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Weltweiter Konsum Was haben unsere Produkte mit Armut in Entwicklungsländern zu tun? Tim Beyer, Niklas Wiethoff, Mika Glaser Röntgen Gymnasium Würzburg.

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Präsentation zum Thema: "Weltweiter Konsum Was haben unsere Produkte mit Armut in Entwicklungsländern zu tun? Tim Beyer, Niklas Wiethoff, Mika Glaser Röntgen Gymnasium Würzburg."—  Präsentation transkript:

1 Weltweiter Konsum Was haben unsere Produkte mit Armut in Entwicklungsländern zu tun? Tim Beyer, Niklas Wiethoff, Mika Glaser Röntgen Gymnasium Würzburg Q11

2 Wo ist hier der Zusammenhang? „Was haben wir mit der Armut von denen da zu tun?“ „Wir bezahlen doch auch schon genug für unsere Lebensmittel“ „Ich weiß nicht, wie ich diese Bilder in Zusammenhang bringen soll“ „Wir bezahlen doch Geld für die Produkte aus deren Ländern.“ „Die bekommen bestimmt jede Menge an finanziellen Unterstützungen von Staaten aus Europa“

3 Europäischer Konsum von exotischen Waren zwingt Entwicklungsländer ihre landwirtschaftliche Produktion auf ein paar wenige Exportgüter festzulegen [Palmöl] Durch Überproduktion an Lebensmitteln in Europa werden diese Nahrungsmittel in Entwicklungsländern für Dumpingpreise verkauft [Fleisch- & Milchproduktion] = Destabilisierung der Nahrungswirtschaft Palmöl aus Kolumbien Fleisch- & Milchproduktion in Europa

4 Abhängigkeit von einem wichtigen Exportgut Palmöl in Kolumbien Allgemein : - tropisches Klima benötigt - Nachfrage durch „Boom“ der Agrartreibstoffe stark gestiegen - verwendet als Treibstoff, in Lebensmitteln, Kosmetika, Seifen und Kerzen Anbau : - Plantagen mit Monokulturen - hoher Wasserverbrauch - bis zehn Grad nördlich und südlich des Äquators - Indonesien, Malaysia, Thailand, Kolumbien, Brasilien,... - Amazonien wird wichtiger (geeignetes Klima, billiges Land, billige Arbeitskräfte) - heimische Anbauflächen für Ölpalmen reichen nicht aus → Flächenrodungen der vorhandenen Wälder → Errichten der Plantagen → (gewaltsame) Umsiedlungen → Existenzverlust → Arbeitlosigkeit → Tagelöhner

5 Vorteile & Nachteile der Ölpalmplantagen Vorteile: - geringer Rohstoffpreis - im Vergleich ergiebige Pflanze - Ankurbelung der Wirtschaft Nachteile : - Abholzung + Zerstörung vieler Ökosysteme - Verlust der Artenvielfalt und von CO2- Speichern - Landraub + Vertreibungen - Einsatz chemischer Mittel - Besitz der Plantagen in der Hand internationaler Unternehmen - Investitionen durch Drogenhändler: illegales Geld → legales Geld → Schere zwischen arm und reich vergrößert sich weiter - radikaler, rücksichtsloser Anbau - teilweise: Ausbeutung der Arbeiter

6 Lösungsmöglichkeiten – Palmöl & Zusammenhang unserer Produkte mit dem Palmöl - Verwenden von ungenutzten Pflanzen, die keine andere Bodennutzung beeinträchtigen (z.B. Algen) - Müller-Sämann: - Krautschicht (→ keine Monokultur mehr) - Fällen d. Palmen erst nach Jahren - Abholzung wichtiger Waldgebiete begrenzen - faire Löhne und Arbeitsbedingungen → Problem: Platzmangel Zusammenhang : - Plantagen gehören oft ausländischen Unternehmen (Bauern fehlt Geld für Land und Ausrüstung) - Einkommen der Familien gering durch Palmölplantagen (wenig andere Arbeit im landwirtschaftlichen Sektor vorhanden) ABER: viele Flächen zum Anbau von Grundnahrungsmitteln fallen weg und werden für Ölpalmen benutzt → Import von grundlegenden Nahrungsmitteln (z.B. Mais) → vergleichsweise hohe Preise → Geld reicht für Grundversorgung nicht mehr aus → Abrutschen in die Armut - Rohstoffe sollen immer billiger werden, damit Industrienationen mehr Gewinn machen → geringes Einkommen der Produzenten → kleine Löhne Beispiel Palmöl: bis zu zehn Prozent Anteil in Benzin und Diesel: Produktion von immer mehr Autos + billiger Preis im Vergleich zu Erdöl → hohe Nachfrage → Errichten von mehr und mehr Plantagen → Förderung der Armut Umstrukturierung der Wirtschaft notwendig, um Abhängigkeit von Palmöl zu verringern!

7 Destabilisierung der Nahrungswirtschaft durch Nahrungsmittel aus Europa Fleischproduktion in Deutschland Allgemeine Informationen : - Deutschland mästet jährlich ca. 59 Millionen Schweine – 20 Millionen davon werden weggeworfen. - Sinken die Verkaufspreise, steigen die Subventionen – dieser Teufelskreis führt dazu, dass die Verkaufspreise mit der Realität nichts mehr zu tun haben (in Deutschland) - In Benin (Staat in Westafrika) kostet das Geflügel 1,40 Euro - heimische Bauern mussten aber mindestens 2,10 Euro verlangen, um ihre Kosten decken zu können (Nahrungsmittel werden für Dumpingpreise an Entwicklungsländer verkauft; etwaiger Verlust wird durch Subventionen des Staates gedeckt) - Insgesamt sind 5 Arbeitsplätze an seine Arbeit gekoppelt – Bauer, Futterhersteller, Schlachter, Rupfer und Verkäufer - Auch in den Ländern der Futtermittelhersteller wächst die Armut – Abhängigkeit vom Marktpreis des Fleisches – Marktpreis vollkommen unrealistisch aufgrund von Subventionen - Regenwald wird für neue Anbauflächen zerstört (Verdrängung von kleinbäuerlichen Familien – Entstehung von Landkonflikten) - Profit gelangt an wenige große Konzerne – auf Kosten unzähliger Menschen und der Natur

8 Destabilisierung der Nahrungswirtschaft durch Nahrungsmittel aus Europa Milchproduktion in Deutschland Allgemeine Informationen : - Die EU subventioniert Milch-Bauern mit ca. 1,6 Milliarden Euro für die Milchproduktion - Ein afrikanischer Bauer (ca. 85% der Bevölkerung lebt von der Landwirtschaft) erhält überhaupt keine Subventionen - Milchpulver für 1 Liter Milch kosten 30 Cent (Milchpulver entwickelt in Europa für Entwicklungsländer) - Diese Preise führen dazu, dass die heimische Milch wesentlich schlechter verkauft wird (beinahe ausschließlicher Verkauf von Milchpulver) - Milchbauern in Entwicklungsländern machen immensen Verlust

9 Was können wir verändern? -Konsum anpassen (Entwicklungsländern helfen die großen Abhängigkeit von einem Exportgut loszuwerden) -Staaten wie Europa & USA sollten geeignete Hilfeleistungen finden müssen, wie beispielsweise die finanzielle Unterstützung bei der Umstrukturierung der Landwirtschaft -Keine Subventionen mehr für Großunternehmen, die ihre Lebensmittel für Dumpingpreise in Entwicklungsländern verkaufen -Landwirtschaftliche Mittel der Kleinbauern in Entwicklungsländern durch staatliche Subventionen verbessern, sodass diese sich selbst aus der Armut befreien können -Nur durch Nahrungsmittellieferungen zu Entwicklungsländern ist diesen nicht zu helfen = Benötigung von Starthilfen um Mechanismen in Bewegung zu setzen, die über längere Zeit halten.

10 Quellen - center/zerstoerung/palmoel.htm - fuer-den-supermarkt todbringende-oelpalmen center/zerstoerung/agrartreibstoffe.htm absolutem-mangel-teil-2/ - absolutem-mangel/ -http://shoutoutloud.eu/eine-welt-zwischen-ueberfluss-und- absolutem-mangel-teil-3/http://shoutoutloud.eu/eine-welt-zwischen-ueberfluss-und- absolutem-mangel-teil-3/


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