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Soziologisches Institut Übersicht der Präsentationen P0 Einführungspräsentation P1 Der Wertbegriff in den empirischen Sozialwissenschaften P2 Werttheorie.

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Präsentation zum Thema: "Soziologisches Institut Übersicht der Präsentationen P0 Einführungspräsentation P1 Der Wertbegriff in den empirischen Sozialwissenschaften P2 Werttheorie."—  Präsentation transkript:

1 Soziologisches Institut Übersicht der Präsentationen P0 Einführungspräsentation P1 Der Wertbegriff in den empirischen Sozialwissenschaften P2 Werttheorie bei soziologischen Klassikern P3 Sozialwiss. Wertewandelstheorien I: Werteverfallsansatz P4 Sozialwiss. Wertewandelstheorien II: Postmodernisierungsansatz P5 Sozialwiss. Wertewandelstheorien III: Wertsynthese-Ansatz P6 Die Entwicklung eines Kreismodells menschlicher Werte P7 Arbeitswerte als meistuntersuchte Wertgruppe P8 Method. Herausforderungen und Alternativen der Wertforschung P9 Der Wert bei Luhmann und Habermas Begriffsklärung Statische Werttheorie Dynamische Werttheorie Methodologie Empirie Berührte Aspekte der Wertforschung

2 Soziologisches Institut Sozialwiss. Wertwandelstheorien II: Postmodernisierungsansatz2 Begründer des Postmodernisierungsansatzes: Ronald Inglehart Politologe University of Michigan, Ann Arbor (zahlreiche Gastprofessuren in Europa) 1970er Jahre: empirisch v.a. Nutzung der "Eurobarometer"-Umfragen seit 1980er Jahren Aufbau und Koordination des internationalen Wertforschungsprogramms World Values Survey: - grössere Reichweite als jedes andere Wertforschungsprogramm (heute gegen 80% der Weltbevölkerung repräsentiert; ca. 250'000 Befragte; 95 Länder; weltweit ca. 180 direkt involvierte Sozialwissenschaftler)

3 Soziologisches Institut Sozialwiss. Wertwandelstheorien II: Postmodernisierungsansatz3 Hauptaussagen des Postmodernisierungsansatzes: In westlichen Demokratien ist seit den 1960er Jahren ein Wertewandel im Gang, in dessen Verlauf materialistische Werte allmählich durch postmaterialistische ersetzt werden. Wichtigste Ursache dieses Wandels ist der erst seit dem zweiten Weltkrieg weit verbreitete Massenwohlstand, der Angehörige jüngerer Generationen immer seltener sicherheits- und überlebensbedrohende Erfahrungen in ihrer formativen Lebensphase machen lässt. Folgen dieses Wandels durchdringen alle gesellschaftlichen Bereiche und prägen u.a. Einstellungen der Menschen zu Religion, Politik (Bsp. Akzeptanz demokratischer Institutionen, Neue Soziale Bewegungen), Geschlechtergleichstellung und Minderheiten. Langfristige Folge kann auch ein gewisser Abfall der Wirtschaftsleistung in westlichen Demokratien sein, an den sich neue Mangelerfahrungen und damit periodische Wiederaufschwünge materialistischer Wertorientierungen anschliessen können. (vgl. Inglehart 1989)

4 Soziologisches Institut Sozialwiss. Wertwandelstheorien II: Postmodernisierungsansatz4 Theoretische Grundlagen des PM-Ansatzes (I): Bedürfnishierarchie des humanistischen Psychologen Abraham Maslow : (relativ unkritisch) für soziale Wandelstheorie herangezogen Selbstverwirklichung (Selbst-)Achtung Zugehörigkeit & Liebe Sicherheit physiolog. LEBENSPHASE DRINGLICHKEIT (Wunderer & Küpers 2003: 101) Ingleharts Wertzuordnung: materialist. / postmaterialist.

5 Soziologisches Institut Sozialwiss. Wertwandelstheorien II: Postmodernisierungsansatz5 Theoretische Grundlagen des PM-Ansatzes (II): modernisierungstheoretische (soziologische*) Dreistadiengesetze: Turgot ( ): theologisches metaphysisches positives Stadium Saint-Simon ( ): Stadium der Imagination der Metaphysik der Positivität Auguste Comte* ( ): theologisch-fiktives metaphysisch-abstraktes wissenschaftlich-positives Stadium 5-stufige Variante bei Karl Marx* ( ): Urgesellschaft Sklavenhalterordnung Feudalismus Kapitalismus Kommunismus (vgl. Korte 2000: 20-57) gemeinsame Annahme: Fortschritt menschlicher Gesellschaft zu einer besseren Zukunft

6 Soziologisches Institut Sozialwiss. Wertwandelstheorien II: Postmodernisierungsansatz6 Zentrale Annahmen des PM-Ansatzes (I): (vgl. Oesterdiekhoff 2001) Einschluss eines Stadiums der Postmoderne in eigenes modernisierungstheoretisches Dreistadienmodell: ZEITABLAUF GESELLSCHAFTLICHE ENTWICKLUNGSSTUFE Vormoderne materielle Grund- bedürfnisse nicht ausreichend befriedigt Dominanz traditionaler Werte Moderne materielle Grund- bedürfnisse zunehmend befriedigt Dominanz kapitalistischer Werte Postmoderne materielle Grund- bedürfnisse massenhaft befriedigt Auftrieb postmoderner Werte ab 18. Jh.ab 1960ern M A T E R I A L I S M U SP O S T M A T E R I A L I S M.

7 Soziologisches Institut Sozialwiss. Wertwandelstheorien II: Postmodernisierungsansatz7 Zentrale Annahmen des PM-Ansatzes (II): (vgl. Oesterdiekhoff 2001) Frage der Auslösung eines jeweils nächsten sozialen Stadiums: Vorrang "des Geistes" oder "der Verhältnisse"? Wechsel zur Moderne: Angenommener Vorrang des protestantisch-kapitalistischen Geistes (Bezug auf Max Weber) Wechsel zur Postmoderne: Angenommener Vorrang der Massenwohlstands-Verhältnisse (Bezug auf Karl Marx) keine Annahme immer gleicher Verursachung sozialen Wandels! Wertewandel kann sowohl Folge gewandelter sozialer Verhältnisse als auch deren Ursache sein. =

8 Soziologisches Institut Sozialwiss. Wertwandelstheorien II: Postmodernisierungsansatz8 Zentrale Annahmen des PM-Ansatzes (III): (Inglehart 1989: ; Oesterdiekhoff 2001: 49) Mangelhypothese: Subjekte bewerten Dinge am höchsten, die relativ knapp sind Sozialisationshypothese: Entscheidend für die individuelle Wertbildung ist die Lebensphase intensivster Sozialisation, d.h. die Kindheit und Jugend; in diesem Zusammenhang wird ausser dem Massenwohlstand auch die massive Bildungsexpansion der Nachkriegszeit eine wichtige Wandelsursache Kohorteneffekte dominieren den Wertewandel Alterseffekte sind nachrangig Periodeneffekte sind v.a. bei Wirtschaftskrisen (Inflation, Arbeitslosigkeit, Wachstumskrise) möglich, aber nur als vorübergehende Störung der dominanten Kohorteneffekte

9 Soziologisches Institut Sozialwiss. Wertwandelstheorien II: Postmodernisierungsansatz9 Empirische Instrumente des PM-Ansatzes (I): (Inglehart 1977) 4-Item-Ranking-Batterie (ab 1970) Befragte geben das für sie wichtigste und zweitwichtigste Ziel aus folgenden vier Möglichlichkeiten an: Aufrechterhaltung von Ordnung im Land MAT. mehr Mitbestimmung für die Bürger bei wichtigen politischen Entscheiden POSTMAT. Kampf gegen die steigenden Preise Schutz des Rechts auf freie Meinungsäusserung

10 Soziologisches Institut Sozialwiss. Wertwandelstheorien II: Postmodernisierungsansatz10 Empirische Instrumente des PM-Ansatzes (II): (Inglehart 1977) 12-Item-Ranking-Batterie (ab 1973): Abfrage des wichtigsten und zweitwichtigsten Ziels für drei separate 4-Item-Gruppen sowie des insgesamt wichtigsten und unwichtigsten: Ein hohes Wirtschaftswachstum (-.341) Eine starke Armee (-.374) Mehr Mitspracherecht für Bürger am Arbeitsplatz und i. d. Gemeinden (+.580) [Verschönerung unserer Städte und Landschaften (+.075)] MAT. Aufrechterhaltung von Ordnung im Land (-.467) mehr Mitbestimmung für die Bürger bei wichtigen polit. Entscheiden (+.484) Kampf gegen die steigenden Preise (-.341) Schutz des Rechts auf freie Meinungsäusserung (+.434) POSTMAT. Eine stabile Wirtschaft (-.411) Fortschritt zu weniger unpersönlicher, menschlicherer Gesellschaft (+.545) Die Bekämpfung der Kriminalität (-.410) Fortschritt zu einer Gesellschaft, in der Ideen mehr zählen als Geld (+.514) ursprüngliche 4 Items in Klammern: in gepoolten 1973er Surveys ermittelte Ladungen auf PM-Faktor

11 Soziologisches Institut Sozialwiss. Wertwandelstheorien II: Postmodernisierungsansatz11 Frühe empirische Befunde des PM-Ansatzes (I): Kohorteneffekt und Periodeneffekt (Ölkrise der 1970er) (Inglehart 1977)

12 Soziologisches Institut Sozialwiss. Wertwandelstheorien II: Postmodernisierungsansatz12 Frühe empirische Befunde des PM-Ansatzes (II): Bildungseffekt (Inglehart 1977)

13 Soziologisches Institut Sozialwiss. Wertwandelstheorien II: Postmodernisierungsansatz13 Frühe empirische Befunde des PM-Ansatzes (III): Geschlechtseffekt (Inglehart 1977)

14 Soziologisches Institut Sozialwiss. Wertwandelstheorien II: Postmodernisierungsansatz14 Frühe empirische Befunde des PM-Ansatzes (IV): Effekte des direkten und geerbten Status (Inglehart 1977)

15 Soziologisches Institut Sozialwiss. Wertwandelstheorien II: Postmodernisierungsansatz15 Frühe empirische Befunde des PM-Ansatzes (V): Supranationales Zugehörigkeitsempfinden & Postmaterialismus (Inglehart 1977)

16 Soziologisches Institut Sozialwiss. Wertwandelstheorien II: Postmodernisierungsansatz16 Frühe empirische Befunde des PM-Ansatzes (VI): Relevanz des Kohorteneffektes in nichtwestlicher Gesellschaft (Inglehart 1989)

17 Soziologisches Institut Sozialwiss. Wertwandelstheorien II: Postmodernisierungsansatz17 Frühe empirische Befunde des PM-Ansatzes (VII): Kohorteneffekt und Periodeneffekt mit Inflationskurve (Inglehart 1989) Inflationsrate

18 Soziologisches Institut Sozialwiss. Wertwandelstheorien II: Postmodernisierungsansatz18 Frühe empirische Befunde des PM-Ansatzes (VIII): Scheidungsrate, Toleranz von Homosexualität und PM-ismus (Inglehart 1989)

19 Soziologisches Institut Sozialwiss. Wertwandelstheorien II: Postmodernisierungsansatz19 Frühe empirische Befunde des PM-Ansatzes (IX): Glücksvorstellungen oppositioneller Werttypen (Inglehart 1989)

20 Soziologisches Institut Sozialwiss. Wertwandelstheorien II: Postmodernisierungsansatz20 Frühe empirische Befunde des PM-Ansatzes (X): Verhaltensrelevanz der gemessenen Wertorientierungen (Inglehart 1989) Zusammenhang mit Mat.- Postmat.-Wertindex Befürwortung d. Bewegung Mitglied- schaft od. potenzielle Mitglied- schaft in d. Bewegung

21 Soziologisches Institut Sozialwiss. Wertwandelstheorien II: Postmodernisierungsansatz21 Kritik am frühen PM-Ansatz - allgemein: (vgl. Klages 1992; Oesterdiekhoff 2001; Davis & Davenport 1999; Abramson et al. 1997; Inglehart & Abramson 1999) Als meistbeachteter und empirisch breitest abgestützter Ansatz der neueren Wertewandelsforschung wurde der PM-Ansatz von sehr vielen Kritikern herausgefordert Inglehart ist seit Jahrzehnten zu grossem Teil "mit Verteidigung beschäftigt"; Ende der 1990er Jahre zeigen ihn die Fachzeitschriften (zusammen mit Abramson) in einer förmlichen (Methoden-)Abwehrschlacht Image Ingleharts als zu unkritisch gegenüber eigener Forschung Vorwurf einer Behinderung der Wertforschung durch Monopolisierung der globalen längsschnittlichen Forschung mit dem WVS, bezw. Bindung der jeweils national mobilisierbaren Mittel an sein Programm

22 Soziologisches Institut Sozialwiss. Wertwandelstheorien II: Postmodernisierungsansatz22 Kritik am frühen PM-Ansatz - theoretisch: (vgl. Klages 1992; Oesterdiekhoff 2001; Davis & Davenport 1999) übersimplifizierende Theorie, die Wertewandel entlang einer einzigen Dimension (Materialismus-Postmaterialismus) zu erklären versucht äusserst unkritische Übernahme Maslovscher und modernisierungstheoretischer Annahmen (Maslov als "Vaterfigur", Modernisierungstheorie kaum weiterentwickelt) werttheoretische Vernachlässigung der Individualebene Weiterführung überoptimistischer, naiv fortschrittsgläubiger Ideen der Aufklärungszeit teils nur "populärwissenschaftliches" Niveau der theoretischen Fundierung

23 Soziologisches Institut Sozialwiss. Wertwandelstheorien II: Postmodernisierungsansatz23 Kritik am frühen PM-Ansatz - interpretativ: (vgl. Klages 1992; Abramson et al. 1997) Interpretative Herabspielung von Perioden- und Alterseffekten gegenüber Kohorteneffekten Periodeneffekte: Interpretationsnotstand, weshalb erhöhte Arbeitslosigkeit gemäss WVS-Daten Postmaterialismus in Gesellschaften auch fördern, nicht nur hemmen kann

24 Soziologisches Institut Sozialwiss. Wertwandelstheorien II: Postmodernisierungsansatz24 Kritik am frühen PM-Ansatz - methodisch: (vgl. Klages 1992; Oesterdiekhoff 2001; Davis & Davenport 1999) Auswertungsweise missachtet, dass Mischtypen der Orientierung häufiger als rein materialistische/postmaterialistische Orientierungen auftreten und der reale Wertewandel vielfältig-komplex ist zu geringer Umfang der werterhebenden Itembatterien (nur 4 bezw. 12 Items zur Postmaterialismus-Messung), d.h. ungenügende Abdeckung des menschlichen Werteraums Ranking- statt Ratingverfahren nicht realitätsgerecht ('forced choice') Beschränkung auf (modische) politische Wertitems, Exklusivberücksichtigung öffentlicher gegenüber persönlichen Werten Ignorieren von Vorarbeiten Guttmans und Rokeachs bei der Wert-Instrumententwicklung (Gegensatz z.B. zu Shalom Schwartz) Item "Kampf gegen die steigenden Preise" verzerrt Ingleharts Befunde stark, seit in westlichen Industriegesellschaften Inflation kein vorrangiges Problem mehr ist

25 Soziologisches Institut Sozialwiss. Wertwandelstheorien II: Postmodernisierungsansatz25 Theoretische Weiterentwicklung d. PM-Ansatzes (I): Wandel zum Postmaterialismus nur noch als Teil eines umfassenderen Kulturellen Wandels verstanden, der entlang 2 Dimensionen verläuft: Modernisierung und Postmodernisierung (Inglehart 1997) statische Ökonomie Traditionale Autorität Religiöse und kommunale Werte Wachstumsökonomie Rational-Legale Autorität Leistungsmotivation Wohlbefindens-Maximierung Abschwächung von Autorität Postmaterialistische Werte MODERNISIERUNG POSTMODERNISIERUNG

26 Soziologisches Institut Sozialwiss. Wertwandelstheorien II: Postmodernisierungsansatz26 Theoretische Weiterentwicklung d. PM-Ansatzes (II): (Inglehart 1997) Gestützt auf eine immer mehr über westliche Gesellschaften hinausreichende Datenbasis des World Values Survey in den 1990er Jahren wird angenommen: Parallel zum Prozess der Postmodernisierung läuft der (ältere) Prozess der Modernisierung weltweit weiter Modernisierung und Postmodernisierung sind sinnvolle kulturelle Verortungsdimensionen für alle menschlichen Gesellschaften Die aktuelle Position einer Gesellschaft entlang der Modernisierungs- und Postmodernisierung-Dimension ist massgeblich vom kulturellen Erbe (nicht nur vom Wohlstand) abhängig (d.h. "pfadabhängig") wichtige nichtökonomische Einflüsse auf Position einer Gesellschaft: - religiöse Tradition - geografische Einbettung - Sprache - frühere politische Ordnungen (z.B. Kommunismus)

27 Soziologisches Institut Sozialwiss. Wertwandelstheorien II: Postmodernisierungsansatz27 Theoretische Weiterentwicklung d. PM-Ansatzes (III): (Inglehart & Baker 2000) Nochmalige empiriegestützte Bezeichnungsanpassung der beiden Wertdimensionen (ab 2000): Säkular-Rationale Werte Traditionale Werte Überlebens-WerteSelbstexpressive Werte MODERNISIERUNG POST- MODERNISIERUNG

28 Soziologisches Institut Sozialwiss. Wertwandelstheorien II: Postmodernisierungsansatz28 Instrumentbeispiel des erweiterten PM-Ansatzes: (Inglehart & Baker 2000) 10 empirisch bewährteste Items zur Wertmessung entlang den beiden Dimensionen (basierend auf graduellen und dichotomen Zustimmungen, d.h. kein Ranking mehr): Traditionale vs. Säkular-Rationale Werte ( ) Gott sehr wichtig im eigenen Leben (.70) Kind soll lieber Gehorsam und Glauben als Unabhängigkeit und Entschlossenheit lernen (.61) Abtreibung unter keinen Umständen gerechtfertigt (.61) Sehr stolz auf eigene Nation (.60) Für mehr Respekt vor Autoritäten (.51) Überlebens- vs. Selbstexpressive Werte ( ) Ökonomische und physische Sicherheit wichtiger als Selbstverwirklichung und Lebensqualität (.59) Nicht sehr glücklich (.58) Keine Petition unterschrieben und würde auch keine unterschreiben (.59) Homosexualität nie gerechtfertigt (.54) Kann nie vorsichtig genug sein beim Vertrauen auf andere Leute (.44) in Klammern: Ladungen auf den jeweiligen dimensionalen Faktor (Individuumsebene)

29 Soziologisches Institut Sozialwiss. Wertwandelstheorien II: Postmodernisierungsansatz29 Neuere empirische Befunde des PM-Ansatzes (I): Regelmässiger Kirchgang in 20 Ländern (Inglehart 1997)

30 Soziologisches Institut Sozialwiss. Wertwandelstheorien II: Postmodernisierungsansatz30 Neuere empirische Befunde des PM-Ansatzes (II): Häufiges Nachdenken über den Sinn des Lebens in 20 Ländern (Inglehart 1997)

31 Soziologisches Institut Sozialwiss. Wertwandelstheorien II: Postmodernisierungsansatz31 Neuere empirische Befunde des PM-Ansatzes (III): Meinung, dass ein Kind ein Heim mit zwei Elternteilen braucht, um glücklich aufzuwachsen in 20 Ländern (Inglehart 1997)

32 Soziologisches Institut Sozialwiss. Wertwandelstheorien II: Postmodernisierungsansatz32 Neuere empirische Befunde des PM-Ansatzes (III): Voraussagekraft der Postmodernisierungs- Theorie über 5 normative Bereiche in 20 Ländern (Inglehart 1997) Rückkehr traditionaler Familienwerte seit den 1980er Jahren: nur bereichsabhängige Gültigkeit der PM-Theorie?

33 Soziologisches Institut Sozialwiss. Wertwandelstheorien II: Postmodernisierungsansatz33 Neuere empirische Befunde des PM-Ansatzes (IV): Wohlstand, säkular-rationale und selbstexpressive Werte (65 Gesellschaften) (Inglehart & Baker 2000)

34 Soziologisches Institut Sozialwiss. Wertwandelstheorien II: Postmodernisierungsansatz34 Neuere empirische Befunde des PM-Ansatzes (V): Wert- entwicklung in 38 WVS- Ländern (Inglehart & Baker 2000)

35 Soziologisches Institut Sozialwiss. Wertwandelstheorien II: Postmodernisierungsansatz35 Neuere empirische Befunde des PM-Ansatzes (VI): Stärke der Kohorteneffekte nach Gesellschaftstyp: Modernisierungs- Dimension (Basis: 60 WVS- Länder) (Inglehart & Baker 2000)

36 Soziologisches Institut Sozialwiss. Wertwandelstheorien II: Postmodernisierungsansatz36 Neuere empirische Befunde des PM-Ansatzes (VII): Stärke der Kohorteneffekte nach Gesellschaftstyp: Post- modernisierungs- Dimension (Basis: 60 WVS- Länder) (Inglehart & Baker 2000)

37 Soziologisches Institut Sozialwiss. Wertwandelstheorien II: Postmodernisierungsansatz37 Neuere empirische Befunde des PM-Ansatzes (VIII): "Wert-Weltkarte" mit kulturellen Zonen (81 WVS-Länder) (Inglehart et al. 2004: 14)

38 Soziologisches Institut Sozialwiss. Wertwandelstheorien II: Postmodernisierungsansatz38 Neuere empirische Befunde des PM-Ansatzes (IX): Zusammenhang zwischen Ingleharts Postmodernitäts- Massen und einem Index faktischer Demokratie (Basis: 77 WVS- Länder) (Inglehart 2003: 54) sehr hohe Korrelation mit "Freedom House"-Demokratieindex

39 Soziologisches Institut Sozialwiss. Wertwandelstheorien II: Postmodernisierungsansatz39 Neuere empirische Befunde des PM-Ansatzes (X): Zusammenhang zwischen Ingleharts Selbst- expressivitäts- Mass und einem Index faktischer Demokratie (Basis: 76 WVS- Länder) (Inglehart 2003: 55)

40 Soziologisches Institut Sozialwiss. Wertwandelstheorien II: Postmodernisierungsansatz40 Quellenhinweise Abramson, P.R., Ellis, S. & Inglehart, R. (1997). Research in Context: Measuring Value Change. Political Behavior, 19 (1), Davis, D.W. & Davenport, C. (1999). Assesing the Vailidity of the Postmaterialism Index. The American Political Science Review, 93 (3), Inglehart, R. (1977). The Silent Revolution: Changing Values and Political Styles Among Western Publics. Princeton NJ: Princeton University Press. Inglehart, R. (1989). Kultureller Umbruch: Wertwandel in der westlichen Welt. Übers. von Ute Mäurer. Frankfurt/Main: Campus Verlag. Inglehart, R. (1997). Modernization and Postmodernization. Cultural, Economic, and Political Change in 43 Societies. Princeton NJ: Princeton University Press. Inglehart, R. & Baker, W.E. (2000). Modernization, Cultural Change, and the Persistence of Traditional Values. American Sociological Review, 65 (February), Inglehart, R. (2003). How Solid Is Mass Support for Democracy: And How Can We Measure It? Political Science and Politics, 36 (1), Inglehart, R., Basañez, M, Díez-Medrano, J., Halman, L. & Luijkx, R. (Hrsg.) (2004). Human Beliefs and Values: A cross-cultural sourcebook based on the values surveys. Mexico D.F.: Siglo XXI Editores. Klages, H. (1992). Die gegenwärtige Situation der Wert- und Wertwandelforschung – Probleme und Perspektiven. In H. Klages, H.-J. Hippler & W. Herbert (Hrsg.), Werte und Wandel: Ergebnisse und Methoden einer Forschungstradition (S. 5-39). Frankfurt: Campus. Korte, H. (2000). Einführung in die Geschichte der Soziologie. Opladen: Leske + Budrich. Maslow, A.H., (1978 [1954]). Motivation und Persönlichkeit (übers. Paul Kruntorad). Olten: Walter-Verlag. Oesterdiekhoff, G.W. (2001). Soziale Strukturen, sozialer Wandel und Wertewandel. Das Theoriemodell von Ronald Inglehart in der Diskussion seiner Grundlagen. In G.W. Oesterdiekhoff & N. Jegelka (Hrsg.), Werte und Wertewandel in westlichen Gesellschaften (S ). Opladen: Leske + Budrich. Wunderer, R. & Küpers, W. (2003). Demotivation – Remotivation: Wie Leistungspotenziale blockiert und reaktiviert werden. München: Luchterhand.


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