Die Präsentation wird geladen. Bitte warten

Die Präsentation wird geladen. Bitte warten

PRAXISEINBLICKE Von der kompetenzorientierten, „rückwärtigen“ Jahresplanung zur Ermittlung der Gesamtnote in den Fachbereichen Englisch, Deutsch und Mathematik,

Ähnliche Präsentationen


Präsentation zum Thema: "PRAXISEINBLICKE Von der kompetenzorientierten, „rückwärtigen“ Jahresplanung zur Ermittlung der Gesamtnote in den Fachbereichen Englisch, Deutsch und Mathematik,"—  Präsentation transkript:

1 PRAXISEINBLICKE Von der kompetenzorientierten, „rückwärtigen“ Jahresplanung zur Ermittlung der Gesamtnote in den Fachbereichen Englisch, Deutsch und Mathematik, 7. Schulstufe Johann Rothböck & Veronika Weiskopf-Prantner, ZLS-NMSEB

2 Situation/Kontext der Praxiseinblicke Unsicherheit bei Leistungsbeurteilung o 7 teilige Notenskala in der 7. und 8. Schulstufe o 1 Schularbeit für alle Schülerinnen und Schüler o Kompetenzorientierte Aufgaben, die breites Leistungsspektrum ermöglichen (einfache Zusammenhänge bis nicht explizit im Unterricht geübte Problemstellungen)

3 Situation/Kontext Paradigmenwechsel in der Beurteilungspraxis o Rückbesinnung auf gesetzliche Vorgaben, die seit fast 40 Jahren aus der gelebten Leistungsbeurteilungs- praxis ausgeblendet worden sind o Suche nach einer Alternative zu Punkte- Prozentsystemen bei LFLB

4 Carol Ann Tomlinson „Ensuring rock solid clarity about where we want to see our students to end up as a result of learning is fundamental to educational success.“ (How do differentiate in mixed-ability classrooms, 2004)

5 Inhalt der Praxiseinblicke Grundsätzliche Überlegungen o Rückwärtiges Lerndesign o nachhaltiges Lernen durch Verstehen - Kernideen und Kernfragen o Kompetenzorientierung o authentische Leistungsaufgaben o Kriterien orientierte Leistungsbeurteilung auf Basis einer 4.0 Skala

6 Inhalt der Praxiseinblicke  1 kompetenzorientierte Jahresplanung  1 Lerndesign zu einem bestimmten Themenbereich des Jahresplans, das als mittelfristige Planung dient  2 authentische Leistungsaufgaben (inklusive Kriterien) als „Messinstrumente“ der Leistungen der Schülerinnen und Schüler am Ende einer Lernphase  4.0 Skalen als „Maßstäbe“ zur Bestimmung unterschiedlichen Qualitätsniveaus einer Leistung

7 Inhalt der Praxiseinblicke  1 Schularbeit mit authentischen Leistungsaufgaben zu unterschiedlichen Kompetenzbereichen  4.0 Skalen zur Feststellung und Beurteilung der Leistungen  Ermittlung einer Gesamtnote für die Schularbeit  Darstellung des Prozesses der Ermittlung einer Gesamtnote am Ende des Semesters bzw. Schuljahres

8 Ziel und Zweck der Praxiseinblicke o Grundlage für die inhaltliche Entwicklung und Lerndesignarbeit in den Fachbereichen D, E, M im Fachteam, im Kollegium sowie in Professionellen Lerngemeinschaften (PLG) o Darstellungen, Erklärungen und Beispiele veranschaulichen den Prozess der Curriculumentwicklung. o Sie regen darüber hinaus an, in den Fachteams die Bedeutung und die Wichtigkeit eines „starken, klaren Curriculums“ (Tomlinson, 1999, 2001, 2003, 2008, 2009) für die flexible Differenzierung im Rahmen von Lern- und Lehrprozessen zu thematisieren, Entwicklungsschritte dazu zu wagen und zu gehen.

9 Austausch - Schularbeiten  Welche „Schularbeiten-Kultur“ wird an unserem Standort gepflegt? Welche Muster nimmst du wahr?  Gibt es etwas, das dir Unbehagen bereitet? Etwas, das du schon lange ändern möchtest?  Welchen Stellenwert haben die Noten einer Schularbeit bei der Ermittlung der Gesamtnote?

10 Kernfragen - Schularbeiten  Warum Schularbeiten? Wie oft? Wie lange? Wie wichtig sind Schularbeiten?  Welche Kompetenzbereiche? Welche Aufgaben? Welche Anforderungen für wen? Welche Leistungen werden erwartet? Welche Leistungen werden angestrebt? Was sind gute und schlechte Leistungen? Welche Leistungsmaßstäbe gelten?  Wer braucht Information? Wozu Information? Was ist wichtig?  Wer ist verantwortlich? Was wird verantwortet?

11 Entscheidungen treffen.

12 Praxiseinblicke Englisch Grundlage und Zielorientierung

13 Bildungs -und Lehraufgabe LP Ziel des Fremdsprachunterrichts ist die Entwicklung der kommunikativen Kompetenz in den Fertigkeitsbereichen Hören, Lesen, An Gesprächen teilnehmen, Zusammenhängend Sprechen und Schreiben. Sie soll die Schülerinnen und Schüler befähi ge n, Alltags-und Unterrichtsituationen in altersgemäßer und dem Lernniveau entsprechender Form situationsadäquat zu bewältigen (2012, Seite 33)

14 Lehrstoff Kernbereich: Kompetenzniveaus des Europäischen Referenzrahmens (GER) Die kommunikativen Teilkompetenzen, die Schülerinnen und Schüler von der 5. bis zur 8. Schulstufe erwerben sollen, folgen den international standardisierten Kompetenzniveaus A1, A2 und teilweise B1 des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens für Sprachen entsprechend der Empfehlung des Ministerkomitees des Europarates an die Mitgliedsstaaten Nr. R (98)6 vom 17.März 1998 zum Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmen für Sprachen -GER und umfassen die Kann- Beschreibungen des Rasters zu den Fertigkeitsbereichen Hören, Lesen, An Gesprächen teilnehmen, Zusammenhängend Sprechen und Schreiben. (NMS-LP, 2012, 36)

15 Handlungsorientierung – Authentische Aufgaben Dem Fachlehrplan und den Bildungsstandards liegt Handlungsorientierung zugrunde. Zu handeln bedeutet, eine Aufgabe auszuführen. Im Kontext von GERS umfasst der Begriff „ Aufgaben“ nicht nur Lernaktivitäten, sondern auch Aufgaben mit Lebensbezug. NMS: Im Sinne des Rückwärtigen Lerndesigns überlegt sich die Lehrperson im Vorfeld, welche Leistungsaufgabe(n)sie den Schülerinnen und Schülern am Ende eines Themenbereichs stellen wird, damit diese ihre Sprachleistungen bzw. ihre Sprachkompetenzen in einer authentischen Handlungssituation, die dem Zielformat (Bista) entspricht, sichtbar machen und diese Kompetenzen gemessen werden können.

16 Kriterien authentischer Aufgaben  sind mit realen Themen verknüpft, haben einen Lebensbezug (und sind somit authentisch)  sind klar (transparente Erwartungen, verständliche Anweisungen)  Leistungen, die bei der Lösung der Aufgabe erbracht werden, sind beurteilbar (Raster/Skalen mit klaren, vernünftigen und verlässlichen Kriterien)  Leistungsaufgaben ermöglichen ein breites Spektrum von unterschiedlich komplexen Leistungen inklusive des in der LBVO vorgesehenen Transfers (als Kriterium zur Leistungsbeurteilung hinsichtlich Eigenständigkeit und Anwenden von Wissen und Können in neuartigen Situationen).

17 Praxiseinblicke Englisch Lerndesign zum Themenbereich: My life/changes/goals, Lernphase 1 des Jahresplanes, 7. Schulstufe  Verstehensziele (=Kernideen)  Wissensziele  Tun Können Ziele (mit LP – und Bista-Bezug)

18 Verstehensziele/Kernideen  We all have to live our own lives.  We are going through changes.  Change always happens, but it is not always easy.  Change can mean we see the world differently.  Different goals can cause conflict.  Goals are hard work.

19 Verstehensziele/Kernideen  Language can make things clear or cloudy.  Communication seldom succeeds on the first try.  Language is a communication tool.  Language is a game with its own rules.  Language follows patterns.  Different grammatical patterns express different things.  Connectors connect ideas.  Connectors make texts fluent.

20 Wissensziele Themenspezifischer Wortschatz-words & phrases (basierend auf lexical approach = grammatische Strukturen sind in phrase builders implizit):  places, countries,  time, calender,  traits,  feelings,  school subjects and activities at school  personal preferences,

21 Wissensziele  phrases zum Ausdrücken von Zustimmung, Ablehnung, Verständnis, Meinungen, Ratschlägen und Plänen  Konnektoren and, but, because, also, too, or Grammatikalische Muster:  present perfect  past simple  modal verbs

22 Tun können Ziele - Fertigkeiten Jahresplan Lernphase 1 Writing: Schüler und Schülerinnen - schreiben einen Text an Freunde und Freundinnen und erzählen von Erleb- nissen in den Sommerfe- rien, - präsentieren sich selber, - posten auf Facebook zu einem aktuellen Problem mit Eltern und/oder Ge- schwistern, - berichten in einer über ihren Schulalltag und persönliche Lernziele für das kommende Schuljahr Lehrplan 7. Schulstufe: Schreiben: A2 „Die Schülerinnen und Schüler können kurze, einfache Notizen und Mitteilungen schreiben. Sie können einen ganz einfachen persönlichen Brief schreiben, z.B. um sich für etwas zu bedanken.“ und aus B1 „Die Schülerinnen und Schüler können über Themen, die ihnen vertraut sind oder sie persönlich interessieren, einfache zusammenhängende Texte schreiben.“ Bista Schreiben: Zielt ab auf Deskripto-ren 1 (B1), 2 (B1), 4 (A2+), 5 (A2) & 7 (A2)

23 Authentische Leistungsaufgabe  Kompetenzbereich: Schreiben  7. Schulstufe

24 Zielvorgabe LP Schreiben 7. Schulstufe NMS-LP, 2012, Seite 37 nach dem 2. und am Beginn des 3. Lernjahres A2 Die Schülerinnen und Schüler können kurze, einfache Notizen und Mitteilungen schreiben. Sie können einen ganz einfachen persönlichen Brief schreiben, z.B. um sich für etwas zu bedanken nach dem 3. und 4. LernjahrA2 und aus B1 Die Schülerinnen und Schüler können über Themen, die ihnen vertraut sind oder sie persönlich interessieren, einfache zusammenhängende Texte schreiben

25 Themen mit Lebensbezug (LP und Bista) „Vertraute Themenbereiche“ in den Kompetenzbeschreibungen des GERS, erwähnt im LP (2012, Seite 36): Familie und Freunde; Wohnen und Umgebung; Essen und Trinken; Kleidung; Körper und Gesundheit; Jahres – und Tagesablauf; Feste und Feiern; Kindheit und Erwachsenwerden; Schule und Arbeitswelt; Hobbys und Interessen; Umgang mit Geld; Erlebnisse und Fantasiewelt; Gedanken, Empfindungen und Gefühle; Einstellungen und Werte; Umwelt und Gesellschaft; Kultur, Medien und Literatur; Interkulturelle und landeskundliche Aspekte

26 Authentische Leistungsaufgabe - definiert den Lebensbezug ThemenbereichMy life Situation/Kontext:Erstkontaktaufnahme über ein Internetforum mit einem möglichen Partner/einer möglichen E- Mail Partnerin mit einer Partnerschule in Wales. Ziel:Verfassen eines kurzen, biografischen Textes Produkt/Leistung:Biografischer Text Für wen?Mögliche(n) Partner (in) In welcher Rolle?Blogger/in

27 Authentische Leistungsaufgabe – stellt einen Anspruch an die Schüler/innen ThemenbereichMy life AufgabenstellungYour school plans an exchange (Austausch) with students from your partner school in Wales. Use the internet forum to find an partner. Present yourself in a short text. Try to attract a pen friend with your text! Your text should include information about you: name/age/nationality/…. hometown/home village family problems with parents/siblings school goals for the school year hobbies daily routines You should also invite your reader to write back.

28 Leistungsfeststellung und Leistungsbeurteilung stellt einen Anspruch an mich als Lehrperson  orientiert an Sachnorm (LP und Bista) und Kriterien  Kernfragen: Welche Kriterien? Wie messe ich Leistung, wenn ich nicht mehr „bepunkten“ soll? Welcher Maßstab? Wie komme ich zur Note? Wie Wie geht das mit der Verbindung zur LBVO? Wie fließt die Schularbeitennote in die Gesamtnote am Ende des Semesters/Schuljahres ein?

29 Authentische Leistungsaufgabe - Beurteilungskriterien ThemenbereichMy life Beurteilungskriterien (in Anlehnung an die Beurteilungskriterien des GERS für Schreiben) Task achievement (S&S gehen auf Aufzählungspunkte in Aufgabenstellung ein und erkennen die Textform) Wortschatzspektrum Textflüssigkeit & Verständlichkeit grammatische Korrektheit Rechtschreibung Wirksamkeit

30 4.0 Skala zur Bewertung authentischer Schreibaufgaben Qualitätsstufen der 4.0 SkalaAnforderungen 7. Schulstufe 4.0 = über das Zielbild hinausgehend A2 und aus B1 „Die Schülerinnen und Schüler können über Themen, die ihnen vertraut sind oder sie persönlich interessieren, einfache zusammenhängende Texte schreiben. nach dem 3. und 4. Lernjahr 3.0 = Zielbild erfülltA2 nach dem 2. Lernjahr 2.0 = Zielbild zum Teil erreicht - Basisanforderung 1.0 = mit Hilfestellung teils 2.0 und teils 3.0 Hilfe in Form von words & phrases, pictures, zusätzlichen prompts, Übersetzungen

31 4.0 Skala in Verbindung zur LBVO 4.0 SkalaBeurteilungsstufen 4.0Zielbild übertroffen Erfassung und Anwendung des Lehrstoffes sowie Durchführung der Aufgaben weit über das Wesentliche hinaus, Eigenständigkeit deutlich, wo dies möglich; Fähigkeit zur selbständigen Anwendung des Wissens und Könnens auf neuartige Aufgaben 3.0Zielbild getroffen Erfassung und Anwendung des Lehrstoffes sowie Durchführung der Aufgaben über das Wesentliche hinaus, merkliche Ansätze zur Eigenständigkeit wo dies möglich bzw. Fähigkeit zur Anwendung des Wissens und Könnens auf neuartige Aufgaben bei entsprechender Anleitung 2.0Zielbild teils getroffen Erfassung und Anwendung des Lehrstoffes sowie Durchführung der Aufgaben in den wesentlichen Bereichen zur Gänze erfüllt, dabei werden Mängel in der Durchführung durch merkliche Ansätze zur Eigenständigkeit ausgeglichen 1.0Mit Hilfe teils 2.0 bzw. 3.0 Erfassung und Anwendung des Lehrstoffes sowie Durchführung der Aufgaben in den wesentlichen Bereichen überwiegend erfüllt.

32 GERS-adaptierte Raster für Schreiben, BIFIE-Praxishandbuch, 2011, Seite 92 NiveauWortschatz, Flexibilität B1 Wortschatz: ausreichend groß für die meisten Situationen und Themen des eigenen Alltagslebens gute Beherrschung des Grundwortschatzes, aber Fehler beim Ausdrücken schwieriger Sachverhalte und bei wenig vertrauten Themen Flexibilität (zählt im GERS zu Pragmatischen Kompetenzen) kann ein breites Spektrum einfacher Sprachmittel bei alltäglichen Sachverhalten flexibel einsetzen A2+ Wortschatz: begrenzt, aber ausreichend groß für die Erledigung alltäglicher Routinen Flexibilität: fehlender Wortschatz wird zum Teil umschrieben kann durch die Kombination von einfachen Wendungen und den Austausch einzelner Wörter die Aufgabe erfüllen A2 Wortschatz: begrenzt, aber ausreichend groß für die Bewältigung einfacher Situationen und Themen (kennzeichnend dafür können die Verwendung kurzer Wortgruppen und gelernter Satzmuster und Wendungen sowie häufige Wortwiederholungen sein) Flexibilität: kann einzelne Elemente von gelernten Wendungen neu kombinieren A1 Wortschatz elementares Repertoire einzelner gelernter Wörter und Wendungen zu konkreten Situationen Flexibilität: kann fallweise einzelne Elemente von gelernten Wendungen neu kombinieren (im GERS A1 kein Deskriptor verfügbar)

33 GERS-adaptierte Raster für Schreiben, BIFIE-Praxishandbuch, 2011, Seite 93 NiveauGrammatische KorrektheitGrammatik (exemplarische Auflistung von Strukturen) B1 verwendet häufig gebrauchte Muster und Wendungen in vorhersehbaren Situationen ausreichend korrekt Fehler können vorkommen, aber es ist klar, was sie/er ausdrücken möchte größtenteils korrekte Anwendung von grammatischen Regeln, die für die Aufgabenstellung notwen­dig sind A2+ verwendet einfache Strukturen meistens korrekt; einige systema­tische elementare Fehler sind noch vorhanden es wird in der Regel klar, was sie/er ausdrücken möchte zum Teil korrekte Anwendung von grammatischen Regeln, die für die Aufgabenlösung notwendig sind (z. B. present simple, past simple, present continuous, Zukunftsformen mit will/going to, Fragen mit Fragewörtern und Hilfsverb do, Modalverben, Pronomen; Satz-stellung, vollständige Sätze); einfache Satzstrukturen und Satzmuster A2 verwendet einige einfache Strukturen zum Teil korrekt; elementare Fehler wie das Vermischen von Zeitformen oder die Missachtung der Subjekt- Verb-Kongruenz sind vorhanden es wird in der Regel klar, was sie/er ausdrücken möchte A1 zeigt eine begrenzte Beherrschung (GERS: einiger weniger einfacher) auswendig gelernter Strukturen und Satzmuster zum Teil korrekte Anwendung von elementaren grammatischen Regeln in Form von sehr einfachen Satzstrukturen und Satzmustern (z. B. Wortstellung) im Aussagesatz, present simple, Unterscheidung singular/plural, Verwendung von personal pronouns und possessive pronouns; einfache Frageformen, die für die Aufgabenlösung notwendig sind)

34 GERS-adaptierte Raster für Schreiben, BIFIE-Praxishandbuch, 2011, Seite 94 NiveauOrthografie B1 Rechtschreibung, Zeichensetzung und Gestaltung sind exakt genug, so dass sie meistens verständlich sind GERS: Kann zusammenhängend schreiben; die Texte sind durchgängig verständlich. Rechtschreibung, Zeichensetzung und Gestaltung sind exakt genug, so dass man sie meistens verstehen kann A2+ Rechtschreibfehler sind noch vorhanden, behindern aber nur selten die Kommunikation A2 kann Sätze (ab)schreiben phonetische Schreibweise und Einflüsse der Muttersprache kommen zum Teil vor GERS: Kann kurze Sätze über alltägliche Themen abschreiben – z.B. Wegbeschreibungen. Kann kurze Wörter aus seinem mündlichen Wortschatz „phonetisch“ einigermaßen akkurat schriftlich wiedergeben (benutzt dabei aber nicht notwendigerweise die übliche Rechtschreibung). A1 kann vertraute Wörter und häufig benutzte Wendungen (ab)schreiben phonetische Schreibweise und Einflüsse der Muttersprache kommen sehr häufig vor GERS: kann vertraute Wörter und kurze Redewendungen, z.B. einfache Schilder oder Anweisungen, Namen alltäglicher Gegenstände, Namen von Geschäften oder regelmäßig benutzten Wendungen abschreiben. Kann seine Adresse, seine Nationalität und andere Angaben zur Person buchstabieren.

35 GERS-adaptierte Raster für Schreiben, BIFIE-Praxishandbuch, 2011, Seite 95 NiveauThemenentwicklung, Kohärenz und Kohäsion B1 Text entspricht inhaltlich und sachlich meist dem Thema Text verwendet gängige Verknüpfungsmittel und enthält einige Details (kommen im GERS bei B2 vor) präsentiert Ideen bzw. Informationen in einfacher, aber durchgehend linear zusammenhängender Form GERS: Kann recht flüssig unkomplizierte Geschichten oder Beschreibungen wiedergeben, indem er/sie die einzelnen Punkte linear aneinander reiht. A2+ Text entspricht inhaltlich und sachlich zum Teil dem Thema kann Sätze durch einfache Konnektoren wie and, but, because, then, first oder next verbinden präsentiert Ideen bzw. Informationen in Form einer einfachen Aufzählung A2 Text entspricht inhaltlich und sachlich zum Teil dem Thema Text kann zum Teil monoton und/oder ungeordnet wirken kann Wortgruppen durch einfache Konnektoren wie and, but und because verbinden präsentiert Ideen bzw. Informationen in eher bruchstückhaften und wenig zusammenhängenden Sätzen verbindet Sätze teilweise durch einfache Konnektoren wie and, but und because A1 Text kann zum Teil ungeordnet und/oder verwirrend wirken präsentiert Wortgruppen und gelernte Wendungen in einfachen Aufzählungen kann Wörter oder Wortgruppen durch einfachste Konnektoren wie and oder then verknüpfen

36 4.0 Skala zur Bewertung der authentischen Schreibaufgabe 4.0 Task achievement: Der Schüler/die Schülerin befolgt die Merkmale der Textform (z.B. Anrede und Schluss in einer ), nimmt Bezug auf alle in der Aufgabenstellung angeführten Punkte, nennt mehrere Beispiele dafür und begründet diese detaillierter. Die Textlänge wurde eingehalten. Textflüssigkeit & Verständlichkeit: Der Text liest sich durchgehend flüssig. Konnektoren wie: first, then, next, after that etc. werden verwendet Wirksamkeit: Der Text wirkt teilweise ansprechend und macht neugierig. Wortschatzspektrum: Gelernte Wörter und Wendungen werden durchgehend treffend verwendet. Der Schüler/die Schülerin verwendet mitunter unerwartete Wendungen teilweise passend. Fehlender Wortschatz wird zum Teil umschrieben. Rechtschreibung: Vertraute und geübte Wörter werden korrekt geschrieben. Grammatik: Einfache grammatische Strukturen werden durchgehend korrekt verwendet.

37 4.0 Skala zur Bewertung der authentischen Schreibaufgabe 3.0 Task achievement: Der Schüler/die Schülerin befolgt die Merkmale der Textform (z.B. Anrede und Schluss in einer ), nimmt Bezug auf alle in der Aufgabenstellung angeführten Punkte, nennt zu jedem Punkt mindestens ein Beispiel und begründet einige Beispiele davon zum Teil* etwas detaillierter. Die Textlänge wurde eingehalten. Textflüssigkeit & Verständlichkeit: Es ist durchgehend klar, was er/sie ausdrücken möchte, der Text liest sich teilweise flüssig. Der Text ist übersichtlich und strukturiert (Absätze zu den einzelnen Themen). Sätze werden mit einfachen Konnektoren wie and, but, because verbunden. Wortschatzspektrum: Der verwendete Wortschatz ist einfach und zum Teil treffend. Wortwiederholungen kommen teilweise vor. Rechtschreibung: Vertraute Wörter werden zum Teil korrekt geschrieben. Grammatik: Einfache grammatische Strukturen sind überwiegend korrekt verwendet. *Im Team kann „zum Teil“ durchaus quantifiziert werden (z.B. mehr als die Hälfte der Aufzählungspunkte müssen detaillierter, das heißt, mit mehr als einem Satz, behandelt werden.

38 4.0 Skala zur Bewertung der authentischen Schreibaufgabe 2.0 Task achievement: Der Schüler/die Schülerin befolgt die Merkmale der Textform teilweise (z.B. Anrede oder Schluss einer sind vorhanden), führt alle in der Aufgabenstellung angeführten Punkte an und begründet einige davon sehr einfach. Die Textlänge wird erfüllt. Textflüssigkeit & Verständlichkeit: Der Text ist überwiegend verständlich. Absätze sind teilweise vorhanden. Konnektoren wie and, but, because werden vereinzelt verwendet. Wortschatzspektrum: Der verwendete Wortschatz ist sehr einfach. Rechtschreibung: Vertraute Wörter werden zum Teil phonetisch geschrieben. Grammatik: Einfache grammatische Strukturen werden zum Teil korrekt verwendet (Fehler bei Subjekt-Verb Kongruenz; Wortstellung; unvollständige Satzkonstruktionen).

39 4.0 Skala zur Bewertung der authentischen Schreibaufgabe 1.0 mit Hilfestellung in Form von „words & phrases“, „pictures“, zusätzlichen prompts, Übersetzungen teils 2.0 und 3.0

40 Dokumentation des Leistungsfortschrittes - Wirksamkeit auf das Lernen How does a teacher assess in a way that measures growth in learning? (Marzano 2006, p.29) Erfolgsfaktoren für Leistungsfortschritt: Fokus: Nur ein Kompetenzziel wird im Diagramm dargestellt Relevanz: Aufgaben stellen den gleichen Anspruch und machen Kompetenz sichtbar Maßstab: Beurteilungsraster wird konsequent verwendet

41 Aufzeichnungen: Beispiel 2 (Schüler/inergebnisse – „Profil“) Johnny Thema 1: Greet and Meet Sich begrüßen und vorstellen Thema 2: Yes, I can! Sich kennen lernen und austauschen SA1 Plakat Greet- ings Greet- ings Sich vorst Sich vorst Sich vorst A7A8A9A10A11Note: 3 Lesen Hören Schreiben Sprechen Interaktion2.0 A1 = Lesen: Plakat A2 = Hören: Greetings A3 = Interaktion: Greetings / Sich vorstellen A4 = Monologue: Sich vorstellen A5 = Hören: Sich vorstellen A6 = Schreiben: Sich vorstellen

42 Entscheidungsgrundlage (Stiggins) zur Ermittlung einer Gesamtnote am Ende des Semesters oder am Ende des Schuljahres Ergebnisse:Ziffernnote Mindestens die Hälfte der Ergebnisse ist 4.0, die restlichen Ergebnisse sind 3.0 Sehr gut Dreiviertel der Ergebnisse sind 3.0 oder 4.0, die restlichen Ergebnisse sind nicht weniger als 2.0. Gut Mindestens 40% der Ergebnissen sind 3.0 oder 4.0 und die restlichen 60% sind nicht weniger als 2.0. Befriedigend Mindestens die Hälfte der Ergebnisse sind 2.0 oder höher. Genügend Mindestens ein Viertel der Ergebnissesind 2.0 oder höher und die restlichen Ergebnisse sind nicht weniger als 1.0. Befriedigend in grundlegenderAllgemeinbildung Mindestens Dreiviertel der Ergebnisse sind 1.0 oder 1.5 und die restlichen Ergebnisse sind nicht weniger als 0,5. Genügend in grundlegenderAllgemeinbildung

43 Austausch - Praxiseinblicke  Sind die Praxiseinblicke Deutsch, Englisch, Mathematik für unseren Standort relevant? Brauchen wir so etwas überhaupt?  Wie könnten wir damit arbeiten?  Welche Zeitgefäße bzw. Strukturen könnten wir für die Diskussion in den Fachteams organisieren?  Wie können wir „widerspenstige“ Kolleg/innen motivieren?


Herunterladen ppt "PRAXISEINBLICKE Von der kompetenzorientierten, „rückwärtigen“ Jahresplanung zur Ermittlung der Gesamtnote in den Fachbereichen Englisch, Deutsch und Mathematik,"

Ähnliche Präsentationen


Google-Anzeigen