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Kommunikation und kooperatives Arbeiten. Elisabeth Katzlinger2 Ablauf Kommunikationstheorien Kommunikationsmodelle Kommunikationsformen Virtuelle Kommunikation.

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Präsentation zum Thema: "Kommunikation und kooperatives Arbeiten. Elisabeth Katzlinger2 Ablauf Kommunikationstheorien Kommunikationsmodelle Kommunikationsformen Virtuelle Kommunikation."—  Präsentation transkript:

1 Kommunikation und kooperatives Arbeiten

2 Elisabeth Katzlinger2 Ablauf Kommunikationstheorien Kommunikationsmodelle Kommunikationsformen Virtuelle Kommunikation Computerunterstütztes kooperatives Arbeiten Virtuelle Teams

3 Elisabeth Katzlinger3

4 4 Kommunikation I Was ist überhaupt Kommunikation? Definition: Kommunikation bezeichnet Prozesse, in denen ein Sender (mindestens) einem Empfänger über ein Medium eine wie auch immer geartete Botschaft oder Nachricht zukommen läßt.

5 Elisabeth Katzlinger5 Kommunikation II Das Medium kann z.B. die gesprochene Sprache sein, ein Brief, eine Fernsehsendung oder auch der Computer. Jedes Medium hat seine bestimmten Zeichen und Codes. Im persönlichen Kontakt z.B. wird neben Wörtern z.B. auch Mimik und Gestik verwendet, aber auch der Tonfall ist wichtig. Und natürlich müssen auch die Sprache sowie die Botschaften verstanden werden.

6 Elisabeth Katzlinger6 Kommunikationsmodelle I Kommunikationsmodell Shannon/Weaver Jede menschliche Kommunikation hat eine Quelle (iInformation source). Der Sender gibt seine Nachricht (Massage) in Form eines Codes über einen Kanal (transmitter) weiter. Der Empfänger führt den entgegengesetzten Arbeitsgang durch und decodiert die Signale. Beim Signalübertragungsprozess können Störungen (noice source) auftreten.

7 Elisabeth Katzlinger7 Kommunikationsmodelle II Lasswell Formel Modell

8 Elisabeth Katzlinger8 Kommunikationsmodelle III Ergänzung der Lasswell-Formel durch Werner Mentrup und Christiane Nord Wer übermittelt Wozu Wem über Welches Medium Wo, wann warum einen Text Warüber was (was nicht) sagt er in Welcher Reihenfolge unter Einsatz welcher Non-Verbalen Elemente in Welchen Worten und Sätzen in Welchem Ton mit Welcher Wirkung

9 Elisabeth Katzlinger9 Kommunikationsmodelle IV Kommunikationsquadrat Schulz von Thun eine Sachinformation (worüber ich informiere), eine Selbstkundgabe (was ich von mir zu erkennen gebe), einen Beziehungshinweis (was ich von dir halte und wie ich zu dir stehe), einen Appell (was ich bei dir erreichen möchte) „Bitte bring mir morgen endlich dein Buch!“

10 Elisabeth Katzlinger10 Kommunikationsformen Face to Face/Medienvermittelt (ftf, cvk/cmc) Synchron/Asynchron Zeichensystem (schriftl., mündl.) Verbal/Nonverbal

11 Elisabeth Katzlinger11 Face to Face (ftf) „Natürliche Grundform“ der menschlichen Kommunikation Kopräsenz (Gleiche Zeit, gleicher Ort) Verbale Nonverbal (Gestik, Mimik) Alle Sinne miteinbezogen (Riechen, Fühlen,..) „Man kann nicht nicht kommunizieren“ Watzlawick

12 Elisabeth Katzlinger12 Nonverbale Kommunikation Mimik Gestik Vokale Kommunikation (Intonation, Prosodie = Sprechmelodie) Proxemik (=Raumverhalten; Nähe bzw.Distanz zwischen Kommunikationspartner, z. B. durch abgelegte Zeitung) Körperhaltung Stabile Merkmale wie Aussehen, Kleidung

13 Elisabeth Katzlinger13 Steuerung der Kommunikation Turn Taking (Sprecherwechsel) –Sprecher-Rolle vs. Hörer-Rolle –Sprecherselektion vs. Selbstselektion –Explizit vs. Implizit –Blickkontakt, Intonation, Körperhaltung Backchanneling –Blickkontakt, Kopfnicken, Lächeln,.. –Aufmerksamkeit, Verstehen, Bewerten

14 Elisabeth Katzlinger14

15 Elisabeth Katzlinger15 Virtuelle Kommunikation I Definition: Kommunikation zwischen Menschen über elektronische Kanäle (Texte, Abbildungen, Dokumente). CvK: Computer vermittelte Kommunikation CmC: Computer mediated Communication

16 Elisabeth Katzlinger16 Virtuelle Kommunikation II Indirekt Ortsunabhängig Zeitunabhängig Möglichkeit d. Multimedialität Unverbindlicher, Freiwillig Anonym (Abstraktion vom Körper)

17 Elisabeth Katzlinger17 Kanalreduktionstheorie I Die mediale Reichhaltigkeit nimmt ab je mehr die Kommunikation nur auf Text allein basiert. Informationsarmen Interaktionsform

18 Elisabeth Katzlinger18 Kanalreduktionstheorie II Spricht von einer gefährlichen Entwicklung... Ent-Sinnlichung Ent-Emotionalisierung Ent-Kontextualisierung Ent-Menschlichung Ent-Räumlichung Ent-Zeitlichung Ent-Wirklichung

19 Elisabeth Katzlinger19 Nachteile/Restriktionen FtF I alle Gesprächsteilnehmer sind immer ohne Zeitverzug voneinander abhängig es kann/darf nur einer sprechen, einer dominiert immer aktiver Sprecher hat auch Einfluss, wer als nächstes sprechen darf die Redezeit ist ungleich/ungerecht verteilt man kann es sich kaum leisten eine Pause zu machen man kann nur die vorhandene Zuhörerschaft erreichen nächste Redner sind nur physisch Vorhandene es fehlt an Anonymität man muss sich auf vorherige Beiträge direkt bezieht

20 Elisabeth Katzlinger20 Nachteile/Restriktionen FtF II Kanalreduktion ist in bestimmten Situationen durchaus ein Vorteil Kanalreduktion fordert stärker Phantasie, Kreativität und Vorstellungsvermögen

21 Elisabeth Katzlinger21 Vorteile CvK I...spezifisch beschränkte Medien sind in besonderen Situationen besser zur effektiven Kommunikation geeignet. Vorteile bei sachlichen Diskussionen

22 Elisabeth Katzlinger22 Vorteile CvK II Viele Nutzer empfinden Beschränkung als angenehm: Fehlender optischer Eindruck Keine Beurteilung aufgrund äußerer Merkmale Alter, Größe, Verhaltensweisen,...

23 Elisabeth Katzlinger23 Sprache in der CvK Mangel der Beschränkung auf reinen Text wird von vielen Usern aktiv aufgehoben Verschiedene Kompensationsmöglichkeiten Emoticons Akronyme Comicsprache (Sound-/Aktionswörter) Teilweise auch in SMS

24 Elisabeth Katzlinger24 Emoticons I zusammengesetzt aus Emotion=Gefühl und Icon=Zeichen werden verwendet um Emotionen und Geschriebenes zu nochmals bildhaft darzustellen um ironisch und nicht ganz ernst gemeinte Beiträge als solche kenntlich zu machen

25 Elisabeth Katzlinger25 Emoticons II Smilies, Gegenstände,... Beispiele ;-) :-| |_|o

26 Elisabeth Katzlinger26 Akronyme I Abkürzungen, die sich aus den Anfangsbuchstaben der jeweiligen Aussage zusammensetzen werden häufig verwendet um Gefühlszustände ausdrücken Abkürzung – sparen Tipparbeit werden häufig zwischen Trennzeichen gestellt * # <>

27 Elisabeth Katzlinger27 Akronyme II asap - as soon as possible lol – laughing out loud cu – see you pmigbom - put mind in gear before opening mouth rtfm - read the fu**ing manual

28 Elisabeth Katzlinger28 Comicsprache/Aktionswörter Aktionswörter wie *würg*, *kicher*, *erschreck*, *gähn *verbalisieren affektive Aktionen / Reaktionen Konstrukte wie *kaffeetrinkenbin* DAS TIPPEN IN GROSSBUCHSTABEN WIRD ALS SCHREIEN WAHRGENOMMEN

29 Elisabeth Katzlinger29 Gruppe und soziale Beziehungen Identität Awareness - (Gruppenwahrnehmung) Vertrauen Soziale Beziehungen (These der Verarmung sozialer Beziehungen)

30 Elisabeth Katzlinger30 CSCW - Begriff CSCW –bezeichnet die theoretischen Grundlagen bzw. die Methoden für Gruppenarbeit und deren Computerunterstützung „CSCW is a generic term which combines the understanding of the way people work in groups with the enabling technologies of computer networking, and associted hardware, software, services and techniques.„ [Wilson]

31 Elisabeth Katzlinger31 CSCW: CW = kooperative Arbeit Betrachtungsweise nach Kommunikation –Kategorisierung nach der Intensität der Kommunikation zwischen den Gruppenmitgliedern Grad Kommunikation innerhalb der Gruppe geringgroß InformierenKoordinierenKollaborierenKooperieren

32 Elisabeth Katzlinger32 Kommunikationsmittel und Aufgabe Der Einsatz geeigneter Kommunikationsmitteln lässt sich in Abhängigkeit von der Aufgabenstellung planen Kommunikationsproblem ‘Genauigkeit’ Kommunikationsproblem ‘Schnelligkeit’ Kommunikationsproblem ‘Vertraulichkeit’ Kommunikationsproblem ‘Komplexität’ kurze Anfragen bei Arbeitspartnern Reaktion auf überraschende Ereignisse formalisiertes Berichtswesen Hausmitteilung, Rundbrief Rechnungsstellung, Auftragsbestätigung Austausch finanzieller Massendaten Informationen über Personalange-legenheiten Vermutungen über geschäftliche Risiken und Chancen arbeitsteilige Lösung neuartiger Probleme Verhandlungen Mitarbeitergespräche Erläuterungen komplizierter Zusammenhänge Zunehmende Notwendigkeit räumlicher Nähe zwischen Sender und Empfänger Zunehmende Wichtigkeit mündlicher und synchroner Kommunikationsmittel Zunehmende Möglichkeit räumlicher Entfernung zwischen Sender und Empfänger Zunehmende Wichtigkeit schriftlicher und asynchroner Kommunikationsmittel Grad der Strukturierbarkeit hoch niedrig

33 Elisabeth Katzlinger33 Effektive Kommunikationsmittel Mediarichness Komplexität der Kommunikationsaufgabe Face-to-face Dialog Meetings Videokommunikation Telefon/Telefonkonferenz Voice Mail Computerkonferenz Telefax Electronic Mail Briefpost/Dokument Übersimplifizierung (unpersönlich, kein feed-back) Überkomplikation (Mehrdeutigkeit, zu viele Nebeninformationen) Hoch Mittel Niedrig HochMittelNiedrig Bereich effektiver Kommunikation Mediarichness (Informationsreichhaltigkeit) beinhaltet auch Rückkoppelungsmöglichkeiten, Anzahl der eingesetzten Kanäle, persönliche bzw. unpersönliche Kontakte sowie Art der Sprache

34 Elisabeth Katzlinger34 Medieneigenschaften Geschwindigkeit des Feedbacks Symbolvarietät (Vielseitigkeit von Kanälen) Parallelität (Personen, die gleichzeitig an der Kommunikation teilnehmen) Überarbeitbarkeit (Sender überarbeitet Nachricht) Wiederverwendbarkeit

35 Elisabeth Katzlinger35 CSCW: CW = kooperative Arbeit Koordinieren –Absender und Empfänger sind in direktem Kontakt und koordinieren Informationen und Aktionen (z.B. gemeinsame Benutzung von Ressourcen) Kollaborieren –Absender und Empfänger arbeiten gemeinsam auf ein gemeinsames Ziel hin, und zwar auf Ziel des Teams (gemeinsamer Vorgang, aber nur unregelmässige Interaktionen) Kooperieren –Unterordnung der persönlichen Ziele unter Teamziele; regelmäßige, häufige Interaktion Übergang zwischen Kollaborieren und Kooperieren ist fließend; oft werden die Begriffe Kollaborieren und Kooperieren synoym verwendet

36 Elisabeth Katzlinger36 Unterstützung kooperativer Arbeit Betrachtungsweise nach Art der Unterstützung –inhaltliche Unterstützungsform Information, die in der Gruppe erarbeitet bzw. verarbeitet wird, steht im Vordergrund Organisation der Information. Wissensmanagement,... –prozessorientierte Unterstützungsform Ablauf bei der Erstellung der Informationen steht im Vordergrund

37 Elisabeth Katzlinger37 Computerunterstütztes Kooperatives Arbeiten Betrachtungsweise nach Rolle des Rechners –übernimmt angestammte Unterstützungsformen z.B. Whiteboards, Gruppenterminkalender –schafft neuen Kommunikationsbeziehungen z.B. lose Verbindungen zwischen Personen durch –stellt Kommunikations- und Koordinationsdienste zur Verfügung z.B. Rechnerbasierte Videokonferenz –ist in Arbeitsumgebung integriert „ubiquitous computing“ Pervasive Computing

38 Elisabeth Katzlinger38 Hauptaspekte in CSCW -Unterstützung des Gruppenbewußtseins ("group awareness") –Gestaltung der gemeinsamen Arbeitsumgebung und des gemeinsamen Kontextes –Koordination von Aktivitäten –Konsistenz der Information / Nebenläufigkeitskontrolle –Kommunikationsinfrastruktur –Interdisziplinarität "CSCW combines enabling technologies with notions of organizational design and interpersonal effectiveness„ [Bock]

39 Elisabeth Katzlinger39 Communication CoordinationCollaboration Video- conferencing Systems Bulletin- board Systems Distributed Hypertext Group- Editors Conference/Decision Support Systems Planning Systems Workflow- Management Systems Distributed Database Systems Shared Information Spaces Communication Workgroup Computing Workflow Management Annotation Systems Dimensionen des CSCW

40 Elisabeth Katzlinger40 Teambildung Eines der wichtigsten Elemente bei virtueller Gruppenarbeit!!! Sinneseindrücke Schnelles kennen lernen Gruppengröße

41 Elisabeth Katzlinger41 Steuerung durch Coach Gruppengröße Fachl. Zusammen setzung Fachl. Zusammen setzung Interesse

42 Elisabeth Katzlinger42 Typen von Teilnehmern Profilierungssüchtige Trittbrett fahrer Mitläufer Leader

43 Elisabeth Katzlinger43 Teamarbeit & Kommunikations – Technik Stärkere internationale Verflechtungen Weltweite Kommunikation Mehr Dynamik und Turbolenzen Virtuelle Kommunikation Neue Organisations – Formen

44 Elisabeth Katzlinger44 Teambildung Erklärung „ Virtuelle Teams sind Arbeitsgruppen, in denen Personen zusammenarbeiten, ohne persönlich am selben Ort anwesend zu sein.“ Die Zusammen- arbeit geht dabei über räumliche, zeitliche, und organisationale Grenzen hinaus, wobei ein weites Spektrum von Kommunikations- technologien genutzt wird. - z.B. , Videokonferenzen, application Sharing, aber auch konventionelle Methoden wie Telefon und Fax.

45 Elisabeth Katzlinger45 Virtuelle Teams InputProzesseOutput Menschen Unabhängige Mitglieder Geteilte FührungIntegrierte Ebenen Zweck Gemeinsame Ziele Interdependente Aufgaben Konkrete Ergebnisse Verbindungen Komm.- Technologien Grenzüberschreit ende Interaktionen Vertrauens- beziehungen

46 Elisabeth Katzlinger46 Virtuelle Teams 1. Kompetenzen 2. Zusammenarbeit 3. Verbindungen

47 Elisabeth Katzlinger47 Anforderungen an das Team Wahrnehmen von verschiedenen Rollen, zu verschiedenen Zeitpunkten und in verschiedenen Situationen nach innen nach aussen räumliches unabhängiges Individuum Als Teil der Gruppe

48 Elisabeth Katzlinger48 Risiken Die Unmöglichkeit, Gruppenkonflikte mit den bekannten Mechanismen zu lösen Engstirnigkeit: aus isolierten Bürokraten isolierte Teams von Spezialisten werden Störungen :

49 Elisabeth Katzlinger49 Vorteile Vorteile von virtuellen Teams Senkung von Kosten und Zeit Steigerung der Innovation Die Zyklen der Kommunikation verringern sich Schaffung rationeller und durchgängiger Arbeitsprozesse


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