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Beurteilung der Aussagekonstanz bei Kindern Renate Volbert.

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Präsentation zum Thema: "Beurteilung der Aussagekonstanz bei Kindern Renate Volbert."—  Präsentation transkript:

1 Beurteilung der Aussagekonstanz bei Kindern Renate Volbert

2 Zur Bedeutung von Konstanz in Aussagen Zeugenaussagen in der Regel keine Einzelereignisse Zeugenaussagen in der Regel keine Einzelereignisse Konstanz bzw. Veränderung einer Aussage Gegenstand gutachterlicher und richterlicher Erwägungen Konstanz bzw. Veränderung einer Aussage Gegenstand gutachterlicher und richterlicher Erwägungen Konstanz als möglicher Indikator für Aussagezuverlässigkeit Konstanz als möglicher Indikator für Aussagezuverlässigkeit Konstanz als mögliches Glaubhaftigkeitsmerkmal Konstanz als mögliches Glaubhaftigkeitsmerkmal

3 Granhag & Strömwall (1999, 2000, 2001) Konstanz wird als wichtiges Kriterium für Glaubhaftigkeits- und Zuverlässigkeitsbeurteilung angegeben, aber verschiedene empirische Untersuchungen zeigen: Konstanz wird als wichtiges Kriterium für Glaubhaftigkeits- und Zuverlässigkeitsbeurteilung angegeben, aber verschiedene empirische Untersuchungen zeigen: –Beurteiler stimmen nicht in ihren Konstanzeinschätzungen überein –Abgegebene Konstanzurteile trennen nicht zwischen wahren und erfundenen Aussagen –Zugang zu wiederholten Aussagen erhöht die subjektive Sicherheit der Gl-Einschätzung unabhängig von deren Richtigkeit

4 Theoretisches Modell zur Aussagekonstanz von Arntzen (1993/1976)

5 Annahmen im Konstanzmodell von Arntzen (1993) 1. Auch bei wahren Aussagen treten Erinnerungsverluste auf 2. Diese Vergessensprozesse verlaufen ungleichmäßig 3. ….. 4. ….. 5. ….. 6. …..

6 Erwartet konstante und erwartet inkonstante Inhalte in erlebnisbasierten Aussagen im Modell von Arntzen (1993) Konstante Inhalte Kerngeschehen Kerngeschehen Relevante Handlungspartner Relevante Handlungspartner Örtlichkeiten Örtlichkeiten Fortbewegungsart Fortbewegungsart Handlungsrelevante Gegenstände Handlungsrelevante Gegenstände Lichtverhältnisse Lichtverhältnisse Körperpositionen Körperpositionen Inkonstante Inhalte Zuordnung v. Nebenhandlungen Zuordnung v. Nebenhandlungen Reihenfolge Reihenfolge Datierung Datierung Schätzungen Schätzungen Häufigkeitsangaben bei ähnlichen Vorfällen Häufigkeitsangaben bei ähnlichen Vorfällen Seitenverhältnisse Seitenverhältnisse Nicht beteiligte Personen Nicht beteiligte Personen Kleidung Kleidung Eigene frühere Aussagen Eigene frühere Aussagen Inhalt von Gesprächen Inhalt von Gesprächen Eigene Motive Eigene Motive Schmerzempfinden Schmerzempfinden Wetterverhältnisse Wetterverhältnisse Zahlen Zahlen

7 Empirische Untersuchungen zur Konstanz in erlebnisbasierten Aussagen Kaum aussagekräftige Erkenntnisse Kaum aussagekräftige Erkenntnisse Ergebnisse verweisen auf: Besonders dauerhafte, aber nicht fixe Erinnerung und konstante Aussagen bei Ereignissen mit hoher subjektiver Bedeutung und emotionaler Tönung Ergebnisse verweisen auf: Besonders dauerhafte, aber nicht fixe Erinnerung und konstante Aussagen bei Ereignissen mit hoher subjektiver Bedeutung und emotionaler Tönung Inkonstanzen vor allem bei numerischen Angaben, zeitlichen Einordnungen, beschreibenden Informationen Inkonstanzen vor allem bei numerischen Angaben, zeitlichen Einordnungen, beschreibenden Informationen Vorhandene Untersuchungen stehen mit Einteilung durch Arntzen in Einklang Vorhandene Untersuchungen stehen mit Einteilung durch Arntzen in Einklang

8 Unterteilung der erwartet inkonstanten Inhalte Internale Prozesse Internale Prozesse –Eigene Motive –Schmerzempfinden Über das unmittelbar Wahrnehmbare hinausgehende Rekonstruktionen Über das unmittelbar Wahrnehmbare hinausgehende Rekonstruktionen –Datierung –Schätzungen –Zahlen Wenig bedeutsame Details Wenig bedeutsame Details –Nicht beteiligte Personen –Kleidung –Eigene frühere Aussagen –Seitenverhältnisse –Wetterverhältnisse Für multiple ähnliche Ereignisse spezifische Informationen Für multiple ähnliche Ereignisse spezifische Informationen –Reihenfolge –Häufigkeitsangaben bei ähnlichen Vorfällen –Zuordnung v. Nebenhandlungen Inhalt von Gesprächen Inhalt von Gesprächen

9 Annahmen im Konstanzmodell von Arntzen (1993) 1. ….. 2. ….. 3. Erinnerungen an selbst erlebte Ereignisse werden länger im Gedächtnis behalten als nur mental Vorgestelltes 4. Wahre Schilderungen enthalten deswegen mehr Übereinstimmungen als erfundene 5. Differenzierte Konstanz (jeweils Konstanz bzw. Inkonstanz in den erwarteten Bereichen) findet sich häufiger in wahren als in erfundenen Aussagen 6. Eine in beiden Bereichen konstante Darstellung stellt an sich ein Glaubhaftigkeitsmerkmal dar

10 Empirische Untersuchungen zur Konstanz als Glaubhaftigkeitsmerkmal Kaum empirische Untersuchungen Kaum empirische Untersuchungen Vorhandene Untersuchungen bei wenig komplexen Aussagen (z.B. Granhag, 2001): Abgegebene Konstanzurteile trennen nicht zwischen wahren und erfundenen Aussagen Vorhandene Untersuchungen bei wenig komplexen Aussagen (z.B. Granhag, 2001): Abgegebene Konstanzurteile trennen nicht zwischen wahren und erfundenen Aussagen

11 Eigene Untersuchungen zur Konstanz in erlebnisbasierten und erfundenen Aussagen

12 Untersuchte Stichproben (Volbert, Braun, Gretenkord, Teske & Wilma-Mews, 2001) KINDER (7-9 Jahre) Aussage über wahres und erfundenes Erlebnis; Wiederholungsbefragung nach 8 Wochen nach 8 Wochen (N = 30) nach 1 Jahr nach 1 Jahr (N = 24 ) ERWACHS. (22-42 Jahre) Aussage über wahres und erfundenes Erlebnis; Wiederholungsbefragung nach 8 Wochen nach 8 Wochen (N = 15)

13 Kodierung (Volbert, Braun, Gretenkord, Teske & Wilma-Mews, 2001) Zuordnung zu der Inhaltskategorie (erwartet konstant vs. erwartet inkonstant) Zuordnung zu der Inhaltskategorie (erwartet konstant vs. erwartet inkonstant) Zuordnung jeder Sinneinheit in der transkribierten Aussagen zu einer Unterkategorie der beiden Inhaltsbereiche nach Arntzen Beurteilung der Konstanz Beurteilung der Konstanz Zuordnung jeder Sinneinheit zu einem Konstanzmaß: –Übereinstimmung –Widerspruch –einfache Ergänzung –qualifizierte Ergänzung –Auslassung

14 Ergebnisse: Wahre Aussagen / Erwartet konstante Inhalte 50 % Übereinstimmungen: 50 % Übereinstimmungen: Relevante Handlungspartner (72 % – 95 %) Relevante Handlungspartner (72 % – 95 %) Örtlichkeiten (81 %- 96 %) Örtlichkeiten (81 %- 96 %) Fortbewegungsart Fortbewegungsart Handlungsrelevante Gegenstände Handlungsrelevante Gegenstände Lichtverhältnisse Lichtverhältnisse Körperpositionen Körperpositionen Kerngeschehen Kerngeschehen (Kinderaussagen nach 1 Jahr: 42 %)

15 Ergebnisse: Wahre Aussagen/ Erwartet inkonstante Inhalte < 50 % Übereinstimmungen Eigene Motive (8 % - 20 %) Eigene Motive (8 % - 20 %) Schmerzempfinden Schmerzempfinden Datierung Datierung Schätzungen (18 % - 30 %) Schätzungen (18 % - 30 %) Kleidung Kleidung Eigene frühere Aussagen Eigene frühere Aussagen Seitenverhältnisse Seitenverhältnisse Wetterverhältnisse Wetterverhältnisse Inhalt von Gesprächen Inhalt von Gesprächen Peripheres Geschehen Peripheres Geschehen Beschreibungen Beschreibungen Zeitl. Zu. v. Einzelsequenzen Zeitl. Zu. v. Einzelsequenzen Emotionen (14 % - 23 %) Emotionen (14 % - 23 %) Kognitionen (0 % - 29 %) Kognitionen (0 % - 29 %) > 50 % Übereinstimmungen Bei Kindern nach 1 Jahr Bei Kindern nach 1 Jahr –Nicht beteiligte Personen Bei Erwachsenen Bei Erwachsenen –Nicht beteiligte Personen –Datierungen –Seitenverhältnisse –Wetter –Frühere Aussagen

16 Ergebnisse: Wahre Aussagen - Gesamte Inhaltskategorie Bei erwartet konstanten Inhalten Bei erwartet konstanten Inhalten –mehr Übereinstimmungen –weniger einfache Ergänzungen –weniger Auslassungen –bei Erwachsenen zusätzlich: weniger Widersprüche weniger Widersprüche mehr qualifizierte Ergänzungen mehr qualifizierte Ergänzungen als bei erwartet inkonstanten Inhalten

17 Ergebnisse: Wahrheitsstatus In wahren Aussagen In wahren Aussagen –weniger Widersprüche –mehr qualifizierte Ergänzungen –Bei Kindern nach 1 Jahr: mehr Übereinstimmungen –Bei Erwachsenen nach 8 Wochen: weniger einfache Ergänzungen als in erfundenen Aussagen Aber: Kein Interaktionseffekt von Inhaltskategorie und Wahrheitsstatus Aber: Kein Interaktionseffekt von Inhaltskategorie und Wahrheitsstatus Muster differenzierter Konstanz findet sich sowohl in wahren wie auch in erfundenen Aussagen Muster differenzierter Konstanz findet sich sowohl in wahren wie auch in erfundenen Aussagen

18 Bilanz der quantitativen Konstanzanalysen In wahren Aussagen: differenzierte Konstanz In wahren Aussagen: differenzierte Konstanz Zuordnung von Arntzen in erwartet konstante und inkonstante Inhalte prinzipiell angemessen Zuordnung von Arntzen in erwartet konstante und inkonstante Inhalte prinzipiell angemessen Differenzierte Konstanz aber kein Glaubhaftigkeitsmerkmal Differenzierte Konstanz aber kein Glaubhaftigkeitsmerkmal Signifikante Unterschiede zwischen wahren und erfundenen Aussagen: Signifikante Unterschiede zwischen wahren und erfundenen Aussagen: –Wahre Aussagen: weniger Widersprüche weniger Widersprüche mehr qualifizierte Ergänzungen mehr qualifizierte Ergänzungen Kinderaussagen nach 1 Jahr: mehr Übereinstimmungen Kinderaussagen nach 1 Jahr: mehr Übereinstimmungen Erwachsenenaussagen: weniger einfache Ergänzungen Erwachsenenaussagen: weniger einfache Ergänzungen

19 Konstanzanalysen anhand von Expertenurteile (Volbert, unveröffentl. Manuskript) Datenmaterial wie in Volbert et al., 2001; zusätzlich wurden die Erwachsenen auch nach einem Jahr befragt; die Vergleiche beziehen sich auf die erste Befragung und die Befragung nach einem Jahr Datenmaterial wie in Volbert et al., 2001; zusätzlich wurden die Erwachsenen auch nach einem Jahr befragt; die Vergleiche beziehen sich auf die erste Befragung und die Befragung nach einem Jahr Einschätzung folgender Variablen durch 4 in der Glaubhaftigkeitsbegutachtung erfahrene Experten: Einschätzung folgender Variablen durch 4 in der Glaubhaftigkeitsbegutachtung erfahrene Experten: –Einschätzung der Konstanz –Angabe, welche Konstanzphänomene bei der Konstanzeinschätzung bedeutend waren –Wahrheitsstatus nach der 1. und nach der wiederholten Aussage –Angabe, welche Konstanzphänomene bei Einschätzung des Wahrheitsstatus bedeutend waren

20 Ergebnisse: Konstanzeinschätzung –Positive Einschätzungen v. a., wenn Übereinstimmungen in Kern- und Nebenaspekten festgestellt wurden –Negative Einschätzungen v.a., wenn Widersprüche im Kerngeschehen festgestellt wurden

21 Ergebnisse: Beziehung zwischen eingeschätzten Konstanzphänomenen und eingeschätztem Wahrheitsstatus Positive Korrelation zwischen globaler Konstanzeinschätzung und Einschätzung des Wahrheitsstatus, aber keine signifikanten Effekte bezüglich einzelner Konstanzphänomene (Regressionsanalysen) Positive Korrelation zwischen globaler Konstanzeinschätzung und Einschätzung des Wahrheitsstatus, aber keine signifikanten Effekte bezüglich einzelner Konstanzphänomene (Regressionsanalysen) Positive Gl-einschätzung tendenziell eher bei Übereinstimmungen in Kern- und Nebenaspekten und Fehlen von Widersprüchen in Kernaspekten Positive Gl-einschätzung tendenziell eher bei Übereinstimmungen in Kern- und Nebenaspekten und Fehlen von Widersprüchen in Kernaspekten Negative Gl-einschätzung eher bei Widersprüchen in Kernaspekten Negative Gl-einschätzung eher bei Widersprüchen in Kernaspekten

22 Ergebnisse: Beziehung zwischen eingeschätzten Konstanzphänomenen und objektivem Wahrheitsstatus Signifikante Prädiktoren für den Wahrheitsstatus (Regressionsanalysen): Signifikante Prädiktoren für den Wahrheitsstatus (Regressionsanalysen): –Widersprüche im Kerngeschehen (Aussagen der Erwachsenen) –Widersprüche im Nebengeschehen (Aussagen der Kinder) –Übereinstimmungen in Nebenaspekten (Aussagen der Kinder)

23 Ergebnisse: Einfluss der Präsentation wiederholten Aussagen auf die Trefferquoten Signifikante Verbesserung der Trefferquoten Signifikante Verbesserung der Trefferquoten Verbesserung fast ausschließlich bei Aussagen, die nach Präsentation nur einer Darstellung nicht eingeschätzt werden konnten Verbesserung fast ausschließlich bei Aussagen, die nach Präsentation nur einer Darstellung nicht eingeschätzt werden konnten Keine signifikante Veränderung des Anteils falscher Zuordnungen Keine signifikante Veränderung des Anteils falscher Zuordnungen Signifikante Steigerung der subjektiven Entscheidungssicherheit der Experten Signifikante Steigerung der subjektiven Entscheidungssicherheit der Experten

24 Bilanz der Experteneinschätzungen Beachtete Konstanzphänomene sind vor allem: Beachtete Konstanzphänomene sind vor allem: –Widersprüche in Kernaspekten –Übereinstimmungen in Kern- und Nebenaspekten Von den Experten wahrgenommene Widersprüche und bei Kinderaussagen auch Übereinstimmungen im Kerngeschehen stellen auch tatsächlich Prädiktoren für den objektiven Wahrheitsstatus dar Von den Experten wahrgenommene Widersprüche und bei Kinderaussagen auch Übereinstimmungen im Kerngeschehen stellen auch tatsächlich Prädiktoren für den objektiven Wahrheitsstatus dar Konstanzanalysen hilfreich Konstanzanalysen hilfreich –bei Klärung aufgrund einer Aussage uneindeutiger Fälle –zur Erhöhung der Entscheidungssicherheit Konstanzanalysen wenig nützlich Konstanzanalysen wenig nützlich –Bei der Vermeidung von Fehlklassifikationen (bei in sich nicht stimmigen, aber wahren Aussagen oder bei erfundenen Aussagen mit hoher inhaltlicher Qualität)

25 Zusätzlich zu berücksichtigende Bedingungen im Konstanzmodell von Arntzen

26 Bei Konstanzanalysen zu berücksichtigende Bedingungen (Arntzen, 1993) Befragungsformat: Antworten auf Fragen mit inhaltlichen Vorgaben dürfen nicht berücksichtigt werden Befragungsformat: Antworten auf Fragen mit inhaltlichen Vorgaben dürfen nicht berücksichtigt werden Detaillierungsgrad: Bei einfachen, übersichtlichen Aussagen ist Konstanz für Beurteilung der GL bedeutungslos; in sehr komplexen Darstellungen kommt ihr besondere Bedeutung zu Detaillierungsgrad: Bei einfachen, übersichtlichen Aussagen ist Konstanz für Beurteilung der GL bedeutungslos; in sehr komplexen Darstellungen kommt ihr besondere Bedeutung zu Zeitliche Aspekte: Konstanzaspekte erst bedeutsam, wenn Befragungen zeitlich weit auseinander liegen [Zu berücksichtigen ist ferner Zeit zwischen Ereignis und erster Befragung] Zeitliche Aspekte: Konstanzaspekte erst bedeutsam, wenn Befragungen zeitlich weit auseinander liegen [Zu berücksichtigen ist ferner Zeit zwischen Ereignis und erster Befragung]

27 Konstanzanalysen einschränkende Bedingungen (Arntzen, 1993) Vorliegen einer ungenauen Ausgangsbeobachtung Vorliegen einer ungenauen Ausgangsbeobachtung Beobachtung eines Vorgangs unter erschwerten Wahrnehmungsbedingungen Beobachtung eines Vorgangs unter erschwerten Wahrnehmungsbedingungen Abrufschwierigkeiten in einer gegebenen Befragungssituation Abrufschwierigkeiten in einer gegebenen Befragungssituation Bewusste Zurückhaltung von Informationen Bewusste Zurückhaltung von Informationen Schilderungsschwierigkeiten Schilderungsschwierigkeiten

28 Ableitungen für die Praxis Auch in unwahren Aussagen gibt es viele Übereinstimmungen Konstanz sollte deswegen als Indikator für Glaubhaftigkeit nicht überschätzt werden Auch in unwahren Aussagen gibt es viele Übereinstimmungen Konstanz sollte deswegen als Indikator für Glaubhaftigkeit nicht überschätzt werden Aus dem Muster der differenzierten Konstanz kann keine Schlussfolgerung über Wahrheitsstatus gezogen werden Aus dem Muster der differenzierten Konstanz kann keine Schlussfolgerung über Wahrheitsstatus gezogen werden Auslassungen und Ergänzungen, die sich in das Muster der differenzierten Konstanz einpassen, sprechen andererseits auch nicht gegen einen Erlebnisbezug Auslassungen und Ergänzungen, die sich in das Muster der differenzierten Konstanz einpassen, sprechen andererseits auch nicht gegen einen Erlebnisbezug Ein hohes Maß an Übereinstimmungen bei erwartet konstanten und bei erwartet inkonstanten Inhalten scheint zumindest bei jüngeren Kindern und einem längeren Intervall zwischen zwei Befragungen eine Funktion als Glaubhaftigkeitsmerkmal zuzukommen. Inwieweit das auch für Erwachsene gilt, bleibt zu prüfen Ein hohes Maß an Übereinstimmungen bei erwartet konstanten und bei erwartet inkonstanten Inhalten scheint zumindest bei jüngeren Kindern und einem längeren Intervall zwischen zwei Befragungen eine Funktion als Glaubhaftigkeitsmerkmal zuzukommen. Inwieweit das auch für Erwachsene gilt, bleibt zu prüfen Qualifizierte Ergänzungen finden sich signifikant häufiger in wahren als in unwahren Aussagen Qualifizierte Ergänzungen finden sich signifikant häufiger in wahren als in unwahren Aussagen Widersprüche finden sich signifikant häufiger in erfundenen als in wahren Aussagen Widersprüche finden sich signifikant häufiger in erfundenen als in wahren Aussagen


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