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WORKSHOP KRITERIALE LEISTUNGSBEURTEILUNG Tanja Westfall-Greiter & Christoph Hofbauer.

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Präsentation zum Thema: "WORKSHOP KRITERIALE LEISTUNGSBEURTEILUNG Tanja Westfall-Greiter & Christoph Hofbauer."—  Präsentation transkript:

1 WORKSHOP KRITERIALE LEISTUNGSBEURTEILUNG Tanja Westfall-Greiter & Christoph Hofbauer

2 Beurteilung setzt Maßstäbe voraus – aber welche!?

3 3-K Orientierung für die Beurteilungspraxis Leistungs- beurteilung Kompetenzen Komplexitäts- grad Kriterien

4 Was ist ein Kriterium? Etwas, das uns hilft, eine Entscheidung zu treffen. Ein Maßstab, wonach wir beurteilen Ohne Kriterien könnten wir keine Entscheidung treffen. Sie gehören zum Leben!

5 An apple a day: Nach welchen Kriterien kaufst du Äpfel? Makellosigkeit Glanz Farbe Geschmack Haltbarkeit Größe Verwendungszweck Preis Herkunft

6 Warum diese Äpfel (und nicht jene), Frau Lehrerin? Weil sie herrvoraggend schmecken, sich ideal für Strudel eignen und Bioäpfel sind! Kriterien: Geschmack Verwendungszweck Herkunft

7 Kriterien sind immer voraus gesetzt Wenn Kriterien nicht auf dem Tisch sind, bleibt jegliche (Selbst)Einschätzung bzw. Bewertung in der Subjektivität verhaftet. bleibt Leistungsbeurteilung in der Beliebigkeit verhaftet. wird die Entwicklung von Fachverständnis und Kompetenz gehemmt. Ist es unmöglich, Kompetenzentwicklung zu dokumentieren.

8 Kompetenzraster setzen Kriterien voraus Kompetenzbeschreibung aus einem Kompetenzraster: Die Schülerinnen und Schüler können über Begebenheiten und Erfahrungen verständlich sowie thematisch zusammenhängend sprechen. Welches Fach vermuten Sie? Welche Schulstufe? Stellen Sie sich vor, Sie müssen diese Kompetenz beurteilen. Was brauchen Sie noch? Antwort: Fach Deutsch Bildungsstandard Volksschule 4. Klasse Mögliche Kriterien: Aufgabe erfüllt Struktur / roter Faden / Nachvollziehbarkeit Wortschatz & Satzstruktur / Verwendung von Konnektoren / Variation Wirksamkeit / Spannungsaufbau

9 Chancengerechtigkeit setzt Förderung der Bildungssprache voraus Schüler/innen haben eine Chance, die Bildungssprache zu erwerben, wenn bewusst und transparent damit gearbeitet wird: (Fach)begriffe Spielregeln Modelle Kriterien Ansonsten werden sie an ihre Herkunft gebunden, und Rückmeldung bleibt in der Beliebigkeit verhaftet.

10 Beurteilungspraxis: Was ist das Zielbild? Wie zeigt sich das? Wo sind wir? Wie zeigt sich das? Beginnend Teilaspekte fehlen oder werden fehlerhaft umgesetzt, z.B. Kompetenzraster ohne Untermauerung von Kriterien; Kriterien werden vereinzelt angesprochen bzw. angedeutet. Am Weg Wesentliche Kompetenzen sind klar an BiSt orientiert; Kriterien geben Orientierung für die Beurteilung der Kompetenzen und verdeutlichen, welche Faktoren bei einer Leistung zählen. Zielbild Beurteilungsraster bzw. Skalen beschreiben entsprechend der Anforderungen der Schulstufe die unterschiedlichen Qualitätsstufen von Leistungen und werden bei Leistungsfeststellungen konsequent verwendet; die Schüler/innen verstehen die Kriterien & Qualitätsstufen und nützen die Raster zur Selbst-und Peereinschätzung. Innovativ Schüler/innen bestimmen die Qualitäts – bzw. Beurteilungskriterien einer Leistung mit und erarbeiten gemeinsam mit der Lehrperson Beschreibungen der Qualitätsstufen, die in der Schulstufe zu erwarten sind; diese Beschreibungen werden im Rahmen von Lehr- und Lernprozessen sowie bei der Leistungsfeststellung konsequent als Beurteilungsraster verwendet.

11 Belegstück Beurteilungsraster für das Zielbild

12 Innovativ Kriteriale Leistungsbeurteilung Schüler/innen bestimmen die Qualitäts – bzw. Beurteilungskriterien einer Leistung mit und erarbeiten gemeinsam mit der Lehrperson Beschreibungen der Qualitätsstufen, die in der Schulstufe zu erwarten sind; diese Beschreibungen werden im Rahmen von Lehr- und Lernprozessen sowie bei der Leistungsfeststellung konsequent als Beurteilungsraster verwendet.

13 Belegstück Kriterien & Ziele für Innovativ Wie zeigt sich das? Schüler/innen bestimmen die Qualitäts – bzw. Beurteilungskriterien einer Leistung mit und erarbeiten gemeinsam mit der Lehrperson Beschreibungen der Qualitätsstufen, die in der Schulstufe zu erwarten sind; diese Beschreibungen werden im Rahmen von Lehr- und Lernprozessen sowie bei der Leistungsfeststellung konsequent als Beurteilungsraster verwendet.

14 Praxisbeispiel innovativ von Veronika Weiskopf-Prantner - Mittwoch, 23. Oktober 2013Veronika Weiskopf-Prantner Die GERS-Erstbegegnung fand folgendermaßen statt: Im Kreis der Schülerinnen und Schüler am Boden sitzend und ausgerüstet mit einem Stapel Karten, die die Flaggen und englischen Namen der EU-Mitgliedstaaten abbildeten, habe ich die Geschichte von den Staaten erzählt, die beschlossen haben, Freundschaft mit anderen Staaten zu schließen und eng zusammenzuarbeiten. Da enge Zusammenarbeit auch Kommunikation braucht, war und ist es diesen Staaten sehr wichtig, dass ihre Bürgerinnen und Bürger möglichst viele Sprachen sprechen. Der Sprachunterricht sollte deshalb ähnliche Ziele verfolgen und Sprachenkenntnisse sollten vergleichbar sein. Da die Schulnoten eines Landes in einem anderen Land nicht viel Aussagekraft haben, wurde etwas Besonderes entwickelt. Dieses Besondere in Form des GERS hatte ich als PUZZLE mitgebracht, dessen Teile an alle Schülerinnen und Schüler mit der Aufforderung verteilt wurde, die Einzelteile zu einem Gesamtbild zusammenzustellen. In beiden Klassen wurde diese Aufgabe in ca. 7 Minuten gelöst und es war ein Genuss, zuzuschauen und zuzuhören. Mit dem GERS am Boden haben wir uns dann darüber unterhalten, dass der österreichische Lehrplan für Englisch auf dem GERS aufbaut, die Kinder haben geraten, welche Sprachniveaus ihrer Meinung nach bis zum Ende der 8. Schulstufe erreicht werden sollten und welches Sprachniveau das Ziel für das Ende der 5. Schulstufe ist. Besonders beeindruckt hat mich die Meldung von Sebastian, der gemeint hat, dass es nicht am Können der Schülerinnen und Schüler liegt, dass nicht C2 das Ziel ist. Wir haben einfach zu wenig Zeit. Wenn wir viel mehr Englischstunden hätten und vielleicht auch noch Nachhilfe, könnten wir es vielleicht schaffen. Die Beschreibungen der Niveaustufen A1 und A2 hängen jetzt in jeder Klasse an der Wand, die Zielformulierungen aus den erweiterten Checklisten des GERS konkretisieren das Niveau A1, hängen ebenfalls zur Orientierung an der Wand und befinden sich auch im English Diary jeder Schülerin und jedes Schülers. Wir werden im Verlauf des Schuljahres immer wieder einen Blick auf diese Ziele werfen um festzustellen, wo auf dem Weg dorthin wir stehen.

15 Belegstück beginnend Wie zeigt sich das? Teilaspekte fehlen oder werden fehlerhaft umgesetzt, z.B. Kompetenzraster ohne Untermauerung von Kriterien; Kriterien werden vereinzelt angesprochen bzw. angedeutet.

16 Belegstück noch nicht Wie zeigt sich das? Keine Beurteilungskriterien erkennbar; schriftliche Wiederholungen bzw. Mitarbeitsfeststellungen werden benotet; Noten haben kaum Bezug zu den Kriterien der LBVO oder werden mechanisch berechnet; die subjektive Einschätzung der Lehrperson von Leistung dient als Maßstab für die Bewertung. Persönliche Wunschbilder sind Zielbild für alle Schüler/innen; Maßstäbe werden an erbrachte Leistungen angepasst; als Maßstab gilt die Sozialnorm; Schüler/innen empfinden die Beurteilung als willkürlich und ungerecht.

17 Denkpause Wo bin ich? Wo ist mein Fachteam? Wo ist meine Schule? Noch nicht Beginnend Am Weg Zielbild Innovativ


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