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4. LehrmeistertagungNeue kaufmännische GrundbildungIGFGH CIACC Hans-Ulrich Hunziker, Geschäftsführer IG FGH Rückblick der IG Fachgrosshandel Bericht über.

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1 4. LehrmeistertagungNeue kaufmännische GrundbildungIGFGH CIACC Hans-Ulrich Hunziker, Geschäftsführer IG FGH Rückblick der IG Fachgrosshandel Bericht über die Arbeiten in folgenden Gremien: -Aufsichtskommission -Kommission für Kurs- und Prüfungsfragen -SKKAB -üK-LeiterInnen & ExpertInnen

2 4. LehrmeistertagungNeue kaufmännische GrundbildungIGFGH CIACC Hans-Ulrich Hunziker, Geschäftsführer IG FGH Rückblick der IG Fachgrosshandel Aufsichtskommission -Oberstes Organ der IG Fachgrosshandel -Frau Flury und Frau Malaer sind ausgeschieden -HGC neu durch Herrn Karl Tobler, Personalchef, vertreten -Den VSBH vertritt der Sprechende -Sitzungszahl hat abgenommen -Wie für den Bereich ASA: Budget & Geschäftsbericht -Grundsatzentscheide -Alle Ausbildungsfragen sind Sache der KKP

3 4. LehrmeistertagungNeue kaufmännische GrundbildungIGFGH CIACC Hans-Ulrich Hunziker, Geschäftsführer IG FGH Rückblick der IG Fachgrosshandel Kommission für Kurs- und Prüfungsfragen -AK kam zur Erkenntnis, dass die Arbeiten der Kommission auf eine neue Grundlage zu stellen sind -KKP für alle Ausbildungsfragen in der IG FGH zuständig -Frage: Professionalisierung oder Milizsystem? -Die Konstituierungssitzung der neuen KKP fand am statt -Erkenntnis: Engagement der Mitglieder von 5 – 10 Tagen pro Jahr, inkl. LAP

4 4. LehrmeistertagungNeue kaufmännische GrundbildungIGFGH CIACC Hans-Ulrich Hunziker, Geschäftsführer IG FGH Rückblick der IG Fachgrosshandel Die Kommission für Kurs- und Prüfungsfragen setzt sich heute unter der Leitung des Sprechenden wie folgt zusammen: - Markus Bühlmann - Philippe Fischer - Elisabeth Hänle - Günther Kleiber - Raphael Mauron - Andreas Niklaus - Charly Pilss - Pascal Turrian - Carla Teixeira.

5 4. LehrmeistertagungNeue kaufmännische GrundbildungIGFGH CIACC Hans-Ulrich Hunziker, Geschäftsführer IG FGH Rückblick der IG Fachgrosshandel Kommission für Kurs- und Prüfungsfragen Analyse der anzupackenden Themen/Einsatzmöglichekeiten der KKP -üK- / Branchenprogramme -Modell-Lehrgang -Übersetzungen -Koordination deutsche/französische Schweiz -Strategiedefinition, PR -Administration -Schriftliche und mündliche LAP

6 4. LehrmeistertagungNeue kaufmännische GrundbildungIGFGH CIACC Hans-Ulrich Hunziker, Geschäftsführer IG FGH Rückblick der IG Fachgrosshandel Kommission für Kurs- und Prüfungsfragen Bis heute an 3 Sitzungen diskutierte Geschäfte: -Modell-Lehrgang -Einführung einer Qualitätssicherung -Strategiediskussion über die Zukunft der IG FGH -Rekrutierung weitere üK-LeiterInnen & ExpertInnen -Vereinfachung der Administration -Neue Bildungsverordnung für den kfm. Bereich

7 4. LehrmeistertagungNeue kaufmännische GrundbildungIGFGH CIACC Hans-Ulrich Hunziker, Geschäftsführer IG FGH Rückblick der IG Fachgrosshandel Schweiz. Konferenz der kaufmännischen Ausbildungs und Prüfungsfragen (SKKAB) -In dieser Konferenz sind heute 23 Branchen zusammengeschlossen -Eine davon ist die IG Fachgrosshandel -Gegenüber BBT, Kantonen und Schulen kann nur die SKKAB mit Gewicht auftreten -Viele grundsätzliche, letztlich auch für die IG FGH wichtige Geschäfte werden dort entschieden. Beispiel: Entlastungmassnahmen -Unter Ausblick auf SKKAB zurückkommen

8 4. LehrmeistertagungNeue kaufmännische GrundbildungIGFGH CIACC Hans-Ulrich Hunziker, Geschäftsführer IG FGH Rückblick der IG Fachgrosshandel üK-LeiterInnen & ExpertInnen -Seit Bestehen der IG FGH sind nach wie vor die bewährten üK-Leiter, nämlich die HH. Bühlmann, Fischer sowie Zaugg und in der Westschweiz die HH. Turrian und Buchser im Einsatz -Neu dazu gestossen ist in der Westschweiz Herr Pierre Nendaz -Die IG FGH braucht, um die Zukunft anzugehen, neue üK-LeiterInnen -Hier einen Aufruf machen. Melden Sie sich für diese interessante Aufgabe

9 4. LehrmeistertagungNeue kaufmännische GrundbildungIGFGH CIACC Hans-Ulrich Hunziker, Geschäftsführer IG FGH Rückblick der IG Fachgrosshandel üK-LeiterInnen & ExpertInnen Dieser Aufruf, sich als üK-LeiterInnen zur Verfügung zu stellen, gilt auch für die Aufgabe als Expertin oder Experte -Die IG FGH verfügt zwar über einen respektablen Stock an ausgezeichneten ExpertInnen -Darauf noch beim nächsten Thema zurückkommen -Aber mit Blick auf die Zukunft ist es unerlässlich, weitere Damen und Herren ermuntern zu können, sich für die IG FGH zu engagieren -Sie erschließen sich so viele neue Perspektiven.

10 4. LehrmeistertagungNeue kaufmännische GrundbildungIGFGH CIACC Hans-Ulrich Hunziker, Geschäftsführer IG FGH SKKAB Berufsfeldanalyse / Branchenszenarien

11 4. LehrmeistertagungNeue kaufmännische GrundbildungIGFGH CIACC Hans-Ulrich Hunziker, Geschäftsführer IG FGH A U S G A N G S L A G E Die Schaffung einer neuen Verordnung über die berufliche Grundbildung läuft in mehreren Phasen ab: Phase 1:Projektvorbereitung Phase 2:Vor-Ticket Phase 3:VO über die berufl. Grundbildung und Bildungsplan Phase 4:Ticket Phase 5:Vernehmlassung und Erlass Phase 6:Implementierung

12 4. LehrmeistertagungNeue kaufmännische GrundbildungIGFGH CIACC Hans-Ulrich Hunziker, Geschäftsführer IG FGH A U S G A N G S L A G E In der Vorbereitungsphase (März bis August 2007) gilt es auf den Grundlagen der Tätigkeitsanalysen und der Szenarioanalyse die Eckpfeiler der zukünftigen kaufmännischen beruflichen Grundbildung zu definieren Zuerst beschreiben die einzelnen Branchen ihre Vorstellungen über die zukünftige kaufmännische berufliche Grundbildung.

13 4. LehrmeistertagungNeue kaufmännische GrundbildungIGFGH CIACC Hans-Ulrich Hunziker, Geschäftsführer IG FGH A U S G A N G S L A G E An drei Workshops (Findungsworkshop, Konsolidierungsworkshop I, Konsolidierungsworkshop II) werden die definitiven Eckpfeiler festgelegt.

14 4. LehrmeistertagungNeue kaufmännische GrundbildungIGFGH CIACC Hans-Ulrich Hunziker, Geschäftsführer IG FGH A U S G A N G S L A G E Gesetz vom über die Berufsbildung macht Revision der kfm. Grundbildung zwingend notwendig Im Hinblick auf das sog. Vorticket führte SKKAB mit EHB Tätigkeitsanalyse und mit der Zürcher Fachhochschule Winterthur Szenarioanalyse durch Branchen überprüften Ergebnisse und zog Schlussfolgerungen Im Falle der IG FGH HH. Andreas Niklaus, Markus Bühlmann, Sprechende

15 4. LehrmeistertagungNeue kaufmännische GrundbildungIGFGH CIACC Hans-Ulrich Hunziker, Geschäftsführer IG FGH Ergebnis für IG Fachgrosshandel Situationen und Situationsklassen sind unvollständig und mussten überarbeitet werden Die Szenarioanalyse stimmt für die IG FGH, allerdings mit folgenden Ergänzungen: - Globalisierung: regionaler und lokaler Markt behält seine Bedeutung - Qualifikation: Sprachkenntnisse werden in Zukunft noch wichtiger werden - Arbeitsmarkt: Das CH-Lohnniveau wird nicht sinken

16 4. LehrmeistertagungNeue kaufmännische GrundbildungIGFGH CIACC Hans-Ulrich Hunziker, Geschäftsführer IG FGH Ergebnis für IG Fachgrosshandel - Arbeitsmarkt: CH-Lohnniveau wird nicht sinken, da für unseren Markt weiterhin nur Schweizerinnen und Schweizer rekrutiert werden (lokale Verhältnisse) - Regulierungen: Abbau ist anzustreben. Demographie und Oekologie machen neue Vorschriften notwendig: Verdichtetes Bauen ist ev. für IG FGH positiv Allbranchenmodell für IG FGH ein must Alleingang nicht möglich Partnerschaften: Nein, Gemeinsamkeiten da

17 4. LehrmeistertagungNeue kaufmännische GrundbildungIGFGH CIACC Hans-Ulrich Hunziker, Geschäftsführer IG FGH Für welchen Markt, für welche Arbeitsanforderungen bilden wir erfolgreiche Kaufleute in der Zukunft aus? © Dr. Peter Kohlhaas

18 4. LehrmeistertagungNeue kaufmännische GrundbildungIGFGH CIACC Hans-Ulrich Hunziker, Geschäftsführer IG FGH Wir müssen die heutigen Rahmenbedingungen kennen – und die zukünftigen Herausforderungen der Wirtschaft einschätzen Berufsfeldanalyse Marktszenarien © Dr. Peter Kohlhaas

19 4. LehrmeistertagungNeue kaufmännische GrundbildungIGFGH CIACC Hans-Ulrich Hunziker, Geschäftsführer IG FGH Vorgehen 2: Ausprägungen der Einflussfaktoren und Konsequenzen für den zukünftigen Branchenmarkt in Szenarien verdichten Zahlungsverkehr heute und morgen Zahlungsverkehr gestern und heute Zahlungsverkehr übermorgen? © Dr. Peter Kohlhaas

20 4. LehrmeistertagungNeue kaufmännische GrundbildungIGFGH CIACC Hans-Ulrich Hunziker, Geschäftsführer IG FGH Szenario-Analyse zu den Marktbedingungen ausgewählter Kaufmännischer Ausbildungs- und Prüfungsbranchen Teilnehmende Branchen Dabei steht (K) für: Kaufmännische Grundbildung bildet Kernprozess(e) der Branche ab; (U) steht für: Kaufmännische Grundbildung bildet Unterstützungsprozess ab. K Bank (Lehrverhältnisse 2006: 3615) Hinweis: wird durch eine von der Branche finanzierte Pilotstudie der ZHW abgedeckt. K Öffentliche Verwaltung (4892) Begründung: grösster KV-Arbeitgeber, hat neben dem Effizienzkriterium auch sozialpartnerschaftliche Pflichten, bildet auch über Bedarf aus. U Internationale Speditionslogistik (604) Begründung: Ist wg. internationaler Verflechtung und Konkurrenz hohem Veränderungs- und Rationalisierungdruck ausgesetzt.

21 4. LehrmeistertagungNeue kaufmännische GrundbildungIGFGH CIACC Hans-Ulrich Hunziker, Geschäftsführer IG FGH Szenario-Analyse zu den Marktbedingungen ausgewählter Kaufmännischer Ausbildungs- und Prüfungsbranchen Teilnehmende Branchen K Dienstleistung und Administration (10166) Begründung: Bildet grosse, heterogene Branche ab; fasst unterschiedliche Trends und Tendenzen zusammen. K/U Reisebüro (704) Begründung: Dynamischer Markt, beim Outgoing Tourism stark abhängig von externen (globalen) Faktoren; Klärung und Entwicklung der Berufsbilder zwischen dem heutigen kaufmännischen Profil und der Ausbildung Detailhandelsangestellte.

22 4. LehrmeistertagungNeue kaufmännische GrundbildungIGFGH CIACC Hans-Ulrich Hunziker, Geschäftsführer IG FGH Szenario-Analyse zu den Marktbedingungen ausgewählter Kaufmännischer Ausbildungs- und Prüfungsbranchen Teilnehmende Branchen K/U Treuhand/Immobilientreuhand (1475) Begründung: Mittelständisch bzw. durch KMU-Strukturen gekennzeichnete Branche mit einigen grossen Mitgliedern. Mit den Banken ist im Bereich Banking&Finance das Segment der Mittel- und Grossunternehmen schon abgedeckt (das hier alternativ auch von der Privatversicherung belegt werden könnte). U Maschinen-, Elektro- und Metallindustrie (1730) Begründung: Eine der grösseren Branchen, in denen typische kaufmännische Tätigkeiten zu den Unterstützungsprozessen gehören; hat in ihren Kernbereichen auf Ausbildungsprobleme frühzeitig mit alternativen Modellen (Berufsbild Polymechaniker, Ausbildungsverbünde usw.) reagiert

23 4. LehrmeistertagungNeue kaufmännische GrundbildungIGFGH CIACC Hans-Ulrich Hunziker, Geschäftsführer IG FGH SKKAB-Findungsworkshop 13. Juni 2007 Bildungsverordnung kaufmännische Grundbildung

24 4. LehrmeistertagungNeue kaufmännische GrundbildungIGFGH CIACC Hans-Ulrich Hunziker, Geschäftsführer IG FGH Planung Vorber.sphase April-August 2007

25 4. LehrmeistertagungNeue kaufmännische GrundbildungIGFGH CIACC Hans-Ulrich Hunziker, Geschäftsführer IG FGH Vernehmlassung – Konsistenzprüfung - Inkraftsetzung Bildungs- Verordnung Erstellen der Bildungsverordnung und Qualitätssicherung. Tätigkeits- analyse Berufsprofil Qualifikations- profil Definieren der Tätigkeiten, Handlungssituatione n und/oder Arbeitsabläufe. Positionieren des Berufes im wirtschaftlichen, technologischen, soziokulturellen sowie im berufsspezifischen (Grundbildung, Höhere Berufsbildung) Umfeld. Zukünftige Ausrichtung und Innovationen festhalten. Definieren der Handlungskompeten zen, die für die Ausübung des Berufes nötig sind. Bildungsplan & Qualifikations- verfahren Definieren der Bildungsziele und festlegen, wie die Handlungskompetenz en validiert (bzw. geprüft) werden können. Berufsexperten der OdAsReformkommission Methodische Begleitung durch das BBT Kosten-Nutzen-Analyse (Sicht Betriebe); Analyse des beruflichen Handlungsfeldes; Berufsfeld-Analyse Kosten-Nutzen- Analyse (Sicht Betriebe) Analyse der Machbar- keit und Rekursfähigkeit Vor-Ticket Ticket Vorbereitungsphase (Inhalte festlegen) Ticketphase Vor-Ticketphase plan check do act Qualitäts- sicherung Qualitäts- lenkung Qualitäts- verbesserung plan check do act Qualitäts- planung Qualitäts- sicherung Qualitäts- lenkung Qualitäts- verbesserung

26 4. LehrmeistertagungNeue kaufmännische GrundbildungIGFGH CIACC Hans-Ulrich Hunziker, Geschäftsführer IG FGH Die Klärung des Berufsprofils und Grundlagen für das Qualifikationsprofil Berufsprofil Branchenkonzept Qualifikations- profil Positionieren des Berufes im wirtschaft- lichen, technologischen, soziokulturellen sowie im berufsspezifischen Umfeld. Zukünftige Ausrichtung und Innovationen festhalten. Definieren der Handlungs- kompetenzen, die für die Ausübung des Berufes nötig sind. Stellungnahme Branchen zum Gestaltungs- bedarf im Hinblick auf zukünftige Tätigkeiten, Anforderungen und Branchenkonzept

27 4. LehrmeistertagungNeue kaufmännische GrundbildungIGFGH CIACC Hans-Ulrich Hunziker, Geschäftsführer IG FGH Gemeinsame Einflussfaktoren, die zukünftig verstärkt zu beachten sind. Globale Märkte/ Marktstruktur Kunden- erwartungen Technologie + Innovation Regulierung Produkt- politik (Qualifikation Mitarbeitende) Politik/Recht Arbeitsmarkt

28 4. LehrmeistertagungNeue kaufmännische GrundbildungIGFGH CIACC Hans-Ulrich Hunziker, Geschäftsführer IG FGH Gestaltungsinstrumente aus der Szenarioanalyse Auswirkungen Unternehmen Auswirkungen Rahmenbedingungen Veränderungen HandlungsfelderVeränderungen Anforderungen Überprüfung von Annahmen, Prioritäten und Konsequenzen bei der Erarbeitung von Berufsbild, Qualifikationsprofil und Bildungsplan durch die SKKAB-Branchen Veränderungen der Marktfaktoren Marktszenario BMarktszenario AMarktszenario C Informationen TP 2 Selbsteinschätzung Branchen Folgerungen TP 2 Selbsteinschätzung Branchen Nutzung der Ergebnisse TP 2 durch die SKKAB Legende:

29 4. LehrmeistertagungNeue kaufmännische GrundbildungIGFGH CIACC Hans-Ulrich Hunziker, Geschäftsführer IG FGH –Generalisten und Spezialisten (bzw. Multispezialisten) werden in den nächsten zehn Jahren beide noch benötigt werden Branchen und Unternehmen fahren mit unterschiedlicher Geschwindigkeit; KMU und Grossunternehmungen haben unterschiedliche Bedürfnisse, daher braucht es weiterhin die Generalisten im Back-office. –Der Trend zur Automatisierung und damit Wegfall einfacher Sachbearbeitung betrifft Grosse und Kleine Unternehmen aller Grössen und Branchen werden bestrebt sein, aus Kostengründen unproduktive Administration zu reduzieren. Konsolidierte Thesen zu den zukünftigen Anforderungen und Handlungsfeldern im kaufmännischen Tätigkeitsfeld

30 4. LehrmeistertagungNeue kaufmännische GrundbildungIGFGH CIACC Hans-Ulrich Hunziker, Geschäftsführer IG FGH –Kaufmännische Mitarbeitende werden verstärkt KundenbeziehungsmanagerInnen Neue Geschäftskonzepte fördern werthaltige(re) Dienstleistungen durch personalisierte Kundenbetreuung. Die Mitarbeitenden betätigen sich als OrganisatorInnen für Kunden-Anlässe aller Art. –Kaufmännische Mitarbeitende können sich gut selbst steuern Beim Agieren in der Organisation behalten sie auch in komplexen Situationen den Überblick, sie stabilisieren kognitiv und emotional. –Mitwirkung im Controlling Bei einschlägigen Interessen und Qualifikation können Kaufleute bei der Risikoabschätzung und in der Projektauswertung tätig sein. –Assistenz bei Prozessmanagement Kaufleute unterstützen komplexer werdende interne Abläufe. Hierzu sind jedoch vertiefte Fachkenntnisse über Produkte und Prozesse der Branche bzw. des Unternehmens erforderlich. –Mitwirkung bei der internen Kommunikation Kaufleute beherrschen die neuen Medien nicht nur technisch, sondern helfen auch mit, die Organisation mit ihnen zu optimieren.

31 4. LehrmeistertagungNeue kaufmännische GrundbildungIGFGH CIACC Hans-Ulrich Hunziker, Geschäftsführer IG FGH –Mitwirkung in der Marketingkommunikation: im Wesentlichen die heutigen Aufgaben, aber mit mehr technischem Verständnis, mehr Produkte­Wissen und vertiefte Kenntnis der Kundenbedürfnisse. –Unterstützung bei den Shared Services: z. B. Marketing und Personalwesen – aber: massive Substitutionseffekte dieser klassischen Unterstützungs­Aufgaben durch IT-Lösungen sowie Outsourcing und Offshoring zeichnen sich ab. –Mitwirkung im Verkauf: zukünftig werden mehr Produkte in der technischen Handhabbarkeit vereinfacht werden (Commodities). Deren Erklärungsbedarf kann auch von gelernten Kaufleuten bewältigt werden. Achtung: Gleichzeitig werden bestimmte Produktkategorien vermehrt customized angeboten; hier sind Techniker gefragt, Kaufleute haben dort sinkende Chancen. –Mitwirkung im Service: Grosse Chancen könnte die Abwicklung von Serviceaufträgen und Mitwirkung in Service-Prozessen spielen, die zukünftig weiter an Bedeutung gewinnen werden. Hier ist Kommunikation gefragt. –Kaufmännische Mitarbeitende sind prozessorientiert Beim Agieren in der Organisation behalten sie die Kundenbedürfnisse in allen Prozessphasen im Blick.

32 4. LehrmeistertagungNeue kaufmännische GrundbildungIGFGH CIACC Hans-Ulrich Hunziker, Geschäftsführer IG FGH Drei wichtigste Ergebnisse Eine Bildungsverordnung! Jedoch unterschiedliche Forderungen zum Branchenkonzept, die zu erfüllen sind! Offen für Partnerschaften mit anderen Branchen

33 4. LehrmeistertagungNeue kaufmännische GrundbildungIGFGH CIACC Hans-Ulrich Hunziker, Geschäftsführer IG FGH Eine Bildungsverordnung? Warum: Arbeitsmarktfähigkeit, Flexibilität, Attraktivität der Bildung und Anschlussfähigkeit! Möglich: Ja, verschiedene Möglichkeiten der Ausgestaltung Bildungsverordnung und Bildungsplan

34 4. LehrmeistertagungNeue kaufmännische GrundbildungIGFGH CIACC Hans-Ulrich Hunziker, Geschäftsführer IG FGH Branchenspezifische Bildung Ausmass der branchenspezifischen Bildung im Umfang unterschiedlich definiert! Generalistenausbildung: Anpassung des Tronc commun (Allgemeinbildung+ berufskundliche Bildung) an Berufsschulen Treuhand/Immobilien-Treuhand: spez. Branche mit Vertiefung im Rechnungswesen, Recht und Controlling Reisebüro/Bank > Kundenorientierung Swissmem/Chemie: Fachrichtung entlang Wertschöpfungskette: Katalog von Handlungskompetenzen mit Pflicht- und Wahlpflicht Bank: Forderungskatalog für Rahmen, Organisation, Methode, Inhalt und Praxis Alle: Sicherung der Anschlussfähigkeit

35 4. LehrmeistertagungNeue kaufmännische GrundbildungIGFGH CIACC Hans-Ulrich Hunziker, Geschäftsführer IG FGH Branchenspezifische Bildung Branchenübergreifende Zusammenarbeit Versicherungen mit santésuisse u. übrigen Sozialversicherer gewünscht SWISSMEM, Internat. Fachgrosshandel, Handel = Δ zu gross! HGT, OEV, SKH,SRV informelle Aussprache Branchen mit relativ grosser Branchenspezialisierung Versicherungen, Öffentliche Verwaltung, Banken, Evtl. TIM, Werbungsgesellschaften

36 4. LehrmeistertagungNeue kaufmännische GrundbildungIGFGH CIACC Hans-Ulrich Hunziker, Geschäftsführer IG FGH Branchenspezifische Bildung Besondere Themen Dauer Profile Berufsmaturitätsschule I muss möglich sein Vorschläge zum Vollzug BFS und üK Organisation, Koordination Inhalte, einheitlicher Ablauf der Prüfungsregelung, Lerndesign

37 4. LehrmeistertagungNeue kaufmännische GrundbildungIGFGH CIACC Hans-Ulrich Hunziker, Geschäftsführer IG FGH Modelle im Überblick Ein Beruf – eine Branche Ein Beruf- verschiedene Fachrichtungen Berufsfeld mit Fachrichtungen

38 4. LehrmeistertagungNeue kaufmännische GrundbildungIGFGH CIACC Hans-Ulrich Hunziker, Geschäftsführer IG FGH Modelle Heterogenes Berufsfeld

39 4. LehrmeistertagungNeue kaufmännische GrundbildungIGFGH CIACC Hans-Ulrich Hunziker, Geschäftsführer IG FGH Bildungsverordnung Bildungsverordnungen – alle haben gleiche Struktur! Gegenstand, Berufsprofil, Schwerpunkte/Fachrichtungen, Dauer Ziele und Anforderungen Arbeitssicherheit, Gesundheits- und Umweltschutz Anteile der Lernorte Bildungsplan und Allgemeinbildung (= branchenübergreifende Kompetenzen) Anforderungen an die Anbieter der Bildung im Lehrbetrieb

40 4. LehrmeistertagungNeue kaufmännische GrundbildungIGFGH CIACC Hans-Ulrich Hunziker, Geschäftsführer IG FGH Bildungsverordnung Qualifikationsverfahren Ausweise und Titel Schweizerische Kommission für Berufsentwicklung und Qualität Schlussbestimmungen

41 4. LehrmeistertagungNeue kaufmännische GrundbildungIGFGH CIACC Hans-Ulrich Hunziker, Geschäftsführer IG FGH Bildungsplan Ziele/Kompetenzen Unterricht (Lektionentafel) Aufbau des Bildungsplans (Schwerpunkte) Organisation, Aufteilung und Dauer der betrieblichen Kurse Qualifikationsverfahren Genehmigung durch BBT

42 4. LehrmeistertagungNeue kaufmännische GrundbildungIGFGH CIACC Hans-Ulrich Hunziker, Geschäftsführer IG FGH Branche mit eigenem Bildungsplan Eigenständig durch Branche - Erarbeitung des Bildungsplans - Anteile der Lernorte festlegen - Organisation: üK-Kurskommission, Zusammenarbeit BFS - eigene Qualitätskommission und Revision Bildungsplan Voraussetzungen - Finanzierung Bildungsplan - Mengengerüst zur branchenspezifischen Klassenbildung

43 4. LehrmeistertagungNeue kaufmännische GrundbildungIGFGH CIACC Hans-Ulrich Hunziker, Geschäftsführer IG FGH Wechselbeziehungen

44 4. LehrmeistertagungNeue kaufmännische GrundbildungIGFGH CIACC Hans-Ulrich Hunziker, Geschäftsführer IG FGH Wechselbeziehungen Beispiele Berufsprofil: allgemeinbildend >< branchenspezifisch: In jedem Berufsprofil ist grundlegende Allgemeinbildung zu vermitteln (BBG Art. 15). Letztere ist zu definieren. Mengengerüst: branchenspezifische Klassenbildung = mind. 225 Lernende (= 25 Lernende/Klasse, drei Parallelen). Je grösser der Anteil der Lernenden an den Branchen, desto eher Bildung von branchenspezifischen Klassen. Mengengerüst kann durch Zentralisation des Lernortes BFS und Phasenunterricht optimiert werden. Organisation: zeitliche Anteile der Lernorte, Organisationsformen: Keine Organisationsform zeigt hinsichtlich Lernerfolg bessere Resultate. Finanzierung: Je mehr üK-Tage, desto mehr Kosten für Lehrbetriebe.

45 4. LehrmeistertagungNeue kaufmännische GrundbildungIGFGH CIACC Hans-Ulrich Hunziker, Geschäftsführer IG FGH Beispiel Polybauerin EFZ / Polybauer EFZ Entwurf Bildungsverordnung vom 7. Februar 2007

46 4. LehrmeistertagungNeue kaufmännische GrundbildungIGFGH CIACC Hans-Ulrich Hunziker, Geschäftsführer IG FGH Aufbau der Handlungskompetenzen 5 Fachrichtungen: - Abdichten - Dachdecken - Fassadenbau - Gerüstbau - Sonnenschutz-Systeme

47 4. LehrmeistertagungNeue kaufmännische GrundbildungIGFGH CIACC Hans-Ulrich Hunziker, Geschäftsführer IG FGH Handlungskompetenzen Fachkompetenzen Methodenkomp. Sozial- u. Selbstk.Kommunikationsk. Grundlagen- kompetenzen Spezialkomp. (Fachrichtung 1) Spezialkomp. (Fachrichtung 2) Spezialkomp. (Fachrichtung 3) Spezialkomp. (Fachrichtung 4) Spezialkomp. (Fachrichtung 5)

48 4. LehrmeistertagungNeue kaufmännische GrundbildungIGFGH CIACC Hans-Ulrich Hunziker, Geschäftsführer IG FGH Fachkompetenzen Grundlagenkompetenzen 1 Sicherheit am Arbeitsplatz 2 Einrichten einer Baustelle 3 Gebäudehüllen 4 Gebäudehüllenteile 5 Materialwahl 6 Konstruktionen 7 effizientes Arbeiten 8 Kundenorientierung Spezialkompetenzen Fachrichtung I 9 bitumige Arbeiten 10 Abdichtungen aus Kunststoff 11 Spezialabdichtungen 12 übrige Abdichtungen 13 Schutz- und Nutzschichten Spezialkompetenzen Fachrichtung II Spezialkompetenzen Fachrichtung V Spezialkompetenzen Fachrichtung IV Spezialkompetenzen Fachrichtung III

49 4. LehrmeistertagungNeue kaufmännische GrundbildungIGFGH CIACC Hans-Ulrich Hunziker, Geschäftsführer IG FGH Arbeitsauftrag Gruppen Frage 1: Auf welchem Branchenkonzept soll die zukünftige Grundbildung aufbauen? Sie kennen jetzt die wichtigsten Ergebnisse der Auswertung und alternative, vom BBT akzeptierte Organisationsformen, wie die Branchen auch weiterhin unter dem Dach einer Bildungsverordnung zusammenarbeiten könnten. Frage 2: Wie definiert Ihre Branche das Berufsprofil als Basis der neuen Bildungsverordnung? Ergebnissicherung: Fassen Sie die Ergebnisse der Diskussion mit dem Moderator gemeinsam auf einem Flipchart zusammen für die Präsentation. Vorgehen: Tauschen Sie in Ihrer Gruppe Argumente aus und diskutieren Sie, ob Sie einen gemeinsamen Nenner mit anderen Branchen in Ihrer Gruppe finden. Was sind Muss-Kriterien, die das Branchenkonzept bzw. das Berufsprofil erfüllen sollen? Wo sehen Sie Spielraum?

50 4. LehrmeistertagungNeue kaufmännische GrundbildungIGFGH CIACC Hans-Ulrich Hunziker, Geschäftsführer IG FGH Präsentation der Ergebnisse Gruppenarbeit Gruppe 1 (Moderator: P. Kohlhaas) Bank, Werbegesellschaft, Treuhand- Immobilien, Kommunikation, Dienstleistung und Administration Gruppe 2 (Moderator: Ch. Volz) Automobil-Gewerbe, Chemie, Swissmem, Nahrungsmittel-Industrie, Internationale Speditionslogistik, Transport

51 4. LehrmeistertagungNeue kaufmännische GrundbildungIGFGH CIACC Hans-Ulrich Hunziker, Geschäftsführer IG FGH Präsentation der Ergebnisse Gruppenarbeit Gruppe 3 (Moderator: P. Müller) Öffentliche Verwaltung (Advokatur), Bundesverwaltung, Notariate, Privatversicherungen, Santé Suisse, Spitäler Gruppe 4 (Moderator: A. Zbinden) Öffentlicher Verkehr, Reisebüro, Handel, Hotel-Gastro-Tourismus, Fachgrosshandel, Post

52 4. LehrmeistertagungNeue kaufmännische GrundbildungIGFGH CIACC Hans-Ulrich Hunziker, Geschäftsführer IG FGH Konsolidierungsworkshop vom Überprüfung des gewählten Branchenmodells Themen: - Berufsprofil & Branchenberufsprofil - Dauer der Bildung - Profile - Grundsätze zu den Lernorten - Grundsätze zum Qualifikationsverfahren - Abschluss / Titel

53 4. LehrmeistertagungNeue kaufmännische GrundbildungIGFGH CIACC Hans-Ulrich Hunziker, Geschäftsführer IG FGH Kriterien für den Entscheid über die Organisation der kaufmännischen Grundbildung sind mehrdimensional Übereinstimmung in Tätigkeiten, Situationsklassen Hierzu liefert die Tätigkeitsanalyse Aussagen zur IST- Situation; diese muss auf ihre Zukunftsfähigkeit überprüft werden. Dazu dienen die Aussagen der Szenarioanalyse. Branchenpolitischer Nutzen Neben rein fachlichen (und methodisch-didaktisch) Fragen sind auch Zielsetzungen der Bildungspolitik der eigenen Branche zu berücksichtigen. Auch dazu sind Anhaltspunkte der Szenarioanalyse zu entnehmen.

54 4. LehrmeistertagungNeue kaufmännische GrundbildungIGFGH CIACC Hans-Ulrich Hunziker, Geschäftsführer IG FGH Kriterien für den Entscheid über die Organisation der kaufmännischen Grundbildung sind mehrdimensional Kosten-/Ressourcenaufwand, Risiken Weitergehende Veränderungen können weit reichende Konsequenzen für die Organisation des Prüfungswesens, der üKs usw. haben und zu- sätzlich Schulpartner tangieren. Anschlussfähigkeit an Branchenweiterbildung Das Programm und Profil der Grundbildung muss (weiterhin) an die Berufliche Bildung der Tertiärstufe anschliessbar sein. Rechtliche Rahmenbedingungen (BBG, BBV) Das Berufsbildungsgesetz setzt verbindliche Bedingungen für den BiVo-Prozess, die analysiert und von Beginn an berücksichtigt werden müssen.

55 4. LehrmeistertagungNeue kaufmännische GrundbildungIGFGH CIACC Hans-Ulrich Hunziker, Geschäftsführer IG FGH Gemeinsamer Bildungsplan für 8 Branchen Sitzung: 25. Juni 2007, – Uhr, Olten Auto, Chemie, Handel, IG Fachgrosshandel, Internationale Speditionslogistik, Maschinen-,Elektro- und Metallindustrie, Transport, Nahrungsmittel- Industrie Idee: gemeinsamer Bildungsplan

56 4. LehrmeistertagungNeue kaufmännische GrundbildungIGFGH CIACC Hans-Ulrich Hunziker, Geschäftsführer IG FGH Gemeinsamer Bildungsplan für 8 Branchen Gemeinsamkeiten / Unterschiede bei den Anforderungen an die Kaufleute Wie könnte ein Ausbildungsmodell für Schule, üK und Betrieb aussehen, das Gemeinsamkeiten und Unterschieden gerecht wird Mengengerüst, um organisatorisch gute Lösungen für Schule und üK zu finden Welche Punkte finanzieller, organisatorischer und finanzieller Art sind noch zu klären


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