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Medical University of Vienna T. Akkaya-Kalayci Diversity Care als Herausforderung Türkan Akkaya-Kalayci, M.D. Ambulanz für Transkulturelle Psychiatrie.

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Präsentation zum Thema: "Medical University of Vienna T. Akkaya-Kalayci Diversity Care als Herausforderung Türkan Akkaya-Kalayci, M.D. Ambulanz für Transkulturelle Psychiatrie."—  Präsentation transkript:

1 Medical University of Vienna T. Akkaya-Kalayci Diversity Care als Herausforderung Türkan Akkaya-Kalayci, M.D. Ambulanz für Transkulturelle Psychiatrie und migrationsbedingte Störungen im Kindes- und Jugendalter, Universitätsklinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie, MedUniWien MedUniWien Universitätslehrgang Transkulturelle Medizin und Diversity Care

2 Medical University of Vienna T. Akkaya-Kalayci Die größte Herausforderung für das Gesundheitssystem Gesundheitssystem bzw. Gesundheitspersonal und Personal im psychosozialen Bereich haben eine stellvertretende Funktion für die Gesellschaft und kann bzw. soll maßgeblich zur Integration von MigrantInnen in unserer Gesellschaft beitragen.

3 Medical University of Vienna T. Akkaya-Kalayci Handlungsfelder der Integration Sprache & Bildung Arbeit & Beruf Gesundheit & Soziales Interkultureller Dialog Rechtsstaat & Werte Sport & Freizeit Wohnen & die regionale Dimension Integration von Anfang an

4 Medical University of Vienna T. Akkaya-Kalayci Migranten in Österreich Einwohnerzahl ( ) Migrantenanteil ( 2014) Ausländeranteil ( ) ( 13.3%)

5 Medical University of Vienna T. Akkaya-Kalayci Migranten in Österreich

6 Medical University of Vienna T. Akkaya-Kalayci Regionale Verteilung

7 Medical University of Vienna T. Akkaya-Kalayci Migration und Gesundheit Migration erfordert eine Neuorientierung und Anpassung an die länder- und kulturspezifischen Gegebenheiten des Aufnahmelandes. Dieser Akkulturationsprozess kann extrem stressbeladen sein und kann auch die psychische Gesundheit beeinträchtigen (Bhugra, 2004). migrationsbedingte Belastungen können die Lebenszufriedenheit und die psychische Gesundheit beeinflussen (Wurff et al., 2004, B ă l ţă tescu, 2007, Delhey, 2004, Wimmer- Puchinger, 2003, Muynck, 1997).

8 Medical University of Vienna T. Akkaya-Kalayci MigrantInnen in Österreich/1 In Österreich lebende MigrantInnen haben nicht nur in der allgemeinen Lebensqualität eine niedrigere Selbsteinschätzung als ÖsterreicherInnen sondern auch in verschiedensten physischen und psychischen Bereichen, das betrifft auch ihre Stellung in den sozialen Netzwerken. MigrantInnen leiden häufiger an chronischen Angstzuständen und Depressionen als ÖsterreicherInnen (Wimmer-Puchinger, 2003, Österreichische Gesundheitsbefragung, 2006/2007)

9 Medical University of Vienna T. Akkaya-Kalayci MigrantInnen in Österreich/2 Außerdem sind MigrantInnen im Vergleich zur österreichischen Population weniger mit ihrem Leben zufrieden. ÖsterreicherInnen sind mit ihrem Einkommen, türkische MigrantInnen mit dem Gesundheitssystem am wenigsten zufrieden (Delhey, 2004)

10 Medical University of Vienna T. Akkaya-Kalayci T.Akkaya-Kalayci,9.CCIV Symposium, Gesundheitszustand der türkischen MigrantInnen in Österreich Türkischsprachige MigrantInnen haben im Vergleich zu den anderen MigrantInnengruppen und InländerInnen ein schlechteres subjektives Wohlbefinden sowie niedrigere Lebenszufriedenheit. Außerdem leiden sie vermehrt unter körperlichen und psychischen Beschwerden. (Wimmer-Puchinger, 2003, Van der Wurff et al., 2004, Safi, 2010, Gökdemir et al., 2012).

11 Medical University of Vienna T. Akkaya-Kalayci Studie zur Lebenszufriedenheit ( Özlü Z. u. Akkaya-Kalayci T., 2015 ) In der Skala Gesundheit hatten türkischsprachige Frauen sowohl innerhalb der Migrantengruppe als auch zwischen den beiden Untersuchungsgruppen die niedrigsten Werte. Weiters nahm die Lebenszufriedenheit auf der Skala Gesundheit bei türkischsprachigen MigrantInnen mit steigendem Alter ab. Je älter die MigrantInnen waren, desto weniger zufrieden waren sie mit Ihrer Gesundheit.

12 Medical University of Vienna T. Akkaya-Kalayci Zugang der Migranten zum Gesundheitssystem Migranten haben ein schlechteren Zugang zum Gesundheitssystem (vgl. Statistik Austria 2010) verursacht durch mangelndes Wissen sowie durch die Sprach- u. Kulturbarrieren (Gesundheitsbefragung 2006/07)

13 Medical University of Vienna T. Akkaya-Kalayci Inanspruchnahme der Gesundheitsversorgung

14 Medical University of Vienna T. Akkaya-Kalayci Inanspruchnahme der Gesundheitsversorgung

15 Medical University of Vienna T. Akkaya-Kalayci Kontakte der Familien der türkisch sprechenden Kindern zu der österreichischen Gesellschaft ( Akkaya-Kalayci et al.)

16 Medical University of Vienna T. Akkaya-Kalayci Kontakte der Familie der serbokroatisch/bosnisch sprechenden Kindern zu der österreichischen Gesellschaft( Akkaya-Kalayci et al.)

17 Medical University of Vienna T. Akkaya-Kalayci Fühlt sich die Familie der türkisch sprechenden Kindern in der österreichischen Gesellschaft angenommen ? ( Akkaya-Kalayci et al.)

18 Medical University of Vienna T. Akkaya-Kalayci Fühlt sich die Familie der serbokroatisch/bosnisch sprechenden Kindern in der österreichischen Gesellschaft angenommen ? ( Akkaya- Kalayci et al.)

19 Medical University of Vienna T. Akkaya-Kalayci Ärztliche Konsultationen vor der Vorstellung an der Transkulturellen Ambulanz Türkisch sprechende Familien 38.1 % Serbokroatisch/Bosnisch sprechende Familien 33 %

20 Medical University of Vienna T. Akkaya-Kalayci Gründe für die mehrmaligen ärztlichen Konsultationen bei türkisch sprechenden Familien Gründe für die mehrmaligen ärztlichen Konsultationen bei türkisch sprechenden Familien( Akkaya-Kalayci et al.)

21 Medical University of Vienna T. Akkaya-Kalayci Gründe für die mehrmaligen ärztlichen Konsultationen bei serbokroatisch/bosnisch sprechenden Familien Gründe für die mehrmaligen ärztlichen Konsultationen bei serbokroatisch/bosnisch sprechenden Familien ( Akkaya-Kalayci et al.)

22 Medical University of Vienna T. Akkaya-Kalayci Compliance der Familien Türkisch sprechende Familien 78 % Serbokroatisch/Bosnisch sprechende Familien 80 %

23 Medical University of Vienna T. Akkaya-Kalayci Die Bedeutung der Diversität im Gesundheitssystem Keine allgemeine Herangehensweise Eine Gesellschaft mit Diversität braucht unterschiedliche Konzepte Vielfalt als Ressource Begegnung mit den Anderen Reflexion von Berührungsängste Reflexion von Vorbehalte bzw. Vorurteile Offenheit für das Andere Reflexion der eigenen Bilder Auf Machtasymmetrie achten Empathie ( richtig dosieren!!!)

24 Medical University of Vienna T. Akkaya-Kalayci Ambulanz für transkulturelle Psychiatrie und migrationsbedingte Störungen im Kindes- und Jugendalter Bedarfsanalyse Psychoedukation der Eltern Multikulturelles Mental Health Training - Sensibilisierung der Fachpersonen Transkulturelle Forschung

25 Medical University of Vienna T. Akkaya-Kalayci Universitätslehrgang Transkulturelle Medizin und Diversity Care modularer Charakter interdisziplinär: Transkulturelle Psychiatrie, Medical Anthropology, Gender- und Migrationsforschung praxisorientiert, vermittelt für die Berufspraxis relevantes Wissen aus den verschiedenen Fachdisziplinen Verbesserung der interkulturellen Kommunikationsfähigkeit des Fachpersonals im Gesundheitssystem Erhöhung der transkulturellen Kompetenz hinsichtlich Prävention, Diagnostik und Therapie, sowie in der Rehabilitation und Palliativmedizin

26 Medical University of Vienna T. Akkaya-Kalayci Universitätslehrgang Transkulturelle Medizin und Diversity Care Teil I Modul 1: Einführung in die Transkulturelle Medizin: Migration und Gesundheit, Kulturbegriff und Diversität Modul 2: Familien in der Migration Modul 3 : Soziale und kulturelle Dimensionen von Gesundheit und Krankheit, Transkulturelle Kompetenz Modul 4: Sprache und Kommunikation Methoden-Seminar I : Einführung, Durchführung und Anwendung von Forschungsmethoden; Vorbereitung der Master-Thesis

27 Medical University of Vienna T. Akkaya-Kalayci ULG Transkulturelle Medizin und Diversity Care Teil II: Spezielle Themen Modul 5: Betreuung und medizinische Versorgung von Muslimischen PatientInnen Modul 6: jüdische PatientInnen Modul 7: PatientInnen mit christlicher Wertorientierung ( serbisch-orthodox, russisch- orthodox, koptische Christen…) Modul 8: buddhistische PatientInnen Modul 9: PatientInnen aus China, Süd- und Südostasien

28 Medical University of Vienna T. Akkaya-Kalayci ULG Transkulturelle Medizin und Diversity Care Teil II: Spezielle Themen Modul 10: afrikanische PatientInnen Modul 11: undokumentierte Flüchtlingen, AsylwerberInnen und traumatisierten, sozial benachteiligten PatientInnen Modul 12: Konflikte und Konfliktbewältigung im interkulturellen Kontext Methoden-Seminar II: Durchführung und Anwendung von Forschungsmethoden; Vorbereitung der Master-Thesis

29 Medical University of Vienna T. Akkaya-Kalayci Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit


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