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Nachhaltigkeit.

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Präsentation zum Thema: "Nachhaltigkeit."—  Präsentation transkript:

1 Nachhaltigkeit

2 Gleichgewicht der 4 nachhaltigen Tourismusziele:
Intakte Landschaft Intakte Soziokultur (der Einheimischen) Optimale Erholung der Gäste Wirtschaftliche Wertschöpfung

3 Sanfter Tourismus seit 1970
… soll die Probleme des Massentourismus zumindest entschärfen! Naturnahe und nicht technisierte Tourismusangebote Landschaftsschonende touristische Erschließung Soziokulturell verträgliche Tourismuspolitik Eigenständige Regionalentwicklung Sanfte Wende von rein wirtschaftlichen Erfolgsfaktoren (Nächtigungen, Umsatz, Gewinn) zum qualitativen Wachstum Appell an die Gäste, bewusster zu reisen und sich sozial- verträglicher zu verhalten!

4 „Intelligenter“ Tourismus
…dabei wird der Mensch in den Vordergrund gestellt (Gast + Einheimischer)! Die Bevölkerung wird bei der Leitbilderstellung und bei der Konzept-gestaltung mit eingebunden. Unberührtes bewahren Geschaffenes pflegen (Bergbauern) Unbekanntes erforschen

5 Alternative Reiseformen:
FAIR Reisen statt verreisen! (www.respect.at) Ein Projekt der Österr. Entwicklungszusammenarbeit (ÖEZA) setzt sich für ein respektvolles Reisen in Entwicklungsländer ein. Kultureller Respekt, ökologische Verträglichkeit, soziale Gerechtigkeit, Mitsprache der Betroffenen „Anders reisen“ (www.forum-anders-reisen.de) Ziel ist eine veränderte Grundhaltung zum Reisen zu fördern u. Angebote kritisch zu betrachten. Rund 80 Reiseveranstalter bieten: Reisen mit intensivem Erlebnis- und Erholungswert Umwelt- und Sozialverträglichkeit Umfassende, ehrliche und kompetente Information für Reiseteilnehmer Ökotourismus hat die Natur zum Ziel (Wandertouren, Trekking, Expeditionen, Survival-Touren,…) sind häufig kaum umweltverträglicher !

6 Strategien einer nachhaltigen Regionalpolitik
Maßnahmen: Erhaltung einer intakten Natur Besucherlenkung und Ruhezonen z. B. in Naturparks, Förderung erneuerbarer Energien, Renaturierung von Bächen und Seeufern, Schutz alter Bäume, Abwehr von belastenden Bauvorhaben (Umweltverträglichkeitsprüfung notwendig), Sensibilisierung der Gäste (Lehrpfade, Info-Zentren, naturkundliche Veranstaltungen,…) Erhaltung einer lebendigen Kultur Architektur, Brauchtum, Erhaltung der Dorfstruktur, Vermarktung regionaler Produkte

7 Das österreichische Umweltzeichen
Folgende Kriterien müssen erfüllt werden: Umweltschonende Beschaffung (Küche, Reinigung, Einrichtung) Abfallvermeidung, -verwertung und –entsorgung (auch Wärmedämmung, Passivhäuser,…) Wasser und Abwasser (sparend, wiederverwendend) Außenbereich, Architektur, Bauausführung (verwendete Materialien, Verzicht auf Streusalz u. Schädlingsbekämpfung,..) Luft und Lärm (z. B. Nichtraucherzonen,…) Verkehr (Förderung der Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln) Soziales und Information (Mitarbeiterschulungen zu diesem Thema)

8 Natur und Landschaft = Tourismusgrundlage
Begriffe: Naturlandschaft: vom Menschen weitgehend unberührt (mit naturbedingtem Ökosystem) Kulturlandschaft: vom Menschen umgestaltete Naturlandschaft Tourismuslandschaft: durch spezifische touristische Infrastruktur umgestaltete Landschaft Selbstzerstörerische Tendenzen des Tourismus (Hotelklötze, Seilbahnen und Pisten in früher unberührter Hochgebirgslandschaft,…)

9 Wald und Tourismus Einschränkungen der Waldnutzung: Verboten ist… Betreten von Jungwald bis 3 m Höhe, Fällen oder Beschädigen von Bäumen, das Frei-laufen-Lassen von Hunden, Verunreinigungen, Skifahren außerhalb der Pisten, Anzünden von Feuer Genehmigungspflichtig ist… Anlegen von Loipen, Reit- und Radwegen Rücksicht muss genommen werden auf… Jungwild, Schließen von Toren und Schranken, Sammeln von Pilzen, Beeren nur für Eigenbedarf und wenn sie nicht unter Naturschutz stehen.

10 Beeinträchtigungen des Waldes durch den Tourismus
Gerodete Flächen sind stärker gefährdet (Windbruch, Erosion planierter Skipisten) Trendsportarten (Mountainbiken, Variantenskilauf, ….) beunruhigen das Wild und diese ziehen sich in höhere Lage zurück, Wildbiss nimmt zu und Schutzwälder werden geschädigt. Folgen: Lawinen, Muren, …

11 Naturschutz und Tourismus
Naturschutz ist Landessache (= Landesnaturschutzgesetze) Ziel ist allgemeiner Natur- und Landschaftsschutz Schutz von wild wachsenden Pflanzen Schutz von frei lebenden Tieren

12 Kategorien von Schutzgebieten:
Naturdenkmäler (selten, bedeutend, Wasserfälle, Bäume, Höhlen,..) Landschaftsschutzgebiete (besondere Schönheit, Veränderungen sind bewilligungspflichtig) Naturschutzgebiete (Ursprünglichkeit, jeder Natureingriff ist untersagt) Naturparks (Naturparks mit besonderen Erholungseinrichtungen) Nationalparks (Erhaltung im nationalen Interesse, Landessache; Kriterien der IUCN) International Union für Conservation of Nature Europaschutzgebiete („Natura-2000-Gebiete“ von EU festgesetzt) Biosphärenreservat (von Unesco ausgezeichnete Modellregionen)

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14 Nationalparks Nationalparkidee entstand in den USA (1872 Yellowstone-Nationalpark als 1. NP) Weltweit derzeit Nationalparks in 120 Ländern (3,7 Mill. km2) Definition: Natürliches Land- oder marines Gebiet, das ausgewiesen wurde, um - die ökologische Unversehrtheit eines Ökosystems für kommende Generationen zu schützen - abträgliche Nutzung dieser Gebiete auszuschließen - Basis für Forschungs-, Bildungs- und Erholungsangebote zu schaffen, die umweltverträglich sind.

15 Nationalparkfunktionen
Naturschutz Erhaltung und Wiederherstellung natürlicher und naturnaher Ökosysteme (artenreiche Tier- und Pflanzenwelt) Forschung Beobachtung, Untersuchung dieser Ökosysteme Bildung Lehrpfade, fachkundige Führungen, Museen Erholung sensible Nutzung, Besucherlenkung, auch wirtschaftliche Nutzung (Tourismus und Landwirtschaft)

16 Schutzzonen und Tourismus
Kernzone: - außer Almwirtschaft keine Nutzung erlaubt, - Zutritt stark reglementiert, - kein Massentourismus, - zentrales Ziel Naturschutz Rand- und Bewahrungszone: - Land- und Forstwirtschaft erlaubt - gelenkte touristische Nutzung möglich (aber keine Großprojekte) - Schutzgürtel für die Kernzone Tourismus im und um die 6 Nationalparks in Österreich Mio. Nächtigungen - 1 Milliarde € Umsatzvolumen

17 1909 entstand die Idee für den Nationalpark Hohe Tauern
Nach 1945 wurde die Idee wieder aufgenommen allerdings gab es starke Konflikte zwischen Naturschutz, Wintertourismus und Energiewirtschaft sowie den Vorbehalten der Einheimischen (Angst vor Einschränkung der Jagd und Land- und Forstwirtschaft) Ab 1970 erhoffte man sich durch die Schaffung des NP eine Hebung des Bekanntheitsgrades Stützung der Almwirtschaft Belebung des bodenständigen Handwerks Kulturförderung Gründung 1981 Kärnten, 1984 Salzburg, 1991 Tirol

18 Raumordnung im Tourismus
Probleme durch Tourismus Raumordnung und Raumplanung Großer Flächenbedarf (Hotels, Straßen, Parkplätze) Verstädterungstendenzen (rund um die Ortskerne Bau von EK-Zentren, Ortsumfahrungen,…) Zersiedelung und Verhüttelung v.a. an Seeufern, Zerstörung der Attraktivität der Landschaft Leitbild  Wie soll sich die Gemeinde räumlich entwickeln? Welche Maßnahmen müssen gesetzt werden? Auf Bundeseben: Österr. Raumordnungskonferenz Auf Landesebene: Raumordnungsgesetze u. Entwicklungsprogramme f. Verkehr, Wohnbau,.. (Landessache) Auf Regionalebene: Bildung frw. Regionalverbände Auf Gemeindeebene: Entscheidung durch Gemeinderat

19 Instrumente der Raumordnung auf Ortsebene
Örtliches Entwicklungskonzept  Leitbilderstellung Flächenwidmungsplan legt die funktionale Nutzung fest: Grünland, Bauland, Wohngebiet, Betriebsbaugebiet, Kerngebiet, Dorfgebiet  Auswirkung auf m2-Preise Bebauungsplan regelt die Details der Bebauung: Dichte, Höhe, Baufluchtlinien, Geschoßzahl, Dachneigung u. –form Bauordnung regelt Neu- u. Umbauten (Bundesgesetz), Baubehörde ist Bürgermeister, Bauverhandlung  Bescheid Bauplatzerklärung regelt Zufahrt, Wasser, Kanal, Strom, Gas, Müllabfuhr, Straßenbeleuchtung, Schneeräumung (=Infrastruktur)


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