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© Dietscher, Karl-Trummer, Schmied, Griebler 2006 Ludwig Boltzmann Institute für Medizin- und Gesundheits soziologie WHO Kooperations- zentrum für Gesundheits-

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1 © Dietscher, Karl-Trummer, Schmied, Griebler 2006 Ludwig Boltzmann Institute für Medizin- und Gesundheits soziologie WHO Kooperations- zentrum für Gesundheits- förderung in Krankenhaus und Gesund- heitswesen Institut für Soziologie, Universität Wien Alter(n)smanagement im Krankenhaus: Herausforderungen und Lösungsansätze Christina DIETSCHER, Ursula KARL-TRUMMER, Hermann SCHMIED, Robert GRIEBLER

2 © Dietscher, Karl-Trummer, Schmied, Griebler 2006 Ludwig Boltzmann Institute für Medizin- und Gesundheits soziologie WHO Kooperations- zentrum für Gesundheits- förderung in Krankenhaus und Gesund- heitswesen Institut für Soziologie, Universität Wien Wie kann man Entscheidungsträger in Spitälern, Pflegeeinrichtungen und Trägerorganisationen dafür gewinnen, Alternsorientierung zu bearbeiten? Ein Werkstattbericht

3 © Dietscher, Karl-Trummer, Schmied, Griebler 2006 Ludwig Boltzmann Institute für Medizin- und Gesundheits soziologie WHO Kooperations- zentrum für Gesundheits- förderung in Krankenhaus und Gesund- heitswesen 3 Institut für Soziologie, Universität Wien Rahmen der Präsentation Wiener Informationsnetzwerk Gesundheitsförderung in Spitälern und Pflegeeinrichtungen (seit 2000) –Initiative der Stadt Wien (BSt) –Ziel: Unterstützung der Wiener Häuser in der Umsetzung von Gesundheitsförderung durch Vernetzung Wissensaufbereitung Training Unterstützung konkreter Implementationsmaßnahmen Projekt Gesundheit – MitarbeiterInnen – Krankenhaus (GMK) –Unterstützt vom TRAFO-Programm des Wissenschaftsministeriums –Ziel: Entwicklung eines Benchmark-Tools zur somato-psycho- sozialen Gesundheit von MitarbeiterInnen und deren Determinanten im Setting Krankenhaus

4 © Dietscher, Karl-Trummer, Schmied, Griebler 2006 Ludwig Boltzmann Institute für Medizin- und Gesundheits soziologie WHO Kooperations- zentrum für Gesundheits- förderung in Krankenhaus und Gesund- heitswesen 4 Institut für Soziologie, Universität Wien Beispiel: Alterssituation im Wiener KAV (2005) 30% der MitarbeiterInnen zwischen 40 and 50 18% über 50 (insbesondere Reinigungspersonal, PflegehelferInnen) 1% der MitarbeiterInnen erreichte das gesetzliche Pensionsalter (vor der Pensionsreform)

5 © Dietscher, Karl-Trummer, Schmied, Griebler 2006 Ludwig Boltzmann Institute für Medizin- und Gesundheits soziologie WHO Kooperations- zentrum für Gesundheits- förderung in Krankenhaus und Gesund- heitswesen 5 Institut für Soziologie, Universität Wien Körperliches Belastungserleben bei KH-MitarbeiterInnen Quelle: GMK-Prestest, LBIMGS 2006

6 © Dietscher, Karl-Trummer, Schmied, Griebler 2006 Ludwig Boltzmann Institute für Medizin- und Gesundheits soziologie WHO Kooperations- zentrum für Gesundheits- förderung in Krankenhaus und Gesund- heitswesen 6 Institut für Soziologie, Universität Wien Psychisches Belastungserleben bei KH-MitarbeiterInnen Quelle: GMK-Prestest, LBIMGS 2006

7 © Dietscher, Karl-Trummer, Schmied, Griebler 2006 Ludwig Boltzmann Institute für Medizin- und Gesundheits soziologie WHO Kooperations- zentrum für Gesundheits- förderung in Krankenhaus und Gesund- heitswesen 7 Institut für Soziologie, Universität Wien Warum ist Altern gerade in KH und PH besonders wichtig? KH und PH gehören zu den belastendsten Betrieben für MitarbeiterInnen! Je mehr Belastungen MitarbeiterInnen ab dem Beginn ihres Arbeitslebens erfahren, desto früher treten alter(n)sbedingte Probleme auf! Je früher mit Lösungen angesetzt wird, desto besser!

8 © Dietscher, Karl-Trummer, Schmied, Griebler 2006 Ludwig Boltzmann Institute für Medizin- und Gesundheits soziologie WHO Kooperations- zentrum für Gesundheits- förderung in Krankenhaus und Gesund- heitswesen 8 Institut für Soziologie, Universität Wien Alternde MitarbeiterInnen – eine Herausforderung für Personen und für Organisationen Die Fähigkeiten älterer MitarbeiterInnen verändern sich –Mehr Kompetenz und Erfahrung –Weniger Toleranz für Dauerbelastungen Berufliche Anforderungen verändern sich nicht im selben Ausmaß wie die persönlichen Fähigkeiten Über- UND Unterforderung für ältere MitarbeiterInnen Demotivation, innere Emigration, Krankenstände, Ausstieg für die Organisation: Verlust von wertvollem Know-How viel Energie für Rekrutierung und Einschulung neuer MitarbeiterInnen erhöhte Risiken für PatientInnen

9 © Dietscher, Karl-Trummer, Schmied, Griebler 2006 Ludwig Boltzmann Institute für Medizin- und Gesundheits soziologie WHO Kooperations- zentrum für Gesundheits- förderung in Krankenhaus und Gesund- heitswesen 9 Institut für Soziologie, Universität Wien Warum ist Altern des Personals in KH / PH trotzdem (noch) kaum ein Thema? Bettenführende Abteilungen Funktions- einheiten Hotel- komponente MitarbeiterInnen in hoch komplexen KH- und PH- Organisationen betreuen immer mehr PatientInnen in immer kürzerer Zeit Unter permanenter Umweltanpassung: Politik Medizin- Technik Erwartungen von Patient- Innen und Angehörigen Ökonomie, Kosten- deckelung Qualitäts- vorgaben Struktur- reformen

10 © Dietscher, Karl-Trummer, Schmied, Griebler 2006 Ludwig Boltzmann Institute für Medizin- und Gesundheits soziologie WHO Kooperations- zentrum für Gesundheits- förderung in Krankenhaus und Gesund- heitswesen Institut für Soziologie, Universität Wien KH und PH haben nur begrenzte Energie für die Adaptierung an alternde Belegschaften und können die damit verbundenen Probleme und deren Ursachen nur teilweise selbst beeinflussen! Es braucht Unterstützung von außen, um das Thema bearbeitbar zu machen

11 © Dietscher, Karl-Trummer, Schmied, Griebler 2006 Ludwig Boltzmann Institute für Medizin- und Gesundheits soziologie WHO Kooperations- zentrum für Gesundheits- förderung in Krankenhaus und Gesund- heitswesen 11 Institut für Soziologie, Universität Wien Welche Unterstützung brauchen KH / PH, um Alternsorientierung zu implementieren? Das Thema zum Thema machen – Agenda-Setting Wissensaufbereitung und Befähigung Akteure vernetzen – Synergien erzeugen Unterstützung für konkrete Maßnahmen

12 © Dietscher, Karl-Trummer, Schmied, Griebler 2006 Ludwig Boltzmann Institute für Medizin- und Gesundheits soziologie WHO Kooperations- zentrum für Gesundheits- förderung in Krankenhaus und Gesund- heitswesen 12 Institut für Soziologie, Universität Wien Agenda-Setting Organisation eines interaktiven Workshops (World Cafe und Open Space) für MitarbeiterInnen aus Wiener KH und PH –Eingeladen waren Führungskräfte und ExpertInnen aus Wiener Spitälern und Pflegeeinrichtungen –270 TeilnehmerInnen –Sehr positive Feedbacks: Anregungen für Maßnahmen auf Haus-Ebene Beitrag zur eigenen Gesundheitsförderung

13 © Dietscher, Karl-Trummer, Schmied, Griebler 2006 Ludwig Boltzmann Institute für Medizin- und Gesundheits soziologie WHO Kooperations- zentrum für Gesundheits- förderung in Krankenhaus und Gesund- heitswesen 13 Institut für Soziologie, Universität Wien Wissensaufbereitung und Befähigung Fachbeirat mit VertreterInnen von Trägerorganisationen und MitarbeiterInnen aus KH und PH zur Identifikation von wesentlichen Problembereichen und Lösungsansätzen Entwicklung eines Fact-Sheets Altern in Gesundheit: Beiträge von Spitälern und Pflegeeinrichtungen –Auf Basis einer umfassenden Literatur-Recherche

14 © Dietscher, Karl-Trummer, Schmied, Griebler 2006 Ludwig Boltzmann Institute für Medizin- und Gesundheits soziologie WHO Kooperations- zentrum für Gesundheits- förderung in Krankenhaus und Gesund- heitswesen Institut für Soziologie, Universität Wien Wie kann die Arbeit in KH und PH so organisiert werden, dass gleichzeitig die Bedürfnisse der (alternden) MitarbeiterInnen berücksichtigt werden – und eine qualitätsvolle Versorgung der PatientInnen gewährleistet bleibt?

15 © Dietscher, Karl-Trummer, Schmied, Griebler 2006 Ludwig Boltzmann Institute für Medizin- und Gesundheits soziologie WHO Kooperations- zentrum für Gesundheits- förderung in Krankenhaus und Gesund- heitswesen 15 Institut für Soziologie, Universität Wien Welche Probleme beschreiben MitarbeiterInnen selbst? Ergebnisse aus dem World Cafe, : Das Altern wird von Personen und Organisationen verdrängt Organisationen haben ein Defizit beim Umgang mit Unterschieden Zu wenig Unterstützung durch Führungskräfte – z.B. zu wenig Förderung lebenslangen Lernens trotz steigender Anforderungen Strukturmängel in Organisationen (Unterbesetzung) verhindern Spielräume für Personen Weniger Personal muss mehr Ältere betreuen Dienstplan steht versus Verdienst

16 © Dietscher, Karl-Trummer, Schmied, Griebler 2006 Ludwig Boltzmann Institute für Medizin- und Gesundheits soziologie WHO Kooperations- zentrum für Gesundheits- förderung in Krankenhaus und Gesund- heitswesen 16 Institut für Soziologie, Universität Wien Eigene Beiträge Organi- sations- entwick- lung Perso- nalent- wicklung Führungs- entwick- lung Politik- Unterstützung Umfassende Lösungen sind gefragt Lebenslanges Lernen fördern, Aussteigen v.a. bei der Pflege verhindern, Karrieremodelle Mitarbeiterorientierung als Unternehmensziel, Arbeitszeitmodelle Stress- management, Lebensstile Partizipative Führung, Beitrag zum Abbau von Ageism, Kulturentwicklung Flexible Regelungen, Anreize

17 © Dietscher, Karl-Trummer, Schmied, Griebler 2006 Ludwig Boltzmann Institute für Medizin- und Gesundheits soziologie WHO Kooperations- zentrum für Gesundheits- förderung in Krankenhaus und Gesund- heitswesen 17 Institut für Soziologie, Universität Wien Was wünschen sich MitarbeiterInnen selbst? Themen der Open Space-Arbeitsgruppen am : Sinn im Arbeiten sehen Das Altern positiv sehen lernen Know-How, um sich motiviert zu halten Eine Kultur des Miteinander entwickeln Das Arbeitsklima verbessern Gesundheitsfördernde Kommunikation und Konfliktkultur Gesundheitszirkel im Betrieb Reduktion der Belastung durch Nachtarbeit bei ÄrztInnen 50+ Hinterfragen und Flexibilisieren der Dienstpläne Mentorensystem für ältere Mitarbeiter Ausstieg erleichtern durch Altersteilzeit Unterstützung durch die Politik

18 © Dietscher, Karl-Trummer, Schmied, Griebler 2006 Ludwig Boltzmann Institute für Medizin- und Gesundheits soziologie WHO Kooperations- zentrum für Gesundheits- förderung in Krankenhaus und Gesund- heitswesen 18 Institut für Soziologie, Universität Wien Also was tun? Alterns-Orientierung als Unternehmensziel und Führungsverantwortung Entwicklung einer internen Strategie unter Einbeziehung relevanter Partner: –Qualitätsmanagement / Organisationsentwicklung –HSE-Abteilung –Personalentwicklung –Arbeitsmedizin und -psychologie Umsetzung in –Projekten, Programmen, Routinen –Auf partizipative Art und Weise, z.B. Gesundheitszirkel Erfolgsmessung durch regelmäßige Mitarbeiterbefragungen (z.B. mit dem WAI bzw. ABI) Lobbying für Politik-Entwicklung

19 © Dietscher, Karl-Trummer, Schmied, Griebler 2006 Ludwig Boltzmann Institute für Medizin- und Gesundheits soziologie WHO Kooperations- zentrum für Gesundheits- förderung in Krankenhaus und Gesund- heitswesen 19 Institut für Soziologie, Universität Wien Fact-Sheet: Altern in Gesundheit für MitarbeiterInnen: Beiträge von Spitälern und Pflegeeinrichtungen Online unter:

20 © Dietscher, Karl-Trummer, Schmied, Griebler 2006 Ludwig Boltzmann Institute für Medizin- und Gesundheits soziologie WHO Kooperations- zentrum für Gesundheits- förderung in Krankenhaus und Gesund- heitswesen 20 Institut für Soziologie, Universität Wien Akteure vernetzen – Synergien erzeugen – konkrete Maßnahmen unterstützen : Follow-Up-Workshop mit –Entscheidungsträgern aus Trägereinrichtungen und der städtischen Gesundheitspolitik –Themenbringern des Open Space-Workshops Ziel: Erarbeitung von Prioritäten und Umsetzungsoptionen für eine im Aufbau befindliche trägerübergreifende Wiener Allianz Gesundheitsförderung in Spitälern und Pflegeeinrichtungen

21 © Dietscher, Karl-Trummer, Schmied, Griebler 2006 Ludwig Boltzmann Institute für Medizin- und Gesundheits soziologie WHO Kooperations- zentrum für Gesundheits- förderung in Krankenhaus und Gesund- heitswesen 21 Institut für Soziologie, Universität Wien Nächste Aktivitäten Nächste ÖNGK-Jahreskonferenz –11. Österreichische Konferenz Gesundheitsfördernder Krankenhäuser: Gesundheitsleistungen in einem gesundheitsförderlichen Umfeld: Mehr Qualität für PatientInnen, MitarbeiterInnen und die regionale Bevölkerung Bruck / Mur, Oktober Nächste internationale HPH-Konferenz: –15th International Conference on HPH: Wien, April Vorausichtliches Thema: Beiträge der Gesundheitsförderung zur Qualität von Gesundheitseinrichtungen


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