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Elterntraining für Eltern von Teenagern

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Präsentation zum Thema: "Elterntraining für Eltern von Teenagern"—  Präsentation transkript:

1 Elterntraining für Eltern von Teenagern
Triple P Elterntraining für Eltern von Teenagern Begrüssung Einleitung Neues Kursangebot Oft sind es Kleine Veränderungen, die Bewegung in die familiäre Situation bringen Teenager 10/12 bis 16/18 Wie viele von Ihnen haben Kinder im Alter von 10-12; 13-15; 16-18 Ich hoffe, Sie finden einige Anregungen, die Sie für Ihre Familie passend finden Name: Institution: 1

2 Überblick Bedürfnisse und Verhalten von Teenagern
Die Grundlage - Eine tragfähige Beziehung Ein verlässlicher Partner sein- Konsequentes Handeln Überlebenshilfen (I - IV) Anregungen für zu Hause Zeit für Fragen Im heutigen Vortrag werden wir über die Realität unserer aufwachsenden Kinder und das Elternsein sprechen. Ich werde Ihnen auch Ideen der positiven Erziehung erklären: Grundlage – Eine tragfähige Beziehung,…verlässlicher Partner sein Und Ihnen ein paar Anregungen für zu Hause mitgeben. Zum Ende haben wir dann noch etwa 15 Minuten Zeit, über Ihre Fragen zu sprechen. …

3 Bedürfnisse und Verhalten von Teenagern Ein schwieriger Teil des Elternseins
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4 Top 10 Konfliktthemen 2. Mit Erwachsenen streiten 47%
1. Geschwisterstreit % 2. Mit Erwachsenen streiten % 3. Stimmungsschwankungen % 4. Zu viel Fernsehen % 5. Wütende Streitigkeiten % 6. Zu wenig physische Aktivität % 7. Hausaufgaben nicht machen % 8. Schulschwierigkeiten % 9. Einfluss von Freunden % 10. Schmollen % In einer australischen Studie über früh-adoleszentes Verhalten haben 468 Kindern zwischen 12 und 14 Jahren teilgenommen. Verhalten, welches von den Eltern als unerwünscht genannt wurde: Geschwisterstreit…. Wenn Sie selber an Ihre Situation denken, finden Sie Ihre „heißen Themen“ da wieder? Quelle Teen Survey Australien, Prof. Alan Ralph Eltern wünschen folgende Fähigkeiten bei ihrem Jugendlichen zu fördern: eigene Ansichten, Vorstellungen und Bedürfnisse angemessen ausdrücken Mit Ihren Gefühlen umgehen können Zufrieden mit sich sein Positiv mit anderen sein Unabhängig werden Probleme zunehmend selbständig lösen zu können…. 4

5 Die Herausforderungen: Wachstum, Wandel, Emotionen
Veränderungen Vieles verändert sich für die Jugendlichen in kurzer Zeit (Rolle, Selbstbild, Körper, Gedanken ...) Veränderungen führen zu Spannungen, Unsicherheit und schwankenden Emotionen Grenzen austesten - jedes Elternteil muss eigene Wege finden, Grenzen zu setzen Einiges Fehlverhalten ist normal und Auseinandersetzungen unvermeidbar Es ist schwierig die Balance zwischen Freiheit und Sicherheit zu finden Veränderungen: Nicht mehr Kind noch nicht Erwachsener Während manche auf erwachsen werdende Körperformen mit Stolz reagieren, reagieren andere mit Angst. Abhängig von Reaktionen der Umwelt und herrschenden Schönheitsnormen: (Frühreife Mädchen mehr Sorgen über Gewicht und Essen als spätreife; frühreife Jungen bringt einige Vorteile – gross und kräftig auszusehen ist in diesem Alter allemal attraktiv. Rolle spätreifer Jungen ist in der Regel weniger günstig: sie sind körperlich kleiner und schwächer als ihre Kameraden und mit ihrem Körper auch weniger zufrieden - auch Jungen haben oft viele besorgte Fragen zu körperlicher Entwicklung Form und Grösse von Geschlechtsorgan und sind beunruhigt über Samenerguss und Veränderung der Brustform.) Auch wenn die körperlichen Veränderungen sehr prägnant sind, darf man nicht vergessen dass sie in einer Lebensphase vorkommen, in der auch viele andere Dinge ändern. Darum sind nicht alle Bebachtungen auch gleich auf die körperlichen Veränderungen zurückzuführen. Grenzen: Tageszeiteinteilung: (Schule, Hausaufgaben, Sport, Schlaf, Schulprüfungen…) Konsum: Jugendliche haben mehr Geld zur persönlichen Verfügung als Kinder, Chancen, Verlockung und Risiken: es gibt davon heute mehr denn je – Reisen, fremde Menschen kennenlernen, Sportmöglichkeiten und Musizieren. Den Jugendlichen bieten sich Gelegenheiten, mehr oder weniger gefährliche Drogen zu konsumieren. Bei einigen machen sie sich strafbar, bei anderen müssen sie ihre eigene Form des Verzichts oder des angemessenen Umgangs finden Fehlverhalten: Wir sehen oft, und viele Studien haben das bestätigt, dass Kinder, die als Jugendliche auffällig sind und sogar mit dem Gesetz in Konflikt geraten ihr Karriere sehr früh gestartet haben…. Einige frühe Verhaltensprobleme zeigen eine Tendenz zum dauerhaften Bestehen. Die Probleme, die die Tendenz haben, dauerhaft zu Schwierigkeiten zu führen (wenn sie nicht behandelt werden) schließen Aggressionen, das Verletzen anderer und Ungehorsam zu Hause und in der Schule ein. Einfaches Hoffen und Wünschen, dass Kinder aus allen ihren Verhaltensproblemen herauswachsen, führen nicht dazu, dass dies auch geschieht. Wenn wir alltägliche Verhaltensprobleme managen, können wir ernstere Probleme vermeiden

6 Mögliche Ursachen für Verhaltensprobleme
Mögliche Ursachen für Verhaltensprobleme Das genetische Erbe Das Umfeld (Medien, Schule, Freunde) Familiäre Faktoren, z.B.: - Eskalationsfalle - Ignorieren von erwünschtem Verhalten - Ungünstige Vorbilder - Ungünstige Anweisungen - Emotionale Botschaften - Ungünstiger Gebrauch von Konsequenzen - Beziehung der Eltern - Etc. Genetisches Erbe: Augenfarbe, Beschaffenheit der Haare, aber auch Temperament – wie gesellig und aufgeschlossen oder wie lebhaft oder emotional sie sind. Das Umfeld: Freunde und Gleichaltrige – mehr Zeit mit anderen, auch mehr Beeinflussung möglich -, Schule, Medien und Technologien… Familiäres Umfeld: Es geht also darum, das eigene Verhalten unter die Lupe zu nehmen, tappe ich in die Falle, dass sich ein Großteil meiner Beachtung um negatives Verhalten dreht? Gebe ich nach, wenn mein Kind ärgerlich, laut wütend wird? Erziehungsfehler (Eskalationsfalle, Ignorieren von erwünschtem Verhalten etc) an Beispielen erklären! Evtl. Video zeigen! Alle Eltern tappen von Zeit zu Zeit in solche Fallen – das ist normal und unproblematisch solange sie nicht zur alltäglichen Interaktion werden 6

7 Die Grundlage Eine gute Beziehung zu Ihrem Teenager fördern und stärken
Kleine Momente im Alltag sind wichtig und vermitteln das Gefühl: ich bin nach wie vor für Dich da, deine Anlaufstation. (Der Einkaufsbummel mit Mama, die Ausspann-Zeit nach der Schule,…). Versuchen Sie herauszufinden, welche Gelegenheiten für gemeinsame Zeit günstig sind. Aus dem Kurs: Autofahrten, Brunchen am Sonntag, beim Abwasch, auf dem Skilift… Sensibel für ihre Themen sein, Musik, Filme, Kleidung, Freunde…. Falle: Wie war es in der Schule? Schwieriges Thema: Zuneigung zeigen, was gefällt mir und meinem Kind, wichtig auch Zeitpunkte! Körperlichkeit ist oft schwieriges Thema, nicht mehr in Bad dürfen, sensibel auf Kommentare reagieren etc. 7

8 Förderung einer positiven Beziehung
Wertvolle Zeit mit Jugendlichen verbringen Mit Jugendlichen reden Zuneigung zeigen

9 Familiensitzungen Ruhige und angenehme Gesprächsatmosphäre schaffen
Regelmäßigen Zeitpunkt wählen Gespräche angemessen kurz halten Jeder erhält Gelegenheit, seine Bedürfnisse zu äußern Gemeinsame Entscheidungen treffen Alle sorgen für ihre Aufgaben Nicht überstrapazieren! Anfangs reichen kurze Zeiten, es sollte nicht der Ersatz für „ich seh Dich die ganze Woche ja gar nicht“ sein (In einer Familiensitzungen können auch Vereinbarungen vertraglich festgehalten werden…) Fester wöchentlicher Termin wählen – keiner sollte zu müde oder noch Dringendes zu erledigen haben Ablenkung vermeiden Liste mit Punkten, die es zu besprechen gilt zusammenstellen Maximale Dauer festlegen Regeln für Familiensitzungen festlegen: es spricht immer nur einer; wir lassen uns ausreden; wir sprechen ruhig miteinander… (Unterbrechen Sie Familiensitzung, wenn Familienmitglied mehr als dreimal unfreundlich reagiert oder Regeln verletzt hat. Problem unter 4 Augen besprechen und dann - mit oder ohne Störenfried - mit Sitzung fortfahren; Zwingen Sie niemanden zu bleiben. Nach der Familiensitzung eine gemeinsam Aktivität organisieren, die allen Spass macht!)

10 Verlässlicher Partner sein- sich konsequent verhalten
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11 Positive Konsequenz Anerkennen, Wertschätzen und Loben Regeln für Lob:
- Klar und spezifisch formulieren - Positiv formulieren - Verhalten beschreiben - Ehrlich meinen - Begeistert aussprechen Wann haben Sie Ihren Teenager das letzte Mal gelobt? Und für welches Verhalten? Nicht: schön dass du mal die Spülmaschine ausräumst…

12 Klare, ruhige Anweisungen
Aufmerksamkeit gewinnen (Blickkontakt, mit Namen ansprechen) Fehlverhalten benennen Alternativverhalten benennen Ruhig aber bestimmt bleiben Anweisungen nicht wiederholen Max, die Fernsehzeit ist um, schalte jetzt bitte den Fernseher aus! Bettina, hör auf zu schreien und sag mit ruhiger Stimme, was du möchtest! Sandra, das ist zu laut, ich kann am Telefon nichts verstehen, mach bitte die Musik leiser! 12

13 Logische Konsequenzen
Logische Konsequenzen Logische Konsequenzen sollten Im Zusammenhang mit dem Verhalten stehen Kurz sein Reagieren Sie sofort, konsistent und entschieden Fahrrad fahren freihändig; Mutter hat sie mehrmals erwischt – logische Konsequenz: Fahrrad kommt für drei Tage in den Keller, zu Fuss zur Schule gehen. Evtl. Verhaltensverträge vorstellen! Bsp. Zimmeraufräumen (Max, Guido,…) 13

14 Umgang mit Gefühlsausbrüchen
Wenn Ihr Teenager aufgebracht oder traurig ist: 1. Gefühle ernst nehmen - Aufmerksam sein und Genau zuhören - Nachfragen - Helfen, Gefühle angemessen zu benennen 2. Erwartungen erfragen, Hilfe anbieten 3. Evtl. späteren Zeitpunkt vereinbaren, um über das Problem zu sprechen Wichtig: ruhig bleiben Evtl. Video. Unterbrechen Sie Ihre Tätigkeit und schenken Sie ihrem Kind Aufmerksamkeit Hören Sie zu und bleiben Sie ruhig- Stellen Sie eine oder zwei Fragen, um das Problem genau zu klären Widerholen Sie, was er Ihnen gesagt hat, um sicher zugehen, dass Sie es richtig verstanden haben. Bestätigen und Benennen Sie das Gefühl oder die Emotion Teilen Sie ein jüngeres Ereignis mit, bei dem Sie sich ähnlich gefühlt haben. (wenn es etwas passendes gibt) Fragen Sie Ihr Kind was, Sie für es tun können Wenn es geeignet erscheint, dann unterstützen Sie es bei seiner Problemlösung Wenn Ihr Kind nicht reagiert und traurig oder wütend bleibt, schlagen Sie eine Beruhigungszeit vor. Setzen Sie eine spätere Zeit fest um noch mal zu reden. Achtung: wenn unangenehme Aufgaben durch Gefühlsausbruch vermieden werden können (Bsp. erzählen! Beispiel mit Geschirr aus Maschine ausräumen: Teenager hat Deo versprüht, weil ihm der Geruch unangenehm war – die Folge: er musste kein Geschirr mehr einräumen.

15 Überlebenshilfe I Eigene Bedürfnisse beachten
Überlebenshilfe I Eigene Bedürfnisse beachten Alle Eltern brauchen mal Zeit für sich – ohne Kinder. Das ist normal und gesund. Wenn Jugendliche zunehmend selbständig werden und ihre Eltern ihnen vertrauen können, dann können sie mit der Zeit auch länger allein zu Hause oder bei Freunden bleiben. Wenn sie jedoch erfahren, dass sich Ihr Kind nicht an Absprachen hält, sollten sie mit einer Konsequenz auf Problemverhalten reagieren. Überlegen Sie dann gemeinsam was nächstes Mal besser laufen sollte und schaffen Sie erneut Gelegenheit, dies auszuprobieren. Holen Sie sich Unterstützung – Austausch über Erziehungsfragen mit anderen Eltern. Eltern fühlen sich oft unsicher, wenn es um die Frage geht, wie viel Freiheit sie ihrem Kind in einem bestimmten Alter zugestehen können. Z.B. Aussagen wie „Meine Freunde dürfen alle auf diese Party gehen!“ 15

16 Überlebenshilfe II Finden Sie den richtigen Kompromiss zwischen Familie und Beruf

17 Norepinephrinausschüttung vor und nach der Arbeit
Frankenhauser et al (1991) In einer Untersuchung von Frankenhäuser et al (1991) wurden Gruppen so parallelisiert dass Frauen und Männer in Zeit von 9 Uhr bis 17 Uhr die selbe Arbeit hatten. Wenn diese Männer und Frauen jedoch nach Hause kamen, waren sie mit ganz verschiedenen Situationen konfrontiert. Das allgemeine Bild war für ManagerInnen und NichtmanagerInnen gleich. Die Noradrenalinspiegel fiel bei den Männern sofort nach 17 Uhr stark ab,wenn sie von ihrer Arbeit nach Hause kamen. Bei Frauen jedoch stieg der Noradrenalinspiegel nach 17 Uhr noch weiter an. Mit anderen Worten, männliche Manager können nach der Arbeit abschalten, während weibliche Manager nicht die Möglichkeit dazu haben.

18 Kompetenzen Entwickeln Sie gute Routinen für die Übergangzeiten (nach Hause kommen und zur Arbeit fahren) Fördern Sie die Selbständigkeit und Eigenverantwortlichkeit Ihres Kindes Geben Sie Verantwortung ab Haben Sie realistische Erwartungen über sich selbst bezüglich Ihrer Arbeit Reduzieren Sie unwichtige Verpflichtungen Hier sind einige Ideen, wie sie eine gute Ausgeglichenheit zwischen Beruf und Familie erreichen können... Kinder mögen feste Routinen. Entwickeln Sie feste Abläufe für die Übergangszeiten vor und nach der Arbeit. Geben Sie Verantwortung ab. Dies schließt ein, sich Frühstück zu machen und die Dinge zusammen zu suchen, die sie an dem Tag für die Schule brauchen. Haben Sie realistische Erwartungen über sich selbst bezüglich Ihrer Arbeit. Extreme Arbeitsverpflichtungen können sehr zum Familienstress beitragen. Wenn Sie wissen, dass Sie sich wegen Ihrer Arbeit viele Sorgen machen müssen, überdenken Sie Ihre Prioritäten. Bereiten Sie sich darauf vor, unwichtige und unbegründete Arbeitsverpflichtungen zu reduzieren, hier ist auch das Reduzieren der Arbeitstätigkeit gemeint, wenn Sie einen flexiblen Abreitgeber haben. Bsp: Mutter von 18jährigem, die ihm immer noch das Brot macht „er ist doch so dünn, sonst nimmt er gar nichts mit“

19 Überlebenshilfe III Arbeiten Sie mit Ihrem Partner als Team

20 Kompetenzen Sprechen Sie jeden Tag mit Ihrem Partner über die Erlebnisse, die Sie mit Ihrem Kind hatten Finden Sie Übereinstimmung in Ihren Erziehungsmethoden Sprechen Sie regelmäßig über Problemlösungen Treffen Sie Absprachen für die „heiße Zeit“ des Tages Teilen Sie die Arbeit fair Die folgenden Strategien sind möglicherweise hilfreich: Sprechen Sie jeden Tag mit Ihrem Partner über die Erlebnisse, die Sie mit Ihrem Kind hatten. Das sorgt dafür, dass der Partner mit einbezogen und informiert wird. Planen Sie eine Strategie mit der Sie durch schwierige Situationen/ Zeiten kommen können. Versuchen Sie Konflikte in der ersten Stunde zu vermeiden, in der das letzte Familienmitglied nach Hause kommt. Teilen Sie die Arbeit fair. Bereiten Sie sich vor, darüber zu entscheiden/ zu diskutieren, wer was im Haushalt übernimmt.

21 Überlebenshilfe IV Negative Gedanken bekämpfen
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22 Erziehungskompetenzen
Erkennen Sie, wenn Sie sich über Ihr Kind ärgern Finden Sie heraus, welche negativen (hinderlichen) Dinge Sie über die Situation zu sich selber sagen, besonders warum etwas passiert Wirken Sie diesen negativen Gedanken mit hilfreichen, mehr rationalen Gedanken entgegen Um über negative Gedanken zu sprechen, berücksichtigen Sie die folgenden Schritte: Erkennen Sie, wenn Sie sich über Ihr Kind ärgern Finden Sie heraus, welche negativen (hinderlichen) Dinge Sie über die Situation zu sich selber sagen, und besonders warum etwas passiert. Negative Erklärungen darüber, warum ein Kind wie handelt beziehen sich meist auf einige negative Persönlichkeitseigenschaften des Kindes, wie beispielsweise „ er versucht absichtlich seinen Bruder zu ärgern.“ Wirken Sie diesen negativen Gedanken mit hilfreichen, mehr rationalen Gedanken entgegen.

23 Negative Gedanken und Erziehung
Negative Gedanken und Erziehung Hinderliche Gedanken Hilfreiche Gedanken Wir waren beide müde Vielleicht hatte sie einen schlechten Tag Nein, er sieht einfach nur so aus wie er Ihr Verhalten ist ärgerlich Er wusste, dass ich müde war Sie hat das mir Absicht getan, nur um mich zu ärgern Er ist wie sein Vater Sie ist eine Göre Die Dinge, die wir zu uns selbst über unsere Kinder sagen, können einen Einfluss darauf haben, wie wir reagieren. Schauen Sie sich diese Beispiele an… “Er wusste, dass ich müde war” oder “sie hat das absichtlich getan, um mich zu ärgern,” sind beides hinderliche Gedanken, weil sie dem Kind die Schuld geben. “Wir waren beide müde” oder “sie ist gelangweilt, wenn ich telefoniere” sind hilfreiche Gedanken, weil sie realistischer sind und helfen können, um eine Lösung für das Problem zu finden. Diese hilfreichen Gedanken können uns helfen, ruhig zu bleiben, besser zu fühlen, und die Strategien der positiven Erziehung anzuwenden. 23

24 Nutzen der positiven Erziehung
Wissenschaftliche Untersuchungen zeigen: Eltern und Jugendliche profitieren von einer besseren Beziehung untereinander Eltern fühlen sich zufriedener, kompetenter, weniger depressiv und gestresst und haben weniger Konflikte mit ihrem Partner Jugendliche zeigen weniger Verhaltens- und emotionale Probleme Jugendliche haben ein geringeres Risiko mit Drogenkonsum und Kriminalität in Kontakt zu kommen Es gibt viele Vorteile für Familien, wenn Kinder eine positive Erziehung erfahren…… Kinder zeigen weniger Verhaltens- und emotionale Probleme Kinder zeigen bessere Leistungen in der Schule sowohl aus der akademischen als auch aus der sozialen Perspektive Kinder haben eine geringeres Risiko mit Drogenkonsum, Kriminalität und der Entwicklung von schweren Verhaltensproblemen in Kontakt zu kommen. Eltern fühlen sich zufriedener, kompetenter , weniger depressiv und gestresst und haben weniger Konflikte mit ihrem Partner.

25 Anregungen für zuhause
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26 Probieren Sie aus… Suchen Sie sich ein oder zwei Hinweise aus dem gerade gehörten, die für Sie passend erscheinen Setzen Sie sich konkrete und realistische Ziele Führen Sie Protokoll Belohnen Sie sich, wenn Sie es geschafft haben etwas Neues umzusetzen Wichtig! Bleiben sie realistisch –erwarten Sie nicht zuviel von sich und Ihrem Kind 26

27 Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit!
Weitere Informationen zu Elternkurse und Materialien (DVD/Video, Broschüren, Bücher…) unter Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit! Auch wenn es manchmal so aussieht, als wollten sich die Ju völlig loslösen: Gehen sie davon aus, dass Sie für die Jugendlichen wichtig sind, gerade psychisch instabile Jugendliche brauchen die Verlässlichkeit der sie beleitenden Erwachsenen. Was für Jugendliche am schwersten zu verkraften ist, ist der Abbruch der Beziehung, Eindruck aufgegeben zu werden. Wertvolle Zeit: Der Einkaufsbummel mit Mama, kleine Momente im Alltag, gemeinsame Mahlzeiten, wichtig das Gefühl: ich bin nach wie vor für Dich da, Deine Anlaufstation: Drängen sie sich nicht auf, aber stehen sie zur Verfügung. Erziehung findet bei Jugendlichen nebenbei statt (während der Autofahrt, beim Einkaufsbummel...) Reden: Stellen Sie sich dem Kontakt. Zuhören, nachvollziehen, Meinung und Gefühle anerkennen Offen sein für das, was von den Ju kommt, ihre Themen, das, was sie bewegt Zuneigung zeigen: was gefällt mir und meinem Kind: wichtig auch Zeitpunkte . 27


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