Die Präsentation wird geladen. Bitte warten

Die Präsentation wird geladen. Bitte warten

Inhaltsorientiertes Unterrichten im 1. Lernjahr Martina Gunske von Kölln, Universität Fukushima, Japan.

Ähnliche Präsentationen


Präsentation zum Thema: "Inhaltsorientiertes Unterrichten im 1. Lernjahr Martina Gunske von Kölln, Universität Fukushima, Japan."—  Präsentation transkript:

1 Inhaltsorientiertes Unterrichten im 1. Lernjahr Martina Gunske von Kölln, Universität Fukushima, Japan

2 Martina Gunske von Kölln FaDaF Unterrichtsprojekt: Projekt-Durchführung durch Kazumi Sakai (Keio U.)Kazumi Sakai (Keio U.) Michael Schart (Keio U.)Michael Schart (Keio U.) Martina Gunske von Kölln (Fukushima U.) im Rahmen des DaF-Seminars in JapanMartina Gunske von Kölln (Fukushima U.) im Rahmen des DaF-Seminars in Japan

3 Martina Gunske von Kölln FaDaF Unterrichtsziel inhaltsorientierter Unterricht, nicht wie üblich für Fortgeschrittene, sondern für Lernende im ersten Lernjahrinhaltsorientierter Unterricht, nicht wie üblich für Fortgeschrittene, sondern für Lernende im ersten Lernjahr

4 Martina Gunske von Kölln FaDaF Ausgangspunkte für das gemeinsame Unterrichtsprojekt Allgemeine Zufriedenheit mit dem Lehrwerk „Schritte international 1“, aber Defizite bei:Allgemeine Zufriedenheit mit dem Lehrwerk „Schritte international 1“, aber Defizite bei: adressatenorientierten Inhaltenadressatenorientierten Inhalten offenen Aufgabenoffenen Aufgaben inhaltsorientierten Aufgabeninhaltsorientierten Aufgaben Aufgaben, die zum aktiven Austausch anregenAufgaben, die zum aktiven Austausch anregen Aufgaben, die zum Nachdenken anregenAufgaben, die zum Nachdenken anregen

5 Martina Gunske von Kölln FaDaF Rahmenbedingungen des Unterrichts Durchführung unseres Projektes im 1. Studienjahr nach 20 UE / 10 UEDurchführung unseres Projektes im 1. Studienjahr nach 20 UE / 10 UE Klassengröße der 3 teilnehmenden Klassen ca.: 40 / 25 / 15Klassengröße der 3 teilnehmenden Klassen ca.: 40 / 25 / 15 Basis-Lehrwerk in 2 Klassen: „Schritte (international) 1“Basis-Lehrwerk in 2 Klassen: „Schritte (international) 1“ „Schart“-Klasse: kein Lehrbuch„Schart“-Klasse: kein Lehrbuch

6 Martina Gunske von Kölln FaDaF Ursprüngliche Aufgabenstellung im Buch Fragen Sie Ihre Partnerin / Ihren Partner. Wie heißen Sie? Haben Sie …?Wie heißen Sie? Haben Sie …? Wo sind …? Wie alt ist Ihr Kind / sind Ihre Kinder?Wo sind …? Wie alt ist Ihr Kind / sind Ihre Kinder? Wo wohnen …?Wo wohnen …? Wie ist Ihre …?Wie ist Ihre …? Sind Sie (verheiratet)…? in Lektion 2 (Thema: Selbstvorstellung / Vorstellung der Familienangehörigen), Seite 23, D4/D5Sind Sie (verheiratet)…? in Lektion 2 (Thema: Selbstvorstellung / Vorstellung der Familienangehörigen), Seite 23, D4/D5

7 Martina Gunske von Kölln FaDaF Projektinhalt Interview-Simulation im Jahr 2050 Teilung der Gruppen inTeilung der Gruppen in ReporterInnen (2 Lernende) u.ReporterInnen (2 Lernende) u. Interviewte (1 LernendeR)Interviewte (1 LernendeR)

8 Martina Gunske von Kölln FaDaF Ursprünglich geplanter Ablauf im Unterricht (Schritte-Variante) Phase 1 (Vorbereitung): Erstellung v. Fragen (ReporterInnen) Leben in 40 Jahren - wie? (InterviewteR)Phase 1 (Vorbereitung): Erstellung v. Fragen (ReporterInnen) Leben in 40 Jahren - wie? (InterviewteR) Phase 2 (Durchführung des Interviews)Phase 2 (Durchführung des Interviews) Phase 3 (Auswertung): - Steckbrief-Anfertigung (R) - schriftlicher Selbstvorstellungstext (Kleingruppen v. I)Phase 3 (Auswertung): - Steckbrief-Anfertigung (R) - schriftlicher Selbstvorstellungstext (Kleingruppen v. I) Phase 4 (Ausschlussverfahren durch Auswahl): des „besten“ Selbstvorstellungs-Textes & Steckbriefs (Kleingruppen v. R u. I)Phase 4 (Ausschlussverfahren durch Auswahl): des „besten“ Selbstvorstellungs-Textes & Steckbriefs (Kleingruppen v. R u. I) Phase 5 (Präsentation): - Kurzvortrag vor der Klasse - Veröffentlichung auf KlassenhomepagePhase 5 (Präsentation): - Kurzvortrag vor der Klasse - Veröffentlichung auf Klassenhomepage

9 Martina Gunske von Kölln FaDaF Forschungsprojekt

10 10 Forschungsfragen Erreichen wir die Lernenden mit dieser Aufgabenstellung?Erreichen wir die Lernenden mit dieser Aufgabenstellung? Fördert die Aufgabenstellung (zu diesem frühen Zeitpunkt) das eigenständige /kreative Lernen?Fördert die Aufgabenstellung (zu diesem frühen Zeitpunkt) das eigenständige /kreative Lernen? Welche Schwierigkeiten ergeben sich?Welche Schwierigkeiten ergeben sich?

11 Martina Gunske von Kölln FaDaF Forschungsinstrumente (GvK) Fragebögen (offene Items)Fragebögen (offene Items) Analyse von LernerInnentextenAnalyse von LernerInnentexten Tagebuch der Lehrenden (Schart: Videomitschnitte, Transkriptionen)Tagebuch der Lehrenden (Schart: Videomitschnitte, Transkriptionen)

12 Martina Gunske von Kölln FaDaF Forschungsinstrumente Forschungsinstrumente : Kriterien für die Auswertung der LernerInnentexte Forschungsinstrumente UmfangUmfang WortvarianzWortvarianz Verhältnis von Neuem zu BekanntemVerhältnis von Neuem zu Bekanntem Anteil eigener Ideen (eigene Fragen)Anteil eigener Ideen (eigene Fragen)

13 Martina Gunske von Kölln FaDaF Ergebnisse

14 Martina Gunske von Kölln FaDaF ForschungsinstrumenteForschungsinstrumente: Umfrage ( TN: 40 FB: 38 ) Forschungsinstrumente Was halten Sie von dieser Aufgabe?Was halten Sie von dieser Aufgabe? Was war schwierig / leicht? (Warum?)Was war schwierig / leicht? (Warum?) Was haben Sie durch das Projekt gelernt? (Warum?)Was haben Sie durch das Projekt gelernt? (Warum?) Sollten wir eine solche Aufgabe wieder machen?Sollten wir eine solche Aufgabe wieder machen?

15 Martina Gunske von Kölln FaDaF Fukudai: Gedanken über Projekt allgemein (Frage 1)  Positive Seiten   Besser als „normaler Unterricht“ (= passiv auf Stuhl) (29) 15 allg. (4); authent. Dt. zum Anfassen (14); viel gelernt (5); motivierend (2); s. verständl. machen müssen: Gestik/Mimik (1), Ausspracheschulung (1), gründl. Planung (1); eigenen Lernstand erkennen (1)   Bestandteile: Präsentationen anderer (5) / selber machen (8) Interviews (3)   Gefühl, Deutsch (6) u. Kultur (1) näher gekommen zu sein.   Gruppenarbeit, Kooperation mit anderen (5)   Thema (4)   neue FreundInnen (3)   tolle Erfahrung: Obwohl ich wenig Grammatik kann, kann ich viel sprechen! (1)

16 Martina Gunske von Kölln FaDaF Fukudai: Gedanken über Projekt allgemein (Frage 1)  Negative Seiten   vor anderen präsentieren: unangenehm (1), schwierig (1)   Vorbereitungszeit kurz (1)

17 Martina Gunske von Kölln FaDaF Fukudai: Was war schwierig / einfach? (Frage 2)  schwierig   Projekt-Zeitpunkt (35) bisher wenig Dt. (7); Grammatik (Konjugation, Genus, Genitiv?, Fragesätze) (13); fehlender Wortschatz (13); Wörterbuchbenutzung (1) ; ohne Jp. (1)   Interviews (16) Fragen formulieren (6); Fragen präsentieren (3); Interviewnotizen machen (1); Ergebnisse zusammenfassen (2); Vorstellungstext schreiben (1); unbek. Fragen beantworten (3)   Präsentationen (7) vorbereiten (4); vor anderen präsentieren: (2); anderer verstehen (1)   Aussprache (6)   Deutsch sprechen & hören (6) vor anderen sprechen (3); andere Sprechkultur als Jp. (1); Sprechen verstehen (2)   Vorbereitungszeit kurz (2)   Aufgabenstellung unklar (1)

18 Martina Gunske von Kölln FaDaF Fukudai:  einfach   Durchführung wegen Modellfragen als Kopie (1) wegen in Kontext gebettete Story (= keine isolierten Übungen im Buch) (1) wegen Gruppenarbeit (1) nur 3 Nennungen (Fragebogen Design?)

19 Martina Gunske von Kölln FaDaF Fukudai: Was gelernt / nützlich? (Frage 3)  Deutsch (47):   reale Konversation (22)   Aussprache (für Verständnis wichtig) (7)   Fragen und Antworten (5)   andere vorstellen u. begrüßen (4)   Grammatik (3)   Präsentation auf Deutsch (2)   Interviewdaten als Text formulieren, Jp.-Dt. Übersetzung(?), D. als Werkzeug, um Leute kennenzulernen (je 1)  außersprachl. Faktoren (11):   nonverbale Kommunikationsstrategien (4)   Gruppenarbeit / Kooperation (3)   Autonomie (3)   Bewusstsein über eigenen Lernstand (1)

20 Martina Gunske von Kölln FaDaF Fukudai: Begründung (Frage 3)   viel Training während Projekt (7)   keine Benutzung von Japanisch (3)   auswendig lernen notwendig (3)   Anstrengen wichtig (2)   Meinungsaustausch in Gruppe erforderlich (2) je 1 Nennung:   auch ohne perfektes Grammatikwissen Kommunikation möglich   Interaktion zeigt, ob Kommunikation funktioniert

21 Martina Gunske von Kölln FaDaF Fukudai: Sollte man solche Projekte wieder machen? (Frage 4)  ja: 37, weiß nicht: 1, nein: 0  aber:   später (3)   mehr Zeit (2)   manchmal (2)   verständlichere Erklärungen, kleine Gruppen (je 1)  weil:   Spaß, interessant (4)   Austausch mit anderen (3)   man nicht nur Sprechen, sondern auch Grammatik lernen konnte, erfolgreiches Lernen (je 1)

22 Martina Gunske von Kölln FaDaF Mein Fazit am Ende des Projektes (Umfragen, Lehrerin -Tagebuch) Unbedingt ja!   Ende d. Semesters als Abschlussprojekt   zum gleichen Zeitpunkt, mit mehr Vorentlastung (3. Pers. Sg., Fragesätze etc.) P-P-P Falle! z.B.: Vorstellung bester Freund / bekannte Person Vorentlastung   Ende jeder Phase: klären, ob Zeit ausreicht

23 Martina Gunske von Kölln FaDaF Mein Fazit heute Unbedingt ja!  aber zu einem späteren Zeitpunkt  einfacher in inhaltsorientiertem Unterricht als im „Schritte“-Unterricht  mit mehr inhaltsorientierter Vorentlastung Vorentlastung   z.B.: Vorbereitungsphase mit Straßenstars   Am Ende jeder Phase: klären, ob Zeit ausreicht

24 Martina Gunske von Kölln FaDaF Literatur  Schart, M. (erscheint 2013). „Straßenstars 2050“ – ein Aktionsforschungsprojekt zu einer Aufgabensequenz im Unterricht für Anfänger. In: Schart, M.; Hoshii, M. & Raindl, M. (Hrsg). Lernprozesse verstehen – empirische Forschungen zum Deutschunterricht an japanischen Universitäten. Iudicium: München.

25 Martina Gunske von Kölln FaDaF ENDE Und, was meinen Sie? Ist das Projekt in Ihrem Unterrichtskontext möglich?


Herunterladen ppt "Inhaltsorientiertes Unterrichten im 1. Lernjahr Martina Gunske von Kölln, Universität Fukushima, Japan."

Ähnliche Präsentationen


Google-Anzeigen