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Motivierende Gesprächsführung Vermeidbare frühe Fallen und Erstgespräch.

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Präsentation zum Thema: "Motivierende Gesprächsführung Vermeidbare frühe Fallen und Erstgespräch."—  Präsentation transkript:

1 Motivierende Gesprächsführung Vermeidbare frühe Fallen und Erstgespräch

2 Vermeidbare Fallen Vermeidbare frühe Fallen: Die Frage-Antwort-Falle Die Frage-Antwort-Falle Die Falle, Partei zu ergreifen Die Falle, Partei zu ergreifen Die Expertenfalle Die Expertenfalle Die Etikettierungsfalle Die Etikettierungsfalle Die Falle, sich zu früh auf etwas zu konzentrieren Die Falle, sich zu früh auf etwas zu konzentrieren Die Schuldfalle Die Schuldfalle

3 Vermeidbare Fallen Die Frage-Antwort-Falle provoziert passive Haltung des Klienten provoziert passive Haltung des Klienten Klient lernt, kurze Antworten zu geben Klient lernt, kurze Antworten zu geben betont den nicht immer wünschenswerten Expertenstatus der Beraterin betont den nicht immer wünschenswerten Expertenstatus der Beraterin

4 Vermeidbare Fallen Die Frage-Antwort-Falle Abhilfe schaffen offene Fragen und aktives Zuhören offene Fragen und aktives Zuhören oftmals zu Beginn erforderliche Informationen durch gesonderten Fragebogen vor der eigentlichen Sitzung einzuholen oftmals zu Beginn erforderliche Informationen durch gesonderten Fragebogen vor der eigentlichen Sitzung einzuholen

5 Vermeidbare Fallen Die Falle, Partei zu ergreifen Therapeut: Das Beste, was Sie tun können, ist nicht mehr zu rauchen und mit dem Trinken aufzuhören! Therapeut: Das Beste, was Sie tun können, ist nicht mehr zu rauchen und mit dem Trinken aufzuhören! Klient: Und was ist das Zweitbeste? Klient: Und was ist das Zweitbeste?

6 Vermeidbare Fallen Die Falle, Partei zu ergreifen gilt es im Sinne von MI unbedingt zu vermeiden gilt es im Sinne von MI unbedingt zu vermeiden führt zumeist dazu, dass die Klientin die entgegengesetzte Seite der Ambivalenz besetzt führt zumeist dazu, dass die Klientin die entgegengesetzte Seite der Ambivalenz besetzt erschwert Veränderung und Motivation erschwert Veränderung und Motivation

7 Vermeidbare Fallen Die Expertenfalle Erwecken des Eindrucks, alle Antworten zu kennen; schnelles Anbieten scheinbarer Lösungen Erwecken des Eindrucks, alle Antworten zu kennen; schnelles Anbieten scheinbarer Lösungen drängt KlientInnen in passive Rolle und erschwert die Erforschung der Ambivalenz drängt KlientInnen in passive Rolle und erschwert die Erforschung der Ambivalenz bei MI ist die Person selbst der wirkliche Experte bei MI ist die Person selbst der wirkliche Experte

8 Vermeidbare Fallen Die Etikettierungsfalle das Arbeiten mit Diagnosen löst häufig Widerstand aus (Sie sind Alkoholiker!), das Arbeiten mit Diagnosen löst häufig Widerstand aus (Sie sind Alkoholiker!), ohne dass es oftmals nötig ist ohne dass es oftmals nötig ist Probleme können stattdessen exploriert werden Probleme können stattdessen exploriert werden dies schließt nicht aus, mit Etiketten zu arbeiten, wenn KlientInnen dies wünschen (z.B. AA) dies schließt nicht aus, mit Etiketten zu arbeiten, wenn KlientInnen dies wünschen (z.B. AA) Beispiel Miller/Rollnick

9 Vermeidbare Fallen Die Falle, sich zu früh auf etwas zu konzentrieren Widerstand kann entstehen, falls sich Klientin und Berater auf unterschiedliche Schwerpunkte konzentrieren Widerstand kann entstehen, falls sich Klientin und Berater auf unterschiedliche Schwerpunkte konzentrieren Berater/innen entdecken häufig recht früh das Problem und fokussieren es dann gfls. auch gegen den Widerstand der KlientInnen, die ganz andere Sorgen haben Berater/innen entdecken häufig recht früh das Problem und fokussieren es dann gfls. auch gegen den Widerstand der KlientInnen, die ganz andere Sorgen haben

10 Vermeidbare Fallen Die Falle, sich zu früh auf etwas zu konzentrieren lässt sich vermeiden, indem die Besorgnisse der KlientInnen aufgegriffen werden lässt sich vermeiden, indem die Besorgnisse der KlientInnen aufgegriffen werden führt sehr oft zu den Themen zurück, die BeraterInnen gleich wichtig erschienen führt sehr oft zu den Themen zurück, die BeraterInnen gleich wichtig erschienen Bsp.: Arbeitslosigkeit, schlechte materielle Ausstattung, Beziehungsprobleme führen zum Thema Umgang mit Suchtmitteln Bsp.: Arbeitslosigkeit, schlechte materielle Ausstattung, Beziehungsprobleme führen zum Thema Umgang mit Suchtmitteln

11 Vermeidbare Fallen Die Schuldfalle Schuldzuweisungen im Hinblick auf das Problem sollten unterbleiben Schuldzuweisungen im Hinblick auf das Problem sollten unterbleiben manchmal macht es sogar Sinn, selber das Thema aufzugreifen und zu verdeutlichen, dass es in Beratung und Therapie nicht um Schuldzuweisung geht manchmal macht es sogar Sinn, selber das Thema aufzugreifen und zu verdeutlichen, dass es in Beratung und Therapie nicht um Schuldzuweisung geht

12 Das Erstgespräch kann sehr bedeutend sein für den weiteren Prozess kann sehr bedeutend sein für den weiteren Prozess die Erwartungen und die Atmosphäre werden festgelegt die Erwartungen und die Atmosphäre werden festgelegt entsteht das Gefühl positiver Zusammenarbeit, kommt der Klient wahrscheinlicher wieder entsteht das Gefühl positiver Zusammenarbeit, kommt der Klient wahrscheinlicher wieder

13 Das Erstgespräch Gesprächsbeginn KlientIn erhält eine kurze Erklärung über Struktur und Ablauf des ersten Termins und des Beratungsprozesses sowie zur Rolle des/der BeraterIn, KlientIn erhält eine kurze Erklärung über Struktur und Ablauf des ersten Termins und des Beratungsprozesses sowie zur Rolle des/der BeraterIn, und erhält Zeit, die eigenen Bedürfnisse und Erwartungen darzulegen und erhält Zeit, die eigenen Bedürfnisse und Erwartungen darzulegen

14 Das Erstgespräch Die Agenda aufstellen Worüber werden wir sprechen? Worüber werden wir sprechen? macht auch dann Sinn, wenn das Thema scheinbar vorgegeben ist (z.B. Bewährungshilfe) macht auch dann Sinn, wenn das Thema scheinbar vorgegeben ist (z.B. Bewährungshilfe) abzufragende Informationen mit Fragebogen oder zu Ende des Gesprächs erheben abzufragende Informationen mit Fragebogen oder zu Ende des Gesprächs erheben

15 Das Erstgespräch Manfred Prior: Bedeutung des Telefonats zur Terminabsprache Bedeutung des Telefonats zur Terminabsprache 10 bis 15 Minuten zur Motivierung und Ressourcenorientierung 10 bis 15 Minuten zur Motivierung und Ressourcenorientierung KlientIn wird darauf vorbereitet, welche Fragen zum Problem und zu den Zielen gestellt werden KlientIn wird darauf vorbereitet, welche Fragen zum Problem und zu den Zielen gestellt werden Prior, M. (2008): Beratung und Therapie optimal vorbereiten. Heidelberg, 3. Auflage Prior, M. (2008): Beratung und Therapie optimal vorbereiten. Heidelberg, 3. Auflage


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