nach der vollständigen Buchung sämtlicher Geschäftsvorfälle und Abgrenzung von Geschäftsvorfällen, die die abzuschließende Geschäftsperiode nicht betreffen, aufgestellt wird. Technisch wird die Erstellung der Schlussbilanz oftmals mit Hilfe eines Schlussbilanzkontos vorgenommen. Auf das Schlussbilanzkonto werden die Salden sämtlicher Bestandskonten einschließlich des Eigenkapitalkontos, das die Salden des Gewinn- und Verlustkontos und des Privatkontos enthält, abgeschlossen. Schlussbilanz und Schlussbilanzkonto sind jedoch nicht zwingend identisch. Während das Schlussbilanzkonto im Wesentlichen formfrei nach betrieblichen und abrechnungstechnischen Gesichtspunkten aufgebaut sein darf, sind in der Schlussbilanz gesetzliche Form- und Gliederungsvorschriften einzuhalten. Die (Schluss-)Bilanz ist obligatorischer Bestandteil des Jahresabschlusses und bildet die Grundlage für die Eröffnungsbilanz der nachfolgenden Rechnungsperiode. Lektion 1Lektion 2Lektion 3Lektion 4Lektion 5Lektion 1Lektion 2Lektion 3Lektion 4Lektion 5Lektion 1Lektion 2Lektion 3Lektion 4Lektion 5

11 11 I Kontenrahmen Der Kontenrahmen ist ein systematisches Verzeichnis aller Konten für die Buchführung in einem Wirtschaftszweig. Er dient als Richtlinie und Empfehlung für die Aufstellung eines konkreten Kontenplans in einem Unternehmen. Damit sollen einheitliche Buchungen von gleichen Geschäftsvorfällen erreicht und zwischenbetriebliche Vergleiche ermöglicht werden. Der Kontenrahmen ist meist nach dem Zehnersystem in Kontenklassen gegliedert. Hier sind die in ihrem Wesen und Inhalt möglichst ähnlichen Konten gebündelt und einem Prinzip folgend Aufgebaut. Die erste Stelle gibt die Kontenklasse an. Die zweite Stelle gibt die Kontengruppe an. Innerhalb der Kontengruppen kann in Kontenarten (Untergruppen) unterteilt werden. Lektion 1Lektion 2Lektion 3Lektion 4Lektion 5Lektion 1Lektion 2Lektion 3Lektion 4Lektion 5Lektion 1Lektion 2Lektion 3Lektion 4Lektion 5

12 12 I Erfolgskonten Aufwand und Ertrag Wie sind Erfolgskonten zu buchen? Erfolgskonten zeigen ob das Geschäft Gewinn oder Verlust macht. Das Aufwandkonto wird gleich gebucht wie Aktivkonten und das Ertragskonto wird gleich gebucht wie Passivkonten. Der Unterschied beim buchen der Erfolgskonten ist, dass sie nach jedem Jahr wieder auf 0 gesetzt werden, das heisst es gibt keinen Anfangsbestand. Lektion 1Lektion 2Lektion 3Lektion 4Lektion 5Lektion 1Lektion 2Lektion 3Lektion 4Lektion 5Lektion 1Lektion 2Lektion 3Lektion 4Lektion 5Lektion 1Lektion 2Lektion 3Lektion 4Lektion 5Lektion 1Lektion 2Lektion 3Lektion 4Lektion 5

13 13 I Erfolgskonten Aufwand und Ertrag Aufwand In der Betriebswirtschaft versteht man unter dem Aufwand die Minderung des Unternehmenserfolges durch den Verbrauch (z.B. Material, menschliche Arbeitskraft, Maschinen) oder den Gebrauch (z.B. Boden, Kapital) von Produktionsfaktoren. Sein Gegenbegriff ist Ertrag. In der Doppelten Buchführung erscheint der Aufwand auf der Soll-Seite (links). Dabei ist der Aufwand nicht mit Kosten zu verwechseln. Aufwand sind periodisierte, einer bestimmten Periode zugerechnete Ausgaben. Lektion 1Lektion 2Lektion 3Lektion 4Lektion 5Lektion 1Lektion 2Lektion 3Lektion 4Lektion 5Lektion 1Lektion 2Lektion 3Lektion 4Lektion 5Lektion 1Lektion 2Lektion 3Lektion 4Lektion 5Lektion 1Lektion 2Lektion 3Lektion 4Lektion 5

14 14 I Erfolgskonten Aufwand und Ertrag Ertrag Allgemein wird der Ertrag als das Ergebnis der wirtschaftlichen Leistung bezeichnet. Volkswirtschaftlich gesehen handelt es sich in der Produktionstheorie um die erzeugte Produktionsmenge (Output). In der klassischen Volkswirtschaftstheorie gibt es die Ertragsarten Zins für Kapitalerträge, Lohn für Erträge durch Arbeit und Rente für Erträge durch Bodenwirtschaft. Betriebswirtschaftlich bezeichnet der Ertrag eine Mehrung des Unternehmenserfolges durch die Erstellung (z. B. von Erzeugnissen oder innerbetrieblichen Leistungen), die Bereitstellung (z. B. von Kapital durch eine Bank) oder den Absatz (z. B. von Waren durch ein Handelsunternehmen) von Gütern. Sein Gegenbegriff ist Aufwand. Lektion 1Lektion 2Lektion 3Lektion 4Lektion 5Lektion 1Lektion 2Lektion 3Lektion 4Lektion 5Lektion 1Lektion 2Lektion 3Lektion 4Lektion 5Lektion 1Lektion 2Lektion 3Lektion 4Lektion 5Lektion 1Lektion 2Lektion 3Lektion 4Lektion 5

15 15 I Lektion 1Lektion 2Lektion 3Lektion 4Lektion 5Lektion 1Lektion 2Lektion 3Lektion 4Lektion 5Lektion 1Lektion 2Lektion 3Lektion 4Lektion 5Lektion 1Lektion 2Lektion 3Lektion 4Lektion 5Lektion 1Lektion 2Lektion 3Lektion 4Lektion 5Lektion 1Lektion 2Lektion 3Lektion 4Lektion 5 Aufbewahrungspflicht Im Handels- und Steuerrecht gibt es für Buchhaltungs- unterlagen vielfältige Aufbewahrungspflichten und -fristen. Wer nichts falsch machen will, bewahrt die gesamten Bücher am besten 10 Jahre auf, bevor er sie dem Reisswolf zuführt. Da dies aber öfters zu "Papierkrieg" auf dem Schreibtisch führt, hier die wichtigsten Aufbewahrungsfristen: Dokumente mit Tageswert (z. B.: Zeitungen, Zeitschriften): gar nicht Dokumente mit Prüfwert (z. B.: Rechnungen): 6 Jahre alle anderen Dokumente (z. B.: Urkunden, Hypotheken): 10 Jahre

16 16 I Lektion 1Lektion 2Lektion 3Lektion 4Lektion 5Lektion 1Lektion 2Lektion 3Lektion 4Lektion 5Lektion 1Lektion 2Lektion 3Lektion 4Lektion 5Lektion 1Lektion 2Lektion 3Lektion 4Lektion 5Lektion 1Lektion 2Lektion 3Lektion 4Lektion 5Lektion 1Lektion 2Lektion 3Lektion 4Lektion 5 Debitorbuchhaltung Die Debitorenbuchhaltung (Debitor=Kunde, Schuldner) beschäftigt sich mit der Erfassung und Verwaltung der offenen Forderungen einer Organisation. Der hierzu übergeordnete Führungsbereich wird auch als Forderungsmanagement bezeichnet. Zusätzlich zur reinen Erfassung der Tatbestände liefert die Debitorenbuchhaltung wesentliche Informationen zur Verbesserung der finanziellen Lage einer Organisation. So werden regelmässig Aussenstände ab einer bestimmten Laufzeit (z.B. > 40 Tage) erfasst, um diese Information für das betriebliche Mahnwesen bereitzustellen und eine Einschätzung des finanziellen Risikos vornehmen zu können. Falls der Ausgleich der Forderung nach dem betrieblichen (aussergerichtlichen) Mahnweg (1. Mahnung, 2. Mahnung mit Kündigungsandrohung, letzte Mahnung) nicht erfolgt, wird der Fall in der Regel an die Rechtsabteilung, externe Rechtsanwälte oder ein Inkassobüro übergeben, die zunächst nochmals eine aussergerichtliche Einigung anstreben können. Wenn sich dennoch kein Erfolg einstellt, wird der gerichtliche Mahnweg eingeleitet. Nicht selten kommt es zur Ausbuchung von Forderungen im Rahmen der Debitorenbuchhaltung, insbesondere dann, wenn der Schuldner zahlungsunfähig (insolvent) ist oder eine Eidesstattliche Versicherung abgegeben hat. Arbeitsabläufe und Erfolg der Debitorenbuchhaltung hängen daher häufig von der wirtschaftlichen Konjunktur und der Schuldnerstruktur (z.B. arm/reich) ab.

17 17 I Lektion 1Lektion 2Lektion 3Lektion 4Lektion 5Lektion 1Lektion 2Lektion 3Lektion 4Lektion 5Lektion 1Lektion 2Lektion 3Lektion 4Lektion 5Lektion 1Lektion 2Lektion 3Lektion 4Lektion 5Lektion 1Lektion 2Lektion 3Lektion 4Lektion 5Lektion 1Lektion 2Lektion 3Lektion 4Lektion 5 Kreditorbuchhaltung Die Kreditorenbuchhaltung ist eine Nebenbuchhaltung der Finanzbuchhaltung. Jeder regelmäßige Lieferant wird mit einem Kreditorenstammsatz erfasst. Jede Lieferung und jeder Rechnungseingang werden dann mit Referenz zur Stammnummer des Kreditors erfasst. Naturgemäß hat die Kreditorenbuchhaltung einen engen Bezug zum Beschaffungswesen insbesondere dem Einkauf. Nach Rechnungseingang werden die Forderungen des Lieferanten als Verbindlichkeiten geführt. Fällige Forderungen werden mittels Zahlung ausgeglichen. Über die zeitliche Fälligkeitstruktur der Rechnungen ergibt sich eine Möglichkeit zur kurzfristigen Liquiditätsplanung. In einer offenen-Posten-Buchhaltung wird eine Verbindlichkeit nach erfolgter Zahlung ausgeglichen. Voraussetzung für das Zahlen einer Rechnung ist die Lieferung der vereinbarten Leistung. Da der Rechnungseingang unter Umständen auch vor dem Liefereingang erfolgen kann, sollten Rechnungseingang und die Wareneingangsbuchung ins Lager als Folge der Lieferung mit Referenz zur Bestellnummer über ein Scharnierkonto geführt werden.

18 18 I Vielen Dank für die Aufmerksamkeit


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