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Wp/BJR 2008 Informationen und Tipps zur Kommunalen Jugendpolitik.

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Präsentation zum Thema: "Wp/BJR 2008 Informationen und Tipps zur Kommunalen Jugendpolitik."—  Präsentation transkript:

1 wp/BJR 2008 Informationen und Tipps zur Kommunalen Jugendpolitik

2 wp/BJR 2008 Informationen zu den Aufgaben der Jugendbeauftragten Tipps zur Kommunalen Jugendpolitik Themen: Warum Gemeindliche Jugendarbeit ? Gesetzliche Grundlagen Elemente der Kommunalen Kinder- und Jugendpolitik Strategien zur Kommunalen Jugendpolitik

3 wp/BJR 2008 Teil 1 Grundlagen: Kinder- und Jugendfreundlichkeit in den Gemeinden Teil 1: Grundlagen Teil 2: Gesetze Teil 3: Elemente Teil 4: Strategien

4 wp/BJR 2008 Warum ist dieser Auftrag so besonders wichtig? Die demografische Entwicklung macht die „kommunale Kinder- Jugend- und Familienpolitik“ immer bedeutender „Die Herstellung kinder- und jugendgerechter Lebensbedingungen für die nachwachsenden Generationen geht uns alle an, weil davon die Zukunftsfähigkeit unseres Gemeinwesens abhängt.“ Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, 2005 kommunale Betreuungs- und Bildungsleistungen für Kinder, Jugendliche, Familie sind „weiche Standortfaktoren“ für jede Gemeinde Eine gut entwickelte soziale Infrastruktur für Kinder, Jugendliche und Familien ist ein wichtiger Standortfaktor für zukunftsfähige Kommunen! Teil 1: Grundlagen Teil 2: Gesetze Teil 3: Elemente Teil 4: Strategien

5 wp/BJR 2008 Warum brauchen wir die Kinder- und Jugendarbeit der Gemeinde? Die „Lebenswelt“ der Jugendlichen ist in der Gemeinde „Vor- Ort- Prinzip“, „Sozialraum“ Gemeinde „Lern- und Erfahrungsraum“ Gemeinde –verantwortungsbewusste Mitgestaltung –gesellschaftliche Mitverantwortung –soziales Engagement Im örtlichen Gemeinwesen können Kinder und Jugendliche ihre Rolle als Mitbürgerinnen und Mitbürger erfahren und erproben Teil 1: Grundlagen Teil 2: Gesetze Teil 3: Elemente Teil 4: Strategien

6 wp/BJR 2008 Teil 2 Gesetzliche Grundlagen Teil 1: Grundlagen Teil 2: Gesetze Teil 3: Elemente Teil 4: Strategien

7 wp/BJR 2008 Landesgesetz AGSG: Ausführungsgesetz zum Sozialgesetzbuch Planung und Sicherstellung von Jugendarbeit Art. 30 AGSG Aufgaben der kreisangehörigen Gemeinden (1) 1 Die kreisangehörigen Gemeinden sollen entsprechend § 79 Abs.2 SGB VIII im eigenen Wirkungskreis und in den Grenzen ihrer Leistungsfähigkeit dafür sorgen, dass in ihrem örtlichen Bereich die erforderlichen Einrichtungen, Dienste und Veranstaltungen der Jugendarbeit (§§ 11, 12 SGB VIII) rechtzeitig und ausreichend zur Verfügung stehen.... Teil 1: Grundlagen Teil 2: Gesetze Teil 3: Elemente Teil 4: Strategien

8 wp/BJR 2008 Bundesgesetz SGB VIII: Kinder- und Jugendhilfegesetz § 11 (1) KJHG: Jugendarbeit „Jungen Menschen sind die zur Förderung ihrer Entwicklung erforderlichen Angebote der Jugendarbeit zur Verfügung zu stellen. Sie sollen an den Interessen junger Menschen anknüpfen und von ihnen mitbestimmt und mitgestaltet werden, sie zur Selbstbestimmung befähigen und zu gesellschaftlicher Mitverantwortung und zu sozialem Engagement anregen und hinführen“.... Teil 1: Grundlagen Teil 2: Gesetze Teil 3: Elemente Teil 4: Strategien

9 wp/BJR 2008 § 12 KJHG: Förderung der Jugendverbände (1) „Die eigenverantwortliche Tätigkeit der Jugendverbände und Jugendgruppen ist....zu fördern. In Jugendverbänden und Jugendgruppen wird Jugendarbeit von jungen Menschen selbst organisiert, gemeinschaftlich gestaltet und mitverantwortet Durch Jugendverbände und ihre Zusammenschlüsse werden Anliegen und Interessen junger Menschen zum Ausdruck gebracht und vertreten. Teil 1: Grundlagen Teil 2: Gesetze Teil 3: Elemente Teil 4: Strategien Bundesgesetz SGB VIII: Kinder- und Jugendhilfegesetz

10 wp/BJR 2008 Subsidiaritätsprinzip Vorrang für freie Träger, Partnerschaftliche Zusammenarbeit Selbstständigkeit von freien Trägern beachten Durch Anregung, Unterstützung, Förderung darauf hinwirken, dass die freien Träger bestmöglich arbeiten können Gesetzliche Grundlagen Teil 1: Grundlagen Teil 2: Gesetze Teil 3: Elemente Teil 4: Strategien

11 wp/BJR 2008 Teil 3: Elemente der Kinder- und Jugendpolitik in den Gemeinden Teil 1: Grundlagen Teil 2: Gesetze Teil 3: Elemente Teil 4: Strategien

12 wp/BJR 2008 Elemente der Kommunalen Jugendpolitik: 1. Jugendbeauftragte „Jugendbeauftragte sind zentrale Ansprechpartner für Belange und Anliegen von Kindern und Jugendlichen in der Gemeinde Sie sind Gemeinderäte, die ehrenamtliche Aufgaben übernehmen und die Anliegen der Kinder und Jugendlichen und auch der Jugendarbeit vertreten, unterstützen und fördern.“ Bayerischer Jugendring, Handbuch Jugendbeauftragte, 2008 Teil 1: Grundlagen Teil 2: Gesetze Teil 3: Elemente Teil 4: Strategien

13 wp/BJR 2008 Elemente der Kommunalen Jugendpolitik: 1. Jugendbeauftragte Ihr Arbeitsfeld Teil 1: Grundlagen Teil 2: Gesetze Teil 3: Elemente Teil 4: Strategien

14 wp/BJR 2008 Elemente der Kommunalen Jugendpolitik: 1. Jugendbeauftragte Kontaktpflege Mitarbeiter/innen der Jugendarbeit, Kinder und Jugendliche, Vereine, Schule, Kirche, weitere Organisationen und Institutionen Koordination Zusammenarbeit von Organisationen Personen, Gruppen und Initiativen, die mit Kindern und Jugendlichen tätig sind Vertreten und Vermitteln von Belangen der jungen Menschen im Gemeinderat, in der Öffentlichkeit Transparenz von Entscheidungen des Gemeinderates Information z.B. über gemeindliche Fördermöglichkeiten, Termine,... Beratung in Fragen zu Kindern und Jugendlichen in der Gemeinde Unterstützung der Mitarbeiter/innen der Jugendarbeit Teil 1: Grundlagen Teil 2: Gesetze Teil 3: Elemente Teil 4: Strategien Aufgaben

15 wp/BJR 2008 Elemente der Kommunalen Jugendpolitik: 2. Einrichtungsstrukturen Eine bedarfsgerechte Infrastruktur an Einrichtungen in jeder Gemeinde –Jugendheime, Jugendräume –Jugendtreffs, Stadtteiltreffs –Jugendzentren –Spielplätze Teil 1: Grundlagen Teil 2: Gesetze Teil 3: Elemente Teil 4: Strategien

16 wp/BJR 2008 Elemente der Kommunalen Jugendpolitik: 3. Mitarbeiterstrukturen „unbezahlbar aber förderbar“ Fördern Sie das ehrenamtliche Engagement......der Gruppenleiter/innen der Verantwortlichen im Jugendtreff der Betreuer/innen bei Ferienfreizeiten der Organisatoren von Initiativen und andere Freiwillige... z.B. durch Aufwandsentschädigungen Vergünstigungen Einladung zu Jugendleiter/innen- Versammlung.... Auch pädagogisches Fachpersonal ist nötig –Gemeinde- Jugendpfleger –Päd. Fachkräfte in Freizeitstätten –Streetworker / Mobile Jugendarbeit Tipp: Möglichkeiten von gemeindlichen Kooperationen nützen Teil 1: Grundlagen Teil 2: Gesetze Teil 3: Elemente Teil 4: Strategien

17 wp/BJR 2008 Elemente der Kommunalen Jugendpolitik: 4. Beteiligungsstrukturen Entwicklung von Gemeinsinn, sozialer Verantwortung und Solidarität. Verantwortungsübernahme und Identifikation mit der Gemeinde Heimatsinn! Vielfältige Beteiligungsmöglichkeiten Repräsentative Formen (Jugendgemeinderat, Jugendparlament) Offene Formen (Jugendforum, Jugendversammlung) Projekte (Planungsprojekte, Workshops, Zukunftswerkstatt) Arbeitskreise/ Runde Tische Erweiterung bestehender Ausschüsse u.s.w Teil 1: Grundlagen Teil 2: Gesetze Teil 3: Elemente Teil 4: Strategien

18 wp/BJR 2008 Elemente der Kommunalen Jugendpolitik: 5. Förderstrukturen Planungssicherheit durch eine ausreichende finanzielle Ausstattung z.B. für – „Basisförderung“ für die Jugendgruppen –Die laufende Arbeit der Jugendgruppen –Anschaffung von Geräten und Materialien für eine wirkungsvolle pädagogische Arbeit –Die Tätigkeit ehrenamtlicher Mitarbeiter/innen der Kinder- und Jugendarbeit. –Einrichtungen der Jugendarbeit (z.B. Jugendtreffs) –Aktivitäten auf Gemeindeebene –Förderung des Jugendforums Beachten Sie außerdem die Förderungsstrukturen des Landkreises Teil 1: Grundlagen Teil 2: Gesetze Teil 3: Elemente Teil 4: Strategien

19 wp/BJR 2008 Elemente der Kommunalen Jugendpolitik: 6. Eigene Angebote der Gemeinden Das Ferienprogramm der Gemeinde..., das Jugendfest..., die Jugendkulturveranstaltung..., der Kinder- und Jugendtag... Tipp: nicht verzetteln anregen motivieren koordinieren Zusammenarbeit suchen fördern unterstützen Rahmenbedingungen schaffen Teil 1: Grundlagen Teil 2: Gesetze Teil 3: Elemente Teil 4: Strategien

20 wp/BJR 2008 Teil 4: Strategien zur Kommunalen Jugendpolitik in den Gemeinden Teil 1: Grundlagen Teil 2: Gesetze Teil 3: Elemente Teil 4: Strategien Teil 5: Partner

21 wp/BJR 2008 Strategien zur Kommunalen Jugendpolitik 1. Planen und Schwerpunkte setzen Situationsanalyse Bedarfsermittlung: Der Bedarf bestimmt das Angebot Angebotsschwerpunkte festlegen Arbeitskonzept planen Regelmäßige Information des Gemeinderates Nicht vergessen, die Planung mit dem Gemeinderat abzustimmen Teil 1: Grundlagen Teil 2: Gesetze Teil 3: Elemente Teil 4: Strategien Teil 5: Partner

22 wp/BJR 2008 Strategien zur Kommunalen Jugendpolitik 2. Rahmenbedingungen schaffen Infrastrukturen gestalten gute Arbeitsvoraussetzungen für andere bereitstellen Initiativen aufgreifen Anliegen ermöglichen Vernetzungen aufbauen Teil 1: Grundlagen Teil 2: Gesetze Teil 3: Elemente Teil 4: Strategien Teil 5: Partner

23 wp/BJR 2008 Strategien zur Kommunalen Jugendpolitik 3. Lebensräume gestalten Bauleitpläne und Flächennutzungspläne überprüfen Offene (Spiel-) Landschaften ermöglichen Öffnung von Räumen Universalflächen schaffen öffentlichen Nahverkehr stärken Teil 1: Grundlagen Teil 2: Gesetze Teil 3: Elemente Teil 4: Strategien Teil 5: Partner

24 wp/BJR 2008 Strategien zur Kommunalen Jugendpolitik 6. „Wirtschaftspolitische“ Maßnahmen Teil 1: Grundlagen Teil 2: Gesetze Teil 3: Elemente Teil 4: Strategien Teil 5: Partner Gemeindliche Offensiven für Jugendbeschäftigung (Image -) fördernde Maßnahmen für Lehrberufe „Vor- Ort Vermittlung“ für Auszubildende Kontakt mit Gewerbeverbänden,...“

25 wp/BJR 2008 Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit!


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