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Bildungsplanreform 2016 – Bildung, die allen gerecht wird Sabine Conrad, Radolfzell, 30 Mai 2016.

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1 Bildungsplanreform 2016 – Bildung, die allen gerecht wird Sabine Conrad, Radolfzell, 30 Mai 2016

2 Anlass und Herausforderungen Eckpunkte der Bildungsplanreform 2016 Bildungsziele Leitperspektiven Aufbau der Bildungspläne Struktur der Fachpläne Implementierung Übersicht 2

3 Präzisierung der Anforderungen Abbau von Bildungshürden Positiver Umgang mit Heterogenität Anlass und Herausforderungen Qualitätsentwicklung zur Erhöhung der Bildungs- und Chancengerechtigkeit Qualitätsentwicklung zur Erhöhung der Bildungs- und Chancengerechtigkeit Bildungsplan Grundschule gemeinsamer Bildungsplan Sekundarstufe I Bildungsplan Gymnasium Bildungsplan Gymnasium 3

4 Anlass und Herausforderungen Vertikale Abstimmung Berufliche Bildung Gemeinsamer Bildungsplan Sek I Bildungsplan Gymnasium Bildungsplan Grundschule Horizontale Abstimmung Weiterentwicklung der Kompetenzformulierungen – Präzisierung und Abstimmung mit KMK-Standards 4

5 Eckpunkte der Bildungsplanreform 2016 Verhältnis von ¾ zu ¼ Kern- und Schulcurriculum Beginn der Fremdsprache (Englisch / Rheinschiene: Französisch) in der Grundschule in Klasse 1 Beginn der ersten Fremdsprache in Klasse 5 Beginn der zweiten Fremdsprache in Klasse 6 Abgestimmte Fremdsprachen 5

6 Eckpunkte der Bildungsplanreform 2016 Auflösung schulartspezifischer Fächerverbünde Schulartübergreifender Fächerverbund „Biologie, Naturphänomene und Technik“ in den Klassen 5 und 6 Fächerverbünde Neues Fach „Wirtschaft / Berufs- und Studienorientierung“ Neues Wahlpflichtfach „Alltagskultur, Ernährung, Soziales“ Fächer 6

7 Bildungsziele Festlegung des staatlichen Bildungs- und Erziehungsauftrags zunehmende Komplexität der Gesellschaft im Zeichen von Globalisierung, demografischem Wandel und wachsender Diversität zunehmende Komplexität der Gesellschaft im Zeichen von Globalisierung, demografischem Wandel und wachsender Diversität Grundgesetz, Landesverfassung, Schulgesetz Gesellschaftliche Entwicklungen Konkretisierung in den Bildungsplänen 7

8 Leitperspektiven Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) Bildung für Toleranz und Akzeptanz von Vielfalt (BTV) Prävention und Gesundheitsförderung (PG) Berufliche Orientierung (BO) Medienbildung (MB) Verbraucherbildung (VB) Themenspezifische Leitperspektiven Orientierung in der modernen Lebenswelt Allgemeine Leitperspektiven Persönlichkeit, Teilhabe, Gemeinschaftsbildung 8

9 Aufbau der Bildungspläne Vorwort Einführung Vorwort Einführung Fachpläne Anhang Fachpläne Anhang Glossar Leitgedanken Prozessbezogene Kompetenzen Inhaltsbezogene Kompetenzen Leit- perspektiven fachübergreifende, spiralcurriculare Verankerung Leit- perspektiven 9

10 Struktur der Fachpläne 10 Prozessbezogene Kompetenzen übergreifend, allgemeine Ziele des Fachs betreffend Standards für inhaltsbezogene Kompetenzen Kompetenzbeschreibung Teilkompetenzen mit Inhalten und Kenntnissen Ende des Bildungs- abschnitts Standards für jeweilige Stufe Verknüpfung durch Verweise

11 Struktur der Fachpläne (Beispiele) Grundschule Sachunterricht: Prozessbezogene Kompetenzen 2.2 Welt erkunden und verstehen Die Schülerinnen und Schüler können unterschiedliche Erscheinungsformen von Kultur und Natur erkennen, beschreiben, vergleichen und für ästhetische Prozesse nutzen. Die Schülerinnen und Schüler können 1.Erfahrungen vergleichen, ordnen und auf unterschiedliche Kontexte beziehen (…) 2.Methoden der Welterkundung und Erkenntnisgewinnung anwenden (zum Beispiel betrachten, beobachten, modellieren, recherchieren, experimentieren (…) 3.visuelle und akustische Erfahrungen, Lernwege, Prozesse und Erkenntnisse in geeigneter Form dokumentieren, auch digital – sobald Medien vorhanden (…) Teilkompetenz Kompetenz- beschreibung 11

12 Struktur der Fachpläne (Beispiele) Grundschule Sachunterricht Klasse 4: Standards für inhaltsbezogene Kompetenzen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft Die Schülerinnen und Schüler können sich in größeren Zeiträumen orientieren (…) DenkanstößeTeilkompetenzen Die Schülerinnen und Schüler können Welche Methoden ermöglichen den Kindern die Betrachtung von Situationen aus der Perspektive der Vergangenheit (zum Beispiel Phantasiereise, Rollenspiel, Philosophieren, Planspiel)? (2) Ausgewählte Aspekte der Entwicklung ihres Heimatorts in Vergangenheit und Gegenwart beschreiben (…) 2.3Medien zur Präsentation von Ergebnissen nutzen Orientierung im Raum 1, 2 BNE Teilkompetenz Kompetenz- beschreibung Verweise 12

13 Struktur der Fachpläne (Beispiele) Sekundarstufe I Wirtschaft / Berufs- und Studienorientierung: Prozessbezogene Kompetenzen 2.2 Urteilskompetenz Die Schülerinnen und Schüler können 1.ökonomisches Handeln unter Sach- und Wertaspekten beurteilen. 2.3 Handlungskompetenz Die Schülerinnen und Schüler können 1.ökonomische Handlungsmöglichkeiten erkennen und ihr ökonomisches Handeln unter Wertvorstellungen stetig überprüfen. 2.4 Methodenkompetenz Die Schülerinnen und Schüler können 1.ökonomisches Handeln mithilfe handlungsorientierter Methoden simulieren: zum Beispiel Wettbewerbe, Planspiel, Schülerfirma, Waren- und Dienstleistungstest, Kauf- und Verkaufsgespräch, Bewerbungssituationen. 13

14 Struktur der Fachpläne (Beispiele) Sekundarstufe I Wirtschaft / Berufs- und Studienorientierung: Standards für inhaltsbezogene Kompetenzen (Standardstufe HSA) Konsument Die Schülerinnen und Schüler erörtern mögliche Verhaltensweisen bei ihren Konsumentscheidungen und beurteilen Erwartungen und Handlungen in Tauschsituationen (…) Die Schülerinnen und Schüler können G (Grundlegendes Niveau) M (Mittleres Niveau) E (Erweitertes Niveau) (2) Einen Haushalts- plan (Einnahmen- Ausgaben-Rechnung) erstellen und inhaltlich beurteilen (2) Einen Haushalts- plan (Einnahmen- Ausgaben-Rechnung) erstellen sowie Haushaltspläne inhaltlich vergleichen und beurteilen (2) Einen Haushalts- plan (Einnahmen- Ausgaben-Rechnung) erstellen und Haushaltspläne strukturell vergleichen und beurteilen Niveaustufen 14

15 Meilensteine Regionale Lehrkräftefortbildung (Grundschule, Sekundarstufe I) Regionale LFB (Gymnasium) September 2013September 2014Herbst 2015September 2016 Erprobung: Grundschule (Kl. 1-4) Sek I (Kl. 5/6) Erprobung: Grundschule (Kl. 1-4) Sek I (Kl. 7/8) Gymn. (Kl. 7/8) Anhörungs- fassungen sämtlicher Bildungspläne Inkrafttreten sämtlicher Bildungspläne 15

16 Informationsveranstaltungen Flyer Elektronische Infodienste Regelmäßige Information nachgeordneter Behörden Presseveröffentlichungen Information Beirat Einbeziehung der Wissenschaft Erprobung und Expertenbefragung -Postfach: Anhörung: Beteiligung Information und Beteiligung 16

17 Bildungsplan Grundschule Gemeinsamer Bildungsplan Sekundarstufe IBildungsplan Gymnasium SchuljahrKlassen Grundschule Klassen Werkrealschule Klassen Realschule Klassen Gemeinschafts- schule Klassen Gymnasium (G8) 2016/ und 25 und / / / / / / / Implementierung - Inkrafttreten 17

18 Detaillierte Kompetenzbeschreibungen Ausführliche Verweisstruktur Schulartübergreifende Anlage Struktur der Bildungspläne 2016 Schulen: gedrucktes Belegexemplar Publikation Publikation der Bildungspläne 2016 Lehrerinnen und Lehrer: USB- Stick (mit Lehrkräftebegleitheft) -handhabbares Arbeitsmittel -Übergangsmedium zur Online-Plattform Hauptmedium: Online-Plattform 18

19 Publikation der Bildungspläne 2016 – Online-Plattform Prozess- bezogene Kompetenzen Leitperspek- tiven Umsetzungs- hilfen (mittelfristig) 19

20 Umsetzungshilfen – Beispielcurricula Schuljahresbeginn 2016/2017: zunächst sämtliche Fächer der Grundschule, Klassenstufen 1/2 und der allgemein bildenden Schulen, Klassenstufen 5/6 im Anschluss die folgenden Klassenstufen Konkretisierung für den Unterricht mit ergänzenden Hinweisen zu Unterrichtsorganisation, Arbeitsmitteln, Verweisen Klassenstufen / Schularten Zukünftige Veröffentlichung Online-Plattform zur Publikation der Bildungspläne: 20

21 Herzlichen Dank für Ihre Aufmerksamkeit Weitere Informationen zur Bildungsplanreform:


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