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Kriminologisches Forschungsinstitut Niedersachsen Criminological Research Institute of Lower Saxony Germany Computerspielabhängigkeit als unwahrscheinlicher.

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Präsentation zum Thema: "Kriminologisches Forschungsinstitut Niedersachsen Criminological Research Institute of Lower Saxony Germany Computerspielabhängigkeit als unwahrscheinlicher."—  Präsentation transkript:

1 Kriminologisches Forschungsinstitut Niedersachsen Criminological Research Institute of Lower Saxony Germany Computerspielabhängigkeit als unwahrscheinlicher Weg Weichenstellungen und Pfade der Entstehung Kontakt: M.A. Nadine Jukschat Telefon: 0511/34836–39

2 Kriminologisches Forschungsinstitut Niedersachsen Criminological Research Institute of Lower Saxony Germany Gliederung Einleitung und Fragestellung Projekthintergrund und Methode Empirie – ein (vorläufiges) Prozessmodell der Entstehung von Computerspielabhängigkeit Diskussion

3 Kriminologisches Forschungsinstitut Niedersachsen Criminological Research Institute of Lower Saxony Germany geringe Prävalenzen Internet- und Computerspielabhängigkeit (Rumpf et al. 2011): Jährige: 1,5 % abhängig ( 1,3 %, 1,7 %) Jährige: 2,5 % abhängig ( 2,5%, 2,5%) Computerspielabhängigkeit (Rehbein et al. 2010): 9.-Klässler: 1,7 % abhängig ( 0,3 %, 3,0%) vs. 23 Mio. Nutzer von Computer- & Videospielen in Deutschland (BIU 2012)

4 Kriminologisches Forschungsinstitut Niedersachsen Criminological Research Institute of Lower Saxony Germany Gliederung Einleitung und Fragestellung Projekthintergrund und Methode Empirie – ein (vorläufiges) Prozessmodell der Entstehung von Computerspielabhängigkeit Diskussion

5 Kriminologisches Forschungsinstitut Niedersachsen Criminological Research Institute of Lower Saxony Germany Gliederung Einleitung und Fragestellung Projekthintergrund und Methode Empirie – ein (vorläufiges) Prozessmodell der Entstehung von Computerspielabhängigkeit Diskussion

6 Kriminologisches Forschungsinstitut Niedersachsen Criminological Research Institute of Lower Saxony Germany Gliederung Einleitung und Fragestellung Projekthintergrund und Methode Empirie – ein (vorläufiges) Prozessmodell der Entstehung von Computerspielabhängigkeit Diskussion

7 Kriminologisches Forschungsinstitut Niedersachsen Criminological Research Institute of Lower Saxony Germany Prädispo- sitionierende Bedingung Situationsfaktoren Ausstiegs- Optionen: Fremdheitserfahrung/ Irritation im Spiel (die Reflexionsprozess in Gang setzen) Nicht-spielende signifikante Andere Konkrete pers. Zukunftsperspektive Orientierung an Normalbiografie (und subj. gefühlte Chance auf deren Verwirklichung) PUSH – reales Leben PULL – virtuelles Leben Gelegenheits- struktur techn. Zugang spielende signifikante Andere akute biogr. Krise/ Umbruchssituation biogr. Stagnation/ Perspektivlosigkeit Spielso- zialisation Kontakt: ja nein Regulierung: streng gar nicht Spielweise: sozial Tüftler Existenz eines biogr. Grund- problems fehlende/ gescheiterte alternative Problemlösungs- strategien Aufbau spielinterner Verpflichtungen durch Spielstruktur durch Soz. Beziehungen Spielpraxis fungiert als Lösung des biogr. Bezugsproblems FUNKTIONALITÄT Normalisierungs- & Legitimierungs- Strategien Identifikation mit Werten und Normen der Spielwelt Abkehr von Streben nach Normalbiografie Modell der Entstehung und Verstetigung von CSA Verstetigung

8 Kriminologisches Forschungsinstitut Niedersachsen Criminological Research Institute of Lower Saxony Germany Gliederung Einleitung und Fragestellung Projekthintergrund und Methode Empirie – ein (vorläufiges) Prozessmodell der Entstehung von Computerspielabhängigkeit Diskussion

9 Kriminologisches Forschungsinstitut Niedersachsen Criminological Research Institute of Lower Saxony Germany Vielen Dank! Kritik? Anregungen? Ideen?

10 Kriminologisches Forschungsinstitut Niedersachsen Criminological Research Institute of Lower Saxony Germany Prädispo- sitionierende Bedingung Situationsfaktoren Ausstiegs- Optionen: Fremdheitserfahrung/ Irritation im Spiel (die Reflexionsprozess in Gang setzen) Nicht-spielende signifikante Andere Konkrete pers. Zukunftsperspektive Orientierung an Normalbiografie (und subj. gefühlte Chance auf deren Verwirklichung) PUSH – reales Leben PULL – virtuelles Leben Gelegenheits- struktur techn. Zugang spielende signifikante Andere akute biogr. Krise/ Umbruchssituation biogr. Stagnation/ Perspektivlosigkeit Spielso- zialisation Kontakt: ja nein Regulierung: streng gar nicht Spielweise: sozial Tüftler Existenz eines biogr. Grund- problems fehlende/ gescheiterte alternative Problemlösungs- strategien Aufbau spielinterner Verpflichtungen durch Spielstruktur durch Soz. Beziehungen Spielpraxis fungiert als Lösung des biogr. Bezugsproblems FUNKTIONALITÄT Normalisierungs- & Legitimierungs- Strategien Identifikation mit Werten und Normen der Spielwelt Abkehr von Streben nach Normalbiografie Modell der Entstehung und Verstetigung von CSA Verstetigung

11 Kriminologisches Forschungsinstitut Niedersachsen Criminological Research Institute of Lower Saxony Germany Literatur Becker, H. S. (1963). Outsiders. Studies in Sociology of Deviance. New York: The Free Press. BIU. (2012). Kulturgut Games. Retrieved , from online.de/de/themen/kulturgut-games.html Dollinger, B. (2002). Drogen im sozialen Kontext. Zur gegenwärtigen Konstruktion abweichenden Verhaltens. Augsburg: MaroVerlag. Gerhardt, U. (1991). Krankheits- und Patientencarrieren. In U. Flick, E. v. Kardorff, H. Keupp, L. v. Rosenstiel & S. Wolff (Eds.), Handbuch Qualitative Sozialforschung. Grundlagen, Konzepte, Methoden und Anwendungen (pp ). München: Psychologie Verlags Union. Goffman, E. (1977). Die moralisch Karriere des Geisteskranken. In E. Goffman (Ed.), Asyle. Über die soziale Situation psychiatrischer Patienten und anderer Insassen (Vol. 3, pp ). Frankfurt am Main: Suhrkamp Verlag. Oevermann, U., Allert, T., Konau, E., & Krambeck, J. (1979). Die Methodologie einer "objektiven Hermeneutik" und ihre allgemeine forschungslogische Bedeutung in den Sozialwissenschaften. In H.-G. Soeffner (Ed.), Interpretative Verfahren in den Sozial- und Textwissenschaften (pp ). Stuttgart: J.B. Metzler.

12 Kriminologisches Forschungsinstitut Niedersachsen Criminological Research Institute of Lower Saxony Germany Literatur Przyborski, A., & Wohlrab-Sahr, M. (2008). Qualitative Sozialforschung: Ein Arbeitsbuch. München: Oldenbourg. Quandt, T., & Wimmer, J. (2008). Die Computerspieler: Studien zur Nutzung von Computergames. Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften. Rehbein, F., Kleimann, M., & Mößle, T. (2010). Prevalence and Risk Factors of Video Game Dependency in Adolescence: Results of a German Nationwide Survey. Cyberpsychology, Behavior, and Social Networking, 13(3), Rumpf, H., Meyer, C., Kreuzer, A., & John, U. (2011). Prävalenz der Internetabhängigkeit (PINTA). Report to the German Ministry of Health. Schütze, F. (1983). Biografieforschung und narratives Interview. Neue Praxis. Zeitschrift für Sozialarbeit, Sozialpädagogik und Sozialpolitik, 3, Strauss, A. L. (1998). Grundlagen qualitativer Sozialforschung. Paderborn: Wilhelm Fink. Wernet, A. (2006). Einführung in die Interpretationstechnik der Objektiven Hermeneutik (2. Auflage ed. Vol. 11). Wiesbaden: VS-Verlag


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