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Institut für Wirtschaft, Arbeit und Kultur - Zentrum der Goethe-Universität Frankfurt IWAK Tagung: Ältere Pflegekräfte im Beruf halten – betriebliche Ansätze.

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Präsentation zum Thema: "Institut für Wirtschaft, Arbeit und Kultur - Zentrum der Goethe-Universität Frankfurt IWAK Tagung: Ältere Pflegekräfte im Beruf halten – betriebliche Ansätze."—  Präsentation transkript:

1 Institut für Wirtschaft, Arbeit und Kultur - Zentrum der Goethe-Universität Frankfurt IWAK Tagung: Ältere Pflegekräfte im Beruf halten – betriebliche Ansätze und Strategien in der Altenpflege 14. September Goethe-Universität Frankfurt am Main Ältere Pflegekräfte im Beruf halten Einführende Überlegungen Dr. Christa Larsen 1

2 Institut für Wirtschaft, Arbeit und Kultur - Zentrum der Goethe-Universität Frankfurt IWAK 2 Ältere Pflegekräfte im Beruf halten – betriebliche Ansätze und Strategien in der Altenpflege Ältere Pflegekräfte sind für Einrichtungen und Dienste weniger eine Bürde als vielmehr ein Aktivposten, den es zu erhalten und zu nutzen gilt. Sie verfügen über Kompetenzen, die gerade in einer kundenorientierten Altenpflege von hoher Bedeutung sind. Ihre Arbeits(bewältigungs)fähigkeit muss nicht abnehmen, sondern kann im eigenen wie im betrieblichen Interesse durchaus erhalten werden. Dies gilt allerdings nur dann, wenn eine günstige Arbeits- situation im Unternehmen, unterstützend hinzukommt. Ist diese Voraussetzung nicht gegeben, droht sich die Arbeits(bewältigungs)- fähigkeit mit zunehmendem Alter in vielfältiger Hinsicht tatsächlich zu verschlechtern. (Berger/ Zimber (2004): Alter(n)sgerechte Arbeitsplätze in der Altenpflege. Heidelberg)

3 Institut für Wirtschaft, Arbeit und Kultur - Zentrum der Goethe-Universität Frankfurt IWAK Themen 1.Was sagt uns die Statistik über ältere Pflegefachkräfte? 2.Welche Rolle spielen ältere Pflegekräfte bei der Deckung des aktuellen und des zukünftigen Fachkräftebedarfs? 3.Wie können Beschäftigungszeiten von (älteren) Pflegefachkräften verlängert werden? 4. Ziel und Ablauf der Tagung 3 Ältere Pflegekräfte im Beruf halten – betriebliche Ansätze und Strategien in der Altenpflege

4 Institut für Wirtschaft, Arbeit und Kultur - Zentrum der Goethe-Universität Frankfurt IWAK 1. Was sagt uns die Statistik über ältere Pflegefachkräfte? Zunahme älterer Pflegekräfte Prozentuale Veränderung der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten zwischen 2000 und 2008 – Frauen ( Angaben in Prozent) 4 Ältere Pflegekräfte im Beruf halten – betriebliche Ansätze und Strategien in der Altenpflege Quelle: eigene Berechnung- Datenbasis: Gesundheitsberichterstattung des Bundes (Gesundheitspersonalrechnung) 50 Jahre und älteralle Altersgruppen Gesundheits- und Krankenpfleger/innen (exam.)+ 84%+ 10% Gesundheits- und Krankenpflegehelfer/innen (1-jährig)+ 53%+ 15% Altenpflegekräfte (alle)+ 96%+ 50%

5 Institut für Wirtschaft, Arbeit und Kultur - Zentrum der Goethe-Universität Frankfurt IWAK 1. Was sagt uns die Statistik über ältere Pflegefachkräfte? 5 Ältere Pflegekräfte im Beruf halten – betriebliche Ansätze und Strategien in der Altenpflege Überproportionale Zunahme älterer Pflegekräfte in Teilzeit Berufe /BerufsgruppenTeilzeitbeschäftigungVollzeitbeschäftigung 50 Jahre und älter alle Alters- gruppen 50 Jahre und älter alle Alters- gruppen Gesundheits- und Krankenpfleger/innen + 133% + 32% + 59% - 2% Gesundheits- und Krankenpflegehelfer/innen + 56% + 23% + 50% + 10% Altenpflegekräfte + 200% + 129% + 43% + 11% Prozentuale Veränderung der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten zwischen 2000 und 2008 – Frauen differenziert nach Voll- und Teilzeit (Angaben in Prozent) Quelle: eigene Berechnung- Datenbasis: Gesundheitsberichterstattung des Bundes (Gesundheitspersonalrechnung)

6 Institut für Wirtschaft, Arbeit und Kultur - Zentrum der Goethe-Universität Frankfurt IWAK 6 Ältere Pflegekräfte im Beruf halten – betriebliche Ansätze und Strategien in der Altenpflege 1. Was sagt uns die Statistik über ältere Pflegefachkräfte? Anteile der über 50-Jährigen Altenpfleger/innen (exam.) in Hessen noch niedriger als in Alters(gleich-)verteilung Altersstruktur von exam. Altenpfleger/innen (Prozentuale Anteile von Beschäftigten differenziert nach Altersgruppen) Altersstruktur in Hessen (Stand: 2008) Altersgleichverteilung (Berger/Zimber 2005) stationäre Pflegeeinrichtungen ambulante Pflegeeinrichtungen bis 40 Jahre 51%48%45% 41 – 50 Jahre 32% 37% 22,5% Jahre 15%14%22,5% über 60 Jahre2% 10% 47% Quelle: eigene Berechnung- Pflegemonitor und Pflegestatistik Hessen 51%45%

7 Institut für Wirtschaft, Arbeit und Kultur - Zentrum der Goethe-Universität Frankfurt IWAK 7 Ältere Pflegekräfte im Beruf halten – betriebliche Ansätze und Strategien in der Altenpflege 2. Welche Rolle spielen ältere Pflegekräfte bei der Deckung des Fachkräftebedarfs? Strategien zur Deckung des Fachkräftebedarfs in der Pflege Ausbildung - Intensivierung und Erweiterung Anwerbung aus dem Ausland - Green Card Initiativen, Arbeitsmarktöffnung Aktivierung - Arbeitslose, stille Reserve Arbeitszeiten erweitern – Erhöhung der Arbeitsstunden Beschäftigungszeiten verlängern - Unterbrechungen verkürzen oder verhindern, Verbleib fördern

8 Institut für Wirtschaft, Arbeit und Kultur - Zentrum der Goethe-Universität Frankfurt IWAK 8 Ältere Pflegekräfte im Beruf halten – betriebliche Ansätze und Strategien in der Altenpflege 2. Welche Rolle spielen ältere Pflegekräfte bei der Deckung des Fachkräftebedarfs? Strategien zur Deckung des zukünftigen Fachkräftebedarfs in der Pflege altersbedingter Ersatzbedarf wird noch weitgehend über Ausbildung und Aktivierung gedeckt (nicht mehr vollständig im urbanen Bereich in Hessen) zukünftig wird der altersbedingte Ersatzbedarf zunehmen aber: zukünftiger Erweiterungsbedarf kann nur aus dem Beschäftigtenbestand heraus gedeckt werden Die Verlängerung der Arbeits- und Beschäftigungszeiten bei immer älter werdenden Belegschaften erfordert eine systematische Strategie unter Einbindung vieler Akteure aus Unternehmen, Bildung, Kommunen, Verbänden, Politik und Wissenschaft ….

9 Institut für Wirtschaft, Arbeit und Kultur - Zentrum der Goethe-Universität Frankfurt IWAK Studie: Berufsverläufe von Altenpfleger/innen und Altenpflegern gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend ( ) Betrachtung des Berufsverbleibs im Kontext des Berufsverlaufs Berufsverlauf = vom Ende der Ausbildung bis zum Ende der letzten einschlägigen Beschäftigung als Altenpfleger/in Berufsverbleib = Zeiten der Beschäftigung im Beruf Herausforderung an die Datengenerierung lange Beobachtungszeiten Repräsentativität Altenpfleger/innen eindeutig identifizieren Ergebnisse lange Berufsverläufe von durchschnittlich 20 Jahren hohe Berufsbindung (15 Jahre nach Ausbildungsende sind noch 63% im Beruf) aber: nahezu die Hälfte der Berufsverläufe besteht aus Unterbrechungen 9 Ältere Pflegekräfte im Beruf halten – betriebliche Ansätze und Strategien in der Altenpflege 3. Wie können Beschäftigungszeiten von (älteren) Pflegekräften verlängert werden?

10 Institut für Wirtschaft, Arbeit und Kultur - Zentrum der Goethe-Universität Frankfurt IWAK Unterbrechungsgründe Geburt und Betreuung von Kindern Krankheit, Burnout, Freisetzung, Betreuung und Pflege von älteren Angehörigen Handlungsansätze zur Verlängerung der Beschäftigungsanteile im Berufsverlauf (betriebliche Perspektive) Arbeitsorganisation: Anpassung von Arbeitszuschnitten und Arbeitszeiten Führung: Förderung einer guten Teamkultur, Praktizieren einer konstruktiven Konflikt- und Wertschätz- ungskultur Gesundheit: Einbindung in betriebliches Gesundheits- management und Arbeitsschutz, Bereitstellung von Hilfsmitteln Qualifizierung: gezielte Fort- und Weiterbildung 10 Ältere Pflegekräfte im Beruf halten – betriebliche Ansätze und Strategien in der Altenpflege 3. Wie können Beschäftigungszeiten von (älteren) Pflegekräften verlängert werden?

11 Institut für Wirtschaft, Arbeit und Kultur - Zentrum der Goethe-Universität Frankfurt IWAK 11 Ältere Pflegekräfte im Beruf halten – betriebliche Ansätze und Strategien in der Altenpflege 3. Wie können Beschäftigungszeiten von (älteren) Pflegekräften verlängert werden? Relevante Akteure Betriebe Beschäftigte Prozesse und Bedeutung der eigenen Arbeit verstehen Gestaltungsmöglichkeiten erkennen und nutzen Interesse und Motivation pflegen eigene Entwicklung reflektieren Intermediäre (Kommunen, Verbände, Arbeitsverwaltung, Weiterbildungs- anbieter, Politik, …) Betreuungs- und Pflegeinfrastruktur Beratung Qualifizierungsangebote Verbesserung des Berufsimages kommunal, regional, überregional

12 Institut für Wirtschaft, Arbeit und Kultur - Zentrum der Goethe-Universität Frankfurt IWAK Ziele Sichtbarkeit und Bedeutung des Themas stärken Bestandsaufnahme zu betrieblichen Handlungsansätzen und Strategien Identifikation von Handlungsbedarfen und Lücken weitergehende Strategien Ablauf Vormittag: Studienergebnisse, Konzepte und Instrumente (Betrieb, Beschäftigte, Intermediäre) Nachmittag: Good Practice Beispiele, Arbeitsgruppen, Diskussion, Ausblick 12 Ältere Pflegekräfte im Beruf halten – betriebliche Ansätze und Strategien in der Altenpflege 4. Ziel und Ablauf der Veranstaltung

13 Institut für Wirtschaft, Arbeit und Kultur - Zentrum der Goethe-Universität Frankfurt IWAK Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit! Dr. Christa Larsen Institut für Wirtschaft, Arbeit und Kultur (IWAK) Goethe-Universität Frankfurt Gräfstr Frankfurt am Main Tel Fax: Mail: 13 Ältere Pflegekräfte im Beruf halten – betriebliche Ansätze und Strategien in der Altenpflege


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