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Ein Raum der Freizügigkeit Grundlagen PD Dr. Peter Uebersax.

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Präsentation zum Thema: "Ein Raum der Freizügigkeit Grundlagen PD Dr. Peter Uebersax."—  Präsentation transkript:

1 Ein Raum der Freizügigkeit Grundlagen PD Dr. Peter Uebersax

2 Literatur: Gesamtdarstellungen (nur für Schweiz) Thürer Daniel/Weber Rolf H./Portmann Wolfgang/ Kellerhals Andreas (Hrsg.), Bilaterale Verträge I & II Schweiz – EU, Handbuch, 2007 Dossiers de droit européen: – Felder Daniel/Kaddous Christine (Hrsg.), Bilaterale Abkommen Schweiz – EU (Erste Analysen), Bd. 8, 2001 – Kaddous Christine/Jametti Greiner Monique (Hrsg.), Bilaterale Abkommen II Schweiz – EU und andere neue Abkommen, Bd. 16, 2006 Kellerhals Andreas/Baumgartner Tobias, Freizü- gigkeitsabkommen Schweiz – EG, Textsammlung und Einführung, 2007

3 Literatur: spezifischere Darstellungen (nur für Schweiz) AJP 2005 H. 8, 907 ff., diverse Beiträge zu den Bilateralen II Benesch Sebastian, Das Freizügigkeitsabkommen zwischen der Schweiz und der Europäischen Ge- meinschaft, 2007 Breuss Fritz/Cottier Thomas/Müller-Graff Peter- Christian (Hrsg.), Die Schweiz im europäischen In- tegrationsprozess, 2008 Epiney A./Gammenthaler N./Hochreutener I. (Hrsg.), Marktzugang in der EU und in der Schweiz, 2008

4 Materialien (nur für Schweiz) Botschaft vom 23. Juni 1999 zur Genehmigung der sektoriellen Abkommen zwischen der Schweiz und der EG, BBl (Bilaterale I) Botschaft vom 1. Oktober 2004 zur Genehmigung des Protokolls zum Frei- zügigkeitsabkommen zwischen der Schweiz und der EG, BBl (Osterweiterung) Botschaft vom 1. Oktober 2004 zur Genehmigung der bilateralen Abkommen zwischen der Schweiz und der EU, BBl (Bilaterale II inkl. Schengen und Dublin) Botschaft vom 24. Oktober 2007 zur Weiterentwicklung des Schengen-Besitz- stands (Schengener Grenzkodex) und zu Änderungen im Ausländer- und Asyl- recht, BBl (Schengen und Dublin) Weiteres auf: – (website des Integrationsbüros des Bundes) – oder (website des Bundesamtes für Migration)

5 Grundsätze der EG-/EU-Verträge EG/EU: europäische « Friedensgemeinschaft » durch ursprünglich wirtschaftliche, später erweiterte Zusammenarbeit EG-Vertrag 1957: vier Grundfreiheiten: freier Personenverkehr freier Warenverkehr freier Kapitalverkehr freier Dienstleistungsverkehr ergänzt durch EU-Vertrag – Maastricht 1992: gemeinsame Aussen- und Sicherheitspolitik polizeiliche und justizielle Zusammenarbeit in Strafsachen – Amsterdam 1997 (Art. 61 ff. EGV): ein Raum der Freiheit, der Sicherheit und des Rechts gemeinsame Visa-, Einwanderungs- und Asylpolitik ergänzt durch Osterweiterungen: heute 27 Staaten ergänzt durch EWR: heute drei Staaten (ISL, N, FL)

6 Freier Personen- und Warenverkehr im EU-Recht Unionsbürgerschaft mit Freizügigkeitsrecht (Art. 17 und 18 EGV) Mobilitätsrechte (Art. 39 ff. EGV): – Diskriminierungsverbot – Niederlassungsfreiheit – Freiheit der Erwerbstätigkeit – Dienstleistungsfreiheit – Vorbehalte (öffentliche Ordnung und Ausübung der öffentlichen Gewalt) – gegenseitige Anerkennung von Zeugnissen und Diplomen – Gleichstellung der Gesellschaften (Unternehmen) gemeinsame Handelspolitik und Zollunion (Art. 131 ff. EGV)

7 EU-Recht: Schengen Schengen-Übereinkommen 1985 und 1990 Protokoll Nr. 2 zum EU-Vertrag 1992: Einbeziehung des Schengen-Besitzstands in den Rahmen der EU – völkerrechtlicher Anschluss von DK – Sonderregelungen für IRL, UK – Assoziierung mit ISL und N – Ziele: schrittweiser Abbau der Kontrollen an den gemeinsamen Grenzen verstärkte Kontrollen an den Aussengrenzen spätere Ausweitungen – gemeinsame Visumspolitik (seit 1997 Vertrag von Amsterdam) – neue Mitgliedstaaten durch Osterweiterung – BUL und RUM vor Einführung

8 Konsolidiertes Schengenrecht der EU Schengener Durchführungsübereinkommen vom 19. Juli 1990, SDÜ; Abl. L 239 vom , 19 Verordnung (EG) Nr. 562/2006 des Europäi- schen Parlaments und des Rates, Schenge- ner Grenzkodex, vom ; Abl. L 105 vom , 1

9 EU-Recht: Dublin Dubliner Übereinkommen 1990, DÜ; Abl. C 54 vom , 1 – völkerrechtlicher Vertrag – Bestimmung des für einen Asylantrag zuständigen Staates seit 1997 (Vertrag von Amsterdam) gemeinsame Asylpolitik: – Zuständigkeitsregeln – materielle Harmonisierung Verordnung (EG) Nr. 343/2003 des Rates vom (Dublin Verordnung), DV; Abl. L 50 vom , 1 – DK auf völkerrechtlicher Basis – sonst alle EU-Mitgliedstaaten direkt beteiligt – BUL und RUM vor Einführung – Assoziierung von ISL und N

10 Die Schweiz und der europäische Freihandel Freihandelsassoziation EFTA – 1960; SR – hauptsächliche Ziele: freier Warenverkehr freier Personenverkehr Liberalisierung von Dienstleistungs- und Kapitalverkehr – heute noch: CH EWR: ISL, N, FL Freihandelsabkommen mit der EG (EU) – 1972; SR – Zweck: Erleichterung des Warenverkehrs durch: Einfrieren der Zollbelastung (keine neuen Zölle) schrittweise Senkung der bestehenden Zölle Verbot neuer mengenmässiger Beschränkungen

11 Die Schweiz und die EU: Bilaterale I 1992 Ablehnung des EWR in der Volksabstimmung vom 6. Dezember 1999 Abschluss der Bilateralen I, in Kraft seit 2002 wirtschaftlich ausgerichtet auf die vier Grundfreiheiten sieben sektorielle Verträge: – Personenfreizügigkeit, FZA (multilateraler bzw. gemischter Vertrag) – Landverkehr – Luftverkehr – Anerkennung von Konformitätsbewertungen (Handelshemmnisse) – Handel mit landwirtschaftlichen Erzeugnissen – wissenschaftliche und technische Zusammenarbeit (Forschung) – öffentliches Beschaffungswesen Verträge über sog. Guillotine-Klausel in FZA miteinander verbunden: alles oder nichts

12 Die Schweiz und die EU: Bilaterale II Abschluss 2004, gestaffelt in Kraft getreten Ziele: – ausgerichtet auf Förderung der wirtschaftlichen Zusammenarbeit und auf Verstärkung der polizeilichen und justiziellen Zusammenarbeit – Teilintegration in Raum der Freiheit, der Sicherheit und des Rechts neun Dossiers: – acht Abkommen: verarbeitete Landwirtschaftsprodukte Statistik Umwelt Medien Ruhegehälter Zinsbesteuerung Betrugsbekämpfung Schengen- und Dublinassoziierung – eine Absichtserklärung: Bildung/Berufsbildung/Jugend

13 Osterweiterungen und weitere Entwicklungen EU dynamisch Osterweiterungen: – 2005 Osterweiterung von EU-15 zu EU-25 von Schweiz übernom- men – 2009 Erweiterung auf BUL und RUM von Schweiz übernommen – weitere Ausbreitung absehbar (ISL, CRO, weitere Balkanstaaten inkl. TR?) auf dem Weg zu einer gemeinsamen Migrationspolitik der EU (gegenüber Drittausländern)? – Schengen und Dublin als Vorreiter – Ausländer- und Asylrechtsharmonisierung – blue card? – was macht die Schweiz?


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