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Ältere Menschen im Straßenverkehr

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Präsentation zum Thema: "Ältere Menschen im Straßenverkehr"—  Präsentation transkript:

1 Ältere Menschen im Straßenverkehr
Tag der Verkehrssicherheit 17. Juni 2017 Ältere Menschen im Straßenverkehr

2 Inhalt 5 Ausgangssituation 7 Ansatzpunkte 8
Freiwillige Gesundheitschecks 12 sicher mobil 16 Fahrsicherheitstrainings, Fahrstunden und was Sie sonst noch tun können 21 Statistik

3 Spot „Neulich auf der Hutablage“
Bitte fügen Sie hier den Film „Wackeldackel wirbt für sichere Mobilität im Alter“ ein, der unter hinterlegt ist. Diesen Textkasten hier können Sie dann löschen. © Deutscher Verkehrssicherheitsrat

4 Der Mensch verändert sich im Alter
Dies hat Auswirkungen auf: Beweglichkeit (Gelenke, Wirbelsäule) Muskelkraft und Ausdauer Gleichgewichtssinn Sehen (Blendempfindlichkeit, Dämmerungssehen) Hören (Richtungshören!) Gedächtnis / Konzentration Orientierung Reaktions- und Informationsgeschwindigkeit Reizverarbeitung

5 Ausgangssituation Ist der Führerschein einmal erworben, gibt es ein Leben lang keine Überprüfung der Fahreignung mehr. Aber: der menschliche Körper verändert sich, im Alter lässt die Leistungsfähigkeit allmählich nach Krankheiten werden wahrscheinlicher die Einschätzung der eigenen Fahreignung wird schwieriger. Dagegen kann man etwas tun: Es gibt viele Wege, um möglichst lange sicher am Straßenverkehr teilzunehmen.

6 Spot „Was soll schon groß passieren?“
Bitte fügen Sie hier den Film „ Was soll schon groß passieren“ ein, der unter hinterlegt ist. Diesen Textkasten hier können Sie dann löschen. © Deutscher Verkehrssicherheitsrat

7 Ansatzpunkte Eine kritische Beschäftigung mit der eigenen Mobilität ist sehr wichtig. Es gibt hier verschiedene Ansatzmöglichkeiten: Freiwillige Gesundheitschecks Seminare wie „sicher mobil“ Fahrsicherheitstrainings für ältere Menschen Einzelne Fahrstunden mit einem Fahrlehrer Austausch mit Freunden und Angehörigen Sich in Medien, Internet (www.dvr.de/aktion-schulterblick) informieren Wichtig: Keine Angst und keine Scheu! Und Ziel stets der möglichst lange Erhalt der Mobilität!

8 Freiwillige Gesundheitschecks
Freiwillige Gesundheitschecks können helfen, um evtl. Einschränkungen im Straßenverkehr zu identifizieren und ihnen entgegenzuwirken, z.B. mit Hilfsmitteln. Werden Gesundheitschecks durchgeführt, wird das Thema Straßenverkehr von Ärzten häufig nicht thematisiert. Viele Patienten sprechen die Ärzte bewusst nicht auf erkannte Probleme/Einschränkungen an, da sie Angst haben, ihren Führerschein zu verlieren. Bitte haben Sie hier keine Angst, ein Arzt darf Ihnen Ihren Führerschein nicht abnehmen. Es gibt zahlreiche Möglichkeiten, die Fahrtüchtigkeit im Alter aufrechtzuerhalten. Eine Untersuchung kann Klarheit darüber bringen, ob beispielsweise die Reaktionsgeschwindigkeit verringert ist oder das Hör- und Sehvermögen eingeschränkt ist. Einige Probleme, die die Fahrfitness beeinträchtigen, können ärztlich behandelt werden, etwa der graue Star oder ein erhöhter Blutzuckerspiegel. © Deutscher Verkehrssicherheitsrat

9 Freiwillige Gesundheitschecks Was sollte gecheckt werden?
Sehcheck ab 40 Jahren, jährlich Check von Aufmerksamkeit, Wahrnehmung und Reaktionsfähigkeit ab 60 Jahren, regelmäßig Hörcheck ab 60 Jahren, alle 2 Jahre Check bei Krankheiten/ Medikamenteneinnahme unabhängig vom Alter, Klärung ob Krankheit/Medikamente Fahrtüchtigkeit beeinträchtigen können Wer seine Fahrtüchtigkeit im Auge behält, kann auch in höherem Alter sicher mobil sein. Das bedeutet: Vor allem das Seh- und Hörvermögen und die Beweglichkeit sollten regelmäßig auf den Prüfstand. Aber auch die Reaktionsfähigkeit, die Aufmerksamkeit und die Informationsverarbeitung sind wichtig für sichere Mobilität. Einen einheitlichen Test, mit dem man die eigene Fahrfitness kontrollieren kann, gibt es jedoch nicht. Folgende Gesundheitschecks helfen laut Expertinnen und Experten des Deutschen Verkehrssicherheitsrates (DVR) dabei, sicher mobil zu bleiben: 1. Sehcheck Wer: Autofahrende ab 40 Wie oft: einmal im Jahr Wo: bei der Augenärztin oder dem Augenarzt Wichtig: Autofahrende sollten ihre Sehschärfe bei Dämmerung und Nacht prüfen lassen. 2. Check von Aufmerksamkeit, Wahrnehmung und Reaktionsgeschwindigkeit Wer: Autofahrende ab 60 Wie oft: regelmäßig Wo: Begutachtungsstellen für Fahreignung (z. B. TÜV oder DEKRA) oder bei einigen Betriebs-, Arbeits- und Gesundheitsmedizinerinnen und -medizinern Wichtig: Autofahrende sollten ihre Konzentrationsfähigkeit und die Geschwindigkeit der Informationsverarbeitung überprüfen lassen. 3. Hörcheck Wie oft: alle 2 Jahre Wo: bei der Ohrenärztin oder dem Ohrenarzt Wichtig: Autofahrende sollten ihre Fähigkeit, hohe Töne wahrnehmen zu können, überprüfen lassen (entscheidend für das sogenannte Richtungshören). 4. Check bei Krankheiten Wer: alle Autofahrende, die unter chronischen oder wiederkehrenden Erkrankungen leiden Wie oft: unabhängig vom Alter Wo: bei der Hausärztin oder dem Hausarzt oder der Fachärztin oder dem Facharzt Wichtig: Autofahrende sollten abklären, ob die Erkrankung oder ggf. auch Medikation die Fahreignung einschränkt. © Deutscher Verkehrssicherheitsrat

10 Freiwillige Gesundheitschecks Onlineselbsttest
Der Online-Selbsttest des DVR bietet eine Beschäftigungsgrundlage mit dem Thema: schulterblick_selbsttest.htm © Deutscher Verkehrssicherheitsrat

11 Freiwillige Gesundheitschecks - Suchen Sie sich Verbündete
Sie sind nicht allein, das Thema Fahrtüchtigkeit können Sie mit Ihren Angehörigen und Freunden besprechen. Beispielsweise ein gemeinsames Fahrsicherheitstraining macht gleich viel mehr Spaß und man kann sich auch danach noch austauschen. Die nächsten Angehörigen bemerken es häufig als Erste, wenn sich bei Familienmitgliedern allmählich Beeinträchtigungen beim Fahren einschleichen. Sie sind deshalb besonders gefragt, die Betroffenen darauf aufmerksam zu machen und sie auf die damit verbundenen Risiken hinzuweisen. Aber sie sind nicht nur da, um zu mahnen, sie können auch wichtige Unterstützung für Sie sein, indem sie sich gemeinsam um eine sichere Mobilität kümmern. Dies kann z.B. ein gemeinsames Fahrsicherheitstraining sein oder die gemeinsamen Überlegungen, wie man die Situation ändern kann, z.B. das Fahrverhalten ändern, mal gemeinsam einkaufen fahren. © Deutscher Verkehrssicherheitsrat

12 Seminare „sicher mobil“
Ziel: Erhalt einer sicheren Mobilität für die aktive Teilnahme am gesellschaftlichen Leben bis ins Alter Zielgruppe: Verkehrsteilnehmende 50+ Ältere als zu Fuß Gehende, Radfahrende, Autofahrende und ÖPNV-Nutzende Seminarveranstaltungen von 90 bis 120 Min. „sicher mobil“ Ein Programm für ältere Menschen im Straßenverkehr Durch demografischen Wandel steigt die Anzahl älterer Menschen im Straßenverkehr – besonders der Autofahrenden – absolut und prozentual deutlich an. Ältere Menschen sind überwiegend zu Fuß oder mit dem Rad unterwegs und sind dadurch besonders gefährdet und bedürfen des besonderen Schutzes. Größere Bedeutung gewinnt ebenfalls die Gruppe derjenigen, die den Pkw nutzen, auch wenn sie in der Unfallstatistik keine bedeutende Rolle spielen. Durch altersbedingt eingeschränkte Leistungsfähigkeit – besonders im höheren Alter – können sie sich jedoch selbst und andere Verkehrsteilnehmende gefährden. Relativ sicher bewegen sich die Älteren mit öffentlichen Verkehrsmitteln, die allerdings nicht allzu häufig genutzt werden. Der DVR und seine Mitglieder bieten allen älteren Menschen egal wie sie sich im Straßenverkehr fortbewegen – Seminare mit dem Ziel an, möglichst lange und möglichst sicher mobil zu bleiben. Dabei können sie – egal wie sie am Straßenverkehr teilnehmen (mit dem Auto, zu Fuß, mit dem Fahrrad oder mit ÖPNV) getrennt von einander angesprochen werden. Aber auch übergeordnete oder interdisziplinäre Themen können in den Gruppen besprochen werden. Die Seminare werden von speziell ausgebildeten Moderatorinnen und Moderatoren durchgeführt. Die Teilnehmenden setzen sich in den Gesprächsrunden aktiv mit ihren individuellen Problemen im Straßenverkehr auseinander. Bei jedem Treffen werden Leistungsfähigkeit und Gesundheit sowie das Miteinander/Konflikte zwischen den Verkehrsteilnehmenden angesprochen. Darüber hinaus können Punkte thematisiert werden wie Sicht und Wetter alte Gewohnheiten und neue Regeln Transport von Gepäck in oder auf den verschiedenen Verkehrsmitteln Technik und Ausstattung der verschiedenen Verkehrsmittel Planen von Wegen und Verkehrsmittelwahl (auch unter Umweltaspekten). Das Programm bietet durch sein flexibles Modulsystem die Möglichkeit Schwerpunkte zu setzen, die sich nach Art der Verkehrsteilnahme, Konfliktsituationen, Wohnumfeld oder auch den sonst wie gearteten Interessen und Bedürfnissen der Teilnehmenden entsprechen. Es ist möglich und in vielen Fällen sinnvoll die Themen auf mehrere Treffen zu verteilen. Neu hinzugekommen ist 2012 der Praxisbaustein „Zu Fuß unterwegs", bei dem ältere Menschen in kleinen Gruppen ihre Umgebung unter dem Aspekt der Fußgängerfreundlichkeit bzw. mit kritischem Blick auf die Gefahren für zu Fuß gehende erkunden können sowie der „Praxisbausteine“ „Mit dem Fahrrad/Pedelec unterwegs", der sich momentan noch in der Erprobungsphase befindet. Weitere Praxisbausteine sollen folgen. Die Werbebroschüre kann in begrenzter Anzahl kostenlos beim DVR bestellt werden: Broschüre „sicher mobil“ Haben Sie Interesse an einer Ausbildung zum Moderator im Programm „sicher mobil“? Lesen Sie hier die Informationen für Moderatoren. Ansprechpartnerinnen: Cornelia Bamberg Referatsleiterin Ältere Menschen CBambergdvr.de Telefon: Iris Schneider Sachbearbeiterin Ältere Menschen ISchneiderdvr.de Telefon:

13 Seminare „sicher mobil“ - Themen
Im Mittelpunkt stehen Verkehrssituationen, denen die Teilnehmenden in ihrer alltäglichen Verkehrspraxis begegnen: zu Fuß mit dem Rad mit dem Pkw als Nutzer/-in des ÖPNV

14 Seminare „sicher mobil“ - Themenbereiche
Sicht und Wetter Verkehrsregeln und Miteinander Leistungsfähigkeit und Gesundheit Verkehrsmittelwahl Technik Mitfahren / Ladung Gepäck sichern © Deutscher Verkehrssicherheitsrat

15 Seminare „sicher mobil“ Voraussetzungen / Anmeldung
Haben Sie Interesse an einem Seminar zum Thema „sicher mobil“? Dann melden Sie sich gerne beim DVR oder bei einem der dafür ausgebildeten Umsetzer, wenn Sie folgende Fragen mit „Ja“ beantworten können: Sie haben eine Gruppe von mind. 8 bis höchstens 20 Personen? Sie sind alle über 50 Jahre alt? Sie nehmen alle noch aktiv am Straßenverkehr teil? Dann melden Sie sich gerne bei: Cornelia Bamberg oder suchen Sie Ihren Umsetzer unter: Referatsleiterin Ältere Menschen Telefon: 0228 /

16 Fahrsicherheitstrainings für ältere Menschen
Ziel: Sicherung der Mobilität, Förderung einer realistischeren (Selbst)Einschätzung und Übung von sicherheitsförderndem Verhalten auch in nicht alltäglichen Situationen zu üben. Speziell auf die Bedürfnisse von älteren Autofahrenden abgestimmt ist Teilnehmende trainieren konkret Fahrfähigkeiten, die besonders älteren Menschen Schwierigkeiten bereiten können. Motto: Gefahren erkennen, vermeiden, bewältigen Teilnahme mit dem eigenen Fahrzeug Stationäre oder mobile Durchführung Dauer 4 bis 6 Stunden Training nach DVR-Qualitätsrichtlinien Das „SHT sicher mobil“ bietet Gelegenheiten, Alltagssituationen beim Autofahren im Schonraum und in Gesellschaft Gleichgesinnter zu trainieren. Es dauert ca. 6 Stunden und ist somit kürzer als das klassische SHT. Durchgeführt wird es von erfahrenen Trainerinnen und Trainern, die neben der Ausbildung für das Pkw-SHT nach DVR-Richtlinien und mehrjähriger Trainingserfahrung eine spezielle Einweisung in das „SHT sicher mobil“ erhalten haben. Darüber hinaus moderieren einige von ihnen auch Veranstaltungen im Programm "sicher mobil". © Deutscher Verkehrssicherheitsrat

17 Fahrsicherheitstrainings für ältere Menschen - Anmeldung
Haben Sie Interesse an einem Fahrsicherheitstraining? Dann erkundigen Sie sich gerne unter über den Inhalt und Ablauf eines Trainings. Wo diese Trainings stattfinden und wer sie durchführt erfahren Sie unter

18 Spot „Rosi Mittermaier und Christian Neureuther im Gespräch“
Bitte fügen Sie hier den Film „ DVR Aktion Schulterblick –– Rosi Mittermaier und Christian Neureuther im Gespräch“ ein, der unter hinterlegt ist. Diesen Textkasten hier können Sie dann löschen. © Deutscher Verkehrssicherheitsrat

19 Fahrstunden zur Auffrischung
Es gibt spezialisierte Fahrlehrer/in Fragen Sie bei Ihrer örtlichen Fahrschule oder beim Fahrlehrerverband nach Fahrten im eigenen Pkw auf bekannten Strecken, Fahrlehrer/in gibt nützliche Tipps und ein Feedback Schauen Sie nach Angeboten von anderen Institutionen wie dem „FahrFitnessCheck“ des ADAC oder der Aktion „Fit im Auto“ der Landesverkehrswacht Weitere Anbieter ADAC-FahrFitnessCheck: Landesverkehrswacht Niedersachsen: „Fit im Auto“: © Deutscher Verkehrssicherheitsrat

20 Was Sie noch tun können, wenn Sie sich manchmal unsicher fühlen
Sie fühlen sich in manchen Situationen unsicher? Das bedeutet nicht unbedingt, dass Sie generell nicht mehr fahren können, aber ein verändertes Fahrverhalten könnte sinnvoll sein. Für jede Situation gibt es eine Ausweichmöglichkeit. Hierfür müssen Sie sich jedoch mit dem Thema Mobilität auseinandersetzen. Dies kann folgende Situationen betreffen: Fahrten im Dunkeln/Nachts stattdessen: Fahrten nur tagsüber oder Nachtfahren mit dem Taxi Lange Urlaubsfahrten stattdessen: für diese Fahrten den Zug nehmen oder Übernachtungen und Pausen auf dem Weg einplanen Fahrten in die Stadt stattdessen: Nutzung ÖPNV, dann fällt auch die lästige Parkplatzsuche weg Bei einem Neukauf eines Wagens können zudem technische Hilfsmittel wie Rückfahrtsensoren oder weitere Fahrerassistenzsysteme helfen und entlasten. Welche Systeme es hier gibt, erfahren Sie unter

21 Demografischer Wandel
81,3 Mio. 79,2 Mio. 67,6 Mio. Durch den demografischen Wandel sind immer mehr Menschen davon betroffen. Im Jahr 2014 waren mit 17,1 Mio. Menschen 21 Prozent der Bevölkerung über 65 Jahren, Schätzungen zufolge werden es im Jahr ,8 Mio. und 2060 sogar 22,3 Mio. Menschen und damit 33 Prozent der Bevölkerung sein. Quelle: Statistisches Bundesamt

22 Altersverteilung in Deutschland
Quelle: Statistisches Bundesamt

23 Getötete Verkehrsteilnehmende im Jahr 2015
Im Jahr 2015 wurden in Deutschland Menschen im Straßenverkehr getötet, darunter 30 % im Alter von 65 Jahren und älter. Quelle: Statistisches Bundesamt

24 Laura Breuer, Sachgebietsleiterin ÖA
0228 /


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